SNØHETTA Architektur – Landschaft – Interieur

Vom 6. Mai bis 19. Juni zeigt die Freie Akademie der Künste in Hamburg eine Ausstellung über das norwegische Architekturbüro Snøhetta. Die internationale Annerkennung, die Snøhetta erfahren hat, ist im norwegischen Kontext einzigartig. Das Büro hat seine Position vor allem durch den 1. Preis in zwei offenen Wettbewerben mit Teilnehmern aus aller Welt erreicht: für die Bibliotheca Alexandrina in Ägypten und für das Opernhaus in Oslo. Die Bauwerke sind in ihren jeweiligen Heimatländern zu Wahrzeichen geworden.

Passend zum Thema veranstaltet a-tour im September 2011 eine Architekturexkursion nach Norwegen. Das Reiseprogramm wird in kürze verfügbar sein. Gerne können sie das Programm hier anfordern.


Norwegian National Opera and Ballet Foto: Jens Passoth

Mitte Altona – Nachhaltige Stadtentwicklung

Die Überlegungen der Deutschen Bahn zur Verlagerung der Fernbahn vom Bahnhof Altona an den S-Bahnhof Diebsteich und die Aufgabe weiterer bahnbezogener und gewerblicher Nutzungen eröffnen die Chance, ein ca. 75 ha großes Areal – mitten in Altona und im Herzen Hamburgs – neu zu entwickeln. Voraussetzung für die endgültige Realisierung sind die Beschlüsse der Bahnvorstände zum Bau des neuen Fernbahnhofes in Diebsteich. Erst nach Fertigstellung des neuen Bahnhofs können dann auch die jetzigen Bahnflächen bebaut werden.

Gemeinsam mit den Grundeigentümern strebt die Stadt Hamburg eine nachhaltige und wirtschaftliche Stadtentwicklung für das Areal der „Mitte Altona“ an. Ziel ist es, hier ein lebendiges Stadtquartier zum Wohnen und Arbeiten sowie großen Grünflächen zu schaffen. Ferner sollen mit der Entwicklung der „Mitte Altona“ die angrenzenden Stadtteile besser miteinander verbunden werden. Unter Federführung der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) werden mit dem Planungsinstrument der sogenannten Vorbereitenden Untersuchungen sowie durch einen städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerb für erste Teilflächen der „Mitte Altona“ gegenwärtig die städtebaulichen, landschaftsplanerischen und finanziellen Rahmenbedingungen einer künftigen Entwicklung abgeklärt.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt führt nun eine weitere Informationsveranstaltung zum aktuellen Planungsstand durch.

5. April 2011
um 19-21 Uhr (Einlass ab 18.30 Uhr)
im Kollegiensaal, Rathaus Altona, Platz der Republik 1

Wettbewerbsentscheidung für den Welt-Gewerbehof

Dem Areal im südlichen Bereich des Weltquartiers ein prägendes Gesicht geben, eine Fläche für Gewerbe gestalten, Existenzgründern Raum schaffen und Begegnungen ermöglichen und dabei gleichzeitig wirtschaftlich und architektonisch hochwertig zu sein – dieser Aufgabe stellten sich sieben Architektenteams und erarbeiteten unterschiedliche Lösungsansätze.  Die Grundlage dazu bildete ein gemeinsam erarbeitetes Konzept von IBA Hamburg und dem Investor GWG Gewerbe.
Das Büro dalpiaz + giannetti aus Hamburg konnte mit seinem Entwurf überzeugen. Auf dem rund 5.450qm großen Gelände wird nun ein Gewerbehof entstehen, der lokalen Betrieben und Existenzgründern kostengünstige Flächen anbieten soll. Darüber hinaus soll der Gewerbehof städtebaulich in das Weltquartier eingegliedert werden, sodass ein Austausch zwischen Bewohnern und zukünftigen Gewerbetreibenden entstehen kann. Die städtebauliche Gesamtkonzeption von Weltquartier und Welt-Gewerbehof soll Wohnen und Arbeiten enger verknüpfen sowie neue Bezüge zwischen Innen und Außen schaffen.

Termin für die Übergabe der Elbphilharmonie

Im April 2010 hatte Hochtief bekanntgegeben, die Elbphilharmonie nicht zum vereinbarten Zeitpunkt übergeben zu können und zugleich die Übergabe eines detaillierten Terminplans verweigert. Die Stadt hatte daraufhin erfolgreich auf Vorlage eines detaillierten Terminplans geklagt.

Das Hamburger Landgericht hat daraufhin im Dezember entschieden, dass der Generalunternehmer der Elbphilharmonie (Adamanta/Hochtief) den von der ReGe Hamburg geforderten, fortgeschriebenen Terminplan liefern muss. Hochtief hat das strittige Dokument am 10. März 2011 der ReGe übergeben.

Der von Hochtief jetzt gelieferte Terminplan besteht aus 99 DIN-A0-Seiten und enthält insgesamt rund 13.000 Einzelvorgänge. Noch im Januar 2011 hatte Hochtief erklärt, dass die Stadt mit den in April 2010 mitgeteilten Termindarstellungen ausreichend Planungssicherheit habe. Mit dem jetzt vorgelegten detaillierten Terminplan erklärt das Unternehmen erstmals, dass die Übergabe des Gesamtprojekts nunmehr im November 2013 erfolgen solle.

In einem ersten Schritt wird von der ReGe der komplexe Terminplan einerseits darauf überprüft werden, ob er den vertraglich geschuldeten Kriterien genügt. Zudem muss die ReGe die von Hochtief im Terminplan dargestellten Abläufe inhaltlich nachvollziehen. Wie die Behörde für Kultur und Medien mitteilte sei es jetzt schon ersichtlich das Hochtief den Bauablauf in einigen maßgeblichen Punkten geändert hat. Abweichend von der bisherigen Terminplanung weist der aktuelle Terminplan eine Übergabe des Gesamthauses deutlich nach der Übergabe des Großen Saals aus. Der Große Saal solle bereits im Juni 2013 übergeben werden. In mehreren Punkten soll der Terminplan nicht den gerichtlichen Vorgaben entsprechen.


Herzog & de Meuron

 

Falls Sie sich für eine Führung in der Elbphilharmonie interessieren und gerne mehr über die Architektur erfahren möchten, klicken Sie hier.

Eine Seilbahn zur Internationalen Gartenschau (IGS)?

Wie das Hamburger Abendblatt berichtete soll die Hansestadt Hamburg 2013 eine spektakuläre Touristen-Attraktion bekommen. Eine Seilbahn soll von Anfang 2013 an das Hamburger Amüsierviertel St. Pauli mit der Internationalen Gartenschau Hamburg 2013 (IGS) in Wilhelmsburg verbinden. Die Firma Doppelmayr, die Seilbahnen in aller Welt baut, und die Stage Entertainment, dass weltgrößte Musicalunternehmen, wollen dieses Projekt gemeinsam realisieren. Die über den Hafen führende Strecke ist 5,2 Kilometer lang. Beide Unternehmen wollen rund 50 Millionen Euro investieren. Die Gespräche mit den Hamburger Behörden sind nach Abendblatt-Informationen weit gediehen.

STODesign Forum

Mit seinen Fachexkursionen bietet das StoDesign Forum eine ideale Plattform, die vielseitigen architekturrelevanten und städtebaulichen Aspekte an interessanten Orten in Europa zu entdecken. Sie machen Architektur „erlebbar“ und verbinden fachliche Weiterbildung mit den kulturellen, künstlerischen und kulinarischen Besonderheiten einer Region. In diesem Jahr wird das STODesign Forum vom 17. bis 19. August 2011 in Hamburg stattfinden und wird von STO in Kooperation mit a-tour organisiert.
Das StoDesign Forum bietet Einzelpersonen die Möglichkeit an einer Architekturexkursion, die normalerweise nur für Gruppen durchgeführt werden, teilzunehmen.

Weitere Informationen finden sie hier

Neugestaltung der Hochwasserschutzanlage am Baumwall

Rund 650 Meter der Hochwasserschutzanlage am Baumwall und am Binnenhafen werden sturmflutsicher ausgebaut.  Die Fußgängerbereiche an der U-Bahnstation Baumwall erhalten durch die Neugestaltung eine attraktivere Platzsituation und die westliche fußläufige Anbindung der HafenCity wird durch einen breiteren Gehweg verbessert.

Mit den Baumaßnahmen wurde am 14. März 2011 begonnen, das Ende der Arbeiten ist bis Ende 2013 vorgesehen.

Für den Abschnitt zwischen Baumwall und den Landungsbrücken läuft derzeit noch das Planfeststellungsverfahren zur Verbesserung des Hochwasserschutzes. Hier soll nach den Entwürfen des Büros Zaha Hadid Architects mit der neuen Hochwasserschutzwand eine 10 Meter breite Promenade entstehen, die Treppenanlagen überall dort erhält, wo Straßen und Wege auf die Promenade treffen. Der Baubeginn hier wird voraussichtlich Ende 2011 sein.


Bildrechte: ON3 Studio

Architekturettbewerb für Campus Bundesstraße gestartet

Der vom Geomatikum dominierte Campus der MIN-Fakultät (Mathematik, Informatik- und Naturwissenschaften) soll in den kommenden Jahren Schritt für Schritt zu einem zeitgemäßen Ort des Lehrens, Lernens und Forschens umgestaltet werden. Die Teams sind nun aufgefordert, anhand eines umfangreichen Auslobungskataloges ein städtebauliches Gesamtkonzept für den Campus sowie Entwürfe für erste Gebäude zu entwickeln. Der Katalog umfasst neben den vielfältigen Aufgabenstellungen auch die umfassende Dokumentation des Bürgerdialoges zum städtebaulichen Wettbewerb. So sollen gut nutzbare Freiräume und Plätze, Verknüpfungen über Fuß- und Radwege und ergänzende Angebote an Shops und Gastronomie für eine lebendige Campus-Kultur sorgen.

Mit dem ersten Bauabschnitt sollen der KlimaCampus, die Informatik und der MIN-Zentralbau realisiert werden. Südlich des Geomatikums (Beim Schlump) soll mit hoher Priorität ein „KlimaCampus“ mit dem integrierten Exzellenz-Cluster CliSAP entstehen. Dieser Neubau ist auch Bestandteil eines Verlängerungsantrages des Exzellenz-Clusters im Rahmen der Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder. Der Baubeginn für die Gebäude des ersten Bauabschnittes ist bereits für 2013 geplant. Nur kurze Zeit später werden die neuen Hörsäle, eine Mensa und Bibliotheksflächen an der Sedanstraße folgen.

Voraussichtlich Anfang Juli fällt die Entscheidung des Preisgerichts über die Wettbewerbsbeiträge. Diese werden anschließend auch der Öffentlichkeit vorgestellt.

Mit 25 Teams aus Stadtplanern, Architekten und Ingenieuren für Gebäude- und Laborplanung ist der Wettbewerb für die Erweiterung und Erneuerung der Universität am Campus Bundesstraße gestartet. Bei neun Teams hat die Federführung jeweils ein Büro aus Hamburg. Bei zwölf Teams zeichnet ein Büro aus dem Bundesgebiet verantwortlich und bei vier Teams ein Büro aus einem EU-Land. Die Wettbewerbsteilnehmer wurden gemäß Vergabeordnung aus insgesamt 60 Bewerbungen ausgewählt.

Folgende 25, in einem VOF-Verfahren ausgewählten Teams aus Stadtplanern, Architekten und Ingenieuren für die technische Gebäudeausrüstung (Schwerpunkt: Energetisches Konzept / Nachhaltigkeit) wurden ausgewählt (Nennung der Teammitglieder in der Reihen-folge – Städtebau, Hochbau, Ingenieur für Gebäudetechnik):

Will Alsop at RMJM
Jan Störmer and partners GmbH, Hamburg
WSP UK und WSP CBR, Hamburg

APB Architekten BDA – Wilkens . Großmann-Hensel . Schneider, Hamburg
HTP Architekten und Ingenieure Hidde Timmermann, Braunschweig
Kofler Energies Ingenieurgesellschaft Braunschweig Hamburg mbH, Braunschweig

AS&P Albert Speer & Partner GmbH Frankfurt am Main
Schweger Associated Architects, Hamburg
Ingenieurgesellschaft Ridder und Meyn mbH, Hamburg
+ Dr. Heinemann Labor- und Institutsplanung GmbH

ASTOC GmbH & Co.KG Architects and Planners, Köln
HPP Hentrich-Petschnigg & Partner GmbH + Co.KG Hamburg
Ing.-Büro PGH Becker-Huke-Hoffmann GmbH Dormagen

Büro für urbane Projekte, Leipzig
Schulz & Schulz Architekten GmbH, Leipzig
Prof. Dr.-Ing. Dirk Bohne GmbH, Siegen

büro luchterhandt stadtplanung stadtforschung stadtreisen, Hamburg
Gerber Architekten GmbH, Dortmund
INROS LACKNER AG, Rostock

Jo Claussen-Seggelke, Stadtplaner SRL, Hamburg
BRT Architekten LLP – Bothe . Richter . Teherani Hamburg
EGS-plan Ingenieurgesellschaft für Energie-, Gebäude- und Solartechnik mbH, Stuttgart

DPA Dominique Perrault Architecture Paris Frankreich
HL-Technik Engineering Partner GmbH, München

Freie Planungsgruppe Berlin GmbH, Berlin
Thomas Müller, Ivan Reimann – Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
Paul + Gampe + Partner GmbH, Esslingen

Walter Gebhardt, Architekt Stadtplaner, Hamburg
Gartenlabor Landschaftsarchitekten, Hamburg
mwp von Mansberg, Wiskott + Partner, Hamburg
Ingenieurbüro Poggensee GmbH, Hamburg

gmp Generalplanungsgesellschaft mbH Prof. Volkwin Marg, Hamburg
ZWP Ingenieure AG, Köln

Hopkins Architects – Partnership LLP – Carolin Jakob London, Großbritannien
ARUP GmbH, Berlin

karres] en [brands landschapsarchitecten bv AR Hilversum Niederlande
Renner, Hainke, Wirth Architekten GmbH, Hamburg
Pinck Ingenieure Consulting GmbH, Hamburg

Keller & Damm Landschaftsarchitekten Stadtplaner Partnerschaft, München
Gatermann + Schossig Bauplanungsgesellschaft mbH & Co.KG, Köln
Ingenieurbüro Timmer Reichel GmbH, Haan

Henning Larsen Architects A/ S
Kopenhagen Dänemark
Happold Ingenieurbüro GmbH, Berlin

Machleidt Partner Büro für Stadtplanung, Berlin
Heinle, Wischer und Partner GbR Freie Architekten, Berlin
Klett-Ingenieure-GmbH, Fellbach

Nickl und Partner Architekten AG, München

Ebert-Ingenieure GmbH, Hamburg

Niemann + Steege, Düsseldorf
Ingenhoven architects, Düsseldorf
Eurolabors AG – Integrated Laboratory Planning Kassel

Raumwerk Gesellschaft für Architektur und Stadtplanung GmbH, Frankfurt am Main
SEHW Architekten GmbH, Hamburg
GTB – Berlin Gesellschaft für Technik am Bau mbH Berlin

Scheuvens + Wachten Architekten, Dortmund
Böge Lindner K2 Architekten, Hamburg
Heinze Stockfisch Grabis + Partner, Hamburg

Schmidt, Hammer & Lassen Architects lt/s Arhus Dänemark
planwerkeins, eckert + hamperl, architekten, hamburg
Kuehn Bauer Partner Beratende Ingenieure GmbH München

Michael Triebswetter im Büro GTL Gnüchtel – Triebswetter Landschaftsarchitekten, Kassel
Schneider + Schumacher Architekturgesellschaft mbH Frankfurt am Main
+ Riegler Riewe Architekten ZT – Ges. m.b.H.
Ingenieurbüro Meyer AG, Ottobeuren

Trojan + Trojan + Partner, Darmstadt
ArGe Architekten Harter + Kanzler Broghammer Jana Wohlleber, Waldkirch
Planungsbüro Sütterlin + Partner GbR, Freiburg

Wick + Partner ArchitektenStadtplaner, Stuttgart
Bez + Kock Architekten Generalplaner Ges. mbH Stuttgart
GBI Gackstatter Beratende Ingenieure GmbH
+ Ingenieurbüro Henne Walter, Stuttgart

Winking . Froh Architekten BDA, Hamburg
GT Consult Beratende Ingenieure für Gebäudetechnik, Hamburg

Vertikale Gärten

Werkbericht von Patrick Blanc. Eine Idee für die City-Hochhäuser am Hauptbahnhof  ?

Patrick Blanc wurde 1953 in Paris geboren. Als Botaniker und Gartendesigner reiste er u.a. nach Südostasien und studierte Pflanzenwachstum unter extremen Bedingungen. So entstand seine Idee der Wandbegrünungen, die er inzwischen an verschiedenen Orten verwirklichen konnte. Herzog & de Meurons Caixa-Forum in Madrid und das Museum Quai Branly sind bekannte Beispiele.  Auch die Front der Galeries Lafayette in Berlin erhielt von ihm ein grünes Kleid. Er wird in seinem Vortrag die theoretischen Möglichkeiten einer Begrünung der City-Hochhäuser am Hauptbahnhof ansprechen – eine interessante Lösung für ein bauliches Problem?

Ort:
Freie Akademie der Künste, Klosterwall 23

Zeit:
Freitag, 11. März 2011, 19.00 Uhr

Veranstalter:
Gesellschaft zur Förderung der Gartenkultur Hamburg und die Hamburgische Architektenkammer

Eintritt: € 5,-
Der Vortrag findet in englischer Sprache statt.

Architekturexkursion Helgoland

Die Architekturexkursion nach Helgoland findet am 17. April 2011 statt.
Einige wenige Plätze sind noch verfügbar. Mehr Informationen finden sie hier.

Ehemalige Seefahrtschule an der Rainvilleterrasse

Nach mehreren Anläufen in den vergangenen Jahren, das Gelände der leer stehenden Seefahrtschule für ein Hotel, eine Klinik oder ein Reedereizentrum zu nutzen, hat das Immobilienmanagement der Finanzbehörde nun in einem Wettbewerbsverfahren eine Lösung erarbeitet, die alte Seefahrtschule, ein für Altona und die Elbkante prägender Bau, zusammen mit den umliegenden Funktionsgebäuden zu verkaufen.

Käufer des ca. 7.900 m² großen Grundstücks wird eine Gesellschaft, die von dem Architekten Meinhard von Gerkan und dem Projektentwickler Hamburg Team getragen wird. Das Gebäude der Seefahrtschule soll für eine private Hochschulnutzung sowie kulturelle Zwecke umgebaut werden. Auf dem umgebenden Gelände werden ca. 50 Wohnungen errichtet. Sowohl die alte Seefahrtschule, als auch die sogenannte „Heine-Villa“ sollen unter Denkmalschutz gestellt werden.

Die gmp Stiftung, hinter der das Architekturbüro von Gerkan, Marg und Partner steht, wird in der alten Seefahrtschule die 2008 in Hamburg gegründete Academy for Architectual Culture (aac) sowie die Brand Academy Hamburg, eine Hochschule für Design und Kommunikation, etablieren. Daneben ist vorgesehen, Kultureinrichtungen wie dem Kultwerk West die Gelegenheit zur Nutzung von Räumen zu geben. Die Terrassen der Seefahrtschule sollen durch Gastronomienutzung wieder für die breite Öffentlichkeit erlebbar werden.

Die Käufer werden sich auch an der vom Bezirksamt Altona geplanten Umgestaltung des angrenzenden Parks nach dem historischen Vorbild des Gartenarchitekten Ramée beteiligen.

Neue Wege für die Wilhelmsburger Reichsstraße

Seit dem 17. Februar 2011 liegen die Planfeststellungsunterlagen zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße öffentlich aus. Parallel dazu bietet die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt allen Interessierten die Möglichkeit, bei drei Veranstaltungen mit verschiedenen Experten über das Projekt und seine Bedeutung für den Stadtteil zu diskutieren und sich zu informieren.

Folgende Termine und Schwerpunktthemen sind vorgesehen:

Montag, 28.02.2011 von 19 bis 21 Uhr:
Verlegung der Reichsstraße und dann? – Verkehrsplanung und Mobilität in Wilhelmsburg

Montag, 07.03.2011 von 19 bis 21 Uhr:
Weniger Lärm, mehr Grün – was bringt die Verlegung für die Umwelt?

Montag, 14.03.2011 von 19 bis 21 Uhr:
Spielraum in der Mitte der Elbinsel – Stadtentwicklungsperspektiven für Wilhelmsburg

Ort der Veranstaltungen:
Ausstellungsräume „Wilhelmsburger Perspektiven“, Krieterstraße 18,
Eingang Berta-Kröger-Platz, 21109 Hamburg

Einlass ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Architektenwettbewerb für UKE-Kinderklinik entschieden

Heute wurde der Siegerentwurf aus dem Architektenwettbewerb für den Neubau der Kinderklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) vorgestellt. Gewonnen hat das Architektenbüro tönies schroeter jansen (tsj) aus Lübeck, das sich mit seinem „Baum“-Projekt in der finalen Phase des Wettbewerbs gegen acht Architekten aus ganz Deutschland durchgesetzt hat.

Der etwa 40 Millionen Euro teure Neubau soll nicht nur alle Disziplinen der universitären Kindermedizin unter einem Dach vereinen, sondern auch durch eine auf funktionale Abläufe ausgerichtete Infrastruktur unter Wahrung eines kindgerechten Ambientes optimale Bedingungen für die Behandlung der kleinsten und kleinen Patientinnen und Patienten bieten. Dabei spielen „Bäume“ sowohl im Gebäude als auch darum herum eine wichtige Rolle. Auf drei Etagen Platz werden die bisher auf dem UKE-Gelände verstreuten Disziplinen der Kinderheilkunde zusammengeführt. Die Ein- und Zweibettzimmer mit insgesamt 148 Patientenbetten werden auf acht Stationen verteilt, davon drei Intensivstationen. Sie ermöglichen auch eine komfortable Unterbringung der Eltern. Zu Ehren der Hamburger Familie Otto als Förderer wird die Universitäts-kinderklinik nach ‚Werner und Michael Otto’ benannt.


Bild: tsj/UKE

Wohnstandort Innenstadt

Wohnstandort Innenstadt

Ort: Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, Reimarussaal

Nach der Vorstellung des im Entwurf vorliegenden “Innenstadtkonzept Hamburg” Ende letzten Jahres im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Stadt im Dialog” führt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zur Vertiefung ausgesuchter Schwerpunktthemen weitere Veranstaltungen mit wechselnden Kooperationspartnern durch.

Zum Thema „Wohnstandort Innenstadt“ lädt die Behörde am 15.Februar zur Diskussion ein.

Podiumsdiskussion mit
Bodo Hafke, Baudezernent Bezirksamt Hamburg-Mitte
Peter Kay, Wohnungsbaugenossenschaft BGFG
Marcus Menzel, HafenCity Hamburg GmbH
Susanne Wegener, Netzwerk Hafencity

Einführung: Peter Jorzick, Hamburg Team
Moderation: Sabine Rheinhold
Start Time: 18:30
Date: 2011-02-15

Entscheidung für IKEA-Fassade gefallen

Helle Fassade mit wenig Blau: so sieht der Siegerentwurf  der Hamburger Architekten Dinse Feest Zurl für die künftige Fassade des IKEA-Einrichtungshauses in Altona aus. Gestern tagte unter dem Vorsitz der Berliner Architektin Prof. Hilde Léon die elfköpfige Jury, der u.a. auch Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter, Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose, Vertreter der Fraktionen der Bürgerschaft, der Bezirksversammlung Altona und von IKEA angehörten.

Nach Auffassung der Jury ist der Entwurf weit weg von der befürchteten blauen Kiste auf der grünen Wiese und passt mit seiner Pfiffigkeit gut zu IKEA. Der Entwurf soll die Richtung vorgeben, die nun weiter verfolgt wird.

An dem Fassadenwettbewerb haben sechs eingeladene Architekturbüros in einem anonymisierten Verfahren teilgenommen.  Aufgabe war, die Fassade mit offener Großgarage in einem Vorentwurf zu planen. Dabei ging es ausschließlich um die „Außenhaut“ des Gebäudes.  In einer ersten Jury-Sitzung Anfang Dezember 2010 wurden drei Entwürfe ausgewählt, die noch einmal verfeinert und detaillierter ausgearbeitet wurden.

Alle sechs Entwürfe werden vom 15.3.2011 bis 24.3.2011 im Stadtmodell in der Wexstraße 7 öffentlich präsentiert

Der Abriss des ehemaligen Frappant-Gebäudes hat begonnen. Im September 2011 soll der Neubau starten, geplante Eröffnung im Frühjahr 2013.

Siegerentwurf  der Hamburger Architekten Dinse Feest Zurl für die künftige Fassade
des IKEA-Einrichtungshauses in Altona (Bild: Dinse Feest Zurl)

Wohnen in der Innenstadt

Nach der Vorstellung des im Entwurf vorliegenden „Innenstadtkonzept Hamburg“ Ende letzten Jahres im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadt im Dialog“ führt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zur Vertiefung ausgesuchter Schwerpunktthemen weitere Veranstaltungen mit wechselnden Kooperationspartnern durch.

Zum Thema „Wohnstandort Innenstadt“ lädt die Behörde am 15. Februar zur Diskussion ein.

Podiumsdiskussion mit
Bodo Hafke, Baudezernent Bezirksamt Hamburg-Mitte
Peter Kay, Wohnungsbaugenossenschaft BGFG
Marcus Menzel, HafenCity Hamburg GmbH
Susanne Wegener, Netzwerk Hafencity

Einführung: Peter Jorzick, Hamburg Team
Moderation: Sabine Rheinhold

Termin:
15. Februar 2011, 18.30

Ort:
Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, Reimarussaal
Eintritt frei

Was passiert 2011 in der HafenCity?

Was wird 2011 in der HafenCity passieren? Was wurde aus den Plänen für 2010?
Das Hamburger Abendblatt hat sich im Hafen umgesehen und berichtete in der Serie der Hafen und die HafenCity:

1. Öko-Musterknabe: Energiesparen, nachhaltiges Wirtschaften: Die HafenCity ist beim Bauen oft mustergültig. 2011, in dem Jahr, in dem Hamburg europäische Umwelthauptstadt wird, soll sie das auch öffentlich zeigen. Im Februar wird am Magdeburger Hafen der „Nachhaltigkeits-Pavillon“ eröffnet. Auf 130 Quadratmetern ist dort zu sehen, wie ökologisch gebaut und geheizt wird in Hamburgs jüngstem Stadtteil.

2. Grüne Hügel: Im April will die HafenCity GmbH einen neuen Park mit einem großen Familienfest einweihen. Grüne Grashügel und eine Spielwiese sind wesentliche Bestandteile des Sandtorparks, der gleichzeitig eine Art Schlussstein in diesem HafenCity-Quartier ist.

3. Soziales Wohnen: Im Quartier Am Lohsepark ist Ende des Jahres 2011 Baustart für die ersten öffentlich geförderten Wohnungen in der HafenCity. Im Erdgeschoss dieser neuen Gebäude sollen eine Kita, Arztpraxen und auch Läden und Cafés einziehen. Insgesamt sind in diesem Quartier und drum herum 800 neue Wohnungen geplant. Allerdings nicht nur als Sozialwohnungen, sondern auch als Lofts, Mehrg-enerationenhäuser und Baugemeinschaften.

4. Kreatives Herz: Östlich des Magdeburger Hafens werden mitten in der HafenCity gleich mehrere Bauprojekte beginnen, die eines vereint: Kreative, Künstler und Menschen mit ungewöhnlichen Ideen kommen dort zum Zug. So wird dort beispielsweise ein Musikerhaus mit schalldichten Übungsräumen gebaut. Baustart ist dann auch für das Designzentrum mit Wohnungen und Ateliers für Kreative. Auch das „integrative“ Stadthotel, in dem Behinderte einen Job finden, wird dort gebaut. Und die Regenbogenkämpfer von Greenpeace wollen hier ihre neue Deutschlandzentrale bauen.

5. Schönes Scharnier: Die Speicherstadt auf der einen Seite, gegenüber das Internationale Maritime Museum im historischen Kaispeicher und das neue Überseequartier nebenan – der neue Platz samt prächtiger Promenade am Magdeburger Hafen dürfte einer der spannendsten der ganzen Stadt werden und soll Alt und Neu am Hafen quasi verschmelzen: Am 11. und 12. Juni wird er mit einem großen Fest eingeweiht.

6. Kino und Theater: Bisher lagerten dort Baumaterialien und schweres Gerät. Nun will die HafenCity GmbH ein noch freies Grundstück am Überseequartier für eine kulturelle Nutzung verkaufen. Interessenten von Theater- sowie Kinobetreibern gebe es bereits, unter anderem für eine Art Luxuskino. Die Entscheidung fällt im Jahr 2011.

7. „Spiegel“ an der Spitze: Im Sommer wird die „Spiegel“-Gruppe ihre Hamburger Redaktionen in einem 30 000 Quadratmeter großen Neubau an der Ericusspitze zusammenführen. Der Entwurf des dänischen Büros Henning Larsen Architects wird von der Robert Vogel GmbH gebaut und erhält das Umweltzeichen in Gold für einen besonders niedrigen Energieverbrauch. Unter anderem werden in dem Verlagshaus Erdwärme und Sonnenenergie genutzt.

8. Erstes Hotel der HafenCity: Im März soll das Designhotel 25hours als erste Herberge der HafenCity ein 170-Zimmer-Haus eröffnen. Das Gebäude ist Teil des nördlichen Überseequartiers, in dem bereits Ende dieses Jahres die ersten Läden bezogen wurden. Der südliche Abschnitt dieses zentralen Herzstücks der HafenCity wird 2011 weiter eine Großbaustelle sein.

9. Im Osten was Neues: 5800 Wohnungen sollen hier einmal gebaut werden. Das zeigt deutlich, wo der Schwerpunkt in der östlichen HafenCity liegt. 2011 wird der Senat voraussichtlich endgültig den dafür notwendigen Masterplan verabschieden und die ersten Grundstücke ausschreiben.

Podiumsdiskussion: Wer macht Stadt?

HAK-Podiumsdiskussion: „Wer macht Stadt? Metropolenentwicklung und Planungskultur in Hamburg“ am 20.1.11

Die gescheiterte Bebauung des Domplatzes, der verhinderte Abriss des Gängeviertels und die in Frage gestellte Einführung der Stadtbahn sind einige der Vorhaben, die besonders intensiv und widersprüchlich in der Hamburger Öffentlichkeit diskutiert wurden. Entscheidungen, im Rahmen der repräsentativen Demokratie von politischen Gremien gefällt, werden immer häufiger durch Volksabstimmungen oder Bürgerbegehren in Frage gestellt und immer öfter auch gekippt. Woran liegt das? Haben Politik und Verwaltung, Stadtplaner und Architekten, Investoren und Projektentwickler den Zeitgeist einer neuen Beteiligungs- und Aktivierungskultur verpasst? Brauchen wir eine neue Planungskultur, um Metropolen wie Hamburg zukünftig entwickeln zu können? Kann in einem solchen Milieu überhaupt noch fortschrittliche Stadtentwicklung verfolgt und umgesetzt werden? Oder benötigen wir in Zukunft PR-Agenturen, die für die bauliche Entwicklung der Metropolen ein freundliches Klima schaffen? Diese und viele andere Fragen sollen mit Vertretern aus der Politik, Verwaltung und Wissenschaft diskutiert werden.

Programm:
Begrüßung: Volker Rathje, AK Stadtentwicklung der HAK
Input: Christoph Twickel Twickel, Autor, Hamburg

Podium:
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor Hamburg

Prof. Engelbert Lütke-Daldrup, Staatssekretär a.D., Geschäftsführer
„Agentur für Stadtentwicklung“, Berlin
Christoph Twickel
Andreas Pfadt, Stadtplaner, Hamburg

Moderation: Prof. Ullrich Schwarz, Hamburgische Architektenkammer

Im Anschluss Gespräche bei Wein und Brezeln

Ort:
Aula der neuen Katharinenschule,
Am Dalmannkai 18, Hafencity

Zeit:
20. Januar 2011, 18.30 Uhr

Veranstalter:
Hamburgische Architektenkammer, Arbeitskreis Stadtentwicklung

Kolloquium „Zwischen Kanon und Beliebigkeit“

HAK-Kolloquium „Zwischen Kanon und Beliebigkeit. Die Rolle von Vorbildern / Leitbildern in der Architektur und ihr Entstehen und Vergehen“.

In der Architektur ist die Zeit des Kanons und epochenprägender dominanter Stile bzw. Konzepte lange vorbei. Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch so etwas wie einen elementaren fachinternen Grundkonsens gibt. Kann es ihn geben, sollte es ihn geben? Zumindest als Basis dafür, dass  ein disziplinärer Diskurs stattfinden kann und nicht eine Zersplitterung des Faches in Branding Nischen oder Privatweltbilder? Die Postmoderne öffnete die Schotten für die berühmte Pluralität, die angeblich von allen fröhlich genossen wurde. Heute hat es den Anschein, dass die Überfülle des Möglichen und Wählbaren nicht immer nur fröhlich macht. Dem Architekten stehen heute im Prinzip alle formalen Sprachen zur Verfügung, technisch ist ohnehin alles machbar, sofern das Geld dafür da ist.

Wie geht man damit um? Ist nun alles gleich gut/gleich schlecht? Woher bezieht der Architekt heute aber die Standards für seine Entscheidungen? Können ihm biographisch eingeprägte Vorbilder dabei helfen? Für die Älteren hießen die Helden der Architektur vielleicht Le Corbusier und Mies oder Schumacher und Tessenow, für eine mittlere Generation vielleicht Rossi oder Koolhaas. Gibt es solche Helden heute überhaupt noch? Oder muss sich heute jeder für sich und jeder ganz anders seinen Privatkanon zusammenbasteln –  aus wechselnden Versatzstücken mit relativ kurzer Halbwertzeit? Und mit einer intellektuellen Geltungskraft, die an der eigenen Bürotür schon endet?Auf welcher Ebene könnten solche geistigen Inseln miteinander in ein halbwegs argumentatives Gespräch kommen? Liegt diese mögliche Referenzebene vielleicht außerhalb der Architektur – Moral, Politik, Theorie? Oder ist alles nur eine Frage des Marktes?

Programm:
1. Orientierungen
Anmerkungen zur Fragestellung Ullrich Schwarz, Hamburg
Historische Einführung Klaus Jan Philipp, Stuttgart:
Individuelle Verbindlichkeiten. Von der Grand Tour zur Privatmythologie Andreas Ruby, Berlin:
Wird Kultur kontingent? Ulrich Greiner, Hamburg

2. My Favourites – oder bin ich mein eigener Held?
Günter Wilkens, Hamburg
Jürgen Böge, Hamburg
Andreas Hild, München
Jörg Leeser, Köln

3. Diskussion
Moderation Ullrich Schwarz und Andreas Ruby

Termin:
21. Januar 2011, 14.00 – 18.00 Uhr

Ort:
Warburg Haus, Heilwigstraße 116

Veranstalter:
Hamburgische Architektenkammer

Ausstellung Wettbewerbsergebnis Baakenhafenbrücke

Die ca. 130 Meter lange Baakenhafenbrücke in der Hafencity soll zukünftig  den nördlichen Teil des Quartiers Baakenhafen mit dem Südteil verbinden. Der Siegerentwurf, aber auch alle weiteren Entwürfe des interdisziplinären Realisierungswettbewerbs werden in einer Ausstellung in der Coffee Plaza präsentiert.

Die Ausstellung ist noch bis 30.1.2011 von Montags bis Sonntag in der Zeit von
11 – 19 Uhr in der Coffee Plaza, Am Sandtorpark 4 zu sehen.

Der nächste Frühling kommt bestimmt…

Vom 06. bis 09. April 2011 zeigen wir auf unserer Architektur- und Weinreise das Baskenland. Mit Start- und Endpunkt in Bilbao zeigen wir auf dieser Rundreise die Städte San Sebastian, Pamplona sowie die Weinbauregionen La Rioja und Vitoria. Entdecken Sie mit uns ausergewöhnliche Architektur in dieser äußerst abwechslungsreichen Region.

Mehr Informationen finden Sie hier

Baubeginn für Neubau der HCU

Am Montag war es soweit. Die Bauarbeiten für den Neubau der HafenCity Universität Hamburg (HCU) wurden offiziell gestartet. In Anwesenheit von über 400 Gästen hat Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach zusammen mit dem Präsidenten der HCU Hamburg, Dr.-Ing. Walter Pelka, per Knopfdruck den ersten von insgesamt 612 Bohrpfählen gesetzt, die später das gesamte Bauwerk tragen werden.

Der rund 66 Mio. Euro teure Neubau am Magdeburger Hafen, der nach seiner Fertigstellung durch architektonische Qualität, eine konzeptionelle Funktionalität und seine Nachhaltig überzeugen soll, sichert der HCU den dringend benötigten Raum, damit die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach vereint werden können. Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Derzeit ist sie noch auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt.