Siegerentwurf für Spreehafenviertel vorgestellt

Mit dem geplanten Spreehafenviertel wird der Sprung über die Elbe weitergeführt. Das Quartier an der Nordkante Wilhelmsburgs wird ein wichtiges Bindeglied zwischen HafenCity, Kleinem Grasbrook und dem Zentrum der Elbinsel. Nach drei Monaten Bearbeitungszeit und zwei öffentlichen Präsentationen mit umfangreicher öffentlicher Beteiligung hat eine Jury unter dem Vorsitz der Architektin Julia Tophof einstimmig den Siegerentwurf gekürt: das Hamburger Büro BIWERMAU Architekten zusammen mit WES LandschaftsArchitektur.

Siegerentwurf für Spreehafenviertel in Wilhelmsburg vorgestellt

Im Norden der Elbinsel entstehen rund 1.000 Wohneinheiten mit Blick auf Grünachsen und attraktive Wasserwege. Entlang der Harburger Chaussee sind drei Wohnblöcke vorgesehen, die sich zur südlichen Wasserseite am Ernst-August-Kanal öffnen. In den neuen Innenhöfen sind partiell wohnverträgliche Gewerbenutzungen sowie insbesondere in den Blockrändern auch kleine Läden und Cafés vorgesehen. Als zentrales Bindeglied zwischen dem Quartier Vogelhüttendeich und dem Spreehafenviertel dient ein neu geschaffener Quartiersplatz. Der grüne Platz in Südwestlage mit Sitzstufen zum Wasser soll zu einem belebten sozialen Treffpunkt werden. Eine neue Fußgängerbrücke im Westen schafft kurze Wege für Fußgänger und Fahrradfahrer. Um das durchgrünte Quartier möglichst frei von Verkehr zu halten, soll der Individualverkehr entlang der Harburger Chaussee mit einer parallelen Fahrspur gebündelt werden. Zudem sind im nördlichen Teil Quartiersgaragen für die zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner vorgesehen.

Spreehafenviertel

Spreehafenviertel © BIWERMAU Architekten

Der Radverkehr im Spreehafenviertel wird deutlich gestärkt. So könnten die bestehenden Radwege ausgebaut und mit der Veloroute zum Elbtunnel verbunden werden. Im Beteiligungsverfahren äußerten Bürgerinnen und Bürgern den Wunsch, dass das Spreehafenviertel seinen grünen Charakter behalten müsse. Daher haben die Architekten im Süden des Quartiers einen rund 30 Meter breiten, grünen Uferstreifen eingeplant und erhalten insbesondere im östlichen Bereich den alten Baumbestand. Die naturnahe Verzahnung von Bebauung und Naturraum wird durch die Wettern als Entwässerungsgräben zusätzlich gesteigert. Mit der Entwicklung der neuen Quartiere in Wilhelmsburg wird außerdem der öffentliche Nahverkehr um eine zusätzliche Buslinie ergänzt.

Neues Wohnen am Spreehafen: Eine Stadtkante für Wilhelmsburg

Für das Verfahren Spreehafenviertel waren drei renommierte Planungsteams eingeladen: die Hamburger Büros BIWERMAU Architekten mit WES LandschaftsArchitektur, RENNER HAINKE WIRTH ZIRN Architekten mit G2 Landschaft sowie das Berliner Büro COBE Berlin mit dem Büro Felixx aus Rotterdam. Im Verfahren gab es zwei öffentliche Workshops und eine Abschlusspräsentation. Zudem konnten Bürgerinnen und Bürger noch vor dem Start des Workshopverfahrens auf einer interaktiven Karte online Ideen und Anregungen für das neue Quartier abgeben. Die Ergebnisse der vorgeschalteten Beteiligung wurden im Aufgabenpapier als Anforderungen der Bürgerinnen und Bürger für die teilnehmenden Wettbewerbsbüros eingearbeitet. Bei der öffentlichen Abschlusspräsentation Ende November hatten die Bürgerinnen und Bürger einen anderen Entwurf favorisiert. Daher ist bei der weiteren Ausarbeitung des Siegerentwurfes von BIWERMAU Architekten mit WES LandschaftsArchitektur eine zusätzliche öffentlicher Veranstaltung geplant.

Spreehafenviertel

Spreehafenviertel © BIWERMAU Architekten

Die IBA Hamburg entwickelt zwischen dem gründerzeitlichen Reiherstiegviertel, dem Ernst-August-Kanal und dem Spreehafen das neue Quartier im Einvernehmen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Hamburg-Mitte. Auf dem rund 20 Hektar großen dreieckigen Gelände wird eine lebendige Mischung aus Wohnen, Gewerbe, Grünflächen und Sportangeboten entstehen. Die derzeitigen Planungen sehen einen Baustart ab 2022 vor.

Spreehafenviertel

Spreehafenviertel © BIWERMAU Architekten

Wohnquartier am Spannskamp

Der von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und dem Bezirksamt Eimsbüttel ausgelobte städtebauliche Wettbewerb für ein neues Wohnquartier am Spannskamp in Stellingen ist entschieden: Der erste Preis geht an den Entwurf des Architekturbüros Renner Hainke Wirth und des Landschaftsarchitekturbüros G2 Landschaft aus Hamburg. Auf der Fläche am Spannskamp, auf der sich heute Kleingartenparzellen befinden, sollen bis zu 250 neue Wohnungen im Geschosswohnungsbau entstehen.

Wohnquartier am Spannskamp

Wohnquartier am Spannskamp © Renner Hainke Wirth Architekten

Hier zeigt sich deutlich, wie der Stadtteil durch den Bau des A7-Deckels profitiert: Es entsteht nicht nur ein hervorragender Lärmschutz und ein neuer Park mit Kleingartenflächen auf dem Deckel – vielmehr gewinnt auch Stellingen durch hochwertigen Wohnungsbau und eine neue Urbanität.

Renner Hainke Wirth gewinnt Wettbewerb für Wohnquartier am Spannskamp

Der Entwurf der Wettbewerbssieger überzeugte das Preisgericht unter dem Vorsitz des Architekten Moritz Schneider (APB Architekten) durch seine urbane Blockrandstruktur, die im Inneren drei unterschiedliche halboffene Höfe ausbildet. Besonders positiv wurde das Freiraumkonzept bewertet. Durch die vorgeschlagene Bebauungsstruktur wird der Landschaftsraum in Richtung Süden geöffnet und erweitert.

Wohnquartier am Spannskamp

Wohnquartier am Spannskamp © Renner Hainke Wirth Architekten

Auf der Grundlage des Siegerentwurfs wird nun der Funktionsplan für das anschließende Bebauungsplanverfahren erarbeitet. Das ca. 3,5 Hektar große Gebiet, das sich zu beiden Seiten des Spannskamps erstreckt, wird gegenwärtig durch rund 60 Kleingärten genutzt. Durch die Verlagerung der Kleingärten auf die neuen Lärmschutztunnel in Stellingen und Schnelsen, die im Zuge des Ausbaus der A7 entstehen, kann an ihrer Stelle ein neues Wohngebiet entwickelt werden. Geplant sind bis zu 250 neue Wohnungen, die Hälfte davon im geförderten Wohnungsbau.

Durch den Wettbewerb sollte das beste städtebauliche Konzept für die Bebauung des neuen Quartiers mit unterschiedlichen Wohnungstypen gefunden werden. Außerdem sollten die beteiligten Büros einen neuen Spielplatz für die jetzigen und zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohner des Quartiers entwerfen. Zum Wettbewerb waren insgesamt fünf Architektur- und Stadtplanungsbüros in Arbeitsgemeinschaften mit Landschaftsarchitekten eingeladen worden. Den zweiten Platz erhielt die Arbeitsgemeinschaft Coido Architects mit Bruun Möllers Landschaften. Mit dem dritten Preis wurde das Architekturbüro Gerber ausgezeichnet.

Wohnquartier am Spannskamp

Wohnquartier am Spannskamp © Renner Hainke Wirth Architekten

Architektur in Hamburg 2017/18

Das aktuelle Jahrbuch Architektur in Hamburg 2017/18 präsentiert die wichtigsten Hamburger Bauten 2017 und wirft wie immer einen kritischen Blick auf das aktuelle Architekturgeschehen in Hamburg.

Architektur in Hamburg

Im breiten Spektrum herausragender Bauten wirft Dirk Meyhöfer einen Blick auf die ersten hundert Tage der Elbphilharmonie. Daneben prägt die Revitalisierung denkmalgeschützter Bauten das Bauen 2017 in Hamburg zum Beispiel das Hochhaus und Verwaltungsgebäude der Hamburg Süd, das runderneuerte Finnlandhaus, aber auch der Umbau des »Generalkommandos des X. Armeekorps« zum Sophienpalais und der Umbau eines Bunkers zum Wohnhaus.

Architektur in Hamburg

Architektur in Hamburg © Junius

Einen Blick in die Zukunft des Bauens eröffnen die auf Nachhaltigkeit ausgerichteten Projekte
Greencity Hohenfelde und das Klimamodellquartier Op’n Hainholt.

Im Feuilleton wirft Gert Kähler einen Blick auf fünfzig Jahre Osdorfer Born, und Ralf Lange beleuchtet die aktuellen Tendenzen im Schulbau. Mit gleich zwei Artikeln zum preiswerten
Bauen thematisiert das Jahrbuch die Möglichkeiten und Grenzen zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in Hamburg.

Reisebericht der Architekturreise Brasilien

Wir kommen gerade zurück von unserer Reise aus Brasilien und sind noch ganz euphorisiert von den vielen tollen Eindrücken. Der ausführliche Reisebericht ist auch schon fertig und macht sicher Lust, das faszinierende Land zu erleben. Unsere nächste Architekturreise nach Brasilien ist auch schon geplant und findet vom 25. April bis 06. Mai 2018 statt. Diesmal geht es nach São Paulo, Brasilia und Rio de Janeiro.

Reisebericht

FAU © a-tour

Gegenüber den beiden Reisen im Jahr 2016 hatten wir diesmal eine Kombination der letzten Reisen gewählt und besuchten neben Brasilia und Rio de Janeiro auch in São Paulo, Belo Horizonte und Inhotim.

Reisebericht Architekturreise Brasilien
vom 15. bis 27. November 2017

Sandstrände und Caipirinha, das kannten wir schon. Worüber wir mehr wissen wollten, dass war die spektakuläre brasilianische Architektur! Und genau das erschloß sich uns auf dieser eindrucksvollen Reise.

Reisebericht

SESC Pompéia © a-tour

Wir erlebten Oscar Niemeyers Congresso Nacional, Brasiliens Nationalkongress, riesig und rund wie eine Salatschüssel. Oder die Projekte der Kolonialzeit, des Eklektizismus und der brasilianischen Moderne, die durch Visionäre wie Lucio Costa und Affonso Reidy weltweit bekannt machten. Allen voran das Wohnviertel Parque Guinle und das Museum für Moderne Kunst -kurz MAM- in Rio de Janeiro.

Zuerst besuchten wir São Paulo, mit über 11 Millionen Einwohnern eine der größten Städte der Welt und die bevölkerungsreichste in der südlichen Hemisphäre. Sie ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Brasiliens. Hier wird in unvorstellbarer Quantität und Qualität zeitgenössische Kunst fabriziert. Legendär sind die Gebäude der Architektin Lina Bo Bardi, die mit dem Kunstmuseum (MASP) eine architektonische Ikone geschaffen hat. Wir besuchten das schwebende Museum mit seiner gewaltigen Geste: Acht Meter über dem Boden schwebt eine mächtige Box aus Glas und Beton, die von zwei knallrot gestrichenen Betonbügeln gehalten wird. Außerdem besuchten wir auf der Reise auch ihr Wohnhaus, die Casa de Vidro, das gläsernes Haus.

Reisebericht

Palácio Itamaraty © a-tour

Als nächste Stopp stand das Highlight der Reise an: Brasilia, die von den beiden berühmtesten Architekten Brasiliens, Lucio Costa und Oscar Niemeyer, errichtete Hauptstadt. Wir hatten die neben dem Besuch des Nationalkongresses auch die Möglichkeit Oscar Niemeyer Palácio Itamaraty von innen zu besichtigen. Ein Must-See für Architekten und Stadtplaner.

Dann flogen wir nach Belo Horizonte. Nach einem Besuch in Pampulha, wo wir Niemeyers Ensemble aus Kapelle, Casino, Yachtclub und Ballsaal bestaunten, die inzwischen zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt wurden ging es am nächsten Reisetag zu dem am besten gehüteten Geheimnis Brasiliens!

Das Centro de Arte Contemporânea Inhotim (Zentrum für Gegenwartskunst Inhotim). Dies ist Sitz einer Sammlung zeitgenössischer Kunst aus Brasilien. Die Sammlung besteht heute aus 450 Werken von brasilianischen und ausländischen Künstlern mit Betonung auf Arbeiten von Cildo Meireles, Vik Muniz, Hélio Oiticica, Paul McCarthy und Zhang Huan die von 1970 bis zur Gegenwart reichen.

Reisebericht

MAC © a-tour

Zum Ende der Architekturreise erreichten wir Rio de Janeiro. Die Stadt ist UNESCO Weltkulturerbe und wird wegen seiner ungewöhnlichen landschaftlichen Kulisse auch Cidade Maravilhosa – wunderbare Stadt – genannt. Die Stadt wird von massivem Steinbergen in einem Farbenspiel von Grau- und Grüntönen umrahmt, die als Hintergrund die blaue und tiefe Unermesslichkeit des Atlantischen Ozeans haben. Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch die Architektur Niemeyers, der aus seinem Büro über den Strand von Copacabana auf ein Panorama von vier Kilometern Sand und die blaue Weite des Ozeans blickte und die die unaufhörlich Wellen ans Ufer rauschen hörte. Wer denkt da an plane Flächen, rechte Winkel?

Reisebericht

Casa das Canoas © a-tour

Fasziniert von diesen spektakulären Reiseeindrücken werden wir auch in April 2018 wieder eine Reise nach Brasilien anbieten. Bei Interesse fordern finden Sie hier das ausführliche Reiseprogramm.
Auch diese Exkursion wird wieder in Kooperation mit unserem guiding-architects Partner
GA Rio de Janeiro durchgeführt.

Den ausführliche Reisebericht der im November 2017 durchgeführten Architekturreise finden Sie hier.

Wildspitze – Hamburgs Tor zur Natur

Im Quartier Elbbrücken in der östlichen HafenCity entwickeln die Garbe Immobilien-Projekte GmbH  die Wildspitze, Deutschlands höchstes Holzgebäude, mit einer Kombination aus Wohnen und einer gemeinnützigen Nutzung mit besonderem Ausstellungsformat zum Thema Natur-und Artenschutz errichten. Auf dem exponierten Grundstück entstehen nach dem Entwurf des Hamburger Architekturbüros Störmer Murphy and Partners ca. 190 Wohnungen, ein Drittel davon als öffentlich geförderter Wohnungsbau. Mit Ausnahme der aussteifenden Treppenhauskerne werden sowohl die tragenden Bauteile als auch die Gebäudehülle vollständig aus Holzwerkstoffen hergestellt.

Wildspitze – Hamburgs Tor zur Natur

Markanter Orientierungspunkt wird dabei der rund 64 m hohe, 18-geschossige Turm sein, der allseitig mit einer individuell zu öffnenden, gläsernen zweiten Fassadenhaut, die als Lärm-, Witterungs- und Brandüberschlagsschutz dient, umhüllt werden wird. Hinter dieser Glashülle wird jede Wohnung über eine großzügige Loggia verfügen.

Die Wildspitze ist jedoch kein reines Wohngebäude: Die Deutsche Wildtier Stiftung wird auf rund 2.200 m² über zwei Ebenen eine multimediale Ausstellung zu den Wildtieren Deutschlands und ihren Problemen mit uns Menschen schaffen. Dabei sollen Elemente einer „augmented reality“, einer erweiterten Realitätswahrnehmung, gezielt eingesetzt werden, damit Menschen sich in die Situation von Wildtieren und ihren Bedürfnissen besser hineinversetzen können. Neben der Ausstellung wird Deutschlands erstes Naturfilm-Kino Besucher anlocken. Dort werden Tag für Tag die besten Tierfilmproduktionen und Dokumentarfilme zu ökologischen Themen zu sehen sein, um Menschen für die Natur zu begeistern. Als drittes Element sind ganzheitliche,  naturpädagogische Angebote geplant, bei denen Kindern und Jugendlichen unter fachlicher Begleitung lebendiges Naturwissen vermittelt wird. Dabei haben die Pädagogen die Möglichkeit, mit Hilfe der Ausstellung und des Kinos die Themen multimedial aufzubereiten. Ein gastronomisches Angebot mit nachhaltigen Produkten wird das Konzept ergänzen.

Wildspitze

Wildspitze © Stoermer Murphy and Partners

Die Deutsche Wildtier Stiftung bezieht in den Obergeschossen zudem mit rund 35 Mitarbeitern ihre Büroräume. Insgesamt werden knapp 4.000 m² von der Deutschen Wildtier Stiftung genutzt. Die Deutsche Wildtier Stiftung wird Eigentümerin der von ihr genutzten Flächen aus Mitteln des Stiftungsvermögens.

Dass Holzbau und Hochhaus keinen Widerspruch darstellen, zeigt die aktuelle internationale Entwicklung: diverse Projekte tragen den Holzbau in die Metropolen und über die Hochhausgrenze hinaus. Holzhochhäuser in Wien (Gesamthöhe ca. 84 m), Amsterdam (ca. 73 m) und Vancouver (ca. 52 m) befinden sich derzeit in Bau oder wurden jüngst fertig gestellt.

Architekturreise nach Brasilien vom 25. April bis 06. Mai 2018

Sandstrände und Caipirinha, das kennen Sie vielleicht schon. Worüber wissen Sie noch viel zu wenig? Über die spektakuläre brasilianische Architektur! Wer könnte Ihnen diese besser nahebringen und erklären als lokale Architekten, die Ihnen die Bauwerke zeigen.

Zum Beispiel Oscar Niemeyers Congresso Nacional, Brasiliens Nationalkongress, riesig und rund wie eine Salatschüsselnach . Oder die Projekte der Kolonialzeit, des Eklektizismus und der brasilianischen Moderne, die durch Visionäre wie Lucio Costa und Affonso Reidy weltweit bekannt wurden. Allen voran das Wohnviertel Parque Guinle und das Museum für Moderne Kunst -kurz MAM- in Rio de Janeiro.

In Kooperation mit unserem guiding-architects Netzwerkpartner GA Rio de Janeiro führten wir bereits drei Brasilienreisen durch, die alle Teilnehmer sehr begeistert haben. Fasziniert von den spektakulären Reiseeindrücken in das weltweit fünftgrößte Land haben wir uns entschlossen auch 2018 wieder eine Reise anzubieten.

Architekturreise nach Brasilien 2018

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São Paulo, mit über 11 Millionen Einwohnern eine der größten Städte der Welt und die bevölkerungsreichste in der südlichen Hemisphäre, ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Brasiliens. Was viele nicht wissen: Hier wird in unvorstellbarer Quantität und Qualität zeitgenössische Kunst fabriziert. Legendär sind die Gebäude der Architektin Lina Bo Bardi, die mit dem Kunstmuseum (MASP) eine architektonische Ikone geschaffen hat.
Das schwebende Museum ist eine gewaltige Geste: Acht Meter über dem Boden schwebt eine mächtige Box aus Glas und Beton, die von zwei knallrot gestrichenen Betonbügeln gehalten wird. Auf der Reise besuchen wir auch ihr Wohnhaus, die Casa de Vidro, das gläsernes Haus.

Außerdem erleben wir in São Paulo die lebhafteste Architekturszene Brasiliens mit zahlreichen zeitgenössische Projekte, wie dem Praça das Artes von Büro Brasil Arquitetura.

Entdecken Sie mit uns Brasiliens Architektur, Entdecken Sie mit uns Brasiliens Architektur, Architekturreise Brasilien 15. bis 27. November 2017, Architekturreise nach Brasilien 2018Rio de Janeiro ist UNESCO Weltkulturerbe und wird wegen seiner ungewöhnlichen landschaftlichen Kulisse auch Cidade Maravilhosa – wunderbare Stadt – genannt. Die Stadt wird von massivem Steinbergen in einem Farbenspiel von Grau- und Grüntönen umrahmt, die als Hintergrund die blaue und tiefe Unermesslichkeit des Atlantischen Ozeans haben.

São Paulo, Brasilia Rio de Janeiro vom 25. April bis 06. Mai 2018

Vor diesem Hintergrund erklärt sich auch die Architektur Niemeyers, der aus seinem Büro über den Strand von Copacabana auf ein Panorama von vier Kilometern Sand und die blaue Weite des Ozeans blickte und die die unaufhörlich Wellen ans Ufer rauschen hörte. Wer denkt da an plane Flächen, rechte Winkel?

Architekturreisen, Entdecken Sie mit uns Brasiliens Architektur, Architekturreise Brasilien 15. bis 27. November 2017, Architekturreise nach Brasilien 2018Architekturreisen 2016, Entdecken Sie mit uns Brasiliens Architektur, Architekturreise Brasilien 15. bis 27. November 2017, Architekturreise nach Brasilien 2018Highlight der Reise wird sicher Brasilia, die von den beiden berühmtesten Architekten Brasiliens, Lucio Costa und Oscar Niemeyer, errichtete Hauptstadt. Ein Must-See für Architekturinteressierte.
Freuen Sie sich auf eine Reise mit viel brasilianischer Kultur und einer fantastischen Natur.

Das detailierte Programm für die Architekturreise nach Brasilien 2018 und die Preise finden Sie hier.
Entdecken Sie mit uns Brasiliens Architektur.

Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen

Die HafenCity bekommt einen neuen Schulstandort nach den Entwürfen der Architekten LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei aus Stuttgart. Die vierzügige Grundschule am Baakenhafen ist im Zentrum des neuen Quartiers Baakenhafen in der östlichen HafenCity positioniert. Das ein- bis viergeschossige Gebäudeensemble erhält eine moderne Architektur mit Spiel- und Aufenthaltsflächen auf den Dächern, eine Sporthalle findet im Untergeschoss Platz. Auf demselben Baufeld entsteht in unmittelbarer Nachbarschaft und einer aufeinander abgestimmten Architektursprache eine Kindertagesstätte mit Platz für bis zu 200  Kinder, entworfen vom Büro Werk Arkitekter aus Kopenhagen. Baustart für das Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen ist voraussichtlich im Jahr 2018.

Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen

Grundschule und KITA Baakenhafen © LRO und Werk Arkitekter

Die erste Grundschule der HafenCity, die am Sandtorpark gelegene Katharinenschule, nahm bereits 2009 ihren Betrieb auf. Nun wächst der neue Stadtteil in Richtung Osten. Auf dem mehr als einen Kilometer langen Areal des Baakenhafens entsteht derzeit ein neues Quartier mit rund 2.200 Wohnungen, aber auch vielen Arbeitsplätzen und Freizeiteinrichtungen. Inmitten des Quartierszentrums auf der südlichen Seite des Baakenhafens wird ein neues Bildungs- und Familienzentrum mit einer vierzügigen Grundschule, einer Kita, Ladenflächen und einer Zwei-Feld-Sporthalle entstehen.

Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen

Grundschule Baakenhafen © LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei

Das  Nutzungskonzept für die Schule sieht zwei Klassenhäuser für alle Jahrgänge der Grundschule vor. Sie bieten viele Möglichkeiten für die Schülerinnen und Schüler, sich mit „ihrem Haus“ zu identifizieren. Die Räume sind dabei als „Cluster“ ausgelegt, die ein Arbeiten im Klassenverband, aber auch in kleinen Arbeitsgruppen ermöglichen. Die Lehrer- und Verwaltungsräume befinden sich zentral und gut erreichbar zwischen den beiden Klassenhäusern im ersten Obergeschoss. Mensa, Foyer und Aula, Musikräume und die Bücherei verteilen sich über das zusammenhängende Erdgeschoss. Zwischen Schule und Kita gibt es Querverbindungen, im Erdgeschoss sowie im Vorschulbereich, um eine gegenseitige Mitnutzung der Räume und eine pädagogische Zusammenarbeit zu fördern. Alle Dächer verfügen über teils überdachte Spiel- und Aufenthaltsflächen.

Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen

Auch das Nutzungskonzept für die Kita trägt innovative Züge: Kinder fühlen sich innerhalb runder Strukturen besonders wohl und geborgen. Daran angelehnt wird die Kita um zwei Baumstammformen herum rund angelegt. Das ist ein Symbol für Leben und Wachsen. Das Gebäude wird rund 200 Kindern von 0-6 Jahren Platz geben. Sie erhalten in dreizehn Gruppenräumen viel Fläche, um gemeinsam spielen und toben zu können. Dafür baut Sternipark weitläufige Bewegungszonen von insgesamt 120 qm und einen Spielplatz auf der 800 qm großen Dachterrasse. Gleichzeitig werden die Räume so gestaltet, dass sich die Kinder auch mal zu Zweit oder zu Dritt zurückziehen können. Damit die Kinder bis zum Schuleintritt schwimmen gelernt haben, wird es im Warftgeschoss ein Lehrschwimmbecken geben, natürlich auch rund.

Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen

KITA Baakenhafen © Werk Arkitekter

Die Architekturentwürfe für die neue Grundschule und Kita sind entschieden

Im Erdgeschoss wird ein Familienbildungs- und Beratungszentrum entstehen. Familien werden hier kostenlose Beratungen in Anspruch nehmen können. Unter anderem wird Sternipark hier integrative Maßnahmen wie Sprachkurse und eine Schwangerschafts- und Konfliktberatung anbieten. All dies wird allen Familien offen stehen, nicht nur den Eltern, die ihr Kind in der Kita oder in der Schule untergebracht haben. Ergänzt wird die Kita durch eine private Fachschule in Trägerschaft von Sternipark, in der künftig Erzieher und sozialpädagogische Assistenten ausgebildet werden.

Das Ensemble des Bildungs- und Familienzentrum Baakenhafen liegt direkt südlich der grünen Halbinsel des Baakenparks, ihren Haupteingang erhält die Schule vom Lola-Rogge-Platz. Der Architekturentwurf von LRO Lederer Ragnarsdóttir Oei für die Grundschule zeichnet sich insbesondere durch einen „überraschenden städtebaulichen Ansatz“ aus, der die schulischen „Funktionsbereiche auf zwei Lernhäuser verteilt und den Eingang zur Schule hofseitig nach Norden organisiert“, so das Preisgericht in seiner Würdigung. „Es gelingt den Architekten, die Häuser baulich kompakt zu organisieren, ohne im Inneren größere funktionale Einschränkungen in Kauf nehmen zu müssen.“

Architekturreise nach Barcelona

Unsere Architekturreise nach Barcelona führt uns vom 05. bis 08. April 2018 in die katalanische Hauptstadt.

Die faszinierende Metropole am Mittelmeer überrascht immer wieder aufs Neue. Hier trifft ein reiches historisches Erbe auf urbane Modernität. In den letzten Jahrzehnten wurde durch die Öffnung der Stadt zum Meer, das Einfügen neuer Infrastrukturbauten und die Reurbanisierung ehemaliger Industriezonen ein tiefgreifendes Überdenken der Stadtplanung notwendig.

Architekturreise Barcelona, Architekturreise nach Barcelona

Mercat de Santa Caterina © GA Barcelona

Architekturreise nach Barcelona

Die Stadt ist heute ein großes Laboratorium für städtebauliche und architektonische Strategien. Aber nicht nur die katalanische Metropole bietet aufregende Architektur. Auch im Hinterland findet sich eine Vielzahl einzigartiger, subtil in die Landschaft eingebundener Objekte. Entdecken Sie mit uns die katalanische Hauptstadt mit ihre Umgebung und eine Auswahl der spannendsten Projekte, eingebettet in eine äußerst kompakte, vielschichtige Stadtstruktur.

Architekturreise Barcelona, Architekturreise nach Barcelona

Plaça de les Glòries © GA Barcelona

Freuen Sie sich auf eine viertägige Architekturreise abseits der touristischen Pfade.
Die Reise wird geleitet von unserem guiding-architects Netzwerkpartner Lorenzo Kárás, der als Architekt in Barcelona lebt und Inhaber von GA Barcelona ist.

Architekturreise Barcelona, Architekturreise nach Barcelona

La Ricarda © GA Barcelona

Architekturreise Barcelona, Architekturreise nach Barcelona

Barcelona © GA Barcelona

Die Anmeldung für die Architekturreise können Sie hier finden.

Wohnen mit Grünfassade

Die Entwicklung des Quartiers Baakenhafen nimmt deutlich sichtbar Gestalt an. Am nördlichen Ufer des größten Hafenbeckens der HafenCity wachsen die ersten Neubauten in die Höhe, die Halbinsel des Baakenparks ist im Bau und zeigt schon ihren grünen Charakter.

Nun ist der Architekturwettbewerb für das Baufeld 97 direkt an der Elbe entschieden worden. Mit den umliegenden Nachbarn wird hier Wohnraum für vielfältige individuelle Lebensstile geschaffen, der das gesamte Quartier belebt und prägt. Das Baufeld 97 wird gemeinsam von der antaris projektentwicklung GmbH, der BÖAG Beteiligungs-Aktiengesellschaft und der Baugemeinschaft HeimatMole entwickelt. Insgesamt entstehen circa 147 Wohneinheiten. Wie dieses Gebäudeensemble aussehen wird, wurde im Rahmen eines durch das büro luchterhandt betreuten Architekturwettbewerbs in Kooperation mit der HafenCity Hamburg GmbH und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen entschieden. Dabei machten die beiden Architekturbüros Jens Bothe Architects und Zillerplus Architekten das Rennen.

Wohnen mit Grünfassade und Elbblick – Architekturwettbewerb für neues Projekt im Quartier Baakenhafen entschieden

Auf dem Baufeld 97 wird ein breites Spektrum unterschiedlicher Wohnungsgrößen angeboten. Im Rahmen des Projektes „Grün für 97“ wird die antaris projektentwicklung GmbH neben einem breiten Wohnangebot mit ca. 66 Eigentumswohnungen auch ca. 9 preisgedämpfte Mietwohnungen realisieren. Zwischen die preisgedämpften Mietwohnungen integriert sich ganz selbstverständlich eine betreute Wohngruppe des SOS-Kinderdorf e. V. Die BÖAG Beteiligungs-Aktiengesellschaft entwickelt 56 öffentlich geförderte Wohnungen.

Wohnen mit Grünfassade

Grün für 97 © Jens Bothe Architects

Die Baugemeinschaft „HeimatMole“ wird ein Wohnprojekt umsetzen, bei dem Wohnen und Arbeiten von Freiberuflern eng miteinander verwoben und auf Flexibilität ausgerichtet sind. Ausgehend von dem Bewusstsein, dass sich die Anforderungen an das Wohnen, insbesondere in Kombination mit dem Arbeiten verändern, wurde ein Raumprogramm entwickelt, das ein Zusammenspiel der Wohnungen mit sogenannten Schalträumen ermöglicht. Schalträume sind flexible Erweiterungsflächen, die zu den einzelnen Wohnungen „geschaltet“ werden können. Die kleinen, flexibel belegbaren Einheiten können auch Mitbewohnern auf Zeit offenstehen. Zusätzlich sollen Gemeinschaftsflächen das nachbarschaftliche Zusammenleben besonders fördern.

Neben den Eigentums- und Mietwohnungen werden auch Räume für eine Wohngruppe des SOS Kinderdorf gebaut. Darin finden bis zu 9 Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 18 Jahren, die aus verschiedenen Gründen nicht bei ihren Eltern leben können, kurzfristig ein Zuhause auf Zeit. Die Wohnung ist so gestaltet, dass ein Zusammenleben wie in einer Großfamilie möglich ist. Jedes Kind bezieht ein eigenes Zimmer und sowohl Küche als auch Wohnzimmer bilden einen lebendigen Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und die sie betreuenden Sozialpädagogen.

Wohnen mit Grünfassade

HeimatMole © Zillerplus Architekten

Identitätsprägend für das gesamte Projekt ist das Thema der Grünfassade. Es bildet einen integralen Konzeptbaustein, der weit mehr ist als eine ökologische oder technische Maßnahme. Er soll in der HafenCity zeigen, wie sich auch in urbaner Lage die Natur ihren Raum schaffen kann. Auch auf das Mikroklima wird sich die Grünfassade positiv auswirken. Der Fokus richtet sich dabei allein auf den Innenhof, seinen Freiraum und die ihm zugewandten Fassadenflächen.

Im Rahmen eines Freiraumverfahrens für den Innenhof des Baufeldes 97, ebenfalls in Kooperation mit der HafenCity Hamburg GmbH und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen gingen die Landschaftsarchitekten Lichtenstein aus Hamburg als Sieger hervor. Mit einem hohen Grünanteil und einem sehr offen gestalteten Innenhof durch großzügige Freiflächen, stärkt der landschaftsplanerische Entwurf den besonderen und identitätsprägenden Konzeptbaustein des Baufeldes: GRÜN für 97.

Guiding Architects Architectural Guide

20 Städte, 20 kleine Bände, 20 Jahre „Guiding Architects“.
Daher verlosen wir nun 20 mal unsere neu erschienene »Collector’s Edition«.

Jeder fünfte neue Abonnement unseres Newsletter gewinnt eine »Collector’s Edition« und bekommt diese nach nach Hause gesandt. Unseren Newsletter können Sie hier abbonieren und mit etwas Glück bekommen Sie bald eine tolles Paket.

Gewinnen Sie unseren Guiding Architects Architectural Guide

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Collector’s Edition DOM publishers

Gemeinsam mit 19 weiteren Städten aus dem Guiding Architect Netzwerk hat a-tour in Zusammenarbeit mit DOM Publishers einen neuen Sammelband für Freunde der Architektur herausgegeben. Jede Stadt wird im Guiding Architects Architectural Guide mit einem separaten Booklet vorgestellt, alle Booklets kommen in einem schönen Schuber. Die insgesamt zwanzig Hefte, davon jedes in einer anderen Farbe, stellen zusammen 200 Bauten und Projekte aus Städten vor, die in den vergangenen Jahren hervorragende Architektur hervorgebracht haben. Jeder einzelne Band enthält fünf Highlights und fünf versteckte Perlen zeitgenössischer Bauten und Freiräume. Diese reduzierte Auswahl von wenigen Projekten pro Stadt ermöglicht es den Lesern, sich ein schnelles und präzises Bild von dem Ort ihrer Wahl zu machen. Die einzelnen Hefte sind eine Einladung, die jeweilige Stadt zu bereisen oder sich intensiver mit ihr zu befassen. In der Gesamtheit hat man einen Überblick über das aktuelle Architekturgeschehen verschiedener Metropolen, von Abu Dhabi bis Hamburg, von Oslo bis Doha, von New York bis Moskau.

Guiding Architects Architekturführer, Guiding Architects Architectural Guide

Collector’s Edition DOM publishers © a-tour

Guiding Architects Architekturführer, Guiding Architects Architectural Guide

Collector’s Edition DOM publishers

20 booklets: Amsterdam, Barcelona, Berlin, Bilbao, Budapest, Doha, Dubai ∕ Abu Dhabi, Frankfurt ∕ Main, Hamburg, Istanbul, Mailand, Moskau, München, New York, Oslo, Rom, Rotterdam, Turin, Venedig, Wien

Die Sachpreise werden von a-tour per Post an die vom Gewinner anzugebende Postadresse versendet. Die Lieferung erfolgt innerhalb Deutschlands frei Haus. Darüber hinaus anfallende Transportkosten und Zölle hat der Gewinner zu tragen. Leistungsort bleibt trotz Übernahme der Versendungskosten Hamburg.

Erste Eindrücke unserer Architekturreise nach Aarhus

Vom 30. September bis 03. Oktober 2017 fand unsere Architekturreise nach Aarhus statt. Auf der Reise in die zweitgrößte Stadt Dänemarks erkundeten wir die stadtnahen Hafengebiete und Aarhus Ø, den neuen Stadtteil, der auf ehemaligen Hafenflächen entstanden ist. Außerdem besuchten wir den spektakulären Neubau des Ethnologischen Museum Moesgaard des Büros Henning Larsen mit einer begehbaren Dachfläche. Der Besuch des einzigartigen Universitätscampus und der Kulturmeile, der Aneinanderreihung des Musikhauses und des Museums ArOS, bildeten den abschliessenden Höhepunkt der Reise – auch im buchstäblichen Sinne beim Spaziergang durch das  Rainbow Panorama des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson.

Lesen Sie hier unseren ausführlichen Bericht zu dieser Architekturreise nach Aarhus Reisebericht

Architekturreise nach Aarhus

Dock 1 © a-tour

Architekturreise nach Aarhus

Aarhus Ø Eisberg © a-tour

Architekturreise nach Aarhus die Europäische Kulturhauptstadt 2017

Architekturreise nach Aarhus

Godsbanen Aarhus © a-tour

Architekturreise nach Aarhus

ArOS Kunstmuseum © a-tour

Architekturreise nach Aarhus

ArOS Kunstmuseum Rainbow Panorama © a-tour

Architekturreise nach Aarhus

Aarhus Blick vom Turm des Rathauses © a-tour

Architekturreise nach Aarhus

Aarhus Ø Eisberg © a-tour

Architekturreise nach Aarhus

Schule Friedrichsberg © a-tour

Architekturreise nach Aarhus

Museum Moesgaard © a-tour

Bieterauswahl für den neuen Fernbahnhof Hamburg-Altona am Diebsteich abgeschlossen

Die Planungen für den neuen Fernbahnhof Hamburg-Altona am Diebsteich schreiten voran. In einem zweistufigen EU-weiten Vergabeverfahren hat ein Auswahlgremium, besetzt mit Vertreterinnen und Vertretern der zuständigen Behörden, des Bezirksamts Altona, der Deutschen Bahn AG und dem Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen, den Bieter ausgewählt, der das überzeugendste Konzept für die insgesamt rund 5.500 Quadratmeter großen Flächen eingereicht hat: die ProHa Altona GmbH & Co. KG, ein Joint Venture aus Procom und HASPA PeB.

An der heutigen S-Bahnstation Diebsteich soll ein durch zwei Hochhäuser geprägtes Gebäudeensemble entstehen, in das das Bahnbetriebsgebäude der Deutschen Bahn AG integriert wird. Die 58 und 76 Meter hohen Türme sollen die Empfangshalle flankieren und den Fernbahnhof zu einer neuen Landmarke in der Silhouette von Altona machen. Im nördlichen Hochhaus (15 Geschosse) ist ein 3-Sterne-Hotel mit 200 Zimmern und einer Sky-Bar geplant, das südliche Hochhaus (20 Geschosse) ist als Büroturm vorgesehen.

Fernbahnhof Hamburg-Altona

Fernbahnhof Hamburg-Altona © gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner

Die großstädtische Anmutung der  bahneigenen Empfangshalle soll durch eine zwölf Meter hohe Überdachung des Vorplatzes unterstrichen werden. Unmittelbar an der Empfangshalle liegen das Reisezentrum der Deutschen Bahn AG, Läden, Gastronomie und eine barrierefreie öffentliche WC-Anlage.

Im dreigeschossigen Gebäuderiegel sind Einzelhandelsflächen, Gastronomie und in den oberen Geschossen ein Fitnessstudio und das von der Stadt geforderte Fahrradparkhaus vorgesehen. Mit über 750 Fahrradstellplätzen und ergänzenden Einrichtungen wie Werkstatt, Kiosk, Schließfächern oder Stromanschlüssen für Elektrofahrräder hat das Konzept des Investors überzeugt.

Der weitere Zeitplan sieht vor, dass der Investor auf seine Kosten und in Abstimmung mit der Stadt einen architektonischen Realisierungswettbewerb auslobt, an dem mindestens 15 Architekturbüros teilnehmen. Des Weiteren soll es einen Workshop zur Gestaltung des Bahnhofsvorplatzes mit mindestens drei Teilnehmern geben.

Die Deutsche Bahn AG begrüßt die Entscheidung. Die Auswahl ist ein wichtiger Schritt für die weiteren Planungen für den neuen Bahnhof Hamburg-Altona. Der Bahnhof Hamburg-Altona am neuen Standort soll Ende 2023 in Betrieb genommen werden.

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen Dr. Dorothee Stapelfeldt sagte, dass ein weiterer wichtiger Meilenstein für die Verlagerung des Fernbahnhofs Hamburg-Altona an den Standort Diebsteich erreicht sei. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Vergabeverfahrens könne nun schon Anfang 2018 mit der Auslobung des hochbaulichen Wettbewerbs begonnen werden. Es sei gut, dass die Stadt und die Deutsche Bahn AG gemeinsam einen Investor ausgewählt und so die Möglichkeit für einen modernen und attraktiven Bahnhof geschaffen hätten. Mit diesem Konzept werde ein städtebaulicher Akzente gesetzt. Das sei ein Gewinn für die Umgebung rund um den Diebsteich und für den Hamburger Westen insgesamt. Wenn der neue Fernbahnhof Hamburg-Altona fertiggestellt ist, werde mit dem zweiten Bauabschnitt der Mitte Altona mit 1.900 Wohnungen begonnen.

Wettbewerb für Präventionszentrum in der HafenCity entschieden

Der Wettbewerb für das erste gemeinsame Präventionszentrum der beiden großen Berufsgenossenschaften BGW und VBG im Quartier Elbbrücken wurde entschieden.

An der künftigen U- und S-Bahnstation Elbbrücken entsteht das erste gemeinsame Präventionszentrum der Berufsgenossenschaft für Gesundheitsdienst und Wohlfahrtspflege (BGW) und der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), zweier großer Trägerinnen der gesetzlichen Unfallversicherung in Deutschland. In einem internationalen Architekturwettbewerb wurde nun entschieden, wie das innovative Gebäude mit zukunftsweisenden Konzepten zu Prävention und Inklusion aussehen wird. Der 1. Preis ging an das Büro Auer Weber Assoziierte GmbH, München.

Mit ihrem gemeinsamen Präventionszentrum in der HafenCity gehen die beiden in Hamburg ansässigen Berufsgenossenschaften BGW und VBG neue Wege. Entstehen soll ein Haus, in dem die neuesten Standards an Arbeitssicherheit, Unfallverhütung, Gesundheitsschutz, Barrierefreiheit und Inklusion in der Arbeitswelt nicht nur vermittelt und studiert werden, sondern in dem diese Standards auch selbst realisiert und vorgelebt werden. Jährlich werden etwa 30.000 Seminarteilnehmende sowie Besucherinnen und Besucher von Ausstellungen und Veranstaltungen erwartet. Für die barrierefreie Übernachtung und Verpflegung der Gäste wird ebenfalls vor Ort gesorgt. Darüber hinaus werden etwa 180 Beschäftigte der VBG und der BGW ihren Arbeitsplatz am neuen Standort beziehen. Die Eröffnung des Präventionszentrums ist für Anfang 2022 geplant.

Wie dieses städtebaulich prominente Gebäudeensemble direkt an der Elbe aussehen wird, wurde im Rahmen des europaweit ausgeschriebenen Architekturwettbewerbs der beiden Berufsgenossenschaften in Kooperation mit der HafenCity Hamburg GmbH und der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen entschieden. Beteiligt hatten sich daran 24 Architekturbüros. Dem Münchner Architekturbüro Auer Weber Assoziierte GmbH ist es nach Auffassung des Preisgerichts am besten gelungen, die vielfältigen Anforderungen des Raum- und Funktionsprogramms sowie des Anspruchs an eine nachhaltige und ästhetisch anspruchsvolle Architektur zu übersetzen.

Präventionszentrum

Präventionszentrum Außenperspektive © VBG BGW

„Das neue Gebäude des Präventionszentrums nimmt am Eingang der östlichen HafenCity, direkt angrenzend an die neue U- und S-Bahnstation Elbbrücken, eine überaus wichtige städtebauliche Schlüsselposition ein. Auer und Weber sei es in hervorragende Weise gelungen, ein überaus anspruchsvolles und komplexes Raumprogramm funktional und zugleich architektonisch einladend und spannungsvoll zu inszenieren“, sagt Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung, HafenCity Hamburg GmbH.

Wettbewerb für Präventionszentrum in der HafenCity entschieden

Der 17-geschossige Turmbau und das Sockelbauwerk mit sieben Geschossen stehen in einem ausgewogenen Verhältnis und betonen die Elbansicht. Im Innern ist ein geknicktes Erschließungsband mit einer sich über drei Geschosse erstreckenden Treppen- und Rampenskulptur vorgesehen, die nicht nur durch ein zukunftsweisendes Konzept zur barrierefreien Erschließung überzeugt, sondern auch attraktive Bewegungs- und Kommunikationsflächen anbietet.

Prof. Johann Eisele, Vorsitzender des Preisgerichts, ist überzeugt von der hohen Qualität des ausgewählten Entwurfs: „Neben der hervorragenden Umsetzung des Raum- und Funktionsprogramms durch das Architekturbüro Auer Weber, gelingt es diesem Entwurf, die innere barrierefreie Erschließung gestalterisch und funktional mühelos in das Gesamtkonzept der räumlichen Verzahnung zu integrieren. Ebenfalls bietet das Gebäude eine attraktive Fassadenanmutung und gestattet eine Ablesbarkeit der innenliegenden Funktionsbereiche. Insgesamt entsteht eine homogene Baukörperplastik, die einen signifikanten Auftakt der östlichen HafenCity formt.“

Die beiden Berufsgenossenschaften überzeugte der Siegerentwurf des Architekturwettbewerbs insbesondere, weil er ihre Anforderungen an den geplanten neuen Typus eines Präventionszentrums aus ihrer Sicht in exzellenter Weise  erfüllt. „Das betrifft insbesondere die Nutzungsstruktur des Gebäudes mit ihrer Verzahnung der verschiedenen Funktionsbereiche“, erklärt Prof. Dr. Stephan Brandenburg, Hauptgeschäftsführer der BGW. Auch im Inneren wird das Thema der räumlichen Verzahnung über eine zentrale, kaskadierende Treppen- und Rampenanlage konsequent fortgeführt.

Die lettische Architektin Zaiga Gaile besucht uns in Hamburg

Die wohl bekannteste lettische Architektin, Zaiga Gaile, hatte uns und unsere Gruppe im Sommer auf der Architekturreisenordish by nature“ in Riga empfangen. Wir besuchten Sie dort in ihrem Haus auf Kipsala, einer kleine Insel, die lange Zeit erweitertes Hafengebiet war und auf der früher Fischer und Hafenarbeiter wohnten. Mittlerweile hat Zaiga dort viele der alten Holzhäuser aufwendig renoviert und ist für die Restauration mehrfach ausgezeichnet worden. Auch ihr Mann, der ehemalige lettischen Ministerpräsident Maris Gailis, der uns auf der Reise das von Zaiga entworfene Lipke Memorial gezeigt hat, war mit zu Besuch nach Hamburg gekommen.

Zaiga Gaile

Zaiga Gaile in Hamburg © a-tour

Beim Besuch in Riga hatten wir Zaiga unseren guiding-architects Architekturführer geschenkt und so war Sie, inspiriert von den vielen neuen Projekten, auf den Geschmack gekommen, Hamburg zu besuchen. Wir haben uns sehr gefreut, ihr die neuesten Projekte zeigen zu können und mussten ihr versprechen, Sie auf der nächsten Architekturreise wieder in Riga zu besuchen.

Zaiga Gaile

Zaiga Gaile in Riga © a-tour

 

 

Neuer Stadtteil Grasbrook mit drei Quartieren

Hamburg plant neuen Stadtteil Grasbrook mit drei Quartieren und 3000 Wohnungen. An diesem Standort war ursprünglich das Olympische Dorf vorgesehen.

Völlig überraschend hat am heutigen Dienstagmorgen die Senatspressestelle für 12.30 Uhr in die Hafencity-Universität zur Landespressekonferenz geladen. Angekündigt war, dass sich Bürgermeister Scholz „zu aktuellen Fragen der Stadtentwicklung“ äußern wolle. Der Ort wurde somit mit Bedacht gewählt, liegt die Universität doch der Elbinsel Kleiner Grasbrook gegenüber.

Grasbrook

Grasbrook © Hosoya Schaefer Architects

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz, Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt, Jürgen Bruns-Berentelg, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH, und der scheidende Oberbaudirektor Jörn Walter stellten die Pläne zum neuen Stadtteil Grasbrook vor.

Der Stadtteil soll gegenüber der östlichen HafenCity entstehen und die Brücke nach Süden auf die Elbinseln schlagen und den Stadtteil Veddel stärker einbinden. Geplant sind Wohnungen für rund 6000 Bewohner – junge Familien und Menschen jeglichen Alters und unterschiedlicher Herkunft – sowie 16.000 Arbeitsplätze. Neben Einkaufsmöglichkeiten sind auch eine Grundschule und Kitas geplant.
Im Jahr 2019 könnte mit der Freimachung der Flächen und der Entwicklung der Infrastruktur begonnen werden. Das ganze Projekt wird sicher 20 Jahre dauern.

Neuer Stadtteil Grasbrook mit drei Quartieren

Der neue Stadtteil wird neben Wohnungen auch Raum für neue Büros, Gewerbegebäude, Forschungsstätten und Labore bieten. Auch Bestandsgebäude sollen dafür genutzt werden. Insgesamt entsteht auf einer Fläche von etwa 46 ha mit rund 880.000 qm oberirdische Bruttogeschossfläche ein Stadtentwicklungsvorhaben, das die Dimension eines guten Drittels der HafenCity haben wird. Es werden mehrere Kilometer öffentlich zugängliche, direkt am Wasser gelegene Bereiche geschaffen – kombiniert mit attraktiven Grünanlagen und hochwertigen öffentlichen Stadträumen. Geplant ist ein gemischter Stadtteil, wie ihn eine lebendige Metropole braucht. Ein Ort, in dem sich Altes und Neues verbinden kann, mit einer sinnvollen Abstufung zwischen Wohnen, Arbeiten und Hafennutzung.

Grasbrook

Grasbrook © Hosoya Schaefer Architects

Hamburg hat für dieses Areal im Rahmen der Bewerbung um die Ausrichtung Olympischer Sommerspiele unter Beteiligung erstklassiger Städteplaner und Architekten und unter großer internationaler Beachtung detaillierte Pläne für einen neuen Wohn- und Bürostandort vorgelegt. Sehr viele technische Aspekte des Vorhabens sind dabei schon untersucht worden und können jetzt als Erbe der Bewerbung für die weitere Entwicklung der Stadt genutzt werden.

Was passiert auf dem Kleinen Grasbrook?; Grasbrook

Masterplan OlympiaCity © KCAP | Arup | Vogt | Kunst+Herbert | gmp | Drees&Sommer | WES | ARGUS | bloomimages | on3studio | Luftbilder Matthias Friedel

Der Stadtteil Grasbrook wird voraussichtlich drei Quartiere umfassen: das Quartier Moldauhafen für Wohnbebauung in doppelter Wasserlage zwischen Elbe und Moldauhafen, das gemischt-genutzte Freihafenelbquartier, sowie das Hafentorquartier, das den Saalehafen einfasst und den Südraum des Moldauhafens bildet und ausschließlich vielfältigen, gewerblichen Nutzungen mit einer Mischung von neuen und alten Gebäuden vorbehalten ist. Hier können schrittweise Einzelvorhaben entstehen, unabhängig von Lärmschutzfragen, weil die Bauten in diesem Bereich ausschließlich gewerbliche Nutzungen umfassen. Dieses Quartier bildet zugleich den Übergang zu den Hafennutzungen, die weiterhin die größte Fläche des Kleinen Grasbrooks (53 ha) einnehmen.

Die Stadtquartiere lassen sich räumlich nicht aus einer Richtung entwickeln; es wird bereits in der ersten Phase einen Schwerpunkt im Quartier Moldauhafen geben und Einzelentwicklungen in den anderen Quartieren. Die leistungsfähige Anbindung an die U- und S-Bahnstation Elbbrücken wird zunächst durch Busse gelöst, die das Gebiet auch in der Anfangsphase gut erreichbar machen. Die U-Bahntrasse in Richtung Süden bleibt frei. Der spätere Bau einer U-Bahn wird planerisch und vertraglich gesichert.

Damit mit den konkreten Planungen begonnen werden kann, wurden verschiedene Vereinbarungen getroffen: Die Tschechische Republik und die Freie und Hansestadt Hamburg haben sich im Juni 2017 in Prag darauf verständigt, innerhalb der nächsten fünf Jahre die derzeit von der Tschechischen Republik gemietete Fläche im Bereich des Moldau- und Saalehafens mit einer im Bereich des Kuhwerder Hafens liegenden Fläche zu tauschen. Die Tschechische Republik wird in die neue Fläche investieren. Die für den Flächenaustausch zu klärenden Fragen werden in einer internationalen Arbeitsgruppe behandelt werden.

Der Unternehmensverband Hafen Hamburg, der Industrieverband Hamburg und die Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation haben am 1. August 2017 einen Letter of Intent zur Nutzung der Flächen des Überseezentrums und der angrenzenden Flächen unterzeichnet. Die Fläche des Überseezentrums wird künftig in eine gemischte Nutzung für Wohnen und Arbeiten umgewidmet. Die angrenzenden Flächen auf dem Kleinen Grasbrook und auch der heutige tschechische Hafen bleiben im Hafengebiet, können aber für Forschung, Entwicklung, Büros und Produktion genutzt werden. Auf dem Kleinen Grasbrook findet also auch künftig hafenwirtschaftliche Nutzung statt, der Mietvertrag mit Unikai wird verlängert. Die ansässigen Unternehmen erhalten eine Standortperspektive und werden bei etwaigen Verlagerungen wirtschaftlich abgesichert. Es wird durch die bauliche Gestaltung und Nutzung eine Art Schutzriegel zwischen Wohnbebauung und der Hafennutzung geschoben werden.

Für den neuen Stadtteil Grasbrook gilt – wie bei allen größeren Wohnungsbauvorhaben üblich – dass ein Drittel der Wohnungen öffentlich gefördert werden. Für alle Gebäude werden außerdem hohe Umweltstandards, in Anlehnung an die östliche HafenCity, gelten. Dazu gehören beispielsweise die Anforderung einer solaren Energieerzeugung auf oder an den Gebäuden und hohe E-Mobilitätsstandards. So werden 40 Prozent der Stellplätze in Wohngebäuden mit E-Ladesäulen ausgestattet werden, der Carsharing-Anteil für wohnungsbezogene Stellplätze soll bei 30 Prozent liegen.

Grasbrook

Grasbrook © Hosoya Schaefer Architects

Verantwortlich für die Entwicklung des neuen Stadtteils Grasbrook wird die stadteigene HafenCity Hamburg GmbH sein. Alle planerischen Kompetenzen der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen  und der Behörde für Umwelt und Energie bleiben bestehen. Nach einer intensiven Bestandsaufnahme und der Abstimmung der strategischen Themen wird auf Basis eines städtebaulichen Ideenwettbewerbs ein Städtebauentwurf entwickelt, auf den dann die förmlichen Planungsverfahren (Flächennutzungsplan, Bebauungsplan) folgen. Mit der Freimachung der Flächen und der Entwicklung der Infrastruktur kann zum Teil möglicherweise bereits 2019 begonnen werden.

Kleinen Grasbrook von immenser Bedeutung

Für die Stadtentwicklung ist die Entwicklung des Kleinen Grasbrooks von immenser Bedeutung, weil er die Veddel und Wilhelmsburg südlich der Norderelbe besser mit der Innenstadt verbindet. Derzeit sind dort noch mehrere Hafenfirmen angesiedelt. Nach dem Aus der Olympia-Bewerbung hatte die Stadt stets betont, für den Kleinen Grasbrook gebe es aus stadtentwicklungspolitischer Sicht zunächst keine weiteren Planungen. Das wird sich nun ändern.

Detaillierte Informationen sind hier zu finden.

Hamburgreise im Oktober

Die Eröffnung der Elbphilharmonie, die HafenCity und das UNESCO Weltkulturerbe mit Speicherstadt und Kontorhausviertel, IBA und igs. In Hamburg dreht sich alles um Architektur und Stadtentwicklung. Die zweitgrößte Stadt in Deutschland mit dem drittgrößten Hafen Europas zeichnet sich – neben ihrem nordischen Charme – durch eine äußerst dynamische Entwicklung, die auch und vor allem den baulichen Bereich voll erfasst hat, aus.

Mit der sogenannten hanseatischen Zurückhaltung ist es längst vorbei. Hinter der denkmalgeschützten Speicherstadt, kaum einen Kilometer von der Binnenalster entfernt, entsteht auf einem 155 ha großen Gelände eine komplette neue Stadterweiterung – die HafenCity. Eine ehemalige Hafenfläche verwandelt sich zum urbanen Lebensraum am Wasser. Mit der Elbphilharmonie wurde gerade das welweit meist beachtete Hamburger Bauwerk fertiggestellt und eröffnete im Januar 2017 ihre Pforten für die berühmtesten Musiker der Welt.

Architektur Reise Hamburg, Hamburgreise im Oktober

Großer Saal Elbphilharmonie © Iwan Baan

HafenCity und Elbphilharmonie stehen daher auch im Zentrum dieser Architekturreise. Der ausführliche Besuch der Elbphilharmonie und eine Innenbesichtigung des Großen Saals bilden sicher den Höhepunkt dieser Architekturreise.

Hamburgreise im Oktober inkl. Innenbesichtigung des Großen Saals der Elbphilharmonie vom 05. bis 08. Oktober 2017

Auch auf der gegenüber liegenden Elbseite entstand und entsteht viel Neues. Die Internationale Bauausstellung, die von 2006 bis 2013 stattgefunden hat und 2014 zur städtischen Projektentwicklungsgesellschaft umfunktioniert wurde, erkannte die Potenziale der in einer Zwischenzone zwischen dem Siedlungsgebiet und dem Hafen in Wilhelmsburg, auf der Veddel und im Hamburger Binnenhafen liegenden Areale für die Stadtentwicklung und entwickelt(e) sie sukzessive weiter. Highlight hier ist der von Sauerbruch Hutton Architekten geplante Neubau der städtischen Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW). Das 2013 eröffnete Gebäude – Arbeitsplatz für 1.400 Menschen – setzt neue Standards in puncto Nachhaltigkeit. Auch das werden wir uns im Rahmen der Reise exklusiv anschauen.

Und last but no least statten wir dem größten Architekturbüro Deutschlands GPM Architekten von Gerkan Marg & Partner einen Besuch ab und bekommen einen Einblick in die weltweit realisierten Projekte dieses Büros.

Als exzellente Kenner der Stadt ist a-tour Garant für interessante Exkursionen und Geheimtipps abseits der touristischen Routen. Erkunden Sie mit uns die Hansestadt.

4 Tage Architekturreise Hamburg mit Übernachtungen im Hotel Henri zum Preis von ab 1150.- Euro zzgl. MwSt in Doppelzimmer. Die Reise ist auch ohne Hotelübernachtung buchbar.

Bein Interesse senden Sie uns eine kurze Mail an mail@a-tour.de
Anmeldungen sind noch bis 15. September 2017 möglich.

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen, Hamburgreise im Oktober

Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen © Sven Bartzen LG

 

Bei Interesse an einer Architekturführung in der Elbphilharmonie klicken Sie hier.

HENN gewinnt Architekturwettbewerb

Auf einem rund 4.200 Quadratmeter großen Grundstück (Baufeld 110) im Quartier Elbbrücken der Hamburger HafenCity entwickelt die OVG Real Estate bis 2020 mit „The Pier“ ein smartes und energieeffizientes Multi-Tenant-Bürogebäude der nächsten Generation mit rund 25.000 Quadratmetern BGF. Die OVG hat es sich dabei zur Aufgabe gemacht, mit einem zukunftsweisenden Office-Konzept die Entwicklungsdynamik und Innovationskraft der östlichen HafenCity weiterzudenken. Am zentralen Amerigo-Vespucci-Platz des Quartiers Elbbrücken gelegen, entsteht „The Pier“ als technologisch innovatives Gebäude mit einer flexiblen Flächenstruktur zur modularen Anmietung und mit Schnittstellen zum öffentlichen Raum. Baubeginn für das Gebäude soll 2018 erfolgen.

HENN gewinnt Architekturwettbewerb für zukunfts-weisendes Bürogebäude von OVG Real Estate in der HafenCity

Der von OVG Real Estate ausgelobte Architektenwettbewerb für „The Pier“ fand in einem einwöchigen Workshopverfahren mit fünf international Architekturbüros statt. Zum Sieger kürte die Jury einstimmig das Architekturbüro Henn (München/Berlin). Dieser  Entwurf beindruckte die Jury insbesondere durch seinen spiralförmigen Rundgang von der Eingangsebene bis auf die Dachfläche, der den beabsichtigten öffentlichen Charakter des Gebäudes architektonisch unterstreicht. Auch die Umsetzung des von OVG projektierten neuartigen Smart Workplace Konzeptes mit gut strukturierten Bürobereichen, Gemeinschaftsflächen und Hybridzonen sowie die Grundüberlegungen zur modularen Bauweise wurden durch die Jury hervorgehoben.

HENN gewinnt Architekturwettbewerb

Wettbewerb The Pier © OVG / HENN Architekten

Den zweiten Platz im Wettbewerb belegte Benthem Crouwel (Düsseldorf/Amsterdam). Das Büro Snøhetta (Oslo) wurde für seinen besonders nachhaltigen Beitrag ausgezeichnet. Des Weiteren beteiligten sich 3xn architects (Kopenhagen) und Störmer Murphy and Partners (Hamburg).

Alle Wettbewerbsarbeiten sind vom 8. bis 24. September im HafenCity InfoCenter im Kesselhaus ausgestellt.

Hamburgs teuerste Wohnung

Wie das Hamburger Abendblatt berichtete wurde für gut zehn Millionen Euro Hamburgs teuerste Wohnung in der Elbphilharmonie verkauft. Ein neuer Rekord für Hamburg wie die Maklerfirma Engel&Völkers am Donnerstag mitteilte.

Das 400 Quadratmeter große Apartment im 18. Stock des Konzerthauses an der Elbe verfügt
über eine exklusive Inneneinrichtung und ein Panoramablick über Stadt und den Hafen. Der neue Eigentümer aus Süddeutschland zahlte somit 25.000€ / m² für diese einzigartige Wohnung.

Die 45 Apartments in der Elbphilharmonie erstrecken sich über die Stockwerke 11. bis 26.
Aktuell sind 90 Prozent der Wohnungen vermarktet.

Architektur Reise Hamburg, Hamburgs teuerste Wohnung

Elbphilharmonie © Iwan Baan

Hamburg Elbphilharmonie Herzog & de Meuron, Hamburgs teuerste Wohnung

Elbphilharmonie © a-tour

 

 

Falls Sie sich für eine Führung in der Elbphilharmonie interessieren und gerne mehr über die Architektur erfahren möchten, klicken Sie hier.

Wettbewerb Holsten Areal entschieden

Um Ideen für die künftige Bebauung zu entwickeln wurde im Januar 2017 der Wettbewerb Holsten Areal als städtebaulich-freiraumplanerischer Wettbewerb gestartet, an dem elf Architekturbüros aus mehreren Ländern teilnahmen.

Das knapp 9 Hektar große Areal, auf dem die heute zum dänischen Carlsberg-Konzern gehörende Holsten-Brauerei seit dem Jahr 1879 Bier braut, gilt als ein Filetstück bei der innenstädtischen Entwicklung.

Wettbewerb Holsten Areal

Wettbewerb Holsten Areal © André Poitiers

Wenn 2019 die Holstenbrauerei nach Hausbruch umzieht, sollen auf dem 86.500 Quadratmeter großen Gelände in Altona bis zu 2000 neue Wohnungen entstehen.
Eine Jury, in der neben Architekten, Behördenmitarbeitern, lokalen Politikern und Investoren auch Bürger saßen, kürte den Entwurf von André Poitiers und arbos Freiraumplanung zum Sieger.

Bevor es zum Verkauf des Grundstücks kam, hatten die Stadt Hamburg und Carlsberg sich auf einen Rahmen geeinigt, der ein gemischtes Wohngebiet verspricht. Wie bei allen großen Neubauprojekten bildet der sogenannte Drittelmix die Grundlage. Jeweils zu einem Drittel werden Eigentums-, Miet- und Sozialwohnungen entstehen. Zudem ist Barrierefreiheit Standard, und 20 Prozent der Wohnfläche gehen an Baugemeinschaften. Im Unterschied zur Neuen Mitte Altona und anderen Wohnquartieren soll das Wohnen in den Holsten-Quartieren allerdings nicht 90 Prozent der Flächen, sondern lediglich 80 bis 85 Prozent umfassen. Demnach sind auch ein Hotel, eine Schule, Geschäfte, Gastronomie, Arztpraxen und Büros geplant. Sogar ein Gewerbehof für kleine Handwerksbetriebe soll entstehen.

Wettbewerb Holsten Areal entschieden

Gegenstand des Wettbewerbs Holsten Areal war es im Zentrum der neuen Quartiere einen zentralen Park, die sogenannte Holstenwiese, zu schaffen, in dem die Menschen sich erholen können. Zugleich sollte auch das Nachbarquartier angebunden werden.

Wettbewerb Holsten Areal

Wettbewerb Holsten Areal © André Poitiers

Der Siegerentwurf zeigt, dass auf dem Gelände der Holsten-Brauerei ein neues, lebendiges Quartier an dieser markanten Schnittstelle entstehen wird. Den Architekten ging es aber auch um den Erhalt der historischen Bausubstanz der ehemaligen Holsten-Brauerei. Poitiers schwebte ein Ensemble aus unterschiedlich genutzten Freiräumen vor. Neubauten und historische Gebäude sollen im Holsten Areal gleichberechtigt nebeneinanderstehen.

Wenn es nach dem Investor, der Düsseldorfer Gerchgroup AG, geht soll das Viertel „Hip und urban“ werden und keine Monostruktur etwa nur für junge Familien aufweisen. Die Fertigstellung ist

Wettbewerb Holsten Areal

Wettbewerb Holsten Areal © André Poitiers

 

 

SAGA realisiert in der HafenCity öffentlich geförderte Wohneinheiten

Auf dem mehr als einen Kilometer langen Areal des Baakenhafens in der HafenCity entstehen derzeit rund 2.200 Wohnungen und vielen Arbeitsplätzen. Im Schwerpunkt entwickelt sich ein grünes Wohn- und Freizeitquartier mit einem differenzierten, teilweise öffentlich geförderten Wohnangebot. Es entstehen Baugemeinschafts-, Genossenschafts-, Eigentums- und geförderte Wohnungen u. a. mit besonderen Schwerpunkten für Familien, Senioren, Studenten und Menschen mit Behinderung.

Am künftigen Gretchen-Wohlwill-Platz, an der Nahtstelle zwischen den Quartieren Baakenhafen und Elbbrücken, wird nun die SAGA Unternehmensgruppe direkt an der Elbe einen fünf- bis siebengeschossigen Wohnungsbau mit erdgeschossigen Gewerbeeinheiten und einem gemeinschaftlichen Innenhof zur Promenade am Kirchenpauerkai errichten. Soeben wurde der Architekturwettbewerb für dieses Grundstück zugunsten der beiden Hamburger Architekturbüros schenk + waiblinger sowie
blauraum entschieden.

SAGA

Baufeld 99 © Schenk Waiblinger Architeken

SAGA realisiert in der HafenCity öffentlich geförderte Wohneinheiten

Die SAGA wird hier in direkter Wasserlage 181 öffentlich geförderte Wohneinheiten errichten. Die vielfältigen Wohnungstypen wurden entsprechend den Größenvorgaben und Zuschnitten der Hamburger Investitions- und Förderbank IFB entwickelt. Die 1,5 bis 4 Zimmer Wohnungen bieten einen weiten Blick und Loggien zur Elbe oder zum gemeinschaftlichen Innenhof.

Die beiden ausgewählten Wettbewerbsbeiträge von Schenk Waiblinger Architekten und blauraum architekten zeigen Entwürfe, die auf die exponierte Wasserlage reagieren und dabei schlüssige Konzeptvorgaben für den Neubau umsetzen. Mit diesem Ansatz wird ein wichtiger Beitrag zur Etablierung öffentlich geförderten Mietwohnraums in zentrumsnaher Lage geliefert und gezeigt, dass geförderter Wohnungsbau auch in prominenter Lage realisiert werden kann.

Als städtischer Konzern vermietet die SAGA mehr als 132.000 Wohnungen und 1.500 Gewerbeobjekte.

SAGA

Baufeld 99 © HafenCity GmbH

Die Wettbewerbsarbeiten sind vom 19. Juli 2017 bis zum 2. August 2017 im HafenCity InfoCenter im
Kesselhaus, Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg, ausgestellt. Öffnungszeiten: Di – So: 10 – 18 Uhr

Franz-Josef Höing wird Oberbaudirektor

Eine siebenköpfige Auswahlkommission unter Vorsitz der Senatorin für Stadtentwicklung und
Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, hat sich einstimmig dafür entschieden, den derzeitigen
Dezernenten für Stadtentwicklung, Planen und Bauen der Stadt Köln als neuen Oberbaudirektor der
Freien und Hansestadt Hamburg vorzusehen.

Herr Dipl.-Ing. Franz-Josef Höing war von 1992 bis 2000 als freiberuflicher Stadtplaner, ab 1994 bis 2000 als Hochschulassistent zunächst an der TU Wien, später an der RWTH Aachen tätig. Von 2000 bis 2004 war er in der Stadtentwicklungsbehörde, bzw. Behörde für Bau und Verkehr in Hamburg beschäftigt. Von 2004 bis 2008 hatte er eine Professur für Städtebau an der msa – münster school of architecture inne. Im Anschluss war er von 2008 bis 2012 Senatsbaudirektor der Freien und Hansestadt Bremen, seit 2012 Dezernent für Stadtentwicklung, Planen, Bauen und Verkehr der Stadt Köln.

Franz-Josef Höing wird Oberbaudirektor

Die Stelle des Oberbaudirektors war über Anzeigen in der überregionalen Tages-, Wochen- und Fachpresse ausgeschrieben worden. Eine Findungskommission unter Vorsitz der Senatorin, der neben Staatsrat Matthias Kock ausgewiesene Persönlichkeiten der Fachwelt des Städtebaus und der Stadtplanung angehörten, hat dann die Auswahl getroffen. Ihr gehörten Frau Prof. Elisabeth Merk, Frau Prof. Dipl.-Ing Julia Bolles-Wilson, Herr Prof. I.R. Kees Christiaanse, Herr Prof. Dr. Engelbert Lütke Daldrup und Herr Konstantin Kleffel an.

Aus den insgesamt eingegangenen Bewerbungen wurden je zwei Bewerberinnen und Bewerber für den engeren Evaluierungsprozess ausgewählt. Die Findungskommission hat sich nach eingehender und intensiver Beratung einstimmig für Herrn Dipl.-Ing. Franz-Josef Höing entschieden. Das Übernahme- und Ernennungsverfahren zum Oberbaudirektor für die Dauer von neun Jahren soll unverzüglich eingeleitet werden.

Oberbaudirektror Franz-Josef Höing

Franz-Josef Höing © Stadt Köln

Höing wird Prof. Jörn Walter ablösen, der 18 Jahre lang als Oberbaudirektor in Hamburg arbeitete und in dieser Zeit wesentlich die Entwicklung und den Bau der HafenCity geprägt hat. Anfang November soll Höing sein Amt antreten.

Als bedeutendster Oberbaudirektor Hamburgs gilt bis heute Fritz Schumacher, der in seiner Amtszeit nicht nur den Stadtpark gestaltete und unzählige öffentliche Solitärbauten entwarf, sondern auch die Masterpläne für die großen Wohnquartiere der 1920er-Jahre unter anderem in Barmbek, auf dem Dulsberg, in der Jarrestadt und auf der Veddel schuf.

Architekturreise nach Aarhus

Unsere Architekturreise führt uns vom 30. September bis 03. Oktober 2017 nach Aarhus, einer architektonische Perle an der Peripherie Kontinentaleuropas.

Die selbst ernannte kleinste Großstadt der Welt trug jahrzehntelang den Kosenamen Stadt des Lächelns, um für sich und seine gute Laune zu werben. Heute ist die dänische Stadt in erster Linie eine Wissens- und Ausbildungsstadt mit einer Architekturschule, die dazu beiträgt, dass Aarhus die größte Architektendichte in Dänemark hat. Die Stadt bietet neben Schlüsselbauten des 20. Jahrhunderts auch sehr viele spektakuläre Neubauten der jüngsten Zeit und ist inzwischen zu einer europäischen Architekturmetropole geworden.*

Architekturreise Aarhus, Architekturreise nach Aarhus

Museum Moesgaard © Hufton + Crow

Architekturreise Aarhus, Architekturreise nach Aarhus

Dokk1 © Schmidt Hammer Lassen

Architekturreise nach Aarhus vom 30. September bis 03. Oktober 2017

Auf der Architekturreise in die zweitgrößte Stadt Dänemarks erkunden wir die stadtnahen Hafengebiete und Aarhus Ø, den neuen Stadtteil, der auf ehemaligen Hafenflächen entstanden ist. Außerdem besuchen wir den spektakulären Neubau des Ethnologischen Museum Moesgaard des Büros Henning Larsen mit einer begehbaren Dachfläche. Der Besuch des einzigartigen Universitätscampus und der Kulturmeile, der Aneinanderreihung des Musikhauses und des Museums ArOS, bilden den abschliessenden Höhepunkt der Reise – auch im buchstäblichen Sinne beim Spaziergang durch das  Rainbow Panorama des dänisch-isländischen Künstlers Olafur Eliasson.
Wir besuchen die Europäische Kulturhauptstadt 2017 Aarhus

Architekturreise Aarhus, Architekturreise nach Aarhus

Eisberg © Mikkel Frost

Freuen Sie sich auf eine gemeinsame Entdeckungsreise mit uns und dem Autor des gerade erschienen Architekturführer Aarhus, Heiko Weissbach.

Architekturreise Aarhus, Architekturreise nach Aarhus

ARoS © Schmidt Hammer Lassen

* Zitat aus dem Klappentext des Architekturführers Aarhus

City-Hochhäuser

Den Architekturwettbewerb für die City-Hochhäuser konnten die Architekten KPW Papay Warncke und Partner für sich entscheiden. Doch zunächst muss das Denkmalamt den Abriss genehmigen.

Die Architekten konnten sich im Wettbewerb mit ihrem städtebaulichen Konzept durchsetzen, welches geprägt wird vom Leitbild eines schollenartigen Großblocks.

Architekturwettbewerb City-Hochhäuser

Der Block, als Weiterentwicklung der Typologie des Kontorhausviertels, bildet den räumlichen Abschluss des Stadtteils und schließt die Innenstadtkante der Hamburger Altstadt am Wallring.
So entsteht hier ein eigenständiger großräumlicher Stadtbaustein mit dem Ziel den historischen Kontorhäusern den angemessenen Rahmen zu geben und diese in ihrer städtebaulichen Wirkung zu stärken.

City-Hochhäuser

Wettbewerb City-Hochhäuser © KPW Papay Warncke und Partner Architekten

Das Projekt besteht aus drei eigenständigen Gebäuden, was jeweils durch eine Taillierung des Blocks an den Übergängen zwischen den Gebäuden städtebaulich und architektonisch markiert wird. Dabei ist die Firstlinie leicht abtreppend angelegt, so dass die Baumasse die Topographie des Ortes aufnimmt.

Alle Seiten reagieren dabei auf die jeweiligen unterschiedlichen städtebaulichen Situationen. So erhält der Platz an der Burchardstraße vor dem Sprinkenhof eine räumliche Fassung. Gegenüber des Chilehauses wird eine kräftige Raumkante gebildet, die der spitzwinkligen Geometrie des Chilehauses entgegentritt, um dessen Wirkung als Alleinstellungsmerkmal noch zu stärken.

Oberbaudirektor Jörn Walter sieht in dem Neubau eine große Chance für Hamburg, einen noblen Eingang in seine Innenstadt zu erhalten, der die Perlen Chilehaus und Sprinkenhof nicht zu übertrumpfen versucht.

Die Aug. Prien Projektentwicklung rechnet mit einem Investitionsvolumen von 250 Mio. bis 300 Mio. Euro für den Neubau.

Heute abend gibt es dazu eine Infoveranstaltung und die Wettbewerbsausstellung wird eröffnet.

Wie geht es weiter mit dem City-Hof am Klosterwall?

Die Präsentation des Siegerentwurfs entfacht nun die Diskussion über den Abriss oder den Erhalt des umstrittenen Denkmals.

Noch ist der Denkmalschutz für die vier in den 1950er-Jahren erbauten Hochhäuser nicht aufgehoben. Neben dem aktuellen Wettbewerbsgewinner gibt es auch einen Sanierungsentwurf des Hamburger Architekten Volkwin Marg, der bei dem von der Stadt 2015 ausgelobten Architekturwettbewerb die meisten Punkte erhielt. Dieser wurde allerdings seinerzeit wegen eines Formfehlers ausgeschlossen.

Die beiden Entwürfe bieten somit die Möglichkeit für eine Auseinandersetzung Neubau oder Sanierung.

City-Hochhäuser

Wettbewerb City-Hochhäuser © KPW Papay Warncke und Partner Architekten

Kongresshotel im Quartier Elbbrücken

Im Quartier Elbbrücken der HafenCity, auf dem Baufeld 119 in unmittelbarer Nähe der Haltestellen Elbbrücken der U4 sowie der S3 und S31, soll ein großes internationales Kongresshotel entstehen. Das Vorhaben, für das Hamburg lange geworben hat, stellt eine wichtige Ergänzung im Kongress- und Hotelmarkt für die Akquisition von mittelgroßen Kongressen dar. Anhandnehmer für das Grundstück und Bauherr für das Hotel ist die ECE Projektmanagement welche das Projekt gemeinsam mit HSP Hamburg Invest GmbH realisieren will. Wenn der Vertrag geschlossen ist, startet ab Anfang 2018 dann
der Architekturwettbewerb. Im Frühjahr 2021 könnte die Fertigstellung erfolgen.

Kongresshotel im Quartier Elbbrücken

Das neue Kongresshotel mit mindestens 500 Zimmern soll im gehobenen internationalen 4-5-
Sterne-Segment angesiedelt werden und einen großen Ballroom (Konferenzsaal) für bis zu 1.300 Gäste bnekommen. Der Standort im Quartier Elbbrücken ist mit der zukünftigen U- und S-Bahnstation Elbbrücken für Kongress- und Hotelbesucher – nur zwei Stationen vom Hauptbahnhof entfernt – bestens an den öffentlichen Nahverkehr angebunden.

Kongresshotel im Quartier Elbbrücken

Quartier Elbbrücken © a-tour

Das Quartier Elbbrücken ist das östlichste und mit 560.000 Quadratmetern Bruttogrundfläche
zugleich das größte Quartier der HafenCity. Wasserflächen zu drei Seiten, Hochhäuser und der große zentrale Amerigo-Vespucci-Platz kennzeichnen den hochverdichteten Geschäfts- und Wohnstandort. Rund 60 Prozent des Bauvolumens sind lärmbedingt für Büronutzung und rund 10 Prozent für Gastronomie und Sondernutzungen eingeplant – ein Potenzial für 13.000 Arbeitsplätze. Mit seinen engen Wasserbezügen zur Elbe, zum Baakenhafen und zum Billhafen bietet es mit den vorgesehenen Lärmschutzlösungen auch große Potenziale als Wohnstandort mit rund 1.100 Wohnungen. Vier der großen Wohnbaufelder werden noch in diesem Sommer ausgeschrieben.