Die Kulturtipps von Professor Volker Halbach: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Die Kulturtipps von Professor Volker Halbach

Volker Halbach @ Sinje Hasheider

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch Professor Volker Halbach, Partner im Büro blauraum. Hier die Kulturtipps von Professor Volker Halbach.

Für die leichte Muse: Millerntor Gallery
weil: Im Millerntor mit Glitzer und Konfetti ein Farbspiel für Integration, Musik, Kultur und Sport ins entstanden ist.

Für Experimentierfreudige: KLUB KATARAKT auf Kampnagel
weil: Alle Willkommen sind, die Lust auf ungewohnte Klänge und neue Ästhetiken haben.

Die Kulturtipps von Professor Volker Halbach

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: Elbjazz Festival
weil: Blohm und Voss die faszinierendste Lokation für Jazz- und Musikliebhaber ist.

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: HEW Gebäude
Die gestalterischen Reduktion zwischen Form und Funktion zu einer harmonischen klaren Einheit seines gleichen sucht.

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: Mein KPTN in der Hafencity
weil: Das Gebäudeensemble mit innerstädtischer notwendiger Hybridität spielt und gleichzeitig traditionelle hanseatische Fassadenstrukturen mit einer schallabsorbierenden Glaskristallelementen den Genius Loci des Ortes von Gestern und Heute im Einklang bring.

Die Kulturtipps von Professor Volker Halbach

KPTN blauraum @ Marcus Bredt

Bürobiografie

Professor Volker Halbach
seit 2018 Ernennung zum Professor an der Technischen Hochschule Nürnberg
2012-2016 1. Vorsitzender des Bundes Deutscher Architekten, BDA Hamburg
seit 2011 Vorstandsmitglied Bund Deutscher Architekten, BDA Hamburg
2008 Berufung in den Bund Deutscher Architekten BDA in Hamburg
2008-2010 Visiting Professor an der Universidad Iberoamericana, Mexico City, MX
seit 2002 Geschäftsführung und Gründungsmitglied blauraum Architekten GmbH, Hamburg
1998-2002 Projektleitung BRT Architekten BDA, Hamburg
1997-1998 Projektleitung Eisenman Architects, New York, USA
1997 Master of Architecture and Urban Design, University of Miami, USA
1996 Diplom der Architektur, TU-Delft, Holland
1995 Diplom der Architektur, FH-Bielefeld
1969 geboren in Gronau

Guiding Architects Leporéllo

Pünktlich zu Beginn des neuen Jahres ist der neue Guiding Architects Leporéllo fertig geworden.

Unser weltweites tätiges Netzwerk für Architekturführungen hat in der neuen Infomappe einige Fakten und Zahlen über die Guiding Architects zusammengetragen. Natürlich gibt es auch eine Auswahl toller Architekturfotos von unseren Reisezielen, die in Zusammenarbeit mit Studio Rio aus München grafisch sehr schön aufbereitet wurden.

Unser Netzwerk Guiding Architects ist das weltweit größte Unternehmen für Architekturführungen.
Erkunden Sie die Stadt mit einem Architekten.

In mitlerweile 41 Städten in 22 Ländern sind wir mir unserem Netzwerk tätig.
Guiding Architects heißt unser internationales Netzwerk für Architektur-Führungen und Architekturreisen. Alles unsere Mitglieder sind unabhängige Firmen, die professionell organisierte Architekturtouren in ihrer Region oder Stadt anbieten. Die Ortskenntnis und das hohe fachliche Niveau unterscheiden Guiding Architects von anderen Anbietern.

Guiding Architects Leporéllo

Alle Partner haben einen beruflichen Hintergrund im Architektur- und Städtebaubereich. Deshalb kennen sie sich in der Baukultur ihrer Region aus, vom Bauprozess bis hin zur Planungspolitik. Entdecken Sie Ihr Reiseziel durch die Augen eines Architekten!

Mehr zum Netzwerk können Sie im Guiding Architects Leporéllo lesen.Den neuen Leporéllo finden Sie hier. Wir wünschen Ihnen ganz viel Spaß bei lesen.

 

Guiding Architects Leporéllo

Guiding Architects Leporéllo © Studio Rio

guiding architects meeting, Guiding Architects Leporéllo

guiding architects meeting

 

Imagine the City

Seit letzten Donnerstag schmückt ein großer Smiley aus Stahl mit dem Namen „Public Face“ auf die Kibbelsteg-Brücke in der Speicherstadt. Er kann entweder fröhlich, traurig, zornig oder überrascht gucken. Der Smiley soll mit seinem Gesichtsausdruck den kollektiven Gemütszustand der an der Kamera vorbeilaufenden Menschen widerspiegeln.

Mittels einer Kamera in der Hafencity werden die Gesichtsausdrücke der vorbeilaufenden Menschen abgefilmt. Ein Algorithmus verarbeitet daraufhin die Daten und errechnet, ob die Menschen glücklich oder traurig aussehen. Je nachdem verändert das leuchtende Gesicht daraufhin seinen Ausdruck.
Leben in die Hafencity bringen

Smiley als Teil des Kulturprogramms Imagine the City

Das „Public Face“ ist Teil des Plans von HafenCity-Kuratorin Ellen Blumenstein und soll die kollektive Gefühlslage der Menschen in Echtzeit wiedergeben. Ellen Blumenstein ist seit 2017 Kuratorin der Hafencity. Ihr Ziel: Die Hafencity, die als leblose Betonwüste verschrien ist, mit Leben füllen. Im Rahmen des Kulturprogrammes sollen noch weitere Kunstprojekte folgen.

Entwickelt wurde das interaktive Kunstwerk, um den Stadtteil etwas lebendiger zu gestalten – im Rahmen des Quartier-Projektes Imagine the City („Stell dir die Stadt vor“). Gestaltet und organisiert wird das Projekt von einer Berliner Künstlergruppe um Julius von Bismarck, Benjamin Maus und Richard Wilhelmer.

Diese „Datenkrake“ könnte man, wenn man wollte, als größten Kritikpunkt von „Public Face“ ansehen und auf den Smiley schimpfen. Doch man läge falsch – denn genau auf das wollen die Macher hinweisen. Eine kritische Reflexion der Überwachungsvorgänge im öffentlichen Raum. „Das Tragische an dem Ganzen ist ja, dass es die Leute meistens nicht interessiert, wenn sie zum Beispiel in Supermärkten rumlaufen und da ständig für Marketingzwecke gefilmt und analysiert werden. Mit ähnlichen, noch viel ausgefeilteren Algorithmen, die dahinter stecken. Die gucken wie alt ist jemand, der sich was anguckt und so weiter“, sagte einer der Erschaffer, Richard Wilhelmer, dem NDR.

Das „Public Face“ soll laut Kuratorin Blumenstein die Menschen im öffentlichen Raum sichtbar machen, es soll für Kommunikation zwischen Kunst, Passanten und urbaner Fläche sorgen. Also, nicht vergessen: Immer schön lächeln in der HafenCity.

Imagine the City

Speicherstadt @ a-tour

Reisekooperation mit STO

Wir freuen uns eine Reisekooperation mit STO bekannt geben zu können. Wir werden im nächsten Jahr die Architekturreisen für STO zu unseren Netzwerkpartnern von guiding-architects als Veranstalter durchführen. Dadurch können wir noch weitere neue, interessante Architekturreiseziele anbieten.

Unsere Netzwerkpartner von guiding-architects werden, asl ortsansässige Architekten, die Gestaltung des Programm und die Fachführung übernehmen. Wir organisieren die Reise und stehen Ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung.

Folgende Termine sind im Bezug auf die Reisekooperation mit STO in Planung:

Lissabon und Alentejo 24. – 27. April 2019
Wien und Niederösterreich 05. – 08. Juni 2019
Helsinki und Tallinn 30. Juli – 03. August 2019
Rotterdamm und Utrecht 25. – 28. September 2019
Doha, Muscat, Dubai und Abu Dhabi Februar 2020

Bei Interesse senden wir Ihnen gerne weitere Informationen.

Reisekooperation mit STO

Lissabon und Alentejo
Der Umgang mit Land und Landschaft, die Beziehung zwischen Architektur und Stadtplanung spiegelt die portugiesische Gesellschaft wieder.
Die neue Kunsthalle MAAT am Ufer des Tejo von Amanda Levete ist nur eines von vielen spektakulären Projekten in Lissabon. Aber auch im Umland gibt es neue, spannende Architektur zu entdecken. Unsere Reise führt daher auch in die Weinregion Alentejo, wo wir Bauten von Alvaro Siza und Aires Mateus Arquitectos besichtigen werden.

Reisekooperation mit STO

Alentejo © StoForum Design 2018

Wien und Niederösterreich
Wien wächst und entwickelt innovative Lösungen. Zahlreiche nachhaltige Projekte wurden in den vergangenen Jahren im Bereich des kostengünstigen Wohnbaus umgesetzt. Auch der neue Campus der Wirtschaftsuniversität mit seinen sechs markanten Gebäuden ist zu einem Meilenstein in der Architektur geworden. Banken und die Post zeigen sich mit neuen Arbeitswelten und eleganten Bürogebäuden.
Ein Tagesausflug führt uns in die Hügel des Weinlands, zu einer Vinothek von Steven Holl und zum Wolkenturm.

Reisekooperation mit STO

WU Campus LC © boanet.at

Helsinki und Tallinn
Helsinki war 2012 Welt-Designhauptstadt. Dieser Titel passt bestens zur Stadt. Gutes Design und einzigartige Architektur gehören zur finnischen Identität. Neben bekannten Projekten von Architekten Alvar Aalto, der mit seinem Baustil die Stadt wie kein anderer prägte, werden wir auch neue spannende Projekte besuchen.
Nur 80km Luftlinie entfernt liegt Tallinn. Die Stadt ist jung und dynamisch und verfügt über viel neue Architekturprojekte, die vornehmlich von KOKO Architects, das durch den estnischen Pavillon auf der EXPO 2000 in Hannover bekannt geworden ist, realisiert wurden.

Architekturreise nach Tallinn und Riga, Reisekooperation mit STO

Seaplane Harbour KOKO architects © a-tour

Rotterdamm und Utrecht
Rotterdam ist hip. In der zweitgrößten Stadt der Niederlande treffen Architekturikonen auf Subkultur und Hafenaktivität auf Kreativwirtschaft. Vor allem bietet Rotterdam aber schon immer viel Raum für architektonische Experimente. Nachverdichtung und Transformation von Hafengebieten sind die Stichwörter.
Von Rotterdam ist es nur ein Katzensprung nach Utrecht. Dem historischen Zentrum der „Domstadt“ steht der moderne Universitätscampus gegenüber – und die beste Fahrradinfrastruktur des Landes!

Architekturreise nach Rotterdam und Amsterdam, Reisekooperation mit STO

Architekturreise Rotterdam und Amsterdam © a-tour

 

Für unsere übrigen Architekturreisen sind noch ein paar Plätze frei:

Lyon und Le Corbusier
vom 01. – 05. Mai 2019
Brasilien: São Paulo, Brasilia, Bello Horizonte und Rio de Janeiro
vom 07. bis 19. Mai 2019 (nur noch wenige Plätze verfügbar)
New York mit New Haven und New Canaan
vom 15. bis 22. Juni 2019
St. Petersburg
vom 05. bis 10. September 2019 (nur noch wenige Plätze verfügbar)
Singapur und Kuala Lumpur
vom 25. Oktober bis 03. November 2019 (ausgebucht)
Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile
vom 13. bis 25. November 2019 (in Planung)

 

 

Hier finden Sie alle aktuellen Architekturreisen.

BDA Hamburg Architektur Preis 2018

KHeute wurden die besten aktuellen Bauwerke Hamburgs mit dem renommierten BDA Hamburg Architektur Preis 2018 und dem BDA / Hamburger Abendblatt Publikums Architektur Preis ausgezeichnet.

Mit dem Architektur Preis will der BDA Hamburg vorbildliche Architektur, die in den vergangenen zwei Jahren im Raum Hamburg entstanden ist, würdigen und herausstellen sowie Qualitätsmaßstäbe in der zeitgenössischen Architektur setzen. Ausgezeichnet werden Architekten zusammen mit ihren Bauherren. Die Preisträger erhalten eine Urkunde und alle preisgekrönten Bauten werden in einer Ausstellung und Katalogdokumentation sowie im Internet einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Die Jury wählte aus 89 Bewerbungen der Baujahre 2016 – 2018 drei gleichrangige Preise im 1. Preisrang, fünf gleichrangige Preise im 2. Preisrang, neun gleichrangige Preise im 3. Preisrang sowie 23 Bauten für eine Würdigung aus, die neben den Preisrängen zusätzlich in Katalog, Ausstellung und Internet dokumentiert werden. Außerdem nominierte sie acht Bauten für den Publikums Architektur Preis, den der BDA Hamburg gemeinsam mit der Tageszeitung Hamburger Abendblatt in einer zweiten Stufe vergibt.

BDA Hamburg Architektur Preis 2018

Die drei gleichrangigen Preisträger mit dem BDA Hamburg Architektur Preis 2018 (1. Preisrang)
ausgezeichnet. Der Preis geht an folgende Architekturbüros und deren Bauherren für die Bauten:

1. Preis für die: Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 1-5
20457 Hamburg-HafenCity

Bauaufgabe: Neubau einer Philharmonie sowie weiterer Nutzungen auf einem historischen Kaispeicher
Architekten: Herzog & de Meuron, Basel, Schweiz
Bauherrin: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien

Jurybeurteilung: Schon die Bewerkstelligung der riesenhaften Bauaufgabe als solche wäre preiswürdig: Die Architekten mussten, ausgehend von einem nicht notwendigerweise funktionsfördernden Baubestand, Konzertsäle mitsamt den dazugehörigen Proben-, Neben- und Erschließungsräumen, ein Hotel, einen Wohnbereich mit Eigentumswohnungen und ein Parkhaus in eine eindeutige architektonische Form bringen. Die Art und Weise, wie den Architekten dies ge-lungen ist, weist jedoch weit über die sinnvolle Allokation verschiedener Funkti-onen in einem Bauwerk hinaus. Das hybride Gebäude ist durch seine kammge-krönte monolithische Gestalt in der kurzen Zeit seines Bestehens zu einem ar-chitektonisch-städtebaulichen Symbol der Stadt Hamburg geworden.
Die hochkomplexe Ordnung der Raumdisposition ermöglicht atemberaubende Perspektiven innerhalb des Gebäudes und zahlreiche panoramatische Ausblicke auf Stadt und Hafen. In fast jeder Situation wird die körperlich spürbare Raumqualität durch eine präzise Materialverwendung und durchdachte Details unterstützt. Über die individuell erlebbare räumliche Erfahrung hinaus ist es den Architekten gelungen, mit einer aus der architektonischen Form und den dabei verwendeten Materialien entwickelten Ikonografie dem Gebäude eine lesbare Deutung zu verleihen: Seine Funktion als Spielort von Musik allergrößter Qualität ist zu einem philosophisch begründeten Ausgangspunkt für die Entwicklung seiner architektonischen Gestalt geworden. Mehr als der Zusammenfall von Funktion und Symbol ist der Architektur nicht möglich.

BDA Hamburg Architektur Preis 2018

Elbphilharmonie © Iwan Baan

1. Preis für die: Erweiterung der Unternehmenszentrale Gebr. Heinemann
Koreastraße 3, 20457 Hamburg-HafenCity

Bauaufgabe: Geschäftshausbau
Architekten: gmp · von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
Bauherren: Handelsunternehmen Gebr. Heinemann SE & Co. KG, Hamburg

Jurybeurteilung: Als neuer Baustein ergänzt der Erweiterungsbau das Ensemble aus dem bestehenden, zum Unternehmenssitz der Gebr. Heinemann umgebauten Speichergebäude sowie dem Maritimen Museum. Der Neubau mit Tiefgarage, sechs Bürogeschossen und zwei Staffelgeschossen zeichnet sich besonders durch seinen Bezug zum Wasser aus: Als nördlicher Abschluss bildet die Außenwand zugleich das Hafenufer und überragt es um 42 Meter. Unmittelbar neben dem Heinemann-Speicher positioniert, fügt sich der Neubau mit seiner ortstypischen Fassade aus Backstein in sein Umfeld ein. Dabei stellt seine gestaffelte Kubatur mit Austritten, der geschosshohen Verglasung und den nach dem Windmühlen-Prinzip angeordneten Fensteröffnungen eine zeitgemäße Neuinterpretation der Speicherarchitektur dar. Die Erschließung erfolgt über einen fünfgeschossigen gläsernen Verbindungsbau. Die Büroflächen sind so um die innenliegende Mittelzone organisiert, dass die Arbeitsbereiche höchst flexibel unterteilbar sind.

BDA Hamburg Architektur Preis 2018

Gebrüder Heinemann © Marcus Bredt

1. Preis für die: Sanierung und Erweiterung Hamburg Süd Headquarters
Willy-Brandt-Straße 59-65, 20457 Hamburg-Altstadt

Bauaufgabe: Sanierung eines denkmalgeschützten Hochhauses mit Erweiterungsbau
Architekt: KSP Jürgen Engel Architekten, Braunschweig, Frankfurt /Main
Bauherrin: Hamburg Südamerikanische Dampfschifffahrts-Gesellschaft KG, Hamburg

Jurybeurteilung: Eine energetische Sanierung kann das gefürchtete Ende herausragender Nachkriegsarchitektur bedeuten. Für den Sitz der Reederei Hamburg Süd war es das zum Glück nicht. Die Architekten der Sanierung haben sich vorbildlich an den Gestaltungsmerkmalen der Hamburger Architekturikone orientiert, die Cäsar Pinnau 1958 – 1964 nach den Vorbildern des Lever House von SOM und des Seagram Building von Mies van der Rohe erdacht und realisiert hat. Die Leistung der Architekten liegt darin, dass man die Fitness-Kur kaum sehen kann, der sie den Altbau unterzogen haben. Obwohl der Bestand auf den Rohbau zurückgebaut werden musste, dieser für die ebenfalls nicht spürbare Aufstockung ertüchtigt und zum Erhalt der alten Fassadengeometrie verkleinert werden musste, finden sich alle gestaltprägenden Ausbauelemente im Innern wieder, als wären sie nie zwischendurch sorgsam ausgebaut oder gesichert gewesen. Insbesondere der Erhalt des von Naturstein geprägten Foyers und die intelligente Fassadenkonzeption, die heutige Anforderungen erfüllt und das Haus dennoch wie früher aussehen lässt, sind hervorzuheben. Das Sanierungsprojekt zeigt größte Vorbildwirkung für den Umgang mit den Klassikern der Moderne.

BDA Hamburg Architektur Preis 2018

Hamburg Süd © Klaus Frahm

Der BDA / Hamburger Abendblatt Publikums Architektur Preis (1. Preis) geht an folgende Architekten und dessen Bauherrin für die Bebauung:

1. Preis für die: Elbphilharmonie
Platz der Deutschen Einheit 1-5,
20457 Hamburg-HafenCity

Bauaufgabe: Neubau einer Philharmonie sowie weiterer Nutzungen auf einem historischen Kaispeicher
Architekten: Herzog & de Meuron, Basel, Schweiz
Bauherrin: Freie und Hansestadt Hamburg, Behörde für Kultur und Medien

Das Siegerbauwerk wurde aus acht nominierten Bauten von den Lesern und Leserinnender Tageszeitung Hamburger Abendblatt mit großem Abstand gewählt.

Der 2. Publikums Architektur Preis wird für das Bauwerk „Kita Bergstedt“ von BUB architekten bda_ Alexandra Bub, Hamburg und ihren Bauherren Kirchen-gemeindeverband der Kindertageseinrichtungen, Hamburg vergeben.

Den 3. Publikums Architektur Preis erhalten eins:eins architekten Hillenkamp & Roselius Partnerschaft mbB, Hamburg und ihre Bauherren Behrendt Gruppe

Die Jury:
Prof. Prof. Anne-Julchen Bernhardt, Architektin BDA, Köln
Prof. Andreas Denk, Chefredakteur „der architekt“, Bonn (Juryvorsitz)
Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor, Hamburg
Prof. Benedikt Schulz, Architekt BDA, Leipzig
Julia Tophof, Architektin, Berlin.

Der Katalog erscheint heute zur Preisverleihung im Hamburger Dölling und Galitz Verlag unter dem Titel „BDA Hamburg Architektur Preis 2018 – Die Baujahre 2016 – 2018“ und ist zum Preis von € 19,80 im Buchhandel erhältlich.

Die Ausstellung des BDA Hamburg Architektur Preis 2018 wird an zwei Orten zu sehen sein:

• vom 7. Dezember 2018 bis 17. Januar 2019 Stadtmodell Hamburg im Foyer der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen / Behörde für Umwelt und Energie Neuenfelder Straße 19, 21109 Hamburg-Wilhelmsburg

• vom 24. Januar bis 15. März 2019
BDA Hamburg Galerie, Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg.
Preisträger des BDA Hamburg Architektur Preises 2018

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Gerade kommen wir zurück von einer Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile. Wir besuchten vom 14. bis 26. November 2018 die drei Städte in Südamerika.

Unvergessliche Eindrücke haben wir gesammelt auf unserer 12 tägigen Architekturreise.

Wir erinnern uns an das unendliches Häusermeer der 13 Millionen Metropole Buenos Aires. An die Tangotänzer und das sprudelnde Leben um unser otel im Hotspot Palermo gelegen.

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

An die Fahrt mit dem Schnellboot rüber nach Montevideo. Die Stadt Südamerikas mit der höchsten Lebensqualität und dem neuen spektakulären Flughafen von Rafael Viñoly.

Und besonders an die schönen Tage in Santiago de Chile mit unserm Netzwerpartner Diego, der uns mit einer riesigen Herzlichkeit empfangen und die 5 Millionen Metropole Santiago sowie Valparaiso am Pazifischer Ozean näher gebracht hat.

Aber der Reisehöhepunkt war ganz eindeutige das Verlängerungsprogramm. Die Atacamawüste.
Unbeschreibliche Naturschauspiele. Tolle Landschaften. Ein echter Geheimtipp.

Mit frischen Eindrücken und begeistert von der Architektur in Argentinien, Uruguay und Chile haben wir alles aufgearbeitet und unseren ausführlichen Reisebericht erstellt.
Den Reisebericht können Sie hier lesen.

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Architekturreise Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Verlängerungsprogramm Architekturreise Atacamawüste © a-tour Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Verlängerungsprogramm Architekturreise Atacamawüste © a-tour Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Verlängerungsprogramm Architekturreise Atacamawüste © a-tour Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Verlängerungsprogramm Architekturreise Atacamawüste © a-tour Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Verlängerungsprogramm Architekturreise Atacamawüste © a-tour Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Verlängerungsprogramm Architekturreise Atacamawüste © a-tour Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Verlängerungsprogramm Architekturreise Atacamawüste © a-tour Südamerika © a-tour

Architekturreise nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile

Verlängerungsprogramm Architekturreise Atacamawüste © a-tour Südamerika © a-tour

 

 

Die Kulturtipps von Jan Störmer: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Die Kulturtipps von Jan Störmer

Jan Störmer © Christian Bruch

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch Jan Störmer, Partner im Büro Störmer Murphy and Partner. Hier die Kulturtipps von Jan Störmer.

Für die leichte Muse: Das St.Pauli Theater mit Umfeld
weil: sich Hamburg hier am echtesten zeigt

Für Experimentierfreudige: Das Oberhafenquartier
weil: hier mit viel Einsatz von Hamburgern und Hamburgerinnen ein letzter Rest der alten Gewerbe-Atmosphäre am Rande der HafenCity erhalten bleibt und eine spannende Mischung aus Kultur, Restaurants und Kleingewerbe entstehen konnte.

Die Kulturtipps von Jan Störmer

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: Das Feuerwerk zum Japanischen Kirschblütenfest
weil: es eines der schönsten Erlebnisse für Hamburger und für Gäste der Stadt rundum die und auf der Alster ist.

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: Die Elbphilharmonie
weil: dieser Bau Hamburg ein neues Profil gibt und international „upgradet“

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: Das Hotel The Fontenay
weil: es sich mit seiner Architektursprache optimal in die landschaftlich einzigartige Lage an der Außenalster einbindet.

Die Kulturtipps von Jan Störmer

The Fontenay © Jan Störmer

Bürobiografie

Jan Störmer wurde 1942 in Berlin geboren. Nach dem Studium in Bremen, Hamburg, Delft und London gründete er 1970 die Hamburg Design GmbH für Architektur, Industrie und Graphik Design, und zwei Jahre später mit drei Partnern die Architektengruppe me di um, Hamburg. 1990 entstand im Zusammenschluss mit Will Alsop das Büro Alsop & Störmer Architects. Nachdem 2002 Holger Jaedicke und 2004 Martin Murphy Partner des Büros wurden, firmieren sie seit 2009 als Störmer Murphy and Partners.

Grundsteinlegung für das Quartier der Generationen am Baakenhafen

Das Quartier der Generationen am Baakenhafen verspricht eine kleinteilige Mischung vielfältiger und größtenteils öffentlich geförderter Wohnkonzepte für Familien, Studenten und Senioren sowie mit zwei Supermärkten ein gutes Nahversorgungsangebot für die Bewohner des Baakenhafens: Für das „Quartier der Generationen“ fiel am letzten Montag mit der offiziellen Grundsteinlegung der Startschuss.

Grundsteinlegung für das Quartier der Generationen am Baakenhafen

Von den 373 Wohnungen werden rund 80 Prozent als sozial geförderter Wohnungsbau (1. Förderweg 6,50 Euro und 2. Förderweg 8,60 Euro Nettokaltmiete pro qm) realisiert. Die übrigen 20 Prozent der Wohnflächen sind Mietpreis gedämpfter Wohnungsbau (13,50 Euro Nettokaltmiete pro qm). Die 138 Studentenappartments sollen dann für knapp 240 Euro (netto kalt) pro Monat vermietet werden.

Quartier der Generationen

Quartier der Generationen © HafenCity Hamburg GmbH / Thomas-Hampe

Als Treffpunkte einer guten Nachbarschaft werden der Lola-Rogge-Platz im Mittelpunkt des Quartiers sowie die dortigen Wochenmärkte, Freizeit- und Kulturangebote dienen. Zudem ziehen hier ein Aldi Markt als erster Discounter in der HafenCity sowie ein Edeka Frischemarkt ein. Ergänzt wird diese Vielfalt durch Restaurants, Cafés und weitere Dienstleister. Hinzu kommt eine öffentlich nutzbare Tiefgarage.

Das Engagement der GWG-Gruppe ist auf mindestens dreißig Jahre angelegt. Fertiggestellt sein soll das gesamte Bauvorhaben mit einer Bruttogeschossfläche von rund 33.000 qm, einem Investitionsvolumen von rund 110 Millionen Euro nach derzeitigem Stand Ende 2021.

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2018/19

Heute wir das Jahrbuch Architektur in Hamburg 2018/19 der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem von der Hamburgischen Architektenkammer herausgegebenen Buch betrachten namhafte Architekturkritiker die von einer Jury ausgewählten interessantesten neuen Bauten Hamburgs. Darüber hinaus greift das Jahrbuch wichtige Themen der Hamburger Stadtentwicklung und Stadtplanung auf.

Im neuen Band werden u.a. vorgestellt: Berufsschulzentrum Anckelmannstraße (diverse Architekten), Grandhotel The Fontenay (Störmer Murphy), Kindertagesstätte St. Bonifatius in Eimsbüttel (BLK2 Böge Lindner), Ehemalige Frauenklinik Finkenau (diverse Architekten), Neugestaltung der Ortsmitte Finkenwerder (Ando Yoo), Umbau Contumazstall zu Büros (Giorgio Gullotta), Sanierung des Hauptsitzes der Helm AG (Störmer Murphy), Sanierung der HfbK (diverse Architekten), Zubau und Sanierung des Christianeums (lup-Architekten), Wohnen am Sonninkanal (diverse Architekten), Wohnquartier auf dem Gelände der ehemaligen Klinik Ochsenzoll (diverse Architekten), Stadthöfe (diverse Architekten).

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2018/19 erschienen

Im Hamburger Feuilleton empfängt die Redaktion den neuen Ersten Bürgermeister Peter Tschentscher zum Interview. Die Autoren widmen sich u.a. der Stadtentwicklung und dem Wohnungsbau, dem Einzelhandel und gefährdeten Bauten in der Stadt. Weitere Themen sind die Umformung der Spiegel-Insel zu »Hamburg Heights« und das langsame Verschwinden der Gartenstadt Steenkampsiedlung in Bahrenfeld. Im aktuellen Porträt werden dieses Jahr die Architekten Stölken + Schmidt sowie im historischen Porträt Fritz Trautwein (1911–1993) vorgestellt, der u.a. die Grindelhochhäuser, den Fernsehturm sowie die U-Bahn-Stationen Jungfernstieg und Landungsbrücken entworfen hat.

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2018/19

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2018/19 © JUNIUS

Wie gewohnt betrachten namhafte Architekturkritiker die von einer Jury ausgewählten interessantestenneuen Bauten Hamburgs. Darüber hinaus greift das Jahrbuch wichtige Themen der Hamburger Stadtentwicklung, Stadtplanung und Baugeschichte auf. Im diesjährigen Band

  • stellt sich Hamburgs Erster Bürgermeister Peter Tschentscher im Interview kritischen Fragen zu Wohnungsbau, Bodenpolitik, Stadtwachstum, Gefährdung von Grünraumen und Denkmalschutz
  • dokumentiert der Hamburger Architekturfotograf Hagen Stier in einem Fotoessay das schrittweise Verschwinden der Hamburger Nachkriegsmoderne
  • analysieren Sascha Anders und Thomas Krüger (HCU) die (Weiter-) Entwicklung des Einzelhandels in der Hamburger Innenstadt und den Stadtteilzentren
  • widmet sich Dirk Meyhöfer den Magistralen-Plänen
  • porträtiert Claas Gefroi das Hamburger Architekturbüro Stölken Schmidt
  • fordert Jörg Knieling (HCU) ein wirksames Konzept für die Verknüpfung der Stadtentwicklung von Hamburg und seinem Umland
  • berichtet die Architektin und Kunsthistorikerin Anna Zülch über die schleichende Entstellung der Steenkampsiedlung in Bahrenfeld
  • erläutert Dirk Meyhöfer anlässlich des bevorstehenden Abrisses die Geschichte des Deutschlandhauses und die Neubau-Planungen
  • erinnert Sabine Kock an den bedeutenden, heute fast vergessenen Architekten der Hamburger Nachkriegsmoderne Fritz Trautwein
  • zeichnet Sven Bardua die Genese des Hamburger Wahrzeichens Köhlbrandbrücke nach
  • analysiert Ullrich Schwarz Architektur und Entstehungsgeschichte des denkmalgschützten, jedoch vom Verfall bedrohte Säulenhauses an der Elbchaussee

Die Kulturtipps von KPW: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Die Kulturtipps von KPW

Niels Vagt © Lilli Lafeld, Hamburg

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch Niels Vagt, Partner im Büro KPW Papay Warncke und Partner Hier die Kulturtipps von KPW.

Die Kulturtipps von KPW

Für die leichte Muse: Elbphilharmonie
weil: Leichte oder schwere Muse, das Programm bietet jedem etwas. Das ist gut so! Und wenn es mal keine Karten gibt, reicht erst einmal auch der Spaziergang über die Plaza.

Für Experimentierfreudige: Kampnagel
weil: Das ist nicht mein Bereich, aber Kampnagel wird einige Wünsche wahr werden lassen. Wenn meine Töchter zuhause eine „Aufführung“ machen, ist mein persönlicher Bedarf an Experimentaltheater abgedeckt.

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: Eine Fahrt mit der „Hedi“.
weil: Es gibt keine schönere Art, eine Hafenrundfahrt mit netten Menschen, Musik und Getränken zu verbinden. Wenn dann noch die Sonne langsam untergeht… ein Traum.

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: Die Köhlbrandbrücke
weil: Auch wenn man nicht anhalten kann, und der Eindruck flüchtig ist: man fliegt einmal über den Hafen und hat ein wunderbares Stadtpanorama. Und man kann eine Strecke durch den Alten Elbtunnel fahren. Sollte die Brücke eines Tages durch einen Tunnel ersetzt werden, wird es das so nicht mehr geben.

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: Das Quartier am Klosterwall
weil: Weil die laufenden Projekte immer die Lieblingsprojekte sind! Das Projekt wird heiss diskutiert – wir finden es wichtig, das die Debatte über Architektur und Städtebau öffentlich geführt wird. Wir sind überzeugt, mit dem Projekt eine entscheidende Verbesserung für das Umfeld erreichen zu können.

Die Kulturtipps von KPW

Quartier am Klosterwall © KPW Architekten / bloomimages

Bürobiografie

Das Büro hat seinen Ursprung im Jahre 1984 mit der Bürogründung von Konstantin Kleffel und Uwe Köhnholdt, und wird aktuell von Finn Warncke, Björn Papay und Niels Vagt geführt. Mit ca. 50 Mitarbeitern werden Projekte in allen Leistungsphasen betreut. Bis heute wurden eine Vielzahl von Geschäftshäusern, Büro- und Wohnbauten, Hotel- und Kulturbauten sowie Innenausbauten in der gesamten Bundesrepublik Deutschland, aber mit deutlichem Schwerpunkt in unserer Heimatstadt Hamburg, geplant und realisiert.

Die Teilnahme an Wettbewerben zählt zu den wichtigsten Instrumenten der Akquisition. Viele erfolgreiche Wettbewerbsbeiträge haben zu einer bemerkenswerten öffentlichen Resonanz und zu Aufträgen für das Büro geführt. Darüber hinaus engagieren sich die Partner auch in der Hochschullehre, als Fachpreisrichter bei Wettbewerbsverfahren und wirken aktiv in der Hamburgischen Architektenkammer sowie im geschäftsführenden Vorstand des Bundes Deutscher Architekten (BDA) mit.

Architekturreise nach Moskau

Wir sind zurück von unserer Architekturreise nach Moskau. Vom 28. September bis 03. Oktober 2018 besuchten wir die russische Hauptstadt zusammen mit unserem guiding architects Netzwerkpartner Peter Knoch von m-plus.

Moskau ist keine Stadt aus einem Guss. Sie hat kein leicht einprägsames historisches Stadtbild zu bieten wie so viele andere europäische Hauptstädte. Dennoch entdeckten wir mit Peter Knoch nicht weniger herausragende Bauten als in anderen Metropolen.

Architekturreise nach Moskau

Garage, Rem Koolhaas © a-tour

Architektonisch wichtig, aber außerhalb von Fachkreisen wenig bekannt, sind die Gebäude der sowjetischen Avantgarde der 20er und 30er Jahre. Diese Bauten waren damals der Inbegriff der Moderne, galten als revolutionär und besonders fortschrittlich.Die Höheren Künstlerisch-Technischen Werkstätten, kurz Wchutemas, haben im Moskau die Architektur der 20er Jahre womöglich stärker revolutioniert als jede andere Ausbildungsstätte des 20. Jahrhunderts.

Architekturreise nach Moskau

Arbeiterclub Rusako, Melnikow © a-tour

Heute muss man wissen, wo diese Juwelen stehen, denn die Maßstäblichkeit der Stadt hat sich verschoben. Aber wir haben sie gefunden die Projekte der Sowjetische Avantgarde von Melnikow, Schusew, Welikowskij, Schuchow, Kogan, Exter, Majakowski, Rodchenko und wie sie alle heißen.

Architekturreise nach Moskau

Wir erfuhren, wie sich Moskau auf dem Weg ins 21. Jahrhundert macht: nicht nur mit den Bauten für die Fussballweltmeisterschaft 2018, sondern mit einer Transformation des öffentlichen Raums, einer zukunftsweisenden Infrastruktur, einem Wissenschaftspark und vielem mehr bezeugt die Stadt den Willen zum Aufbruch. Wir waren alle von Moskau total überrascht. Die Stadt hat sich in einem ganz anderen Bild dargestellt als erwartet.

Architekturreise nach Moskau

Metro Moskau © Peter Knoch

Stimmen unserer Reiseteilnehmer:

Es war ein durchgehend sehr gut abgestimmtes Programm. Die geschichtlichen Hintergrundinformationen von Peter und auch sein lokales Wissen haben die Reise zu einem Erlebnis für mich gemacht. Adi R.

Moskau in seiner Vielfältigkeit, seinen Extremen, seinen Rätseln – Moskau und seine Menschen – Moskau als vielbelesener und bisher nie gesehener Ort – Moskau und die Bauten der 30er Jahre mit ihrer besonderen Ausstrahlung – Moskau bei Nacht auf der Moskwa.
Lieber Torsten Stern, es war eine lohnende und empfehlenswerte Reise als erste Annäherung an eine fremde Stadt. Mit unzähligen Eindrücken, bester Organisation und niveauvoller Reiseleitung. Gerne hätte ich noch ein paar Tage angehängt als Flaneur in der großen Stadt, aber die Pflicht ruft…
Wilhelm K.

Die Reise war fachlich sehr gut organisiert. Man konnte eine große Leidenschaft, sowohl vom Veranstalter Torsten, aber auch vom Guide Peter, erkennen. Als Teilnehmer durfte ich sehr viel an positiver Energie für den Alltag danach mit nach Hause bringen.
Robert Z.

Ich fand das Programm sehr interessant und anregend. Die Besichtigungen der Werke von Konstantin Melnikov haben mir ganz besonders gefallen.
Catherine G.T.

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Reisebericht zur Architekturreise nach Moskau.

Architekturreise nach Moskau

Moscow School of Management, Adjaye © a-tour

Architekturreise nach Moskau

Metro Moskau © a-tour

Architekturreise nach Tallinn und Riga

Gerade kommen wir zurück von einer Architekturreise nach Tallinn und Riga. Wir besuchten vom 13. bis 17. September 2018 die beiden spannenden Hauptstädte von Estland und Lettland.

In Tallinn entdeckten wir die neue estnische Architektur. Wir besuchten einen zum Estnisches Seefahrtsmuseum umgebauten Wasserflugzeughangar, das Fahle-Haus, den Balti Station Market sowie das Büro das für diese Projekte verantwortlich war, KOKO architects. Das Büro ist durch den estnischen Pavillon auf der EXPO 2000 in Hannover bekannt geworden, der einen Wald aus hin- und her schwingenden Fichtenbäumen auf dem Dach hatte.

Architekturreise nach Tallinn und Riga

Seaplane Harbour KOKO architects © a-tour

Auf dem Weg nach Riga besuchten wir architektonische Kleinode wie das Strandbad Pärnu, das von Olev Siinmaa im funktionalistischen Stil entworfenen wurde. Prägnante Gebäude wie Kurhaus, Heilbad und Strandhotel spielen mit dem Lieblingsmotiv des Modernismus, dem weißen Schiff mit Relingbalkonen. Im Strandhotel legten wir unsere Mittagsmenü ein. Ein echter Geheimtipp.

Architekturreise nach Tallinn und Riga

Riga kann man natürlich nicht besuchen, ohne einen Einblick in die Jugendstilarchitektur zu bekommen. Der Architekt Michail Eisenstein hat im Art Noveau District viele Projekte realisiert und die Fassaden mit opulentem Schmuck gestaltet.

Architekturreise nach Tallinn und Riga

Erweiterung Nationales Kunstmuseum, Processoffice © a-tour

Besonders begeistert waren wir aber vom Umbau des Nationalen Kunstmuseum. Ausgeführt
wurde dies durch die Gewinner eines entsprechenden Architekturwettbewerbs aus dem Jahre 2013, dem Büro Processoffice. Für die Teilnehmer war klar, dies ist einer der besten neuen Bauten in Riga und darf auf einer Architekturreise nicht fehlen.

Zum Abschluß der Reise trafen wir in der Hauptstadt von Lettland die wohl bekannteste lettische Architektin in Kipsala. Zaiga Gaile kennen wir von unserer letzten Reise und sie hat uns auch schon in Hamburg besucht. Nach der ausgiebigen Besichtigung Ihres Wohnhauses und des schönen Gartens zeigt uns Zaiga noch ein weiteres Projekt, das Sie unweit von Ihrem Wohnhaus realisiert hat. Wir schlendern mir ihr hinüber zur sogenannten zum alten Gypsum Factory. Auf dem Areal eines ehemaligen Gips-und Zementwerks hat sie 2014 ein außergewöhnliches Wohnprojekt realisiert das aus 58 Apartments und 4 Villen besteht

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Reisebericht zu dieser Architekturreise.

Architekturreise nach Tallinn und Riga

Nationalbibliothek Lettlands © a-tour

Architekturreise nach Tallinn und Riga

Telliskivi Creative City © a-tour

Architekturreise nach Tallinn und Riga

Rotermann Qarter KOKO architects © a-tour

Architekturreise nach Tallinn und Riga

Nationalbibliothek Lettland, Gruppenbild © a-tour

Caruso St John gewinnt Wettbewerb für den Neubau von Gruner und Jahr

Das Londoner Architekturbüro Caruso St John hat den Wettbewerb um den Neubau des neuen Verlagshauses von Gruner und Jahr am Lohsepark in der HafenCity für sich entschieden. Im Wettbewerb für das angrenzende Baufeld, wo ein Wohngebäude realisiert wird, siegte das Architekturbüro Baumschlager Eberle.

Gruner und Jahr, zu dem Marken wie STERN, GEO, CHEFKOCH oder BRIGITTE gehören, lässt dort durch den Bauherrn Warburg-HIH Invest ein neues Verlagsgebäude errichten. Daneben werden weitere Büroflächen und Wohnungen – darunter 50 Prozent gefördert – entstehen.
In das Erdgeschoss ziehen außerdem öffentliche Nutzungen wie Ausstellungsflächen und gastronomische Angebote.

Nahe den Deichtorhallen soll bis 2021 ein Gebäudeensemble mit rund 75.000 Quadratmetern entstehen. Rund 40.000 Quadratmeter Fläche werden von der Warburg-HIH Invest an G+J vermietet. Neben der neuen Unternehmenszentrale werden auch Wohnungen entstehen. Das Investitionsvolumen für das gesamte Projekt beträgt voraussichtlich 250 Mio. Euro. Der Baubeginn ist für 2019 geplant.

Gruner und Jahr

Visualisierung des Siegerentwurfs von Caruso St John für das neue G+J-Verlagshaus, Frontansicht mit Haupteingang

Gruner und Jahr

Innenperspektive des Siegerentwurfs für das neue G+J-Verlagshaus © Caruso St John

Am Architekturwettbewerb für dieses bedeutende und vielfältige neue Gebäudeensemble hatten
20 Architekturbüros aus mehreren europäischen Ländern teilgenommen. Davon waren 13 für den Gewerbeteil und 7 für den Wohnteil eingeladen.

Gruner und Jahr

Innenperspektive des Siegerentwurfs für das neue G+J-Verlagshaus © Caruso St John

Die Jury aus Vertretern der Stadt, Architekten, des Investors Warburg-HIH Invest Real Estate, des Projektentwicklers HIH Real Estate und von Gruner + Jahr votierte einstimmig für den Entwurf mit den markanten grün-emaillierten Keramikstreben und den drei zum Teil überdachten Innenhöfen.

Caruso St John aus London gewinnt Architekturwettbewerb für neues Verlagshaus von Gruner und Jahr in der HafenCity

Die Jury attestiert dem Entwurf einen „hohen ästhetischen Anspruch“, der sich durch „klare Haltung und hohe Qualität“ auszeichne. Das Gebäude erinnere an ein „zurückhaltendes Hamburger Kontorhaus“. Auch im Inneren trifft der Entwurf von Caruso St John besonders gut die Anforderungen von Gruner + Jahr an ein kreatives und innovatives Haus.

Gruner und Jahr

Innenperspektive des Siegerentwurfs für das neue G+J-Verlagshaus © Caruso St John

Für Julia Jäkel, CEO Gruner + Jahr war wichtig, dass mit dem neuen G+J-Verlagshaus ein Gebäude von nachhaltiger Klasse entsteht, dass ein Musterbeispiel für Unternehmensarchitektur, die ohne eitle Gesten auskommt darstellt. Das Gebäude soll ein Blickfang von außen und ein Haus des guten Arbeitens im Inneren werden.

Gruner und Jahr

Grundriss des Siegerentwurfs für das neue G+J-Verlagshaus © Caruso St John

Gruner und Jahr

Innenperspektive des Siegerentwurfs für das neue G+J-Verlagshaus © Caruso St John

Caruso St John überzeugte mit dem Entwurf eines nachhaltig schönen Gebäudes. Über einem offenen Erdgeschoss entwickelt sich die Reihe der Streben aus grün glasierter Keramik, die sich nach oben schrittweise verjüngen. Die Elemente werden handwerklich gefertigt. Sie lassen das Haus von der Seite betrachtet als grün irisierend erscheinen. Von gegenüber ist es ein offenes, lichtes und einladendes Haus. Im Inneren gruppieren sich um drei Höfe die Büroräume und Besprechungszonen, die sich flexibel teilen und öffnen lassen, um unterschiedlichste Nutzungen möglich zu machen. Auf den gestuften Dachflächen entstehen für die Mitarbeiter zugängliche Gärten und Freiflächen, die Ausblicke über Hamburg bieten.

Gewinn des Wohnungsbau-Wettbewerb geht an Baumschlager Eberle

Im Wettbewerb im Bereich Wohnen der beiden Investorinnen Adlershorst Baugenossenschaft eG und HIH Real Estate setzte sich das Architekturbüro Baumschlager Eberle aus Berlin gegen sechs Konkurrenten durch. Der Siegerentwurf in der Form eines Mäanders überzeugte durch eine ausgeglichene Verteilung der öffentlich geförderten und freifinanzierten Eigentumswohnungen. Der nördliche, zu Gruner + Jahr hin ausgerichtete Gebäudeteil beherbergt die öffentlich geförderten Wohnungen und die Gewerbeflächen, während im südlichen die Eigentumswohnungen angesiedelt sind.

Gruner und Jahr

Visualisierung des Siegerentwurfs von Baumschlager Eberle für den Bereich Wohnen, im Vordergrund der Lohsepark

Gruner und Jahr

Lageplan Siegerentwurf Bereich Wohnen Lohsepark © Baumschlager Eberle

Gruner und Jahr

Grundriss Siegerentwurf Bereich Wohnen Lohsepark © Baumschlager Eberle

Die Wettbewerbsarbeiten der insgesamt 20 teilnehmenden Architekturbüros für Gewerbe- und Wohnflächen sind vom 6. Oktober bis zum 21. Oktober 2018 im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus, Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg, ausgestellt.

Gruner und Jahr

Modell des neuen G+J-Verlagshauses nach dem Entwurf von Caruso St John (Bildmitte) und Modell des Wohngebäudes nach dem
Entwurf von Baumschlager Eberle (Bildmitte rechts), Lage des Ensembles in der HafenCity

Die Kulturtipps von RHWZ: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Diese Frage hat uns beschäftigt. Wie angekündigt werden wir daher nun regelmäßig Hamburger Architektinnen und Architekten interviewen was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Die Kulturtipps von RHWZ

Renner Hainke Wirth Zirn Architekten © Stephanie Brinkkötter

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt von Renner Hainke Wirth Zirn Architekten

Da sowohl Karin Renner als auch Stefan Wirth über den Antworten gegrübelt und natürlich unterschiedlich Favoriten haben, veröffentlichen wir hier beide Antwortformulare. Hier die Kulturtipps von RHWZ.

Die Kulturtipps von RHWZ

Für die leichte Muse (Karin Renner): Das Elbjazz Festival im Juni mit supertoller Musik und traumhafter Stadt-und Hafenkulisse.
weil: es ein phantastisches Erlebnis ist, in den Werfthallen Musik zu hören und das bunt gemischte Publikum der Stadt zu erleben.

Für die leichte Muse (Stefan Wirth): Die Reeperbahn mit der Großen Freiheit wo das Pulverfass, das Schmidt´s Tivoli oder der Grünspan zu finden sind.
weil: dieser besondere Ort die Vielfalt und das offene, lebenswerte Hamburg zeigt.

Für Experimentierfreudige (Karin Renner): Mit großer Sehnsucht hoffe ich, das Hamburg endlich ein integriertes Science & Nature Center auf die Beine stellt…
weil: separierte Disziplinen haben wir genug, wir brauchen experimentelle Konzepte und neue Denkansätze, um auch bildungsfernere Schichten für Natur, Klima und Forschung zu begeistern!

Für Experimentierfreudige (Stefan Wirth): Die Eisprinzessinnen, am Rathenaupark 15
weil: es hier ganz besondere Eiskreationen wie z.B. Franzbrötchen-, KaBuBa (Karotte/Buttermilch/ Banane) oder Milchreiseis zu essen gibt.

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten (Karin Renner): das Reeperbahnfestival, ein toller Event.
weil: Hamburg hat eine ganz besondere Clubszene, und das neue Klubhaus auf der Reeperbahn ist ein weiterer interessanter und wichtiger Baustein.

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten (Stefan Wirth): eine Theater- oder Tanzaufführung auf Kampnagel
weil: weil hier viel experimentiert wird und jeder Besuch bereichert

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude (Karin Renner): Die Kornspeicher am Rethe-Knie in Wilhelmsburg. Ein beeindruckendes Gebirgsmassiv an gebauter Industrie-Architektur, das einem den Atem raubt…
weil: So etwas kann man kaum architektonisch entwerfen, ohne manieriert zu arbeiten,- umso mehr fasziniert es mich, wie aus einer funktionalen Anforderung so ein Statement entsteht.

Ihr Lieblingsgebäude (Stefan Wirth): Das Dockland in der Van-der-Smissen-Straße 9
weil: das Gebäude symbolisiert für mich das moderne TOR HAMBURGS in die Welt und stärkt den Hafencharakter der Hansestadt.

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro (Karin Renner): Immer das Aktuelle… Das neue Stilwerk in Rotterdam, bei dem wir mit unseren niederländischen Partnern zusammen eine sehr moderne Aufstockung auf einen denkmalsgeschützten Kaffeespeicher planen.
weil: ein toller Bauherr endlich wieder ein selbst genutztes Haus baut und wir nicht für anonyme Nutzer arbeiten, – zudem ist das Teamwork in den Niederlanden inspirierend! In Rotterdam ist man experimentierfreudig und offen für neue Architekturansätze.

Ihr eigens Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro (Stefan Wirth): Immer das Aktuelle… aber leider noch nicht fertige. Das Palais Oppenheim am Gustav Heinemann Ufer in Köln am Rhein
weil: wir hier mit tollen Bauherren, mit viel Zeit und Geduld ein außergewöhnliches Haus bauen das dem denkmalgeschütztem ehemaligen Wohnhauses des Bankiers gerecht wird.

Bürobiografie

Das Büro wurde 1997 von Karin Renner im Herzen von St. Pauli gegründet. 1999 stiegen Rolf Hainke und Stefan Wirth in das Büro mit ein. Mit dem Neubau des Empfangsgebäudes der Lufthansa Technik begann die Geschichte. 2016 wurde Melanie Zirn in die Partnerschaft mit aufgenommen.  Im eigenen Gebäude firmiert das Planungsteam inzwischen unter Renner Hainke Wirth Zirn Architekten.

Die Planungsschwerpunkte liegen im Entwurf, der Bauantrags- sowie der Ausführungsplanung von hoch- und städtebaulichen Projekten. Die meist preisgekrönten Projekte und Planungen umfassen von verkehrstechnischen Bauvorhaben, den Wohnungs-, Büro- und Gewerbebau, den Schulbau, Forschungs- und Universitätsbau bis hin zu hochwertigen Inneneinrichtungen.

Die Kulturtipps von RHWZ

Palais Oppenheim, Köln © Stefan Wirth

Die Kulturtipps von RHWZ

SANTOS-Speicher, Rheinhafen Rotterdam © Renner Hainke Wirth Zirn Architekten

Klopstockplatz-Quartier wurde fertiggestellt

In einem kleinen Hinterhof in Nähe des Rathaus Altona wurde ein dreigeschossiger Wohnriegel mit einem Staffelgeschoss, das sogenannte Klopstockplatz-Quartier, von limbrock tubbesing Architekten und Stadtplaner fertiggestellt. Herausforderung war hierbei der Umgang mit der schmalen Grundstücksfläche und dem geringen Abstand zu den hohen Nachbarbebauungen sowie eine im Süden gelegene, direkt angrenzende, viergeschossige Brandwand, die dem Riegel ausschließlich eine Öffnung nach Norden erlaubt.

Klopstockplatz-Quartier

Axonometrie Klopstockplatz-Quartier © limbrock tubbesing Architekten

Durch die Komplexität des Bauvorhabens zog sich die Planung über mehrere Jahre hinweg, da man immer wieder u.a. mit der Nachbarschaft in den Dialog treten musste, um für die jetzigen und künftigen Anwohner eine bestmögliche Lösung zu finden. Entstanden ist ein spannender Entwurf mit urbanem Charakter, der zudem bereits vor Baubeginn im vergangenen Jahr den WohnbauPreis Hamburg in der Kategorie „Ideenpreis“ erhielt.

Das neue Quartier befindet sich in einem Hinterhof und verbindet den Klopstockplatz mit der Kirchentwiete. Über eine Hofeinfahrt gelangt man auf das Gelände und zur Einfahrt der Tiefgarage, die über einen Autoaufzug erschlossen wird. Auf rund 3.600 Quadratmetern entstanden 23 Wohnungen sowie eine Tiefgarage mit 40 Stellplätzen und einem großen Fahrradkeller. Zwei Drittel der Wohnungen befinden sich im Eigentum, ein Drittel wird sozial gefördert. Die Apartments variieren von Ein- bis Vierraumwohnungen.

Klopstockplatz-Quartier wurde fertiggestellt

Auf die sehr schmale Grundstücksfläche stoßen punktuell hohe Nachbarbebauungen, die es in der Planung zu berücksichtigen galt. Daher wurden in den Gebäuderiegel kleine Rücksprünge gesetzt, die neben einer städtebaulichen Lockerung auch ein abwechslungsreiches Fassadenbild schaffen.

Klopstockplatz-Quartier

Klopstockplatz-Quartier © Sebastian Glombik

Als weitere Herausforderung galt der Umgang mit einer im Süden verlaufenden viergeschossigen Brandwand. Um optimale Lichtverhältnisse in den Wohnungen zu erhalten, entschied man sich dazu, in den Riegel drei Atrien mit den Maßen 5x10m zu setzen. Jeweils zwei Wohnungen sind U-förmig um die Atrien angelegt und werden über das im Süden platzierte Treppenhaus erschlossen. Der Fokus richtet sich auf das Wohnen zum Hof und ermöglicht durch die Atrien eine Belichtung zu drei Seiten. Mit geschosshohen Verglasungen orientieren sich somit Wohn- und Essbereiche mit offenen Küchen sowie Arbeitsräume zu den kleinen Innenhöfen. Die Schlafräume befinden sich zurückgezogen im Inneren der Wohnungen und öffnen sich Richtung Norden mit großzügig gestalteten Balkonen. Im Staffelgeschoss erhalten die Bewohner zusätzlich eine Dachterrasse.

Die weiße Putzfassade in Kombination mit vertikal verlaufenden Lärchenholzbrettern greift farblich die Nachbarbauten auf. Holz findet sich zudem im Inneren der Wohnungen wieder: Böden, Fensterrahmen und -laibungen wurden damit ausgestattet.

Klopstockplatz-Quartier

Klopstockplatz-Quartier © Sebastian Glombik

Klopstockplatz-Quartier

Klopstockplatz-Quartier © Sebastian Glombik

Architektenwettbewerb am Baakenhafen entschieden

Das Quartier Baakenhafen nimmt weiter Gestalt an: Beim hochbaulichen Realisierungswettbewerb für das Baufeld 96 konnte das Architekturbüro LH Architekten, Landwehr Henke + Partner mbH, Hamburg, mit seinem Entwurf überzeugen. Die Anhandgabe für das Grundstück war zuvor an eine Bewerbergemeinschaft gegangen, die aus den Eigentumsbaugemeinschaften Einklang-Baakenhafen und Am Leuchtturm besteht sowie aus der Altonaer Spar- und Bauverein eG, die für die Baugemeinschaft GleisOase 24 Mietwohnungen erstellen wird.

Baakenhafen

Baakenhafen Baufeld 96 © LH Architekten

Die Baugemeinschaft Einklang-Baakenhafen plant den Bau von ca. 20, die Baugemeinschaft Am Leuchtturm den Bau von ca. 17 Eigentums- wohnungen. Darüber hinaus entstehen Gemeinschaftsflächen sowie Raum für publikumsbezogene Nutzungen im Erdgeschoss. Baubetreuer für die drei Baugemein schaften ist die Johann Daniel Lawaetz-Stiftung.

Weiterer Architektenwettbewerb am Baakenhafen entschieden

Das Baufeld 96 liegt an der Baakenallee und grenzt nördlich direkt an den bereits im Mai 2018 eingeweihten Baakenpark. Auf dem Grundstück werden Wohnungen mit einer Geschossfläche von insgesamt ca. 7.100 qm entstehen, wovon ca. 2.400 qm als geförderte Mietwohnungen und ca. 4.700 qm als preisgedämpfte Eigentumswohnungen geplant sind. Die beiden Baukörper sollen im Energiestandard IFB-Effizienzhaus 55 erstellt werden. Insgesamt wird das Quartier Baakenhafen eine Fläche von 24 ha umfassen und soll rund 2.100 Wohnungen sowie 2.200 Arbeitsplätze bieten. Das Quartier wird sich neben seiner doppelten Wasserlage – an der Elbe sowie am größten Hafenbecken der HafenCity – vor allem durch die Vielfalt seiner Nutzungen und Bewohner auszeichnen. Anfang 2018 wurden die ersten Gebäude in diesem Quartier fertiggestellt.

Wohnvielfalt am längsten Hafenbecken der HafenCity

Zu den Anforderungen an die Architektur für das Baufeld 96 gehören neben der gestalterischen Anpassung an das Quartier eine hohe ökonomische Effizienz zur Erzielung tragfähiger Mieten und Wohnungspreise sowie die Berücksichtigung der Bedürfnisse von Menschen aller Generationen im Hinblick auf Mobilität und Barrierefreiheit.

Baakenhafen

Baakenhafen Baufeld 96 © LH Architekten

Auf beiden Seiten des längsten Hafenbeckens der HafenCity ist derzeit sehr viel in Bewegung. Mit den ersten Nutzern und dem neu eröffneten Baakenpark werden die Konturen eines grünen, intensiv sozial gemischten Wohnumfelds zunehmend deutlich. Gleichzeitig komplettieren sich die letzten Planungen im Quartier Baakenhafen.

a-tour feiert das Sommerfest 2018 mit seinen Kunden der Architekturreisen

Zum ersten Mal fand in diesem Jahr unser Sommerfest 2018 statt. Wir hatten die Kunden unserer
Architekturreisen nach Hamburg eingeladen, um eine kleine Architekturführung durch die HafenCity mit uns zu machen und dann bei Musik und netten Gesprächen durch den Hafen zu schippern.

Am letzten Samstag zeigt sich das Wetter in Hamburg von seiner besten Seite. Bei sommerlichen Temperaturen waren knapp sechzig Gäste unter anderem aus Zürich, Lugano, Graz, Salzburg, Aachen und Berlin zu uns nach Hamburg gekommen. Die gut gelaunt Reisegesellschaft, von denen sich schon einige Teilnehmer von vergangenen Architekturreisen kannten, traf sich um fünf Uhr am Infocenter der HafenCity, dem Kesselhaus.

Sommerfest 2018

Sommerfest © a-tour

Sommerfest 2018

Sommerfest © a-tour

Torsten Stern, der Inhaber von a-tour, begrüßt die Gruppe zum Sommerfest 2018 und gibt einen kleinen Überblick über die historische Stadtentwicklung. Dann geht es an das Stadtmodell, wo den insbesondere die städtebaulichen Leitideen der HafenCity erläutert werden.

Die HafenCity ist das größte stadtentwicklungspolitische Vorhaben in Hamburg. Durch einen schrittweise angelegten Planungs- und Realisierungsprozess sollen ca. 157 ha Hafenflächen unmittelbar im Süden der Hamburger Innenstadt umstrukturiert werden.  Auf ca. 127 ha Landflächen entstehen, nur 800m vom Rathaus entfernt, neue Gebäude mit insgesamt etwa 2,7 Mio. Quadratmetern Bruttogeschossfläche -Wohnungen für 12.000 bis 14.000 Einwohner und Dienstleistungsflächen für mehr als 45.000 Arbeitsplätze. Dieser neue Teil der Innenstadt wird diese um 40% vergrößern. Eine einmalige und historische Chance für die Stadt Hamburg, die sich nun wieder zur Elbe orientiert.

a-tour Sommerfest 2018

Über den Sandtorkai und die Pontons im Hafenbecken vis a vis der Magellan-Terrassen spaziert die Gruppe dann zur Elbphilharmonie. Sie ist schon nach einem Jahr das neue Wahrzeichen von Hamburg und bereits eine Ikone der zeitgenössischen Architektur.

Sommerfest 2018

Sommerfest © a-tour

Torsten berichtet über die holprige Entstehungsgeschichte, die sich heute, rückblickend betrachtet, fast schon wie das Drehbuch zu einer geplanten Inszenierung liest. Von einer tollen Idee, die als Geschenk –für die Stadt kostenlos- und in kürzester Bauzeit realisiert werden sollte, den Streitigkeiten über Kosten, Baustillstand und ein Happy End das seines gleichen sucht.

Von außen erfahren die Teilnehmer zunächst alles Wissenswerte über die Architektur, das Gebäudes und die besondere Fassade. Geplant wurde die Elbphilharmonie, das wusste natürlich jeder schon, vom renommierten Architekturbüro Herzog & de Meuron.

Sommerfest 2018

Sommerfest © a-tour

Der Sockelbau der Elbphilharmonie wurde als Kaispeicher A von 1963 bis 1966 errichtet, Architekt war seinerzeit Werner Kallmorgen. In der Funktion als Stückgutumschlag von Tee, Tabak und Kakao hatte er mit der Zunahme der Containerschifffahrt bald ausgedient.

Fassade mit Siebdruck

Die Fensterelemente des Neubaus wurden mit etwa 500 verschiedenen Druckmustersieben bedruckt. Die Punktebedruckung variiert je nach Funktion des Raumes und Ausrichtung am Gebäude und wurde präzise genau berechnet. Es gibt zwei verschiedene Punktefarben: Die grauen keramischen Siebdruck-Punkte reduzieren die Sonneneinstrahlung, die Chrompunkte erzeugen verstärkte Spiegeleffekte an der Außenfassade.

Anschliessend fahren alle mit der Tube vom östlichen Vorplatz zum westlichen Balkon. Hier erfahren die Teilnehmer, dass das Panoramafenster kein Geländer hat, um die Gemäldefunktion mit wechselnder Aussicht noch mehr zu betonen. Dieses Fenster wurde bereits unter Werner Kallmorgen für den Kaispeicher A konzipiert. An dieser Stelle sollte die Kaffeeklappe für die Hafenarbeiter untergebracht werden. Sie hätten hier während ihrer Mittagspause den Elbblick genießen sollen.

Nach kurzem Stopp setzen wir die Tour fort auf die 37m hoch liegende Plaza, von der sich ein spektakulärer Blick über die Stadt und auf den Hafen zeigt. Die Besonderheit der Elbphilharmonie ist die einzigartige Verbindung von Architektur, Lage und Musik: Ihre herausragende Architektur, ihre Verortung am Wasser direkt im Hamburger Hafen und ihr vielfältiges Konzert- und Musikvermittlungsprogramm.

Plaza Elbphilharmonie © Iwan Baan

Besonders ist auch die Sichtachse, die die Verbindung zwischen der Innenstadt im Norden und dem Hafen im Süden erzeugt. Auf der Stadtseite ist der Gewölbeausschnitt steil gestaltet, als Referenz an die Kirchtürme Hamburgs, welche die Stadtsilhouette maßgeblich prägen. Auf der Hafenseite ist der Gewölbeausschnitt entsprechend flach und breit, als Referenz an die Hafenarchitektur.

Akustik im Großen Saal

Selbstverständlich erfahren alle auch die akustischen Besonderheiten. Großer wie Kleiner Saal sind akustisch autonom vom Rest des Gebäudes, also vom Rest des Gebäudes schallentkoppelt: Beim Großen Saal gibt es zwei Entkoppelungsschalen. Zwischen den Schalen befinden sich 362 Stahlfederpakete. Die Schalen berühren sich nicht, so dass sie den Schall nicht weiterleiten können. So sind beispielsweise Schiffshörner sowie Schiffsschrauben-Geräusche im Saal nicht hörbar. Zudem sollen keine Geräusche aus den Wohnungen oder den Hotelzimmern in den Konzertsaal dringen und umgekehrt.

Yasuhisa Toyota war für die Akustik der Konzertsäle der Elbphilharmonie verantwortlich. Alle Ränge und Freiflächen im Großen Saal sind mit der sogenannten „Weißen Haut“ aus etwa 10.000 Gipsfaserplatten überzogen, die nach Computerberechnung individuell gefräst wurden. Jede Platte ist ein Unikat und garantiert durch die präzise Streuung und Reflexion des Schalls die herausragende Akustik des Saals.

So ist der Große Saal der Elbphilharmonie optimal für unverstärkte, klassische Musik konzipiert und hat eine Nachhallzeit von 2,3 Sekunden, was für einen modernen Konzertsaal als optimal gilt.

Die Stunde im fantastischen Konzerthaus vergeht wie im Flug und am Ende haben alle noch etwas Zeit, um ein paar Bilder zu machen und die Aussicht vom Außen-Rundgang zu genießen. Danach treffen sich die Teilnehmer am gleichnamigen Anleger, wo eine Barkasse wartet.

Architektur, Hafen, Wein und Fischbrötchen

Sommerfest 2018

Sommerfest © Maja Brunner

Sommerfest 2018

Sommerfest © Hilke Maunder

Die nächsten vier Stunden feiern die Gastgeber von a-tour travel, Torsten Stern und Antje Seele mit ihren Gästen bei Fischbrötchen, Wein und Bier. Es geht auf eine besondere Hafenrundfahrt mit netten Gesprächen und Erläuterungen zum Hafen. Abgerundet wird das ganze durch chillige Livemusik des Saxophonisten Tim Rodig, der unter anderem mit dem Hamburger Stefan Gwildis spielt. In einer Pause berichtet Tim, dass seine Großeltern beide Bauhaus Architekten waren und sich in Dessau kennen gelernt haben. Er selbst hat unter anderem in New York Jazz studiert. So schließt sich der Kreis und es wird weiter erzählt und philosophiert,unter anderem über die nächsten Reisen, z.B. nach New York.

Sommerfest 2018

Sommerfest © a-tour

Sommerfest 2018

Sommerfest © a-tour

Neugraben-Fischbek: Modellvorhaben mit 8 Euro Netto-Kaltmiete feiert Grundsteinlegung

Die Grundsteinlegung für zwei Mehrfamilienhäuser vom Architekturbüro Limbrock Tubbesing wird
im Vogelkamp Neugraben gefeiert. Das Besondere: Hier realisiert die Helvetia Schweizerische
Versicherungsgesellschaft ein Modellvorhaben, das den zukünftigen Bewohnern eine 8 Euro
Netto-Kaltmiete pro Quadratmeter Wohnfläche auf dem freien Wohnungsmarkt zusichert. Der
Hamburger Senat erweitert mit diesem Pilotprojekt das Angebot bezahlbaren Wohnungsbaus für
durchschnittliche und mittlere Einkommen.

8 Euro Netto-Kaltmiete

Visualisierung Vogelkamp Neugraben 2018 © bloomimages, IBA Hamburg

Familien mit Kindern sind häufig auf der Suche nach preiswertem Wohnraum in Stadtteilen mit guter Infrastruktur und Schulen sowie Kitas in unmittelbarer Nähe. Im Vogelkamp Neugraben entstehen derzeit 44 Wohnungen für 4 bis 6 Personenhaushalte in zwei viergeschossigen Mehrfamilienhäusern im Rahmen eines Modellvorhabens zum so genannten 8-Euro-Wohnungsbau. Eines der Gebäude hat zudem sechs Wohnungen, die konsequent barrierefrei und rollstuhlgerecht ausgelegt sind. Zum Nutzungskonzept des Projektes gehört auch der Bau einer Kita und kleinerer Gewerbeflächen im Erdgeschoss.

Neugraben-Fischbek: Modellvorhaben mit 8 Euro Netto-Kaltmiete feiert Grundsteinlegung

Das Wohnquartier Vogelkamp Neugraben, das seit 2014 von der IBA Hamburg entwickelt wird,
setzt auf naturverbundenes Wohnen und grenzt unmittelbar an ein großes Naturschutzgebiet. Um
die Baukosten und die Energiebilanz der beiden Gebäude in Holzbauweise zu senken, wurde u. a.
die Bautiefe der Mehrfamilienhäuser vergrößert.

8 Euro Netto-Kaltmiete

Limbrock Tubbesing © Limbrock Tubbesing

In Hamburg wurde der Wohnungsbau für 8 Euro Netto-Kaltmiete als neues Segment entwickelt, um ein mittleres Mietpreisniveau zwischen dem des geförderten und dem des freifinanzierten Mietwohnungsbaus zu etablieren. Neben den Modellvorhaben im Vogelkamp Neugraben und im Bramfelder
Dorfgraben sind weitere 8-Euro-Wohnungsbau-Projekte mit hohen Qualitäts- und energetischen
Standards geplant.

Damit soll ein noch differenzierteres Wohnungsangebot und eine gut
durchmischte Struktur der Haushalte in allen Stadtteilen erreicht werden.

8 Euro Netto-Kaltmiete

Limbrock Tubbesing © Limbrock Tubbesing

Tag des offenen Denkmals 2018

Bundesweit findet am Sonntag, dem 9. September der Tag des offenen Denkmals 2018 statt. Die Veranstaltung steht in diesem Jahr unter dem Motto „Entdecken, was uns verbindet“.

Über 140 Veranstaltungen laden in Hamburg vom 7. bis 9. September dazu ein, Denkmäler zu entdecken und zu erkunden. Viele sind sonst nicht öffentlich zugänglich und nur an diesem Wochenende für Interessierte geöffnet. Eine große Anzahl der Denkmäler wurde mit Unterstützung der Stiftung Denkmalpflege Hamburg restauriert oder erhalten.

Das bundesweite Motto des Denkmaltages „Entdecken, was uns verbindet“ greift den Leitgedanken
„Sharing Heritage“ des Europäischen Kulturerbejahres 2018 auf, der das gemeinsame kulturelle Erbe
jenseits nationaler Grenzen in den Fokus stellt. So lässt sich in Hamburg das Wirken zugereister
Künstler, Baumeister, Ingenieure und Handwerker entdecken – wo haben sie ihre Spuren hinterlassen
und welche Entwicklungen sind von Hamburg aus in die Welt gegangen?

stadtfuehrung hamburg Chilehaus uneso weltkulturerbe, Tag des offenen Denkmals 2018

Chilehaus © Daniel Sumesgutner

Jana Schiedek, Staatsrätin für Kultur und Medien: „Das Programm zum ‚Tag des offenen Denkmals‘
verdeutlicht, wie vielschichtig und international geprägt die Denkmallandschaft in Hamburg ist. Von
ihrer kulturellen Attraktivität zeugen die zahlreichen Veranstaltungen, die gleichzeitig
Anknüpfungspunkte für einen grenzüberschreitenden Austausch bieten. Ich danke allen Beteiligten für
ihr Engagement.“

Tag des offenen Denkmals 2018 vom 7. bis 9. September

Der Hamburger „Tag des offenen Denkmals“ startet am Freitag, 7. September um 16 Uhr mit der
Auftaktveranstaltung „Was uns verbindet – in Hamburg internationale Kulturgeschichte entdecken“ in
einem historischen Pumpwerk von William Lindley auf dem Gelände von Hamburg Wasser.

Am Wochenende gibt es neben Führungen, Vorträgen und kulturellen Angeboten für Erwachsene für die jüngeren Besucher und ihre Familien ein vielfältiges Familienprogramm. Auch in diesem Jahr verbindet der Barkassen-Shuttle am Sonntag den Hamburger Hafen mit dem Harburger Binnenhafen. In Bergedorf wird es eine Ringlinie mit einem historischen Omnibus geben, ein historischer S-Bahn Zug ist auch unterwegs.

Das ausführliche und tagesaktuelle Programm für den Tag des offenen Denkmals 2018 ist unter
hier zu finden.

Kostenlose Programmbroschüren liegen ab sofort unter anderem in Bücherhallen und Bezirksämtern, in der Tourist Information am Hauptbahnhof, im Rathaus und in der Landeszentrale für politische Bildung aus.

Moderne Architektur in Singapur

Vom 25. Oktober bis 03. November 2019 findet unsere Architekturreise nach Singapur und Kuala Lumpur statt. Gerade wurde im ZDF ein Bericht „Moderne Architektur in Singapur“ ausgestrahlt. Neben den spektakulärsten neuen Projekten werden die Archiekten Ole Scheeren und Christoph Ingenhoven interviewt.

In der Stadt der vielen Verbote werden Architekten kaum Grenzen gesetzt: Spektakuläre Gebäude, die in Deutschland fast undenkbar wären, sind prägend für das Stadtbild Singapurs. Auch die beiden deutschen Architekten haben hier eindrucksvolle Bauten verwirklicht.

Aus der Vogelperspektive: Das „Green Heart“, das grüne Herz in der Mitte des neuen Gebäudes von Christoph Ingenhoven.

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur, singapur

Marina One © ingenhoven architects HGEsch

Ingenhoven wird im grünen Innenhof des „Marina One“, die wir auch auf unserer Architekturreise sehen werden, interviewt. Gefragt, ob ein Bau wie ‚Marina One‘ in Deutschland denkbar sei antwortet er „Nein, wahrscheinlich allein schon aufgrund der physischen Dimension nicht. Das Gebäude ist 200 Meter hoch, 200 Meter breit und hat 400.000 Quadratmeter Geschossfläche. So etwas gibt es in Europa selten bis gar nicht.“ Er sei „überwältigt von der schieren Größe. Man verbringt ja viel Zeit mit Planern, Bauleitern und hat auch Ärger und Schwierigkeiten, so dass man am Ende oft vergisst, dass man das Gebäude auch genießen muss. Es ist wirklich genussfähig und es bestätigt mich, dass wir so manches richtig gemacht haben.“ Zum „Marina One“ sagt Ingenhoven, das sein Büro von Anfang an angestrebt habe, dass diese vier Gebäude eine vereinigende Mitte haben. Eben jener Garten, der nun dschungel-ähnlich bepflanzt ist.

Unsere Architekturreise nach Singapur und Kuala Lumpur findet vom 25. Oktober bis 03. November 2019 statt. Hier finden Sie das Programm und die Reiseanmeldung.

Außer nach Singapur und Kuala Lumpur führen unsere Architekturreisen 2019 nach Lyon, São Paulo, Belo Horizonte, Inhotim, Brasilia und Rio de Janeiro, New York, St. Petersburg und nach Buenos Aires, Montevideo und Santiago de Chile.

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur, Architektur Reisen 2019

Skyline Singapur vom Marina Bay Sands Hotel © Diego Padilla Philipps

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur

Singapore Flyer © Pavol Kmeto

Online-Beteiligung zur Entwicklung am Diebsteich

Noch ist es ruhig rund um den S-Bahnhof Diebsteich: Das Areal bildet bislang ein von der breiten Hamburger Öffentlichkeit eher wenig beachtetes Gebiet. Das wird sich ändern wenn im Januar 2024 hier der neue Fern- und Regionalbahnhof Hamburg-Altona eröffnet wird. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen möchte möglichst vielen Hamburgerinnen und Hamburgern die Gelegenheit geben, eigene Anregungen und Ideen in die Planung für die Entwicklung des Diebsteich-Quartiers einzubringen!

Wie soll sich das Quartier in Zukunft entwickeln? Was gefällt Ihnen im Areal? Und wie können wir das Quartier attraktiver und lebenswerter gestalten?

Online-Beteiligung zur Entwicklung am Diebsteich

Im Rahmen der vorbereitenden Untersuchungen für das Gebiet ist die Beteiligung der Öffentlichkeit vorgesehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten über verschiedene Beteiligungsformate die Möglichkeit sich mit Hinweisen und Ideen in die Planungen einzubringen. Auf der öffentlichen Auftaktveranstaltung am 7. Mai in der Fabrik in Altona wurden daher bereits erste Anregungen aufgenommen und gesammelt.

Diebsteich

Luftaufnahme des Gebiets am Diebsteich © Matthias Friedel, Bearbeitung BSW / urbanista

Um möglichst vielen Hamburgerinnen und Hamburgern die Gelegenheit zu geben, eigene Anregungen und Ideen in die Planung für die Entwicklung des Diebsteich-Quartiers einzubringen hat die Stadt eineOnline-Beteiligung gestartet. Dadurch erhalten nun noch mehr Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit Anregungen zur Entwicklung des Gebiets abzugeben. Es steht der Zeitraum vom 22. Juni bis zum 15. August zur Verfügung.

Die Besucherinnen und Besucher können auf einer digitalen Karte Beiträge verfassen und die Beiträge anderer Nutzer bewerten und kommentieren. Zusätzlich besteht die Möglichkeit sich in einer Umfrage zu bestimmten Fragenstellungen zu äußern und seine Meinung einzubringen.

Die Ergebnisse der Online-Beteiligung dienen als wichtige Grundlage für die Erarbeitung des städtebaulichen-landschaftsplanerischen Rahmenplans für das gesamte Quartier. Es wird daher nach den Sommerferien ein öffentlicher Workshop stattfinden, um die Auswertung der Online-Beteiligung vorzustellen und zu diskutieren. Zum Workshop und weiteren Beteiligungsformaten wird gesondert einladen und informiert.

Aktuelle Informationen zur Beteiligung und Meldungen zur Entwicklung am Diebsteich finden Sie auf der Projektseite Diebsteich Mitte Altona.

Diebsteich

VU Rahmenplan Diebsteich © FHH Landesbetrieb Geoniformation und Vermessung, Gestaltung urbanista

Besuch der Plaza der Elbphilharmonie nur noch mit zertifizierten Guides möglich

Knapp ein Jahr nach der Eröffnung haben seitdem bereits rund 4,5 Millionen Menschen die Plaza der Elbphilharmonie besucht. Um die spürbar höhere Nachfrage nach Gruppenbesuchen der Plaza besser befriedigen zu können führte die Elbphilharmonie ein neues System ein.

Dieses stellt eine echte Qualitätsoffensive der Elbphilharmonie dar. Anfänglich konnte praktisch jeder auf der Plaza sein Halbwissen zur Architektur des Gebäudes verbreiten. Dies wird sich ab dem 1. September 2018 ändern. Ab diesem Termin dürfen nur noch zertifizierte Guides mit ihren Gruppen auf die Plaza. Um das Zertifikat zu erlangen brauchen die Guides einerseits das Qualitätssiegel des Tourismusverbandes Hamburg e.V. und der Hamburg Tourismus GmbH ausserdem den erfolgreichen Abschluss einer schriftlichen Prüfung zum Thema Elbphilharmonie.

Besuch der Plaza der Elbphilharmonie nur noch mit zertifizierten Guides möglich

Selbstverständlich haben auch schon einige Guides von a-tour diese Plaza-Prüfung mit Bravour absolviert und die Zertifizierung erhalten. Daher können Sie mit uns auch nach dem 1. September 2018 in gewohnter Form Architekturführungen zur Elbphilharmonie buchen und sich von Architekten die Entstehungsgeschichte und die Architektur des neuen Hamburger Wahrzeichens erläutern lassen.

Plaza der Elbphilharmonie

Plaza Elbphilharmonie © Iwan Baan

Eine zweite Neuerung betrifft Gruppen, die mehr als sechs Personen umfassen. Diese können seit dem 1. Mai 2018 nicht mehr kostenfrei auf die Plaza. Stattdessen wird ein Kontingent von Plaza-Tickets für Gruppenbesuche vorgehalten, die zum Preis von fünf Euro pro Person erworben werden können.

Einzelpersonen und Kleingruppen bis 6 Personen können weiterhin für zwei Euro pro Person Tickets reservieren und auch spontan die Plaza der Elbphilharmonie besuchen. Sie ist die Nahtstelle zwischen dem traditionsreichen Hafenspeicher und dem gläsernen Neubau der Elbphilharmonie: Auf 37 Metern Höhe bietet die öffentliche Aussichtsplattform einen Rundumblick auf die Stadt und den Hafen.

Täglich strömen bis zu 17.000 Gäste hierher, um den Ausblick auf Stadt und Hafen zu genießen. Damit steht die Elbphilharmonie mittlerweile in einer Reihe mit den beliebtesten Sehenswürdigkeiten Europas, etwa der Sixtinischen Kapelle in Rom, die eine vergleichbare jährliche Besucherzahl verzeichnet.

Plaza Elbphilharmonie, Plaza der Elbphilharmonie

Plaza Elbphilharmonie © Iwan Baan

Architektur Reise Hamburg, Plaza der Elbphilharmonie, Elbphilharmonie

Elbphilharmonie © Iwan Baan

Lee Kuan Yew World City Prize

Am Montag, den 9. Juli, wurde in Singapur der diesjährige Lee Kuan Yew World City Prize verliehen, einer der renommiertesten Städtepreise weltweit. Er wird alle zwei Jahre vergeben, im Jahre 2010 das erste Mal. Preisträger waren in den vergangenen Jahren die Städte Bilbao (2010), New York City
(2012), Suzhou (2014) und Medellin (2016). Der diesjährige Preis wurde an Seoul vergeben.

Lee Kuan Yew World City Prize: Hamburg mit „Special Mention“

Hamburg wurde neben Tokio, Kasan und Surabaya mit einem „Special Mention“ bedacht,
eine ehrenvolle internationale Anerkennung. Die Special Mentions des Jahres 2016 waren
Auckland, Sydney, Toronto und Wien. Die Preisverleihung fand im Rahmen der World City
Conference, statt. Hamburg wurde dabei durch den Vorsitzenden der Geschäftsführung der
HafenCity Hamburg GmbH, Prof. Jürgen Bruns-Berentelg vertreten, der im Rahmen der
internationalen Konferenz auch einen Vortrag über Hamburgs innovative
Stadtentwicklungsstrategien Hamburgs hielt. Die HafenCity Hamburg GmbH hatte die
Bewerbung für Hamburg entwickelt und koordiniert.

Diese Auszeichnung für Hamburg und die HafenCity zeigt, dass die Strategie des
qualitätsvollen Wachsens, der behutsamen Verdichtung und der ambitionierten Smart-
Mobility-Konzepte auch im internationalen Vergleich mit Städten wie Sydney, Toronto und
Wien auf Augenhöhe sind.

Im vergangenen Jahr hatte sich Hamburg nach mehrfacher Einladung durch Singapur
erstmals beworben. Eine hochrangige, international besetzte Evaluierungskommission unter
Vorsitz von Prof. Marilyn Jordon Taylor aus den USA besuchte Hamburg im Herbst 2017 und
informierte sich über zentrale politische Themen wie Wohnungsbau, Inklusion der
Flüchtlinge den vielen Veränderungen im Bildungs- und Ausbildungssektor und
Nachhaltigkeitsstrategien in den letzten Jahren.

Die Delegation besuchte außerdem Wissenschaftsinstitutionen wie das Klimarechenzentrum, aber vor allem auch die große Stadtentwicklungsvorhaben wie die HafenCity, die IBA Internationale Bauausstellung und die Baustelle des Autobahndeckels in Altona.

Lee Kuan Yew World City Prize

Lee Kuan Yew World City Prize © HafenCity GmbH

Kriterien für eine erfolgreiche Bewerbung waren: 1. Leadership & Governance 2. Creativity and
Innovation 3. Replicability 4. Impact on Urban Initiatives Implemented 5. Sustainability of
Transformation 6. Integration of Plans.

Der Text auf der Verleihungsurkunde an Hamburg lautet:
„Eine der diesjährigen besonderen Würdigungen geht an die Freie- und Hansestadt Hamburg,
in Anerkennung ihrer Bemühungen bei den planerischen Herausforderungen, eine attraktive
und offene Stadt der Möglichkeiten zu werden, mittlerweile auch für eine steigende Zahl an
Migranten. Hamburg verfolgt eine erfolgreiche Strategie innerstädtischer Verdichtung, um
dem wachsenden Bedarf an Wohnraum und Mobilität seiner wachsenden Bevölkerung
gerecht zu werden. Die HafenCity ist dabei ein herausragendes Vorzeigeprojekt. Hamburg
zeichnet sich aus als ein Modell für andere Städte, die nach Wegen suchen, ihre
wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit durch Bildung, Arbeitsplatz-schaffung und hoher
Lebensqualität zu fördern.“

Hamburgs Mobilität der Zukunft

So sieht Hamburgs Mobilität der Zukunft aus

Hamburg kommt bei der Umsetzung seiner vor zwei Jahren beschlossenen Senatsstrategie für Intelligente Verkehrssysteme (ITS – „Intelligent Transport Sys­tems“) mit großen Schritten voran. Derzeit laufen 30 Projekte in insgesamt sechs Handlungsfeldern, für drei davon sind vergangene Woche rund 11,5 Mio. Euro Fördermittel des Bundes bewilligt worden.

Allein 4,8 Mio. Euro davon sollen demnach in das Projekt „Teststrecke Automatisiertes und Vernetztes Fahren“ fließen. Treiber für die Projekte ist auch der ITS-Welt Kongress 2021 in Hamburg. Bis zum Jahr 2020 werden auf rund 9 Kilometern in der City ausgewählte Ampeln technisch so erweitert, dass sie autorisierten Fahrzeugen die Informationen liefern, die sie zum automatisierten Fahren im aktuell rechtlich erlaubten Bereich benötigen.

In der zweiten Julihälfte startet ein neues ÖPNV-Mobilitätsangebot in den Stadtteilen Osdorf und Lurup – ein On-Demand-Shuttle, das per App buchbar ist. Ebenfalls im Juli beginnt der interne Praxistest von drei IT-Dienstleistern auf HVV-Linien, um die leistungsfähigste Software für das Bezahlsystem „Check-in/Be-out“ zu ermitteln. Im Herbst fängt der großflächige Einbau von Sensoren in öffentliche Parkplätze des Stadtteils St. Georg an, was die Parkplatz-Suche per App noch präziser machen wird.

Daten für die Verkehrslenkung und –planung werden zwei weitere geförderte Projekte liefern: die automatisier­te Verkehrsmengenerfassung per Wärmebildkamera und das neue Radverkehrszählnetz. Der Senat hat heute einen Fortschritts­bericht beschlossen, der die Ziele der ITS-Strategie bis zum Jahr 2021 und 2030 in den sechs Handlungs­­feldern konkretisiert.

Zur Vorbe­rei­tung des ITS-Weltkongresses 2021 in Hamburg hat der Senat eine Organisationsgesellschaft gegründet. Motto der Veranstaltung mit rund 12.000 Fachbesuchern im CCH und in den Messehallen wird sein: „Experience Future Mobility Now“.

Hamburgs Mobilität der Zukunft

Themenschwerpunkte beim Weltkongress 2021 werden unter anderem sein: Automatisiertes und vernetztes Fahren, Häfen und Logistik, Intelligente Infrastruktur, Mobilitätsdienstleistungen, Drohnen, Blockchain und Künstliche Intelligenz. Eine der ersten Aufgaben der neuen Weltkongressgesellschaft ist die Vorbereitung des Auftrittes Hamburgs beim Weltkongress vom 17. bis 21. September 2018 in Kopenhagen.

Hamburgs Mobilität der Zukunft

Elektro Busse © IAV-GmbH

Hamburgs Mobilität der Zukunft sieht auch autonom fahrende Elektro-Busse vor. Diese sollen ab Herbst auf den Straßen der Hansestadt unterwegs sein – vorerst allerdings noch mit Fahrer und ohne Fahrgäste. Das Einsatzgebiet der Kleinbusse wird die Hafencity sein. Das Besondere an dem Projekt ist, dass die autonom fahrenden Busse erstmals mit Geschwindigkeiten von bis zu 50 Stundenkilometer durch die Stadt fahren. Um bei Gefahr eingreifen zu können, ist jedoch noch ein Fahrer an Bord. Fahrgäste werden auch noch nicht befördert.

Ab 2020 sollen Fahrgäste aber komplett ohne Fahrer durch die Stadt kutschiert werden. Das ist das ausgesprochene Ziel der Hamburger Hochbahn.

Das Projekt mit dem Namen „HEAT“ („Hamburg Electric Autonomous Transportation“), für das Ende 2017 die Fördermittel bewilligt wurden, wird im Februar an den Start gehen. Im Herbst sollen bereits die ersten Probefahrten in der Hafencity stattfinden. Dann können wir auch auf unseren Führungen die Elektro-Busse nutzen, um in der Hafencity noch schneller voranzukommen.

Hamburgs Mobilität der Zukunft

Elektro Busse © IAV-GmbH