Architekturreisen 2021 – ein kleines Quiz

Die Vorplanungen für unsere Architekturreisen 2021 sind in vollem Gange. Für alle, die schon neugierig sind, haben wir uns eine Überraschung einfallen lassen. Ein kleines Quiz!

Architekturreisen 2021 - ein kleines Quiz

Reisequiz a-tour travel © a-tour

Architekturreisen 2021 – ein kleines Quiz

Ein Kreuzworträtsel schärft die Sinne und das Ergebnis gibt schon einen kleinen Vorgeschmack auf das, was wir gerade planen. Für diegenigen, die uns das richtige Lösungblatt bis zum 20.12.2019 mailen (Foto des ausgefüllten Kreuzworträtsels) gibt es einen Reisegutschein über 50-.€ (maximal ein Gutschein pro Person).

Hier geht es zum Kreuzworträtsel.

Im Januar werden wir Sie über die genauen Destinationen informieren, die wir 2021 ansteuern wollen und das Vorprogramm mit einigen ersten Reiseinformationen fertig haben.

Die Reisetermine für 2020 hingegen stehen schon fest und einige der Architekturreisen sind bereits ausgebucht. Begleiten Sie uns 2020 nach London, Singapur und Kuala Lumpur, nach Mexiko Stadt und Yucatán oder auf die EXPO 2020 nach Dubai und Abu Dhabi. Wir freuen uns auch immer über weitere Vorschläge für Destinationen, die Sie in Zukunft gerne bereisen möchten.

Hier die Reisedaten im Einzelnen:

London vom 30. April – 03. Mai 2020 (ausgebucht)
London vom 25. – 28. Juni 2020
Moskau vom 17.- 22. Juli 2020 (ausgebucht)
Singapur und Kuala Lumpur vom 02. -11. Oktober 2020
Mexiko Stadt und Yucatán vom 27. Oktober – 08. November 2020
EXPO 2020, Dubai und Abu Dhabi vom 8. bis 13. Dezember 2020

Wie Sie wissen, bieten wir schon seit einigen Jahren neben unseren Architekturführungen in Hamburg diese Architektur- und Fachreisen in alle Welt an. Aus dem Hobby ist inzwischen eine Passion geworden. Daher haben wir, Antje Seele und Torsten Stern, den Reiseveranstalter a-tour travel gegründet, um unsere Angebote noch professioneller aufzustellen.

Unsere Reisen sind für Profis und Liebhaber, für Fachleute und Kulturinteressierte gleichermaßen konzipiert. Im Rahmen unseres Netzwerkes guiding-architects garantieren wir Ihnen Besichtigungsprogramme auf hohem Niveau. Und für neue Reiseziele, die von den guiding-architects nicht abgedeckt werden finden wir neue Partner und bereiten diese mit unserer hohen Fachkompetenz vor.

Architekturreisen 2021 - ein kleines Quiz

Antje Seele, Torsten Stern a-tour travel © a-tour

Lassen Sie sich von einem Architekten erläutern, was sich hinter den Fassaden verbirgt. Sie bekommen Führungen mit exklusiven Zugang zu Orten und Gebäuden, die Ihre Reise zu einem unvergesslichen Erlebnis machen.

Wir freuen uns schon auf gemeinsame Reisen im nächsten Jahr.

Hamburg Innovation Port von MVRDV

Der erste von vier Bauabschnitten des Hamburg Innovation Port von MVRDV wurde fertig gestellt.

Die Idee für den sogenannten HIP (Hamburg Innovation Port) ist es die Wissenschaft und Wirtschaft unter ein Dach zu bringen. Die erste Bauabschnitt mit einer Gesamtfläche von ca. 6.000 m² wurde an die neuen Mieter, die Technische Universität Hamburg (TUHH) sowie innovative Wirtschaftsunternehmen übergeben. Das auf Nachhaltigkeit und Effizienz ausgerichtete Gebäude von den bekannten nierderländischen Architekten MVRDV bietet neben Büro- und Laborflächen auch eine großzügige Spielebene mit Dachgarten zum Netzwerken, Arbeiten, Erholung und für Events.

Hamburg Innovation Port von MVRDV

Hamburg Innovation Port MVRDV © Allard van der Hoek

HIP ist ein vom Hamburger Bauunternehmen und Projektentwickler HC HAGEMANN privat initiierter Technologie- und Innovationsstandort im Channel Hamburg. Neben der Erweiterung der Technischen Universität Hamburg (TUHH) entstehen hier auf insgesamt 70.000 m² Flächen für technologieorientierte Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Startups sowie Labore, Events und Coworking-Spaces. Eine Vernetzung zwischen Wirtschaft, Wissenschaft und die Etablierung einer Gründer- und Start-up-Szene soll gezielt vorangetrieben und größtmögliche Synergien ermöglichen.

Hamburg Innovation Port von MVRDV

Der „HIP One“ hebt sich nicht nur durch seine besondere Architektur und einer Keramikfassade aus dem Umfeld ab, sondern ist überdies ein Gebäude, das unter höchsten Ansprüchen an Nachhaltigkeit und Effizienz entwickelt und gebaut wurde. Auf konventionelle Lösungen, wie das Verwenden fossiler Brennstoffe, wurde dabei gänzlich verzichtet. Photovoltaik und Luft-Wärmepumpen liefern die benötigte Energie und Wärme. Zudem ist das Gebäude vollklimatisiert. Die Flächen verfügen über modernste Heiz- Kühl- Deckensegel, mit denen das Raumklima individuell gesteuert und beispielsweise im Sommer um bis zu sieben Grad im Verhältnis zur Außentemperatur reduziert werden kann.

Seit dem 1. Oktober hat die TUHH, gemäß dem verabschiedeten Wachstumskonzept, ihre ersten Flächen inklusive Labor im „HIP One“ übernommen. Auf den 4000 m² von geplanten 15.000 m² wird unter anderem in den hoch relevanten Bereichen der Umwelttechnik, Energiewirtschaft, Informatik und Themen der Künstlichen Intelligenz geforscht und gelehrt. Zudem hat das Start-up 3D.aero GmbH ihre Flächen bezogen. Dies erforscht, entwickelt und vertreibt innovative Roboter und Automatisierungslösungen für die Luftfahrtindustrie. In der 3. Etage befindet sich eine großzügige Spiel- und Eventfläche, die eigens für die Mieter, aber auch für Externe eingerichtet wurde. Spiel- und Sportgeräte, bequeme Lounge-Möbel, Community-Tables sowie eine Kaffee-Getränkebar sollen für Austausch und Entspannung sorgen und kreativen Raum für innovative Ideen liefern. Mit einem außergewöhnlichen Blick über das Hafengelände bietet der direkt angrenzende Dachgarten zusätzlich Platz für Gespräche und Aufenthalte im Freien. Die Spielfläche kann für Vorträge, Sitzungen und Firmenevents angemietet werden. Sie bietet aber auch Platz für Coworking und Zusammenkünfte aller Art außerhalb des Büros.

Der zweite Bauabschnitt „HIP Two“ ist in der Planung und es entstehen weitere 20.000 m². Erste Flächen sollen hier ab 2021 bezugsfertig sein.

Hamburg Innovation Port von MVRDV

Hamburg Innovation Port MVRDV © Allard van der Hoek

Die Kulturtipps von Thüs Farnschläder: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Diesen Monat die Kulturtipps von Thüs Farnschläder:

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch Axel Farnschläder

Die Kulturtipps von Thüs Farnschläder

Porträt Axel Farnschläder © Thüs Farnschläder

Für die leichte Muse: elektronische beats im Wagenbau, im Pal, im Moloch…
weil: Herzschlag und Rhythmus sich verbinden können und die Seele sich dabei mit positiver Energie füllt.

Für Experimentierfreudige: Probetraining im Gorilla Gym in der Rindermarkthalle
weil: die wunderbare Inhaberin Ayten Gülec und Ihr Team sowohl Sport, Kampfkunst und Kultur perfekt verbinden und vermitteln.

Die Kulturtipps von Thüs Farnschläder

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: eine Ausstellungen bei: heliumcowboy, Feinkunst Krüger, Affenfaust Galerie
weilsich an diesen Orten das Blickfeld hinsichtlich kreativer Möglichkeiten erweitern und schärfen lässt.

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: Bruder- Klaus- Feldkapelle von Peter Zumthor bei Wachendorf
weiles ein sehr schönes Beispiel dafür ist, wie Architektur in Verbindung mit dem Ort, für den Menschen spürbar und erlebbar wird.

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: TALSCHMUCK. Der Neubau einer Wohnanlage mit teilweise öffentlich geförderten Mietwohnungen und die Sanierung eines denkmalgeschützten Hauses in Hamburg St. Pauli.
weil: es eine komplexe Planungs- und Bauaufgabe war, die bestehende Stadtstruktur aus gründerzeitlicher und teilweiser denkmalgeschützter Bebauung durch neue moderne Gebäude zu verbinden und auch zu ergänzen.

Die Kulturtipps von Thüs Farnschläder

Talschmuck © Andrea Flak, Bildrechte TFA

Biografie

1987 – Gründung des Büros Architekten Giffey + Thüs
2000 – Büronachfolge Thüs Farnschläder Architekten

Das Architekturbüro entwickelt sich seit seiner Gründungsphase bis heute aus den Arbeitsgebieten Stadtsanierung, öffentliche Bauten und Wohnungsbau stetig zu einem Büro mit einem breit gefächertem Leistungsspektrum. Durch die Erfahrungen aus über 3 Jahrzehnten in sämtlichen Planungsphasen können wir von der ersten Skizze bis zum fertigen Gebäude eine hohe Designqualität garantieren.

Partner:

Axel Farnschläder wurde 1969 in Bonn geboren. Er absolvierte sein Architekturstudium an der FH Lübeck und der University of Westminster London. Seit 1997 ist Axel Farnschläder selbstständig. Im Jahr 2000 gründet er das Büro Thüs Farnschläder Architekten als Nachfolgebüro von Architekten Giffey + Thüs. Axel Farnschläder ist Beisitzer im Vorstand des BDA Hamburg.

Norman Fischer wurde 1984 in Rostock geboren und absolvierte sein Architekturstudium an der Fachhochschule in Erfurt. Während dieser Zeit arbeitete er in diversen Büros in Erfurt und Hamburg, u.a. bei Störmer Murphy and Partners Architekten. Nach Abschluss seines Studiums mit Diplom im Jahre 2008 arbeitete er zunächst in Schwerin und ist seit 2012 im Büro Thüs Farnschläder Architekten tätig. Seit Juni 2015 ist Norman Fischer Partner bei Thüs Farnschläder Architekten.

OPUS 84 – hochbaulicher Realisierungswettbewerb entschieden

Am nördlichen Ufer des Baakenhafens, dem größten Hafenbeckens der HafenCity, wird auf circa 27.500 qm Geschossfläche ein gemischter Stadtblock entstehen: OPUS 84 vereint vielfältige Wohnangebote mit Flächen für Co-Working, Musik und Sport sowie mit kulturellen und kulinarischen Angeboten für die Nachbarschaft und über diese hinaus. Auch die Loki-Schmidt-Stiftung wird hier mit ihrer Geschäftsstelle und einer Dauerausstellung einziehen.

OPUS 84 – hochbaulicher Realisierungswettbewerb in der HafenCity entschieden

Die Bauherren PATRIZIA AG und die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG haben in Zusammenarbeit mit der Baugemeinschaft AMIGO* sowie im Einvernehmen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der HafenCity Hamburg GmbH einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt, zu dem 20 Architekturbüros aus dem In- und Ausland eingeladen waren. Aus diesem sind zwei Hamburger Architekturbüros und ein Architekturbüro aus London als Sieger hervorgegangen.

OPUS 84

OPUS 84 © PATRIZIA / DFZ Architekten

Das bunt gemischte innerstädtische Bauvorhaben mit insgesamt rund 250 Wohnungen passt in das sozial und kulturell überaus vielfältig geprägte Quartier Baakenhafen: Auf dem Baufeld 84a plant die PATRIZIA AG Wohnungen für Familien im Sinne einer „vertikalen Siedlung“ – kompakt, kleinteilig und individuell. Auch findet sich hier im Erd- und Warftgeschoss mit Zugang zur Promenade die mögliche neue Geschäftsstelle der Loki-Schmidt-Stiftung samt Ausstellungsbereich zum Thema Naturschutz in Hamburg sowie für wechselnde Ausstellungen. Entlang der Versmannstraße werden in den Obergeschossen auf ca. 5.300 qm geförderte Wohnungen entstehen. Im Erdgeschoss bieten Co-Working-Flächen den zukünftigen Nutzern ein breites Angebot an unterschiedlichen und flexiblen Raum- und Arbeitssituationen.

OPUS 84

OPUS 84 © PATRIZIA / Fletcher Priest Architekten

Auf dem Baufeld 84b, ebenfalls von der PATRIZIA AG geplant, entstehen entlang der Versmannstraße auf ca. 2.800 qm Wohnungen im Bereich Co-Living, die die richtige Wohnform für junge Starter im frei finanzierten Segment darstellen. Die Besonderheit für dieses Projekt ist die Nähe zum Co-Working-Bereich im Erdgeschoss des Gebäudeblocks. Wohnen und Arbeiten sollen hier eng verknüpft werden. Auf der Nordostseite werden im Obergeschoss auf ca. 2.700 qm weitere geförderte Wohnungen realisiert. In den beiden südlich gelegenen Gebäudeteilen entstehen insgesamt ca. 6.900 qm freifinanzierte Wohnungen. Ein geplantes Musikfachgeschäft sowie eine hochwertige Gastronomie mit Ausrichtung zum Liselotte-von-Rantzau-Platz und eine Gastronomie mit Kulturangebot im Warftgeschoss bieten Raum für kulinarische und kulturelle Genüsse.

OPUS 84

OPUS 84 © Hamburger Wohnen / bof Architekten

Auf dem Baufeld 84c leistet die Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG mit der Baugemeinschaft AMIGO* einen Beitrag zu einer vielfältigen Nachbarschaft mit einem aktiven Zusammenleben. Die Baugemeinschaft AMIGO* wird dort im Sinne einer Mehrgenerationengemeinschaft zusammenleben. Der Anspruch eines ausgeprägten Gemeinschafts- und Nachhaltigkeitsgedankens soll sich in einer anpassungsfähigen Architektur äußern.

Mit der „QuarterPipe“ erhält die Baugemeinschaft nicht nur einen Gemeinschaftsraum für ihre gemeinschaftlichen Aktivitäten, sie stellt diesen auch der Nachbarschaft und der Öffentlichkeit zum Skaten sowie für Kulturveranstaltungen zur Verfügung – ein besonderer Beitrag zur (Jugend-)Kultur einer lebendigen und lebenswerten Nachbarschaft und urbanen Lebendigkeit in der östlichen HafenCity.

Welche Architekturentwürfe für die einzelnen Nutzungen am besten passen und sich darüber hinaus gut in das städtische Umfeld des Quartiers einfügen, wurde von der Jury des Architekturwettbewerbs unter Vorsitz des Münchener Architekten Prof. Andreas Hild wie folgt entschieden:

Baufeld 84a | PATRIZIA:
1. Preis: DFZ Architekten, Hamburg

Baufeld 84b | PATRIZIA
1. Preis: Fletcher Priest Architects, London/England

Baufeld 84c | Baugenossenschaft Hamburger Wohnen eG/Baugemeinschaft „AMIGO“
1. Preis: bof architekten, bücking, ostrop und flemming partnerschaft mbb, Hamburg

Die Ausstellung der Architekturentwürfe findet vom 15. November 2019 bis 1. Dezember 2019
im Kesselhaus, Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg statt.

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2019/20

Das Jahrbuch Architektur in Hamburg 2019/20 wurde soeben der Öffentlichkeit vorgestellt. In dem von der Hamburgischen Architektenkammer herausgegebenen Buch betrachten namhafte Architekturkritiker die von einer Jury ausgewählten interessantesten neuen Bauten Hamburgs. Darüber hinaus greift das Jahrbuch wichtige Themen der Hamburger Stadtentwicklung und Stadtplanung auf.

Im neuen Band werden u.a. vorgestellt: U-Bahnhof Elbbrücken (gmp), Umnutzung Frohbotschaftskirche Dulsberg (WRS), Hamburg Heights (Winking Froh u. Kunst + Herbert), erste Bauten am Baakenhafen (Delugan Meissl, sop slapa oberholz pszczulny, KBNK u.a.), Intelligent Quarters Hafencity
(Störmer Murphy and Partners), Stadtraumerneuerung Osterstraße (Kontor Freiraumplanung, SBI, ARGUS, steg), Denkmalgerechte Sanierung Kapellen 1 + 2 in Ohlsdorf (Dohse Architekten), Flüchtlings-Folgeunterkunft Kieler Straße (SKAI Siemer Kramer Architekten), Edeka Neugraben
(coido architects).

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2019/20 erschienen

Im Hamburger Feuilleton wirft die Redaktion einen Rückblick auf fünfzig Jahre Steilshoop und die gefährdeten Bauten der Spät- und Postmoderne in Hamburg. Außerdem widmen sich die Autoren u.a. der aktuellen Gestaltung von Haltestellen der Hamburger S-Bahn, der Frage, ob neue Stadträume vor allem neue Verkehrsräume sein sollten, dem Thema Dichte in historischer und aktueller Perspektive
sowie den neuen Hamburger Kreativorten am Wasser. Im aktuellen Porträt werden dieses Jahr die Architekten Wacker Zeiger, im historischen Porträt die Architekten Ingeborg und Friedrich Spengelin vorgestellt. Ein Fotoessay begleitet den Abriss des City-Hofs.

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2019/20

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2019/20 © JUNIUS

Im Jahr des Bauforums zu den Magistralen geht es Jahrbuch Architektur in Hamburg natürlich auch um die Entwicklung des Autoverkehrs: „Die notwendige Reduktion der überdimensionalen Verkehrsflächen war durchweg Konsens, die Urbanisierung und Aufwertung der so gewonnenen Räume ebenfalls“, schreibt Karin Loosen, die Präsidentin der Hamburgischen Architektenkammer.

Es geht im aktuellen Jahrbuch auch um die Vergangenheit. In einem Essay fordert Claas Gefroi die Rettung der Hamburger Postmoderne, der derzeit an verschiedenen Stellen der Abriss droht. Gebäude, die in alten Jahrbüchern einstmals gelobt wurden, sind schon gefallen. Auch dem Cityhof wird eine Träne nachgeweint, die großen Chancen der Hafenlandschaft um Oberhafen, Brandshof, Billekraftwerk ausdrücklich betont.

Die Kulturtipps von Spengler Wiescholek: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Diesen Monat die Kulturtipps von Spengler Wiescholek:

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch Ingrid Spengler und Manfred Wiescholek

Die Kulturtipps von Spengler Wiescholek

Porträt Spengler Wiescholek © Stephanie Brinkkoetter

Für die leichte Muse: „leicht“ und „schwer“ können weder meine Musen noch ich unterscheiden. Gerne sehen wir – am liebsten freitags – Filme abseits vom Mainstream in Programmkinos wie Abaton und
Zeise
weil: man dort hinterher prima im Abaton-Bistrot ( Moules frites ) oder im Eisenstein, einer
umgenutzten historischen Eisengießerei in den Zeise-Hallen ( Pizza ) essen und diskutieren
kann und das Ambiente einen nicht überfordert. Nett ist auch die Filmhauskneipe um die
Ecke. In allen drei Lokalen kann man im Sommer draußen sitzen. Das Zeise liegt in Ottensen
mit seinem dichten Netz von Kneipen, Restaurants, Cafés und kleinen Läden.

Für Experimentierfreudige: Ob es ein Experiment war, weiß man meist hinterher. „Selbstversuche“ für offene Ohren gibt es in der Reihe „Musik für Kenner“ ( 4 Veranstaltungen pro Jahr ) in der Elfi, die ohnehin zu Recht zum Pflichtprogramm gehört. Es werden zeitgenössische Stücke geboten, auch mal
Uraufführungen, die eigene Hörgewohnheiten in Frage stellen, aber auch den Horizont
grandios erweitern können. An der Abendkasse gibt es manchmal noch Karten für „Spontis“.
Dann: Konzerte im „Resonanzraum“ im Bunker an der Feldstraße, Spielort des Ensemble
Resonanz. Repertoire: Experimentell bis klassisch, ungewöhnlich und überraschend.
weil: es einen doch unterfordert, immer nur das Vertraute zu hören. Neugier auf das Unbekannte
bietet die Chance, neue Klangwelten zu entdecken. Auch in der Architektur wünschte man
sich mehr Mut zum „Ungewohnten“.

Die Kulturtipps von SpenglerWiescholek

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: Mal wieder eine Hafenrundfahrt zu machen, am besten mit Erweiterung ins Billebecken oder Richtung Harburg.
weildas ist nun mal Hamburg – typisch, die lebendige Hafenwelt mit ihren alten Speicher- und
Schuppenbauten, den modernen Verladeanlagen, aber auch das von romantischen
Wasserläufen durchzogene Hinterland. Östlich der Elbbrücken liegt die Halbinsel
Entenwerder, wo man vom Café-Ponton mit goldglänzender Metallhülle aus den
Sonnenuntergang genießen kann. Dann die Elbe: Ein wunderbarer Ort mit Blick auf den Fluß
und die dort vorbeiziehenden hochhaushohen Containerschiffe ist der Ponton am
Fähranleger Teufelsbrück. Dort im 1. Stock das feine Restaurant Engel, unten im Getümmel
des Fährverkehrs, der Schlepper und der Lotsen, ein prima Imbiss mit Sitzplatz draußen, in
erster Reihe.

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: Die Silhouette der Großmarkthalle von Bernhard Hermkes, das Dach des Schuppens des ehemaligen Überseezentrums am Moldauhafen, die neue Silhouette der Stadt von Südosten aus gesehen mit Elbphilharmonie.
weilUnikate wie diese die Stadt besonders machen, sie von anderen unterscheiden

Die Kulturtipps von Spengler Wiescholek

Katharinenschule © Spengler Wiescholek

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: Das hybride Gebäude der HafenCityschule mit integrierter Kita, Sporthalle, Wohnhaus und Schulhof auf dem Dach
weil: komplexe Aufgaben mehr Spaß machen

Biografie

Das 1980 gegründete Büro arbeitet im städtebaulichen wie im hochbaulichen Maßstab.
Besonderes Thema ist neben Schul-, Gewerbe- und Wohnungsbau die Auseinandersetzung
mit Konversionsflächen im städtischen Kontext. Die Architekturauffassung ist geprägt von
einem ganzheitlichen Ansatz, der nicht Form, Funktion, Technik und Ökologie als jeweils
autarke Themen behandelt, sondern das eine aus dem anderen entwickelt und zu einem
schlüssigen Ganzen verbindet. Die Ergebnisse sind individuell und ortsbezogen, dennoch
rational.

Architekturreise nach Singapur und Kuala Lumpur

Gerade kommen wir zurück von unserer Architekturreise nach Singapur und Kuala Lumpur, die vom 25. Oktober bis 3. November 2019 stattfand.

Wir erlebten in Singapur eine Stadt, die uns sehr an Europa erinnert. Ein frischer Wind weht durch die Stadt. Lange galt Singapur als ebenso saubere wie biedere Geschäftsstadt. Doch mithilfe atemberaubender Architekturen habe sich die südostasiatische Metropole in den vergangenen Jahren ganz neu erfunden.

Gardens by the Bay

Gardens by the Bay © a-tour

In den letzten Jahren entstand in der 5,6 Millionenstadt eine staatliche geförderte Kunstszene, große Ausstellungen wurden in die Metropole geholt und neue Museen gebaut. Aber besonders beeindruckte uns ihre atemberaubende Architektur. Ob Michael Wilford, Kenzo Tange, Kisho Kurokawa, Ken Yeang, WOHA, Moshe Safdie, Ingenhoven, UN Studio, Toyo Ito, RSP Architects, OMA oder Ole Scheeren. Alle bekannten Architekten haben in der südostasiatische Metropole gebaut. Glitzernde Shopping-Malls, über Wolkenkratzer schwebende Palmengärten und ökologische Kulturbauten verleihen Singapur ein völlig neues, attraktives Erscheinungsbild.

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur

Marina Bay Sands Hotel © a-tour

Architekturreise nach Singapur und Kuala Lumpur

Einen tollen Kontrast zum cleanen Singapur bietet Kuala Lumpur, das von seinen Bewohnern liebevoll KL („Kay El“) genannt wird. Hier öffnet sich das Tor nach Südostasien. Die 2 Millionenstadt zeichnet sich durch eine spannende Verbindung kolonialer Gebäude und hochmoderner Wolkenkratzer aus. Die 1998 in nur sechsjähriger Bauzeit von Cesar Pell errichteten eleganten und zugleich monumentalen Petronas Towers sind die unübersehbaren architektonischen Wahrzeichen von Kuala Lumpur. Wie aus einem Science-Fiction-Film entliehen ragen die beiden Zwillingstürme über 450m in den Himmel. Auch hier sahen wir spannende Architektur von international bekannten Architekten wir Norman Foster oder Jean Nouvel. Erlebten aber auch lokale Projekte von Eleena Jamil Architect und Unit One Design.

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur /

Masjid Negara Moschee © a-tour

Der ausführliche Reisebericht ist in Arbeit und bald hier zu lesen. Lassen Sie sich bis dahin von unseren Bilder begeistern.

Singapore University of Technology and Design

Singapore University of Technology and Design © a-tour

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur /

Supertrees Skywalk © a-tour

Interlace

Interlace © a-tour

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur /

Parkroyal © a-tour

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur /

Masjid Negara Moschee © a-tour

DUO

DUO © a-tour

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur /

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur / Skizze © Claudia Mohr

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur /

Nanyang Universität © a-tour

The Jewel

The Jewel © a-tour

Die nächste Architekturreise nach Singapur und Kual Lumpur ist schon geplant. Sie findet vom vom
2. bis 11. Oktober 2020 statt. Mehr Informationen zur gepanten Reise finden Sie hier.

Impulse für die Stadt der Zukunft

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Dr. Dorothee Stapelfeldt, hat heute gemeinsam mit Oberbaudirektor Franz-Josef Höing, dem Stadtplaner und früherem Oberbaudirektor, Prof. Jörn Walter, den Fritz-Schumacher-Preis des Hamburger Senats überreicht.

Die Auszeichnung vergibt der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg alle drei Jahre an Architekten und Stadtplaner und erinnert an die überragende Bedeutung des ehemaligen Oberbaudirektors Fritz Schumacher (1869-1947) für Hamburgs Baukultur und Stadtentwicklung.

Impulse für die Stadt der Zukunft
Senat vergibt Fritz-Schumacher-Preis 2019 an den früheren Oberbaudirektor Jörn Walter

Mit der Auszeichnung wird Prof. Jörn Walter für seine herausragenden Leistungen auf dem Gebiet der Stadtplanung und für seine Impulse für die architektonische Gestaltung Hamburgs gewürdigt. Der gebürtige Bremer (*1957) absolvierte ein Studium der Raumplanung in Dortmund und ein Städtebaureferendariat in Düsseldorf. Anschließend leitete er das Amt für Stadtentwicklung und Umwelt der Stadt Maintal, danach das Stadtplanungsamt der Landeshauptstadt Dresden. Von 1999 bis 2017 war er Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg.

Impulse für die Stadt der Zukunft

Senatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt überreicht den Fritz-Schumacher-Preis an Jörn Walter © Ulrich Perrey

Jörn Walter hat städtebauliche Entwicklungen angeregt, die Hamburg weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt gemacht und das Gesicht der Stadt verändert haben. In seinen 18 Jahren als Oberbaudirektor hat er große städtebauliche Projekte wie die HafenCity, den „Sprung über die Elbe“ und die Internationale Bauausstellung / Internationale Gartenschau in Wilhelmsburg angestoßen, planerisch geprägt und weitgehend abgeschlossen. Zudem hat er die Mitte Altona, das Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ für den Hamburger Osten sowie die Fortsetzung des „Sprungs über die Elbe“ konzeptionell und politisch auf dem Weg gebracht. Sein Interesse an den zukunftsweisenden Themen ging stets einher mit seiner Freude am Wirken, aber auch mit Durchsetzungsvermögen und Überzeugungskraft. All dies macht Professor Jörn Walter zu einer Leitfigur der Stadtentwicklung für die Bundesrepublik.

Neben Professor Jörn Walter wurden James Horkulak, ETH Zürich, und Frederik Springer, TU Berlin, mit Nachwuchspreisen ausgezeichnet und erhalten für ihre beispielhaften, fachübergreifenden Leistungen Reisestipendien in Höhe von jeweils 2.500 Euro.

Neubau des Herz- und Gefäßzentrums am UKE

Grünes Licht für den Neubau des Herz- und Gefäßzentrums am UKE. 388 Betten, neun Operationssäle, neun Herzkatheterlabore und ein Herzbildgebungszentrum:
Mit modernsten Diagnose-, Behandlungs- und Präventionsmethoden entsteht auf dem UKE-Campus ein zukunftsweisender Klinikneubau für eine integrierte Versorgung von kardiovaskulären Erkrankungen. Auch die Anzahl hochwertiger Behandlungsräume wird erhöht: Statt bisher zwei können künftig sechs Säle als sogenannte Hybridlabore genutzt werden, in denen Patientinnen und Patienten mit einer Kombination aus katheterbasiertem Eingriff und endoskopischer Operation behandelt werden.

Eingangshalle Neubau © Entwurf Nickl & Partner Architekten

Damit das UKE auch in Zukunft Krankenversorgung, Forschung und Lehre auf Spitzenniveau und mit internationaler Ausstrahlung für die Metropolregion Hamburg leistet, wird die bauliche Infrastruktur diesen Erfordernissen kontinuierlich angepasst. Auf Basis des von der Stadt beschlossenen Bebauungsplans soll der UKE-Campus weiter strukturiert und die Bebauung verdichtet werden.

Dafür wurde der Zukunftsplan 2050 entwickelt, der mit den Neubauten des Universitären Herz- und Gefäßzentrums Hamburg, der Martini-Klinik und des Campus Forschung II und Hamburg Center for Translational Immunology (HCTI) startet. Die Finanzierung des Neubaus des Herz- und Gefäßzentrums soll, wie die meisten Projekte des Zukunftsplans, über das Mieter-Vermieter-Modell realisiert werden.

Neubau des Herz- und Gefäßzentrums am UKE

Die Bürgerschaft bewilligt den zukunftsweisenden Klinikneubau. 2023 sollen die ersten Patientinnen und Patienten einziehen.

Aussenansicht Neubau © Entwurf Nickl & Partner Architekten

Hochbunker im Herzen St. Pauli

Derzeit wird der beeindruckende Hochbunker im Herzen St. Pauli um fünf pyramidenartige Geschosse erweitert. Visuelles Highlight des landschaftsarchitektonischen Pionierprojekts ist der spektakuläre Dachgarten, der wohl in ganz Deutschland einzigartig ist: mit einem fantastischen Panoramablick über Hamburg, in Sichtachse zur Elbphilharmonie und mit einem bepflanzten „Bergpfad“, der sich außen um den Bunker entlang nach oben schlängelt.

Rendering Hochbunker St. Pauli © Matzen Immobilien GmbH

Zusätzlich zu dieser neuen öffentlichen Naturoase erhält der Bunker zum ersten Mal eine Gedenkstätte für die Opfer des NS-Regimes und des Zweiten Weltkrieges. Zudem entstehen Räume für Stadtteilkultur, Ausstellungsflächen sowie eine Halle für Sport- und Kulturveranstaltungen.

Hochbunker im Herzen St. Pauli

Die NH Hotel Group hat gerade die Ausschreibung für den Betrieb eines nhow Hotels auf dem Dach des Bunkers gewonnen. Jetzt ist der Vertrag für das Hotel zwischen der NH Hotel Group, dem Vermieter EHP Erste Hamburger Projektmanagement GmbH sowie dem Bauherrn, der Matzen Immobilien GmbH & Co. KG, unterzeichnet worden. Das neue nhow Hamburg wird 136 Zimmer umfassen, zudem u.a. eine Bar, einen Coffeeshop und ein Restaurant. Die Eröffnung ist geplant für Mitte 2021. Das Hotel hat besonders überzeugt mit seinem inklusiven und kreativen Ansatz, der sich hervorragend ins futuristische Gesamtkonzept der Bunkeraufstockung einfügt.

Hochbunker St. Pauli © Matzen Immobilien GmbH

1942 wurde der Hochbunker in nur 300 Tagen gebaut, auch mit dem Einsatz von Zwangsarbeitern, sollte er an der Feldstraße als einer von zwei sogenannten Flaktürmen zunächst vor allem der Flugabwehr dienen. Zudem war er Propagandamittel des NS-Regimes. Während des Zweiten Weltkrieges fanden Zehntausende Hamburger Schutz vor alliierten Luftangriffen. Mittlerweile ist der Bunker St. Pauli seit langem Sitz von Unternehmen aus Medien, Kultur und Kreativwirtschaft. Sie werden hier auch nach der Aufstockung unverändert ihre Heimat haben.

GMP baut Kongresshotel in der HafenCity

Für das unmittelbar an der U- und S-Bahnstation Elbbrücken gelegene Projekt (Baufeld 119) haben die HafenCity Hamburg GmbH, die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen sowie die ECE soeben den Gewinner des ausgelobten Architekturwettbewerbs und den Hotelbetreiber vorgestellt: Der Siegerentwurf für die Architektur des  kommt vom Architekturbüro gmp Architekten von Gerkan, Marg und Partner, die sich im Wettbewerb gegen sechs weitere Büros durchgesetzt haben. Er entwickelt nach außen hin eine repräsentative, ortstypische Fassade und stellt im Inneren den Kongresssaal als zentrales Element in den Mittelpunkt. Die Hotels werden unter zwei verschiedenen Marken der Hotelgesellschaft Marriott International geführt und von der Odyssey Hotel Group betrieben werden.

Kongresshotel

Kongresshotel HafenCity © moka studio GbR

Der Entwurf von gmp sieht einen acht- und neunstöckigen Sockelbau und einen dreieckförmigen, rund 63 Meter hohen Turm mit 19 Geschossen vor, deren Ziegelfassade sich an der Tradition der Hamburger Backsteinarchitektur orientiert und durch große Fensterelemente und verschiedene Farbnuancen der Ziegel optisch gegliedert wird. Seinen besonderen Charakter erhält der Neubau durch seine geschwungene Gebäudeform, die sich von der vorhandenen Architektur im Baakenhafen absetzt.

GMP baut Kongresshotel in der HafenCity

Herzstück des Gebäudekomplexes ist der große Kongresssaal, der Veranstaltungen mit ca. 1.100 Gästen ermöglicht. Der Saal ist rechteckig gestaltet und in sich teilbar, um zum Beispeil verschiedene Raumgrößen von 200 bis 350 Sitzplätzen zu ermöglichen. Hinzu kommen weitere individuell nutzbare Tagungsräume in unterschiedlichen Größen, die ausreichend Fläche z.B. für Ausstellungen und Empfänge im Rahmen großer Kongresse bieten. Insgesamt umfasst der Kongressbereich eine Fläche von rund 4.500 m². Er schließt damit eine wesentliche Angebotslücke auf dem Hamburger Kongressmarkt – einer der wesentlichen Ausgangspunkte für die Idee zur Entwicklung des Kongresshotels.

Das Upscale-Hotelkonzept der Marke „AC Hotels by Mariott“ wird über 510 Zimmer auf rund 24.000 m² verfügen, das Extended-Stay-Konzept „Residence Inn by Marriott“ weitere 145 Zimmer auf rund 7.000 m² und neben den Kongressgästen auch internationale Geschäftsreisende und Touristen anziehen. Betreiber und Franchisepartner der Marriott Gruppe für das Kongresshotel wird die Odyssey Hotel Group sein, die bereits eine Vielzahl von Businesshotels in Deutschland und Europa, zum Teil mit Kongressangebot, betreibt und seit vielen Jahren eng als Partner mit Marriott zusammenarbeitet.

Kongresshotel

Kongresshotel HafenCity © moka studio GbR

Eines Highlights des Kongresshotels wird die Sky-Bar im 18. Stock des Hotelturms sein, die Ausblicke über den Hafen und die Stadt ermöglicht. Abgerundet wird der Gebäudekomplex durch Büroflächen auf rund 5.000 m². Das gesamte Gebäudeensemble verfügt über eine oberirdische Bruttogeschossfläche von rund 41.000 m².

Sowohl für Kongressteilnehmer als auch für Geschäftsreisende, Touristen und Büronutzer wird das Quartier an den Elbbrücken eine gute Anbindung bieten. Die bereits eröffnete U-Bahn-Haltestelle und die im Dezember in Betrieb gehende  S-Bahn-Haltestelle „Elbbrücken“ befinden sich in unmittelbarer Nähe des Kongresshotels. Die Zufahrt zur Autobahn A 1 ist nur wenige Minuten entfernt. Mit der neuen Vattenfall-Zentrale und dem Elbtower sind zudem weitere Entwicklungen im unmittelbaren Umfeld bereits in Bau oder Planung.

Entwickelt, geplant und realisiert wird das Projekt von der ECE aus Hamburg. Die Planungen sehen – vorbehaltlich behördlicher Genehmigungen – einen Baubeginn im dritten Quartal 2020 und die Fertigstellung Ende 2023 vor. Aufgrund der Größe, Komplexität und der Lage des Projekts sind auch die Planungen besonders aufwendig. Unter anderem muss aufgrund der Nähe zur U-Bahnlinie U4 eine spezielle Baugrube mit bis zu 50 Meter tiefen Schlitzwänden erstellt werden, um mögliche Setzungen auf ein Minimum zu reduzieren und den Bahnverkehr nicht zu beeinträchtigen.

Kongresshotel

Grundriss Kongresshotel HafenCity © gmp Architekten

Bei der Planung und dem Bau des Kongresshotels arbeiten die Projektpartner ECE und gmp sowie ZWP, Züblin und die Lindner AG erstmals in Deutschland in einem so genannten Mehrparteienmodell („Lean IPD“ (Integrated Project Delivery)) zusammen. Dieses Verfahren bündelt alle am Projekt beteiligten Mitarbeiter, Unternehmen und Abläufe in einem gemeinsamen Prozess, in dem Risiko und Ertrag des Bauvorhabens geteilt werden und der Erfolg aller Beteiligten vom gemeinsamen Projekterfolg abhängt. Ziel des Verfahrens ist es, die Abläufe in einem komplexen Projekt wie dem Kongresshotel zu optimieren und die Baukosten und -zeiten effizient und für alle Beteiligten berechenbar zu gestalten.

Kongresshotel

Fassadendetail Kongresshotel HafenCity © gmp Architekten

 

Die Kulturtipps von voellmarpahl: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Diesen Monat die Kulturtipps von Katja Pahl Partner im Büro voellmarpahl

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch Katja Pahl / voellmarpahl

Porträt Prof. Katja Pahl

Für die leichte Muse: Das Puppenmuseum im Landhaus Michaelsen von Karl Schneider am Falkensteiner Ufer.
weildort in einem wunderbaren Haus mit Ausblick an einem spektakulären Ort eine private Sammlung historischer Puppen gezeigt wird, die einiges über das Wohnen vergangener Zeiten verrät.

Für Experimentierfreudige: Die Dieter Roth Foundation in der Abteistraße.
weildort in einem klassischen Eppendorfer Stadthaus eine sehr spezielle private Sammlung von Werken von Dieter Roth zu sehen ist.

Die Kulturtipps von voellmarpahl

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: Eine Tour im Ruderboot auf den Fleeten und Kanälen rund um die Alster
weilman Hamburg so buchstäblich von ganz anderen Seiten sieht.

Sprinkenhof © Katja Pahl

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: Das Kontorhaus Sprinkenhof von den Gebrüdern Gerson und Höger
weiles dort unendlich viele spezielle Details zu entdecken gibt.

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: Unser Lieben Frauen in Bremen
weil: wir dort in einem sehr normalen städtischen Kontext einen ganz besonderen Ort für die Gemeinde Unser Lieben Frauen schaffen durften.

Unser Lieben Frauen, Bremen © Stefan Müller, Berlin

Biografie

seit 2012 Mitglied im Vorstand des BDA Bremen
seit 2009 Studiengangsleitung an der School of Architecture der Hochschule Bremen
seit 2008 Professorin an der School of Architecture der Hochschule Bremen
1998-2008 wiss. Mitarbeiterin / Oberassistentin am Lehrstuhl Raumgestaltung, TU Dresden
2004 Gastprofessur Kent State University, USA
1998-1999 Bothe Richter Teherani Architekten, Hamburg
1997-1998 André Poitiers Architekten, Hamburg
1991-1997 Studium der Architektur in Braunschweig

www.instagram.com/voellmarpahl

Behnisch Architekten baut Vattenfall-Zentrale

Der Gebäudeentwickler EDGE, der Energieversorger Vattenfall, die HafenCity Hamburg GmbH sowie die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Freien und Hansestadt Hamburg haben den Architekturentwurf für die künftige Vattenfall-Zentrale der Öffentlichkeit vorgestellt. Der Siegerentwurf von Behnisch Architekten wurde in einem Workshopverfahren ermittelt und überzeugt durch seine überraschende architektonische Konzeption

Dabei wird das Gebäude von Innen nach Außen entwickelt und harmonisch mit seiner Umgebung verbunden. EDGE ElbSide Hamburg entsteht auf der Südseite des Amerigo-Vespucci-Platzes, dem zentralen Ort des Elbbrückenquartiers in der östlichen HafenCity. Das Gebäude sowohl erneuerbare Energiequellen nutzen als auch eine E-Mobilitäts­infrastruktur bieten. Im Gebäude kommt eine Vielzahl effizienter digitaler Lösungen zum Einsatz, die den ökologischen Fußabdruck minimiert und das Wohlbefinden seiner Nutzer maximiert. Die Fertigstellung ist zum Jahresanfang 2023 vorgesehen.

Behnisch Architekten baut Vattenfall-Zentrale

Der ausgelobte Architekturwettbewerb für EDGE ElbSide fand in einem achttägigen, eingeladenen (geschlossenen) Workshopverfahren mit vier renommierten Architekturbüros statt. Dabei arbeiteten die vier Teams vor Ort zeitgleich ihre Entwürfe aus. Begleitet wurde dies von Feedback- und Beratungsrunden, in denen Vertreter des Auftraggebers, der Stadt und des künftigen Mieters ihre Perspektiven einbrachten. In der abschließenden Präsentationssitzung kürte die achtköpfige Jury das Büro Behnisch Architekten aus Stuttgart zum Sieger. Deren Entwurf beindruckte die Jury insbesondere durch seine organischen Grundrisse, die moderne Arbeitswelten besonders gut abbilden und mit innenliegenden Treppen und Atrien viel Transparenz sowie angenehme Arbeitsatmosphären schaffen – ohne eine klassische Innenhofe-Typologie zu entwickeln. Den zweiten Platz im Wettbewerb belegte blauraum Architekten (Hamburg). Des Weiteren beteiligten sich Eller und Eller (Düsseldorf) und gmp Architekten von Gerkan, Mark und Partner (Hamburg) an dem Wettbewerb.

EDGE ElbSide © EDGE, Behnisch-Architekten

Das 21,4 Hektar große Quartier Elbbrücken wird neben dem Überseequartier das zweite urbane Zentrum der HafenCity. Spektakuläre Hochhäuser, Wasserflächen zu drei Seiten und ein großer, spätestens 2021 eröffnender, zentraler Platz kennzeichnen den hochverdichteten citynahen Geschäfts- und Wohnstandort für ca. 11.000 Arbeitsplätze und rund 1.400 Wohnungen. Der städtebauliche Entwurf des Quartiers stammt von Hosoya Schaefer Architects, die Freiräume wurden vom Atelier Loidl gestaltet. Die Inbetriebnahme der U-Bahnhaltestelle an den Elbbrücken erfolgte im Dezember 2018. Im Dezember 2019 wird auch die neue S-Bahnstation (S3, S31) in Betrieb genommen.

EDGE ElbSide © EDGE, Behnisch-Architekten

Neue Impulse und Visionen für Hamburgs Magistralen

Mit neuen Impulsen und Visionen für Hamburgs Magistralen endet das Internationale Bauforum 2019. Über 200 Experten und rund 8.000 Besucherinnen und Besuchern nahmen beim öffentlichen Rahmenprogramm teil. So war dieses Bauforum die größte Planungswerkstatt in der Geschichte der Stadt.

Hamburgs Magistralen

Bauforum © BSW, Bild Michael Zapf

Das freie Entwurfsformat für die Planerinnen und Planer und die ergänzenden Vorträge von nationalen und internationalen Experten haben neue Impulse für die Stadtentwicklung an den großen Ausfallstraßen und den anliegenden Quartieren der nächsten Jahrzehnte gesetzt.

Neue Impulse und Visionen für Hamburgs Magistralen

Nach sechs Tagen intensiver Arbeit fand am Samstag, den 24. August, das große Finale des Internationalen Bauforum 2019 Hamburgs Magistralen statt – eine Präsentation visionärer Entwürfe für die Stadträume entlang der großen Ausfallstraßen, die von Planungsteams aus ganz Europa erarbeitet wurden.

Bauforum © BSW, Bild Michael Zapf

Die 14 interdisziplinären Teams, zusammengesetzt aus 55 Büros aus den Bereichen Architektur, Stadt, Landschafts- und Verkehrsplanung, bildeten den Kern des Bauforums. In einer offenen und kreativen Werkstattatmosphäre entwickelten die Expertinnen und Experten konkrete Entwürfe und programma-tische Impulse für die Stadtentwicklung an den großen Ausfallstraßen und den anliegenden Quartieren.

Impulse wurden auch im begleitenden Rahmenprogramm gesetzt – durch Vorträge von internationalen Fachleuten wie dem US-Amerikaner Jeff Speck und der Italienerin Paola Viganò sowie Wissenschaftlern und Praktikern aus Deutschland, Dänemark, den Niederlanden und den USA.

Insgesamt wurden 14 Konzepte für sieben Magistralen erarbeitet: Je zwei Teams haben pro Magistrale in intensiver Tag- und Nachtarbeit Drehbücher für diese 8 bis 20 km langen Räume entwickelt.

Hamburgs Magistralen

Bauforum © BSW, Bild Michael Zapf

In abwechslungsreichen Präsentationen wurden mit Plänen, Fotos, riesigen Modellen, mit Musik und kleinen Performances gezeigt, dass in den Entwürfen auch viele strukturelle Themen der Hamburger Stadtentwicklung mit Blick auf die nächsten 30 Jahre enthalten sind.

Internationales Bauforum 2019 | Magistralen

Die Ergebnisse sind so vielschichtig wie die Magistralen selber – vom ‚Kartoffelplan‘, der die Nachbar-schaften entlang der Magistralen definiert, bis zur Parade der großen ‚Elefanten‘ (die Solitärbauten der 60er und 70er Jahre in der City Nord), die einen neuen Eingang zum Stadtpark definieren.

Hamburgs Magistralen

Bauforum © BSW, Bild Michael Zapf

Auf der Suche nach dem Ring 2 ist die Idee zu einem urbanen ‚Milky Way‘ entstanden, der die Hierarchien des Straßennetzes in Frage stellt und eine Neuaufteilung des Raumes anbietet. Dass die an die Magistralen angrenzenden Quartiere und Landschaften auch Ideen- und Namensgeber werden können und so aus der B5 nach Bergedorf eine ‚Park Lane‘ erwachsen kann, hat zu vielfältigen und ortsspezifischen Ansätzen geführt. Harburg „greift“ in einem der Entwürfe über die Magistrale der B73 hinweg mit einer neuen Vernetzung über die Seehäfen wieder an die Elbe; Pendlern könnte der Umstieg auf öffentliche Verkehrs-mittel in sogenannten Mobility Hubs erleichtert werden.

Durch die Entwürfe ergeben sich neue innerstädtische Räume, um zu wohnen, zu arbeiten, für die Infrastruktur und Grün – für wirklich urbane Quartiere in all ihrer Heterogenität. Doch so ähnlich sich auch manche Themen und Fragen der künftigen Entwicklung der Magistralenräume sind, vor Ort ist jeweils eine zum Charakter passende Lösung zu finden. Auch dazu gaben die Teams zahlreiche Hinweise: So könnte Bergedorf zur ‚Berge-City‘ werden oder es in Billstedt künftig einen ‚Billstedter Balkon‘ geben.

Die neuen Impulse aus dem Bauforum werden nun aufbereitet und in einer Publikation veröffentlicht. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen entscheidet gemeinsam mit den beteiligten Behörden und Bezirken, welche Ideen zeitnah umgesetzt werden können.

Hamburgs Magistralen

Bauforum © BSW, Bild Michael Zapf

Bauforum © BSW, Bild Michael Zapf

Ottensen macht Platz

„Ottensen macht Platz“. Am Sonntag hat der sechsmonatige Modellversuch begonnen. Für sechs Monate gelten neue Verkehrsregeln auf zwei zentralen Straßen und einigen angrenzenden Straßen des Viertels. Mehrere Straßenabschnitte sind bis Ende Februar 2020 weitgehend autofrei.
Wir berichteten schon im März darüber.

Gelbe Holzkonstruktionen an den Straßenrändern bieten Platz zum Sitzen und Verweilen. Anwohner können und sollen den autofreien Raum in den kommenden sechs Monaten mit eigenen Ideen und Initiativen füllen.

Ottenser Hauptstraße © a-tour

Dem Modellversuch hatten in der Bezirksversammlung Altona alle Fraktionen mit Ausnahme der AfD zugestimmt. Autos müssen weitgehend draußen bleiben, der Lieferverkehr wird auf die Zeit zwischen 23 und 11 Uhr begrenzt. Die schmalen Kopfsteinpflasterstraßen sollen so vom vornehmlich automobilen zum wirklich öffentlichen Raum werden.

Ottensen macht Platz

Fast immer formiert sich dagegen Widerstand: Gewerbetreibende sorgen sich um die Erreichbarkeit ihrer Geschäfte, Anwohner um die Nachtruhe wegen lärmender Straßenpartys, Pendler um die gern genutzte Abkürzung. Fast immer ist es dann aber so: Die Bedenken lösen sich in Luft auf, in den Geschäften steigt der Umsatz, die Menschen nutzen die neuen Freiräume.

Das Institut für Verkehrsplanung und Logistik der TU Hamburg begleitet den Modellversuch mit Verkehrszählungen, Raumbeobachtungen und Befragungen von Anwohnern, Gewerbetreibenden und Passanten. Das soll Erkenntnisse liefern, wie sich die autofreie Zone auf die Zufriedenheit der Menschen im Quartier auswirkt.

Ottensen macht Platz © a-tour

Ende Februar kommenden Jahres soll die Bezirksversammlung Altona auf Grundlage der Evaluation entscheiden, wie es mit dem Projekt weitergeht. Bis dahin sind alle willkommen den Modellversuch zu testen und sich ein eigens Bild zu machen, wie Stadtbereiche ohne Autos funktionieren. Wir waren gestern Abend vor Ort und haben ein paar Eindrücke gesammelt.

Die Kulturtipps von kbnk: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Diesen Monat die Kulturtipps von Hille Krause Partner im Büro kbnk Architekten

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch Hille Krause / kbnk Architekten.

Die Kulturtipps von kbnk

Porträt Hille Krause © Markus Abele, Hamburg

Für die leichte Muse: im Sommer abends ein paar Runden im Naturbad Stadtparksee ziehen, danach Kartoffelspalten und Weizenbier im Sierichs und den Sonnenuntergang genießen
weil: es sich anfühlt wie ein Kurzurlaub

Für Experimentierfreudige: vier wundervolle Konzertabende im Kleinen Saal der Elphi im Abo „Klassik der Welt“, Kunstmusik aus aller Herren Länder
weil: ungewohnte Klänge immer wieder zeigen wie herrlich „bunt“ die Welt ist

Die Kulturtipps von kbnk

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: ein Mittagessen in der „Klappe“ in Ottensen
weil: Lars mit seiner Crew das beste „Garagenfutter“ zaubert

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: das Hinterhofgebäude Große Rainstraße 39A
weil: ich immer noch, seit über 20 Jahren, in diesem denkmalgeschützten, atmosphärisch tollen Gebäude super gerne arbeite

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: Fleet 3 (Konversion der Behrens-Werft in Finkenwerder)
weil: Tradition + Unternehmergeist + Mut eine radikale Neuordnung des Werftgebäudes ermöglichten

Die Kulturtipps von kbnk

Fleet 3 © Marcus Bredt, Berlin

Biografie

Hille Krause, Dipl. Ing. Arch. BDA
seit 2017 – Gremiumsmitglied „Qualitätsoffensive Wohnungsbau“ (BDA)
seit 2017 – Berufung zur Qualitätssichernden für Backsteinfassaden bei der IFB
seit 2014 – zahlreiche Jurytätigkeiten
2011 – 2018 Vorstand des BDA Hamburg
2007 – KBNK ARCHITEKTEN GMBH
1996 – KBNK Architekten Gbr mit J. Kähne, F. Birwe, F.-J. Nähring
1992 bis 1995 – Mitarbeit in verschiedenen Architekturbüros in Hamburg
1986 bis 1992 – Architekturstudium an der FH Münster
1984 bis 1986 – Sportstudium an der Universität Düsseldorf
1963 – geboren in Ibbenbüren / WestfalenAus einem historischen Ottensener Hinterhof heraus planen und bauen kbnk eine Vielzahl unterschiedlicher Gebäude von ästhetischer Klarheit und eigenständiger Identität. Konsequent verbinden sie Kontext, Funktion, Ökonomie und Technik zu einer hochwertigen und verständlichen Architektur, die glückliche Nutzer und Bauherren hinterlässt.

Binnenalster-Studie

Soeben wurde die Binnenalster-Studie der Öffentlichkeit vorgestellt. Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) hat anlässlich eines Bürgerschaftlichen Ersuchens Ende 2018 eine Studie zur Nutzung der Uferbereiche rund um die Binnenalster in Auftrag gegeben. Die bisherigen Ergebnisse wurden in den Räumen der Patriotischen Gesellschaft öffentlich vorgestellt, erläutert und diskutiert.

Binnenalster-Studie

Luftbild Binnenalster © BSW Hamburg, Fotograf Friedel

Wenige Orte prägen das Stadtbild Hamburgs ähnlich nachhaltig wie die Binnenalster mit ihren charakteristischen Alleen und Baumreihen, der gründerzeitlichen Bebauung rund um die Wasserflächen, der Lombardsbrücke mit angrenzendem Park, der „Kleinen Alster“ und dem Jungfernstieg mit den Alsterschiffen. Dieser Bereich übt bis heute eine unverändert starke Anziehungskraft auf Hamburgerinnen und Hamburger und Gäste unserer Stadt aus.

Binnenalster-Studie wurde vorgestellt

Der zentrale Stadtraum Hamburgs bildet mit dem klar umrissenen Becken der Binnenalster, den definierten Uferkanten, den eleganten Straßenzügen und den umgebenden hochwertig gestalteten Bauten ein einzigartiges Ganzes, was Hamburg im Verein der europäischen Großstädte seinen unverwechselbaren hanseatischen Ausdruck verleiht. Oberbaudirektor Franz-Josef Höing sagte „Behutsamkeit – das scheint mir das richtige Vorgehen zu sein, wenn man über eine Weiterentwicklung nachdenkt.“

Binnenalster-Studie

Ballindamm © WES GmbH MoKa

Nach der Neugestaltung des Jungfernstiegs und den aktuell geplanten Veränderungen am Ballindamm setzt nun ein Nachdenken darüber ein, wie dieser Ort sich weiterentwickeln kann. Wie können die Uferbereiche der Binnenalster von den Hamburgerinnen und Hamburgern sowie den Gästen der Stadt genutzt werden, und wie kann dennoch der seit über 100 Jahren bestehende besondere Charakter des Ensembles bewahrt bleiben? Welche Nutzungen können den Raum beleben und sind auch mit den Vorgaben des Denkmalschutzes vereinbar? Welche gastronomischen Angebote verträgt dieser Raum? Welche Ideen haben wir für Veränderungen, was muss Bestand haben?

Binnenalster-Studie

Neuer Jungfernstieg © WES GmbH MoKa

Die Kulturtipps von LA’KET: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Diesen Monat die Kulturtipps von David Lagemann Partner im Büro LA’KET ARCHITEKTEN.

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch  David Lagemann / LA`KET Architeken.

Für die leichte Muse: Das Restaurant: Der Erdbeer fressende Drache
weil: Der Genuss niemals zu kurz kommen darf! Torsten Gillert hat nach dem Artisan wieder ein richtig gutes Restaurant eröffnet, dass er mit viel Leidenschaft und Akribie führt

Für Experimentierfreudige: St. Paulis Eckkneipen
weil: Wie in dem Buch der goldene Handschuh beschrieben, gibt es abseits von Glanz und Gloria immer noch einige Orte, die ein fast vergessenes Bild von Hamburg aufleben lassen. Das Bild ist ab 3.00 Uhr in der Nacht sicherlich nicht in jeder Hinsicht schön, aber als Experiment bereichernd.

Palma, LA’KET @ Ralf Buscher

Die Kulturtipps von LA’KET

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: Ein Spaziergang durch den Jenischpark mit Besichtigung des Ernst Barlach Hauses
weil:
Der Park direkt an der Elbe liegt und abseits des Trubels Erholung bietet.
Außerdem beherbergt der Park mit dem Barlach Haus ein Museumsbau von Werner Kallmorgen, der eine großartige Sammlung der Werke Ernst Barlachs enthält.

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: Das Christianeum von Arne Jacobsen
weil: Wir in Hamburg neben dem Backsteinexpressionismus einige herausragenden Gebäude der Moderne haben. Das Christianeum war mit seinem strukturellen Trag- und Raumkonzept wegweisend und ist heute wieder aktueller denn je.

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: Palma
weil: Das Gebäude aus meiner Sicht als moderne Interpretation der klassizistischen Architektur eine Bereicherung für die Straße ist. Außerdem beweist es, dass die Bewohner keine opulente Eingangsgeste benötigen, um in ihr Haus zu gelangen!

Biografie

LA`KET Architekten wurden 2009 von David Lagemann und Tim Kettler  gegründet. Das Büro hat Spaß an der Entwicklung von Außergewöhnlichen Lösungen. Wir bearbeiten fast alles, was uns vor die Füße fällt und decken bei Bedarf das gesamte Spektrum der HOAI ab.

LA’KET @ Maren Janning

Wettbewerb Grasbrook beginnt

Der Wettbewerb Grasbrook beginnt. Der Grasbrook soll mit einen attraktiven Wasserlagen und der guten Verkehrsanbindungen zu einem Innovationsstadtteil Hamburgs werden. Es gilt, die innerstädtischen Qualitäten auf der südlichen Elbseite zu stärken und Impulse für die Entwicklung Hamburgs zu setzen.

Für die städtebauliche und freiraumplanerische Qualifizierung des neuen Hamburger Stadteils Grasbrook soll unter nationaler und internationaler Beteiligung eine qualitätsvolle städtebauliche und freiraumbezogene Funktionsplanung erstellt werden. Als Verfahren wurde der Wettbewerbliche Dialog gewählt, der eine kontinuierliche Bearbeitung im Dialog und eine weitergehende Beteiligung der Öffentlichkeit ermöglicht. Als besonders innovatives Element des Wettbewerblichen Dialogs wird die Freiraumplanung nicht als „nachträgliche Begrünung“, sondern als gleichberechtigter Wettbewerbsbestandteil zeitgleich mit dem Städtebau bearbeitet.

Wettbewerb Grasbrook: Vorgeschalteter Teilnahmewettbewerb hat begonnen

Der Wettbewerbliche Dialog als kombiniertes und zweiphasiges Verfahren für die zeitgleiche Qualifizierung der städtebaulichen und freiraumplanerischen Gestaltung des neuen Stadtteils Grasbrook soll im September 2019 starten. Der vorgeschaltete Teilnahmewettbewerb zur Bestimmung von jeweils sechs Städtebau- und sechs Landschaftsarchitekturbüros wurde am 22. Juni 2019 EU-weit bekannt gemacht.

Was passiert auf dem Kleinen Grasbrook?, Wettbewerb Grasbrook

Kleiner Grasbrook © a-tour

Grasbrook, Wettbewerb Grasbrook

Grasbrook © Hosoya Schaefer Architects

Weitere Informationen können Sie hier finden Vergabeunterlagen

Internationales Bauforum 2019

Vom 19. bis 24. August 2019 findet in den Deichtorhallen ein Internationales Bauforum statt.Das Bauforum ist ein Hamburger Veranstaltungsformat mit Tradition. Ein kreatives Versuchslabor ohne Grenzen, in dem Ideen von Übermorgen entstehen.

Die Deichtorhallen verwandeln sich dabei in eine Entwurfswerkstatt für die Zukunft der Hamburger Magistralen. Die Magistralen sind in ihrer Funktion als Ein- und Ausfallstraßen Stadteingang, erste Adresse, Quartierszentrum und zugleich Zäsur, Barriere und ein „Transitraum“.

Eine kurze Geschichte der Bauforen

Ob HafenCity, Internationale Bauausstellung (IBA) oder die „Perlenkette“ am Elbufer Altona – alle diese Hamburger Stadtentwicklungsprojekte haben eines gemeinsam: Ihnen ging ein „Bauforum“ voraus.

Internationales Bauforum Hamburg © BSW Hamburg Fotograf: Carsten Rabe

Die traditionsreiche Veranstaltung widmet sich in unregelmäßigen Abständen besonderen Orten und Themen und entwickelte sich über die Jahrzehnte von einer geschlossenen Expertenrunde zu einem öffentlichen Planungsformat mit Werkstattcharakter für ArchitektInnen, Stadt-, Landschafts- und VerkehrsplanerInnen und die interessierte Öffentlichkeit.

Die Bauforen blicken dabei stets über die Grenzen einzelner Fachdisziplinen hinaus und betrachten Stadträume integriert. In der Tradition des Formats steht auch die mutige Wahl herausfordernder Themen der Stadtentwicklung: So widmeten sich die vorangegangene Veranstaltungen u. a. der Transformation alter Hafenareale und monofunktionaler Gewerbegebiete oder wagten den „Sprung über die Elbe“ zu einem viele Jahre vernachlässigten Stadtteil Hamburgs.

Im Zusammenwirken von Fachwelt, Zivilgesellschaft und Verwaltung sollen Entwürfe, Konzepte, Skizzen und Bilder entstehen, die über den Alltag hinausgehen und gehabte Denkmuster aufbrechen. Das Bauforum soll dabei nicht nur innovative Ansätze für die Fragestellungen der Hamburger Magistralenräume hervorbringen, sondern auch neue Impulse für die Lösung zukünftiger städtischer Herausforderungen über Hamburgs Grenzen hinaus setzten.

Das Format adressiert nicht nur ExpertInnen, sondern auch die interessierte Öffentlichkeit.
Der fachliche Arbeitsprozess wird durch Vorträge und Diskussionen zu internationalen Beispielen und Zukunftstrends im Kontext der Magistralen begleitet. Das Bauforum ist eingebettet in ein umfangreiches kulturelles Rahmenprogramm und eine wachsende Ausstellung.

1. Bauforum (1984): „Wohnungsbau als Architekturaufgabe“
Der damalige Oberbaudirektor Egbert Kossak hebt das „Bauforum“ aus der Taufe – als zweitägiger Kongress für rund 200 Fachleute. Schon damals aktuell: das Thema bezahlbarer Wohnungsbau.

2. Bauforum (1985): „Stadt am Hafen— Projekte für das Elbufer“
Nach der Verlagerung des Hafens flussabwärts wendet sich die Stadt dem Wasser zu. Im Bauforum entwerfen ArchitektInnen wie Zaha Hadid erste Ideen für den Bereich westlich des Fischmarktes und stoßen damit die Entwicklung für eine städtebauliche Neuordnung des in Vergessenheit geratenden nördlichen Elbufers an. Heute befindet sich hier ein mischgenutztes Stadtquartier mit zahlreichen Neubauten – auch „Perlenkette“ genannt.

3. Bauforum (1987): „Architektur und städtebauliches Umfeld von Arbeitsstätten in Industrie und Gewerbe“
Das dritte Hamburger Bauforum widmet sich der Frage, wie die Gestaltung von Industriegebieten, ihr städtebauliche Ordnung und ökologische Strukturierung angegangen werden kann. Das durch Egbert Kossak auch unter dem Namen „Baukultur statt Schuhschachtel-Architektur“ bekannt gewordenen Bauforum entfaltet jedoch nicht die erhoffte Wirkung. Heute steht die Integration von Gewerbe und Produktion in die Stadt der kurzen Wege jedoch wieder auf der Agenda der Stadtplanung.

4. Bauforum (1989): „Hafencity“
Im Jahr 2000 wird der erste Masterplan für die HafenCity veröffentlicht. Doch bereits elf Jahre zuvor denkt das Bauforum die Idee einer Stadterweiterung im damaligen Freihafen mit dem Arbeitstitel „Hafencity“ vor. Das Gelände ist damals nicht öffentlich zugänglich und zum Teil noch hafenwirtschaftlich genutzt. Heute ist die HafenCity zum Großteil gebaute Realität und eins der größten Stadtentwicklungsprojekte Europas. Bis 2030 sollen dort 15.000 Menschen wohnen und dreimal so viele Menschen arbeiten.

5. Bauforum (1993): „Stadtvisionen“
In seiner fünften Ausgabe heißt das Forum „Stadtentwicklungsforum“ und widmet sich der „Innerstädtischen Verflechtung von Wohnen und Arbeiten, Architektur und Natur“ in den Hamburger Stadtteilen Hammerbrook, Hamm-Süd und Rothenburgsort. Viele der Grundideen wurden inzwischen umgesetzt oder fanden sich später im Konzept „Stromaufwärts an Elbe und Bille“ wieder – etwa die Rückkehr des Wohnens in die gewerblich dominierten Areale.

6. Bauforum (2003): „Sprung über die Elbe“
Mit dem Leitprojekt „Sprung über die Elbe“ will Hamburg die südlich der Elbe gelegenen Stadtteile besser integrieren. Mit den im Jahr 2013 gleichzeitig in Hamburg-Wilhelmsburg durchgeführten Großveranstaltungen Internationale Bauausstellung (IBA) und internationale gartenschau (igs) werden dazu wichtige Weichen gestellt. Viele der am Bauforum beteiligten Büros tragen später auch in Form realisierter Projekte zur IBA oder igs bei.

Internationales Bauforum 2019 | Magistralen

Ein Internationales Bauforum widmet sich 2019 den Hamburger Magistralen. Ziel ist es, diese Hauptverkehrsadern als Stadträume neu zu denken, um so auf aktuelle Themen und Probleme zu reagieren. Insgesamt ergeben sich neun Thesen, welche Rolle die Magistralen im städtischen Gefüge einnehmen könnten.

Architektur- und Planungsbüros aus Hamburg, Deutschland und ganz Europa, Mobilitätsfachleute und Querdenkende, Fachleute aus der Hamburger Verwaltung und Studierende – im Rahmen des Bauforums kommen verschiedene Menschen und Fachrichtungen zusammen und entwerfen in 14 interdisziplinär zusammengesetzten Teams die Zukunft der Hamburger Magistralen

Die Teams erhalten die Aufgabe, die Magistralen als Stadtraum ganzheitlich neu zu denken und visionäre Lösungsansätze zu entwickeln. Im Vordergrund stehen dabei die Fragen: Wie können die Magistralen zu lebenswerten öffentlichen Räumen, Wohn- und Arbeitsorten für alle werden, ohne ihre Verbindungsfunktion einzuschränken? Wie kann die Wahrnehmung der Magistralen von städtischen Problemräumen hin zu städtischen Potenzialräumen verändert werden? Was wäre gewonnen, wenn der Raum anders organisiert und gestaltet wird?

Die Teams sollen bewusst eigene Wege erkunden und genießen eine hohe kreative Freiheit.

Schwarzplan Magistralen © Kartengrundlage LGV (Bearbeitung-urbanista)

Darüberhinaus werden öffentliche Abendveranstaltungen angeboten. Am Dienstag- und Donnerstagabend, 20. und 22. August 2019, bietet das Bauforum eine große Bühne für anregende Vorträge über gesellschaftliche Entwicklungen und Zukunftstrends im Kontext der Magistralen.

Dienstag, 20. August 2019
Beginn: 19:00 Uhr / Ende ca. 21:00 Uhr
Deichtorhallen „Main Stage“
Eintritt frei

Begrüßung: Erster Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher
Keynote 1: Jeff Speck
Keynote 2: Paola Viganò

Öiffentliche Diskussionsveranstaltung am Donnerstag, 22. August 2019
Stadt – Raum – Mobilität

Auch wenn sich Mobilitätskultur ändert, bleiben die Magistralen die Hauptschlagadern der Stadt, von deren „Funktionieren“ die Zukunftsfähigkeit Hamburgs abhängt. Ein hochkarätig besetztes Podium geht am Donnerstag der Frage nach, wie sich die Stadträume entlang der Magistralen mit neuen Nutzungen städtebaulich und verkehrlich neu vernetzen lassen.

Kees Christiaanse
Morten Kabell
Philine Gaffron
Steffen Braun
Henrik Falk

Donnerstag, 22. August 2019
Beginn: 19:00 Uhr / Ende ca. 21:30 Uhr
Deichtorhallen „Main-Stage“
Eintritt frei

Das komplette Programmheft können sie hier runterladen Internationales Bauformum 2019

Die Kulturtipps von Jan Hinrichs: Wohin gehen Hamburgs Architekten?

Diesen Monat die Kulturtipps von Jan Hinrichs Partner im Büro HN architekten

Wohin gehen Hamburgs Architektinnen und Architekten am liebsten? Regelmäßig berichten hier Hamburger Architektinnen und Architekten was sie in Hamburg am liebsten mögen.

Was ist auch abseits der großen Attraktionen empfehlenswert? Ob Restaurant oder Konzert, spannendes Gebäude oder Ausstellung. Lassen Sie sich inspirieren!

Dieser Fragebogen wird ausgefüllt durch Jan Hinrichs.

Für die leichte Muse: An einem schönen Sommerabend auf dem Sülberg unter den Platanen zu Abend essen und auf das Mühlenberger Loch und Schweinesand schauen.
Wenn das Wetter nicht mitspielt ins Nacht Asyl über dem Thalia Theater.
weil: Der Sülberg ein ganz starker Ort ist. Wie das Nacht Asyl auch.

Für Experimentierfreudige:Die Sammlung Falckenberg in den Phoenix Hallen in Harburg anschauen.
weilDas ein super spannendes Paket ist, angefangen von der Location in den alten Industriehallen in Harburg, über die gute Architektur des Kollegen Bundschuh, bis hin zu den sensationellen Kunstwerken, welches eigentlich viel mehr Aufmerksamkeit verdient hätte. Das mag daran liegen, dass ein Besuch nur im Rahmen einer Führung möglich ist, die Mühe lohnt sich aber.

Die Kulturtipps von Jan Hinrichs

Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten: Mit der HADAG Fähre Linie 72 von der  Anlegestelle Elbphilharmonie zu den Landungsbrücken fahren.
weil: 
Die Elbphilharmonie erst von der Wasserseite so richtig zur Geltung kommt und es so schön ist das Spiel des Lichtes auf den geschwungenen Scheiben zu beobachten, wenn das Boot sich um den Wechsel der Perspektive kümmert.

Lieblingsprojekte

Ihr Lieblingsgebäude: Das Pirelli Hochhaus von Gio Ponti in Mailand
weil: Es durch seine Scheibenform eine unglaublich elegantes Objekt im Stadtraum ist, sehr unterschiedlich von Blickpunkt zu Blickpunkt, und diese Eleganz bis ins Detail fortgeführt wird. Wer kann sollte sich unbedingt das Belvedere im obersten Geschoss ansehen. Sonst lohnt auch schon ein Blick auf die Details der Treppenhausbalkone auf den Gebäudeschmalseiten den Besuch.

Ihr eigenes Lieblingsprojekt aus Ihrem Büro: Immer ein aktuelles, im Moment die Renovierung und Erweiterung des Görtz Palais am Neuen Wall
weil: Wir lieber nach vorne als nach hinten sehen und weil uns komplexe Aufgaben wie die Umnutzung eines 200 Jahre alten Stadtpalais zu modernen Büroflächen unter Beibehaltung der vorhandenen Struktur Spaß machen.

Biografie

Frank Nicolovius, geboren 1967, Studium in Dortmund, von 2000 bis 2004 Projektleiter bei Antonio Citterio and Partners in Hamburg.
Jan Hinrichs, geboren 1966, Studium in Stuttgart und Zürich, von 2000 bis 2004 Partner bei Antonio Citterio and Partners in Hamburg.

Seit 2005 gemeinsames Architekturbüro HN architekten in Hamburg

Görtz Palais @ Caruso St John Architects

Jan Hinrichs und Frank Nicolovius @ Briese

Drei Gemeinschaftshäuser für die HafenCity

Das soziale Leben in der HafenCity wird um drei neue, bunte und vielfältig nutzbare Gemeinschaftshäuser bereichert. In den drei Parkanlagen der HafenCity – Grasbrookpark, Lohsepark und Baakenpark – werden diese entstehen, die für vielfältige nachbarschaftliche Aktivitäten und als Treffpunkte mit Mehrzweckcharakter dienen sollen, zudem können sie als Kioske, Cafés und öffentliche Toiletten genutzt werden. Dazu fand ein offener hochbaulicher Realisierungswettbewerb statt, an dem sich 70 Architekturbüros aus dem In- und Ausland beteiligt hatten. Folgende Gewinner gingen aus dem Wettbewerb hervor:

Gemeinschaftshaus Grasbrookpark: ARGE HOFFMANN, SCHLÜTER, ZEH, Köln
Gemeinschaftshaus Lohsepark: rethmeierschlaich architekten, Köln
Gemeinschaftshaus Baakenpark: ARGE HOFFMANN, SCHLÜTER, ZEH, Köln

Der Bedarf an solchen Räumen ist mit dem Wachsen des jungen Stadtteils entsprechend hoch: So wohnen derzeit circa 4.000 Menschen in der HafenCity, die Altersstruktur der Bewohnerschaft ist stark durchmischt: Der Anteil an Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren liegt mit 22,7 Prozent über dem Niveau anderer innenstadtnaher Stadtteile.

Drei Gemeinschaftshäuser für die HafenCity

Die drei Gemeinschaftshäuser werden am Grasbrookpark (120 qm), im Lohsepark (290 qm) und im Baakenpark (590 qm) angesiedelt sein. An deren Nutzungskonzeptionen hatte die HafenCity Hamburg GmbH mit aktiver Beteiligung der Nachbarschaft intensiv gearbeitet. So haben Mitglieder der AG Soziales des Netzwerk HafenCity e.V. Nutzungskonzepte für Gemeinschaftshäuser entwickelt und bei der Vorprüfung des Architektenwettbewerbs mitgearbeitet. Die Flächen mussten allerdings aufgrund der Parklage begrenzt werden. Äußerlich an lebhaften Farben und Formen gut erkennbar, präsentieren sich die drei Gemeinschaftshäuser im Inneren flexibel nutzbar. Jeweils etwa die Hälfte der Grundfläche wird der gemeinschaftlichen Nutzung zur Verfügung stehen, mit Mehrzweckräumen, Büros, Küchen und Co-Working-Spaces. Die andere Hälfte wird Funktionen für die Park- und Spielflächen bieten, etwa ein Kiosk, öffentliche Toiletten und Lagerflächen für Leihgeräte.

Es wurde ein offenes Wettbewerbsverfahren gewählt, um vielen – auch kleinen und jungen – Büros die Möglichkeit zu eröffnen, sich mit dieser inhaltlich wie städtebaulich-architektonisch kniffligen Aufgabenstellung zu befassen. Die Architekten haben die schwierige Aufgab, eigenständige Gemeinschaftshäuser, die zugleich selbstverständlicher Teil der Parks sind, sehr gut gelöst. Die drei mit einem 1. Preis prämierten Entwürfe zeichnen sich durch Originalität und Frische aus. Es sind einladende Gebäude mit einer jeweils spezifischen Atmosphäre, deren Zweck sofort erkennbar ist: Gemeinschaft und Nachbarschaft zu fördern, sagt Dieter Polkowski, Abteilungsleiter des Amts für Landesplanung und Stadtentwicklung der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen.

Die Jury, bei der auch das Netzwerk HafenCity e.V. stimmberechtigt beteiligt war, hat unter Vorsitz des Zürcher Landschaftsarchitekten und Planers des Lohseparks, Prof. Günther Vogt, drei Entwürfe von besonders poetischer Wirkung ausgewählt.

Das Siegerkonzept für den Grasbrookpark (ARGE HOFFMANN, SCHLÜTER, ZEH) besticht, so befindet die Jury, „durch ein gekonnt aus den inneren Funktionen abgeleitetes Gefüge unterschiedlicher Formen. Damit gelingt es den Verfassern eindrucksvoll, dem eingeschossigen Bau das nötige Volumen zu geben, um die gewünschte Präsenz zu erzeugen, ohne dabei zu massiv zu werden – genau das richtige Maß für diesen Standort und die richtige „Brosche“ für diesen Ort! Das Haus greift damit die spielerische Gestaltung des Parks auf und übersetzt diese in eine eigen(willig)e, leicht verständliche und anregende Sprache.“

Gemeinschaftshäuser Grasbrookpark © ARGE Hoffmann Schlüter Zeh

Das mit dem 1. Preis ausgezeichnete Konzept für das Gemeinschaftshaus im Lohsepark (rethmeierschlaich architekten) setzt nach Auffassung der Jury „dem Bestand etwas Eigenständiges auf hervorragende Weise entgegen“ und erinnert dabei z. B. an die Tivoli-Architektur in Kopenhagen. „Der eher liegend ausformulierte Baukörper erhält mit einem Aussichtsturm einen Kontrapunkt, der das Gebäude im Park weithin sichtbar markiert. Seine farbige Holzfassade mit regen- und sonnenschutzspendenden Vordächern, Markisen und erkerartigen Ausstülpungen geben dem Haus einen spielerischen Ausdruck, der die architektonische Eigenständigkeit optimal mit der landschaftsarchitektonischen Idee des Lohseparks verbindet.“

Gemeinschaftshäuser Lohsepark © rethmeierschlaich architekten

Beim Gewinnerentwurf für das Haus am Baakenpark ((ARGE HOFFMANN, SCHLÜTER, ZEH) überzeugte die Jury die fröhliche Grundhaltung für das Gemeinschaftshaus, „weil seine einfache lego-artige Ästhetik die Parknutzer unmittelbar anspricht.“ Dabei erinnert die Gestaltung des Gebäudes an eine Denkfabrik oder ein Werkstattgebäude und trifft damit den Kern der Aufgabenstellung für diesen Ort – ein identitätsstiftender Ort, der die Nutzung im Inneren auch nach außen abbildet.

Gemeinschaftshäuser Baakenpark © ARGE Hoffmann Schlüter Zeh

Wie geht es mit der Realisierung der Gemeinschaftshäuser weiter? Noch 2019 sollen die Bauanträge für die Häuser im Grasbrook- und im Lohsepark eingereicht werden. Bauherrin für die Häuser wird die HafenCity Hamburg GmbH durch das Sondervermögen Stadt und Hafen sein, Baubeginn ist für 2020 geplant. Doch zunächst wird die HafenCity Hamburg GmbH zusammen mit dem Netzwerk HafenCity e.V. und anderen Beteiligten zwei moderierte Workshops durchführen, auf deren Grundlage dann die Ausschreibung für das Quartiersmanagement (inklusive des Betriebs der Gemeinschaftshäuser) auf den Weg gebracht wird.

Die Arbeiten des Wettbewerbs „Drei Gemeinschaftshäuser für die HafenCity“ werden öffentlich ausgestellt:

Datum: 14. Juni 2019 bis 07. August 2019
Ort: Kesselhaus, Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg
Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr

„Hammerbrooklyn“ Hamburgs digitaler Stadtteil wächst

Hamburgs digitaler Stadtteil soll nun tatsächlich losgehen. Der Grundstein für Hamburgs Digitalcampus mit dem ambitionierten Namen Hammerbrooklyn wurde am Montag gelegt. Wegen eines auch öffentlich ausgetragenen Streits zwischen den Initiatoren stand das Projekt, gelegen zwischen Deichtorhallen und Großmarkt, zwischenzeitlich kurz vor dem Scheitern, eine Blamage drohte.

150 Millionen Euro soll Hammerbrooklyn kosten und Unternehmen branchenübergreifend die Möglichkeit geben, sich zu vernetzen, um an digitalen Lösungen zu arbeiten. Der Immobilienentwickler Art Invest stellt in den kommenden Monaten den US-Pavillon von der Expo 2015 in Mailand an einem alten Hafenbecken wieder auf. Das Grundstück gehört durch den Bau der nahegelegenen Hafencity zu einer der attraktivsten Freiflächen in Hamburg.

„Hammerbrooklyn“ Hamburgs digitaler Stadtteil wächst

Auf insgesamt 7.600 Quadratmetern, verteilt auf fünf Ebenen, entstehen hier eine Townhall, ein Auditorium sowie eine Vielzahl an Räumen für beispielsweise Workshops, Co-Working-Areas, Co-Creation-Zones und auch Gastronomie. Darüber hinaus sind ein Maker Space sowie verschiedene Labs geplant, die durch Ausstattung, Infrastruktur und Flexibilität unterschiedliche Formen der Innovationsgestaltung ermöglichen. Auch eine Indoor-Haltestelle für selbstfahrende Elektrobusse ist in Planung. Der Pavillon soll im Frühjahr 2020 den Betrieb aufnehmen. Entworfen wurde das Gebäude von dem New Yorker Architekten James Biber. Nun findet der Bau eine neue nachhaltige Funktion als zentrales Zukunfstlabor des neuen Digitalstandorts in Hamburg.

Hammerbrooklyn, digitaler Stadtteil

Hammerbrooklyn © Hammerbrooklyn

Gleich im Anschluss an den Pavillonaufbau entsteht nebenan das„Solution Building“. Auch hier ist die Gebäudeinfrastruktur den neuen, flexiblen Arbeitsrhythmen angepasst und bietet vielfältig einsetzbare Flächen für jede Art von Arbeit, Workshops und Austausch. Sie erweitern den realen Wirkungsraumdes Digital.Pavillons und geben noch mehr Unternehmen die Möglichkeit, an den Zukunftsprozessen teilzuhaben.

Gleichzeitig hat die grüne Hammerbrooklyn.Box ihre Arbeit aufgenommen. Dertemporäre Bau ist eine Art Betaphase für den Pavillon. Bis das Thinktank-Zentrum im Frühjahr 2020 seinen Betrieb aufnimmt, werden in dem Containerbau die Herausforderungen der Digitalisierung exemplarisch erkundet, debattiert und durchdacht.

Hamburgs Status als Tech-Standort ist bei denen, die sich in der Szene auskennen, jedenfalls umstritten. Deutschland habe im Hinblick auf die Digitalisierung geschlafen meinen einige. Bei Hammerbrooklyn soll das nun anders werden – die Digitalstadt Hamburg könnte vor einem Neustart stehen.

Hammerbrooklyn, digitaler Stadtteil

Hammerbrooklyn © Hammerbrooklyn

Architekturreise nach New York

Gerade kommen wir zurück von einer Architekturreise nach New York. Zusammen mit unserem Guiding Architects Netzwerkpartner aplusnyc besuchten wir vom 15. bis 22. Juni 2019 die heimliche Hauptstadt Amerikas und erlebten die pulsierende Großstadt mit all ihrer kreativen Energie.

Nach unserer letzten Reise im Jahr 2013 sahen wir die vielfältigen Veränderungen in der Skyline, die sich unter anderem durch die superschlanken Wolkenkratzer die sogenannten „supertalls“ völlig verändert hat.

Architekturreise nach New York

Architekturreise nach New York, PUBLIC by Hezog & de Meuron © a-tour

New York schläft nicht sondern befindet sich in ständiger Veränderung. Wir besuchten neue Quartiere auf ehemals unzugänglichem Landflächen und sahen wie die internationalen Architektur-Superstars ihre Spuren in jeder Ecke der Stadt hinterlassen haben. Das weltweit höchste Passivhaus, temporäre Kunstinstallationen und neue innovative Grünflächen konkurrieren in New York um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und ganze Stadtteile verändern sich mit atemberaubender Geschwindigkeit.

Architekturreise nach New York

Wir sahen wie in wenigen Jahren eine bemerkenswerte Anzahl neuer Gebäude von einigen der bekanntesten Architekten aus der ganzen Welt entstanden sind: Adjaye, BIG, Foster, Fuksas, Hadid, Herzog & de Meuron, Nouvel, OMA, Piano und SANAA haben sich zu ihren amerikanischen Kollegen Diller Scofidio + Renfro, Gehry, Holl, Meier, Morphosis, Selldorf, SHOP und SOM gesellt und neue faszinierende Anlaufpunkte geschaffen. Von Museen, Galerien, Hotels, Restaurants, Bars und Geschäften bis hin zu Wohn- und Bürohäusern aber auch öffentlichen Räumen – in New York hat eine neue Ära der Architektur begonnen.

Architekturreise nach New York

Architekturreise nach New York, World Trade Center Transportation Hub by Santiago Calatrava © a-tour

Ein besonderes architektonsiches Highlight der Reise war dabei unser Hotel. In der Chrystie Street 215 realisierte der Hotelier Ian Schrager nach den Entwürfen von Herzog & de Meuron das Luxushotel
PUBLIC. Mit diesem Hotel hatten wir die allerste Wahl getroffen. Mitten in Soho gelegen avancierte es durch die cozy Lobby zum Hotspot des Viertels. Auf dem „The Roof“, der coolen Dachterrassenbar im 18. Stock des Hotels, the place to be in Soho, haben wir in lockerer Atmosphäre mit guten Drinks an dem einen oder anderen Abend den sensationellsten Ausblick auf die Stadt genossen.

Auf Stadtspaziergängen und Radtouren durch Manhattan und Brooklyn New Yorks neueste Gebäude und einige wichtige Ikonen der Architekturgeschichte des 20. Jahrhunderts erkundet sowie interessante Nachbarschaften, neue faszinierende Parks und bedeutende Kunstinstallationen entdeckt.

Außerdem steand ein Tagesausflug zu Philip Johnsons Glass House und SANAAs Grace Farms in New Canaan und zum Yale Campus nach New Haven mit Bauten u.a. von Louis Kahn, Eero Saarinen, Paul Rudolph, Marcel Breuer und SOM auf dem Programm. Atemberaubend!

Der aussführliche Reisebericht ist in Arbeit und bald hier zu lesen.
Lassen Sie sich bis dahin von unseren Bilder begeistern.

Architekturreise nach New York

Architekturreise nach New York, Glas House by Philip Johnson © a-tour

Architekturreise nach New York

Architekturreise nach New York © a-tour

Architekturreise nach New York

Architekturreise nach New York, Guggenheim by Frank Lloyd Wright © a-tour

Architekturreise nach New York

Architekturreise nach New York, Skyline © a-tour

Architekturreise nach New York

Architekturreise nach New York, VIA West 57th by BIG © a-tour

Architekturreise nach New York

Architekturreise nach New York, Vessel by Thomas Heatherwick © a-tour

Stimmen unserer Reiseteilnehmer:

Was ich gut gelöst fand, war der Spagat der Führungen im Anspruch: ich glaube, sowohl unsere Profis wie wir Laien kamen immer zum jeweiligen Recht. Ich fand es weder überkandidelt elitär-architektonisch noch zu einfach sondern: genau richtig im Anspruch für die Hörer und Mitläufer.
Bisschen zum süchtigwerden.
Wichtig war der Reisebericht, der hat alles noch mal aktualisiert. Aber noch wichtiger als ein konkreter Moment ist die Gesamtempfindung, dass ich wirklich ein Gefühl dafür bekommen habe, wie Bauen in New York funktioniert; welches die große Linie ist, wie die Stadt aufgebaut ist und wie sie funktioniert – auf jeden Fall ein bisschen so – und sicher unglaublich viel für nur eine Woche da sein.
Super fand ich das Hotel, Lage und auch das besondere Flair da. Als Einzelreisende hätte ich mir das nie ausgesucht, viel zu fancy – und so war es toll, dass wir in diesem Rahmen sein konnten. Insgesamt hat es die Reise vermutlich noch teurer gemacht – ich finde, es hat sich gelohnt.
Also: Insgesamt Super-Reise. Hab ich schon vielen weiter empfohlen und werde das auch weiter machen: Die Organisation wirkte sehr vertrauensbildend. Man merkte, ihr alle wisst, was ihr tut. Ich fühlte mich sehr gut aufgehoben. Geradezu sensationell gut vorbereitet war auch Bettina und toll fand ich, wie sie nachgehalten hat.
Insgesamt einfach zu volle Tage – weniger wär manchmal mehr gewesen. Und ein halber freier Tag hätte vielleicht auch ganz gut gepasst… Danke! War schön mit Euch!
Dorothea H.