Hochschule für bildende Künste Hamburg bekommt Neubau

Durch einen Wettbewerb mit europaweiter Beteiligung sollte das größtmögliche Potential an architektonischer Qualität für den Erweiterungsbau der Hochschule für bildende Künste Hamburg aufgerufen werden. Die für künstlerische Produktionsstätten wichtige Licht-Raum-Proportion und Funktionalität sowie die städtebauliche Erscheinung des geplanten Gebäudes spielte bei der Auswahl eine entscheidende Rolle. 15 renommierte Architekturbüros – wie z.B. Staab, Kuehn Malvezzi, gmp, Brandlhuber+, Winking und Froh, Caruso St. John – haben ihre Entwürfe für den Erweiterungsbau eingereicht. Sieger des Wettbewerbs sind die Hamburger Architekten Winking · Froh Architekten BDA.

Hochschule für bildende Künste Hamburg bekommt Neubau

Der Neubau soll in Form eines „veredelten Rohbaus“ direkt neben dem denkmalgeschützten Fritz-Schumacher-Gebäude am Lerchenfeld entstehen. Das Werkstattgebäude hat eine Brutto-Grundrissfläche von 2.900 Quadratmetern und soll als ein robustes, einfaches Werkstattgebäude konzipiert werden und für die verschiedenen Studienbereiche der HFBK zusätzliche Atelierfläche zur Verfügung stellen. Das Raumangebot der HFBK reicht angesichts der steigenden Studierendenzahlen schon jetzt nicht mehr aus, so dass der Neubau durch intelligente Konstruktionen und robuste Materialen zügig realisiert werden soll. Auf vier Etagen soll großzügige Atelierfläche für 12-Master-Klassen sowie vielfältig nutzbare Ausstellungsräume im Erdgeschoss entstehen. Die Räume für das künstlerische Arbeiten der Studierenden sollen verschiedenen Professoren der HFBK zugeordnet werden. Im Erdgeschoss des Gebäudes sind in Ergänzung zu den vorhandenen Ausstellungsflächen im historischen Hauptgebäude der HFBK offene Galerieräume in Planung, die vielfältigen Nutzungsansprüchen berücksichtigen werden.

Die unmittelbare Nachbarschaft zum denkmalgeschützten Hauptgebäude der HFBK von Fritz Schumacher aus den Jahren 1911 – 1913 wurde in der Planung mitbedacht. Angesichts dieser prominenten Bauaufgabe wird besonderer Wert auf die architektonische Konzeption und die städtebauliche Erscheinung gelegt.

Bis zum Sommer 2021 soll der Erweiterungsbau auf dem HFBK-Campus am Lerchenfeld entstehen. Für die Realisierung steht ein Gesamtbudget von fünf Mio. Euro zur Verfügung.

AtelierHaus HfBK © Winking · Froh Architekten GmbH

 

 

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