Deckel über A7

Eines der größten Stadtentwicklungs- und Lärmschutzprojekte Deutschlands – die Überdeckelung und der Ausbau der Autobahn 7 auf Hamburger Gebiet – kommt einen Schritt voran. Am Montag wurden die Planfeststellungsunterlagen für den zweiten Abschnitt, den sechsspurigen Ausbau der A 7 zwischen dem Dreieck Hamburg-Nordwest und der Landesgrenze mit Schleswig-Holstein, öffentlich ausgelegt. In den Plänen ist auch der Deckel über der Autobahn im Bereich Schnelsen enthalten. Nun haben alle Bürger die Möglichkeit Anregungen einzubringen und Einwendungen zu erheben.

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet soll mit ersten Abschnitt in Stellingen im kommenden Jahr begonnen werden. Etwa 2020 könnte die gesamte, etwa 430 Millionen Euro teure Überdeckelung in den Bereichen Schnelsen, Stellingen sowie Bahrenfeld/Othmarschen abgeschlossen sein und bislang durch die Autobahn getrennte Stadtteile könnten wieder zusammenwachsen.

Die drei Lärmschutztunnel mit einer Gesamtlänge von 3,5 Kilometern sollen auch dazu beitragen, die Wohnungsnot in der Stadt zu lindern, da im Zuge des Deckelbaus mehr als 2000 Wohnungen im Hamburger Westen entstehen sollen – 200 im Bereich Schnelsen, 250 im Bereich Stellingen und 1840 im Bereich Altona. Zudem sind auf dem derzeitigen Gelände der Trabrennbahn Bahrenfeld weitere 800 Wohnungen geplant.

In einem Flächentausch sollen die Kleingärtner, die bisher am Rande der Autobahn angesiedelt sind, mit ihren Gärten auf den Deckel ziehen. Auf den dadurch frei werdenden Grundstücken sowie auf weiteren Flächen in Autobahnnähe wäre dann Platz für neue Wohnungen. Wegen des starken Verkehrslärms war dort eine Wohnbebauung bisher nicht möglich. Das gilt auch für das Gelände der Rennbahn.

Nach Abendblattinformationen soll der Erlös aus dem Verkauf des städtischen Rennbahn-Geländes und der Kleingartenflächen soll zum Teil in die Deckelfinanzierung einfließen. Ob es aber dazu tatsächlich kommen wird ist allerdings noch offen. Die Frage, ob die Stadt das Trabrennbahngrundstück verkauft scheint noch nicht
abschließend bewertet.

Business Improvement District Passagenviertel

BIDs sind ein Konzept aus den USA, um begrenzte Geschäftsgebiete (Business Improvement Districts) attraktiver zu machen. Die Initiative geht von den dort ansässigen Geschäftsleuten aus, die in Eigenorganisation für maximal fünf Jahre Maßnahmen zur Quartiersaufwertung durchführen. Finanziert werden BIDs durch eine kommunale Abgabe, die alle im Gebiet ansässigen Grundeigentümer zahlen. Das BID Passagenviertel ist das nunmehr zwölfte offiziell in Hamburg eingerichtete Projekt und neben dem BID Neuer Wall, dem BID Hohe Bleichen und dem BID Opernboulevard das vierte Projekt in der Innenstadt.  In konkreter Vorbereitung befinden sich die BIDs Nikolai-Quartier, Mönckebergstraße, St. Pauli und Osterstraße.)

Gestern hat auf Einladung der Grundeigentümer und des Projektmanagers, der Zum Felde GmbH,  das BID Passagenviertel mit dem Ersten Spatenstich seine Arbeiten aufgenommen. Das BID umfasst die Straßen Große Bleichen, Poststraße und Bleichenbrücke.

Grundlage für die Umgestaltung ist der in einem Gutachterverfahren ausgewählte Entwurf des Hamburger Landschaftsarchitekturbüros Breimann & Bruun. Die Arbeiten sollen im Juni 2012 abgeschlossen sein.

Folgende Maßnahmen sind geplant:
– Alle Gehwege werden mit einheitlichen Platten aus Naturstein gepflastert.
– Die Straße wird auf die minimal nötige Fläche reduziert. So können im Gegenzug die Gehwege um knapp zwei Meter auf mehr als fünf Meter verbreitert werden. Es entsteht mehr Platz zum Flanieren und Verweilen und für die Außengastronomie.
– Es wird ein „Districtmanagement“ für das Projektgebiet eingesetzt, das die Belange von Grundeigentümern, Mietern (Einzelhändler und Büromieter) und Kunden koordinieren wird.
– Servicemitarbeiter werden sich um Lieferanten, Kunden, Parkplätze und Sauberkeit kümmern.


Breimann & Bruun

Höher, schneller, weiter Holzbautag in Neumünster

Konstruktiver Holzbau ist zur Zeit ein Thema, das großes Interesse findet – vor allem, wenn die Frage etwa so lautet: „Höher, schneller und weiter…?  Wohin bewegt sich der Holzbau?“ Das ist gleichzeitig der Titel des Holzbautages auf der Messe NordBau 2011 im schleswig-holsteinischen Neumünster am 13. September.

Beim Holzbautag spricht unter anderem der Berliner Architekt Tom Kaden von Kaden Klingbeil – einem Büro, das als ein Pionier für hohe Holzhäuser im Geschosswohnungsbau gelten kann. Insgesamt stellen fünf Referenten anhand beispielhafter Holzbauprojekte Konzepte und leistungsfähige Lösungen vor, die den Teilnehmern Anregung und Hilfestellung für ihre Baupraxis geben. – Veranstalter ist das Holzbauzentrum Schleswig-Holstein.

Termin: Di, 13. September 2011, 9.30-13.15 Uhr
Ort: Holstenhallen, Justus-von-Liebig-Straße 2, 24537 Neumünster
Eintritt: frei
Anmeldung: erforderlich

Erreichbarkeit der westlichen HafenCity

Der Senat hat sich mit neuen Erkenntnissen hinsichtlich der Verkehrsprognosen für die westliche HafenCity befasst. Mit Blick auf die zu erwartenden Besucherzahlen im Bereich der Elbphilharmonie hat der Senat die Entscheidung überprüft und im Kern bestätigt, die vorhandene Brücke allein in ihrer Höhenlage an das Niveau des Vorplatzes anzupassen. Gleichwohl soll für den Fall, dass in einigen Jahren die vorhandene Infrastruktur ergänzt werden muss, Vorsorge getroffen werden. Deshalb wird eine zusätzliche Fußgänger-Klappbrücke parallel zur Sandtorhafenklappbrücke jetzt vorsorglich geplant, um bei Bedarf schnell mit einem Neubau reagieren zu können.

Die vom Senat beschlossene und der Bürgerschaft empfohlene Anhebung der Sandtorhafenbrücke verursacht Kosten von rund 3,6 Mio. Euro, hinzu kommen 350.000 Euro für die vorsorgliche Planung einer weiteren Fußgängerbrücke. Im Falle der zusätzlichen Realisierung einer Fußgängerbrücke würden der Umbau der Sandtorhafenbrücke und der Neubau der Fußgängerbrücke zusammen rund 8,7 Mio. Euro kosten. Die alternativ untersuchte Variante mit dem Bau einer neuen breiteren Brücke für den motorisierten Verkehr und den Fußgängerverkehr wäre mit 12,4 Mio. Euro zu veranschlagen. Wegen der erheblichen Mehrkosten eines Brückenneubaus wurde die Variante zum Erhalt der bestehenden Brücke mit der Option einer zusätzlichen Fußgängerbrücke bei Bedarf gewählt. Die Bürgerschaft erhält mit dem Senatsbeschluss die Gelegenheit, sich vor Einleitung von Vergabeverfahren für den Umbau der Sandtorhafenbrücke mit den veränderten verkehrlichen Bedingungen und den Folgen für die Abwicklung des Verkehrs im Bereich der Elbphilharmonie zu befassen.

Der Senat hat außerdem 2 Mio. Euro Mehrkosten für die westliche Erschließung der HafenCity bei der Bürgerschaft angemeldet, die der Vorgängersenat im März 2011 beschlossen hatte.

Für die Planung und den Bau der „Äußeren Erschließung HafenCity Westliche Anbindung“ hatte die Bürgerschaft in 2008 und 2009 insgesamt Mittel in Höhe von 15,2 Mio. Euro bewilligt.  Die Erschließungsmaßnahmen umfassen im Wesentlichen die Anhebung der Sandtorhafenklappbrücke auf das neue Geländeniveau, den Bau eines Anlegers für Hafenfähren, den Umbau der Straßen an der U-Bahnhaltestelle Baumwall und Bau einer Treppenanlage, den Umbau der westlichen Niederbaumbrücke und der Wilhelminenbrücke einschließlich Verbreiterung des Gehweges im Bereich der Kaizone und zwischen den Brücken. Der Schiffsanleger ist fertig gebaut, andere Maßnahmen sind ausgeschrieben oder bereits im Bau.


Herzog & de Meuron

Neues zum Pestalozzi-Quartier

Schon im letzten Jahr hat sich a-tour in Zusammenarbeit mit dem Kultwerk-West in Form einer Architekturführung und anschließender Diskussionsrunde mit der neuen Architektur und der Gentrifizierung von St. Pauli beschäftigt. Im Rahmen dessen wurde auch das Pestalozzi-Quartier vorgestellt.
Die taz berichtet zum aktuellen Planungsstand des Pestalozzi-Quartier.


Renner Hainke Wirth Architekten

Architekturexkursion nach Budapest

Vom 17. bis 20. November 2011 findet unsere Architekturreise nach Budapest statt. In dem viertägigen Programm wird die städtebauliche und architektonische Entwicklung Budapests von einem vor Ort lebenden und arbeitenden deutschen Architekten anschaulich und unterhaltsam erläutert. Die Besuche von verschiedenen Bädern, eine Bootstour und Mittag- und Abendessen in ortstypischen Restaurants bilden den idealen Rahmen für eine entspannte Entdeckungstour in dieser wunderbaren Stadt an der Donau. Anmeldeschluss ist der 3. Oktober.

Mehr Informationen finden Sie hier

Architektur auf Helgoland

Am kommenden Sonntag, den 14. August findet die nächste Architekturexkursion nach Helgoland statt. Abfahrt ist um 09:00 Uhr an den St. Pauli Landungsbrücken mit dem Katamaran „Halunder Jet“. Rückkehr in Hamburg gegen ca. 20:15 Uhr. Es sind noch wenige Plätze frei. Eine Anmeldung ist erforderlich. Mehr Informationen finden Sie hier.

Mitte Altona – Städtebauliche Neuentwicklung

Durch die Aufgabe des Güterbahnhofs und die geplante Verlegung der Fernbahn vom heutigen Bahnhof Altona an den Standort Diebsteich wird ein etwa 75 Hektar großes Areal im Zentrum Altonas für eine städtebauliche Neuentwicklung mit rd. 3.000 Wohnungen frei. Auch attraktive Freiräume, großzügige Grünflächen und neue Wegeverbindungen zwischen den derzeit durch die Bahnflächen getrennten Stadtteilen Ottensen, Bahrenfeld und Altona-Nord können entstehen.

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt (BSU) lädt zu drei weiteren Veranstaltungen zur Erarbeitung von Bürgerempfehlungen ein. Diese Empfehlungen sollen im weiteren Planungsverfahren und dem Masterplan, also dem städtebaulichen Entwurf für „Mitte Altona“, berücksichtigt werden.

Im August sind zwei Workshops vorgesehen, im September folgt ein weiteres Bürgerforum:
Sa., 13.8.2011, 10-17 Uhr    Workshop I: Offen für alle Themen und Fragen im Rahmen der „Mitte Altona“
Sa., 27.8.2011, 10-17 Uhr    Workshop II: Vertiefende Erarbeitung von Empfehlungen zum Masterplan
Do., 15.9.2011, 19-21 Uhr      Bürgerforum: Vorstellung der gesammelten Bürgerempfehlungen

Alle Veranstaltungen finden in der Aula der Louise Schroeder Schule, Thedestr. 100, 22767 Hamburg, statt. Für beide Workshops ist eine Anmeldung per E-Mail unter mitte-altona@steg-hamburg.de oder Telefon 43 13 93 0 Stadterneuerungs- und Stadtentwicklungsgesellschaft (steg Hamburg) erforderlich.

Budapest

Einige nennen Budapest die schönste Stadt an der Donau, andere das Paris des Ostens und Tourismusexperten sehen in ihr eine der abwechslungsreichsten Städte der Welt, bezogen auf Geografie, Architektur, Bevölkerungsgruppen und Ergebnisse der Geschichte.

Entdecken Sie mit a-tour vom 17. bis 20. November 2011 diese Stadt mit Ihrer großen Geschichte, Bäderkultur, Architektur, gutem Wein und kulinarischen Köstlichkeiten. In einem viertägigen Programm wird die städtebauliche und architektonische Entwicklung Budapests von einem vor Ort lebenden und arbeitenden deutschen Architekten anschaulich und unterhaltsam erläutert. Die Besuche von verschiedenen Bädern, eine Bootstour und Mittag- und Abendessen in ortstypischen Restaurants bilden den idealen Rahmen für eine entspannte Entdeckungstour in dieser wunderbaren Stadt an der Donau.

Mehr Informationen finden Sie hier

BDA Hamburg Studienpreis

Der BDA der Freien und Hansestadt Hamburg und die BDA Stiftung Hamburg verleihen in diesem Jahr zum 11. Mal ihren Studienpreis. Ein verbindliches Thema ist nicht vorgegeben. Eingereicht werden können Projekte, Seminararbeiten, Wettbewerbe, Diplomarbeiten etc., die im Rahmen des Studiums entstanden sind; rein textliche Arbeiten sind ausgeschlossen. Anmeldeschluss ist der 30.09.2011

Architekturexkursionen nach Helgoland

Nach der erfolgreichen Erstexkursion im April wir die Reederei FRS die Architekturexkursionen nach Helgoland fest in ihren Fahrtkalender aufnehmen. Weitere Exkursionen sind für den 14. August, den 11. September und den 16. Oktober geplant.
Entdecken Sie mit a-tour die von Fachleuten gerne als „Blaue Mauritius der jungen bundesrepublikanischen Architektur“ bezeichnete Insel. Mehr Informationen finden Sie hier.

Elbphilharmonie Bau KG klagt gegen ADAMANTA

Die Elbphilharmonie Bau KG hat am Freitag, den 8. Juli 2011 Klage beim Landgericht Hamburg gegen die ADAMANTA eingereicht.  Mit der Klage verfolgt die Stadt das Ziel, den von der ADAMANTA geschuldeten Fertigstellungstermin der Elbphilharmonie gerichtlich klären zu lassen.

Hintergrund der Klage sind die unterschiedlichen Auffassungen der Elbphilharmonie Bau KG und der ADAMANTA, wer die bisher entstandenen Verzögerungen von 14 Monaten auf den vertraglich vereinbarten Fertigstellungstermin beim Bau der Elbphilharmonie zu verantworten hat. Die Elbphilharmonie Bau KG hält nur eine Bauzeitverlängerung von bis zu drei Monaten für gerechtfertigt. Bei einem erfolgreichen Ausgang der städtischen Klage würde daher überwiegend die ADAMANTA die Kosten der bisherigen Verzögerungen zu tragen haben.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler erklärte, das man an einem Punkt angelangt sei, an dem einige Streitfragen nicht mehr zwischen den beteiligten Parteien, sondern nur noch durch Dritte geklärt werden können. Die Frage, wer die entstandenen Bauverzögerungen zu verantworten hat, sei dabei zentral und die Öffentlichkeit habe einen Anspruch auf eine Antwort.

Heribert Leutner, der Geschäftsführer der Elbphilharmonie Bau KG, die für die Stadt die Bauherrenfunktion wahrnimmt,  sagte das man sich bekanntlich seit langem mit der ADAMANTA in Auseinandersetzungen über die Verzögerung der Fertigstellung befindet. Da die ADAMANTA jedoch von der Behauptung, dass allein die Stadt Hamburg sämtliche Verzögerungen zu vertreten habe, nicht abrückt habe man sich nun zur Klage entschlossen. Die interne Prüfung der Unterlagen habe ergeben, dass die ADAMANTA die aktuellen Bauverzögerungen ganz überwiegend zu verantworten hat. In das zur Klärung dieser strittigen Frage notwendige Gerichtsverfahren gehe man sehr zuversichtlich – auch mit Blick auf die erfolgreiche Klage, mit der der Terminplan erstritten wurde.

Da die Feststellungsklage nicht alle strittigen Fragen wird klären können, betonte die Kultursenatorin das grundsätzliche Interesse der Stadt an einer einvernehmlichen Klärung. Man spreche daher mit der ADAMANTA auch über andere Konfliktlösungsmechanismen. Die Stadt sei offen dafür. Solange allerdings keine Einigung darüber erzielt sei, wie diese Lösungsmöglichkeiten aussehen, wahre man mit der Klage die städtischen Interessen.


Herzog & de Meuron

 

Falls Sie sich für eine Führung in der Elbphilharmonie interessieren und gerne mehr über die Architektur erfahren möchten, klicken Sie hier.

Skizzentour

Die Hamburger HafenCity ist das größte stadtentwicklungspolitische Vorhaben in Hamburg. Durch einen schrittweise angelegten Planungs- und Realisierungsprozess sollen ca. 155 ha Hafenflächen unmittelbar im Süden der Innenstadt umstrukturiert werden. Auf ca. 100 ha Landflächen entsteht, nur 800m vom Rathaus entfernt, dieser neue Teil der Innenstadt.

Im Rahmen unserer Skizzentour werden wir mit Bleistift in der „Speicherstadt“ auf Motivsuche gehen. Hier können Sie im Innen- und Außenbereich das Auge schulen und lockere, schnelle Skizzen und Zeichnungen anfertigen. Unser Guide Peter Koch wird Sie dabei begleiten und wir üben spielerisch und locker Architektur und Ornamente zu skizzieren.

Nach einer gemeinsamen Mittagspause geht es dann in die „HafenCity“. Mit verschiedenen Techniken (Schwarz/Weiß, Aquarell) geht es daran, mit wenigen Skizzenstrichen das Wesentliche einer Szene festzuhalten. Wir werden das Erlernte umsetzen und unter fachkundiger Erläuterung den neuen Stadtteil mit ganz anderen Augen betrachten.

Datum: Samstag, 20. August 2011
Uhrzeit: 10.00 bis 16.00 Uhr
Mindestteilnehmerzahl 8 Personen
Maximale Teilnehmerzahl 20 Personen
Preis: netto 59.- Euro
inklusiv Mittagessen in der kultigen Oberhafenkantine und Zeichenmaterialien

Anmeldung unter:
mail@a-tour.de oder telefonisch 040-23939717

Für Anfänger und Fortgeschrittene!

Stadt der Zukunft: Green and healthy?

Der anhaltende Trend zur Verstädterung ist ein zentrales Phänomen der globalen Entwicklung. Die urbane Wende erfordert Strategien und Konzepte für die gesunde und ökologisch tragfähige Gestaltung von Städten und Stadtregionen. Diese Herausforderung steht im Mittelpunkt der Berg- Stiftungsinitiative „Mensch – Gesundheit – Natur“. Laut Ottawa-Charta (1986) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) muss jede Strategie zur Gesundheitsförderung den Schutz der natürlichen und der sozialen Umwelt sowie die Erhaltung der vorhandenen natürlichen Ressourcen zu ihrem Thema machen. Obwohl die Ziele der Gesundheitsförderung sowie des Umwelt- und Naturschutzes häufg übereinstimmen, gibt es auch Felder mit divergierenden Interessen. Gerade in urbanen Räumen sind Umweltressourcen und Gesundheitschancen oft sehr ungleich verteilt. Integrierte Ansätze liegen erst vereinzelt vor. In Wissenschaft und Praxis fehlt eine Systematisierung der vorhandenen Chancen und Potenziale sowie der möglichen Zielkonflikte und Restriktionen. Um diesen und anderen Fragen einer nachhaltigen und gesundheitsfördernden Stadtentwicklung vor dem Hintergrund der Herausforderungen des 21. Jahrhunderts nachzugehen, lädt der Programmbeirat der Fritz und Hildegard Berg-Stiftung im Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft in Kooperation mit der HafenCity Universität Hamburg (HCU) zu der Fachtagung „Stadt der Zukunft“ ein. Der im Rahmen der Fachtagung verfolgte interdisziplinäre Dialog soll dazu beitragen, Gesundheitswissenschaften, Umweltwissenschaften, Stadt- und Raumplanung sowie Ökonomie zu einer übergreifenden Wissenschaftskultur zu verknüpfen.

Die Fachtagung findet am 13.10.2011 in Hamburg statt.

Mer Informationen
katja.saewert@hcu-hamburg.de
www.hcu-hamburg.de/

Hamburg zeichnet Baugemeinschaften aus

Seit mehr als zwanzig Jahren werden in Hamburg Erfahrungen mit Baugemeinschaften gesammelt. Die Baugemeinschaften waren daher aufgerufen, sich mit ihren Häusern und den darin gelebten Konzepten vorzustellen und sich um den mit einem Preisgeld von insgesamt 28.000 € dotierten Baugemeinschaftspreis 2011 zu bewerben. 22 Baugemeinschaften haben sich an dem Wettbewerb beteiligt.

Eine Jury unter dem Vorsitz von Frau Prof. Marlo Riege (Wohnbund) und unter Beteiligung des Oberbaudirektors Prof. Jörn Walter über die  auszuzeichnenden Bau- gemeinschaften. Die Jury insgesamt drei Baugemeinschaftspreise (je 6.000 €). Gewürdigt wurden fünf weitere Projekte für besonders gelungene Lösungen einzelner Bewertungskriterien (je 2.000 €).

Die Preisträger:

Baugemeinschaftspreis der Kategorie I (Baujahr zwischen 1990 und 2007)


Wohnprojekt Greves Garten
Bauherr: Genossenschaft Greves Garten eG
Bergedorf    sowie 14 Einzeleigentümer
Baubetreuer: J. D. Lawaetz-Stiftung
Architekten:     wrs architekten,
Dohse und Stich Architekten

2 Baugemeinschaftspreise der Kategorie II (Baujahr ab 2008)


Baugemeinschaft Schipperort GbR
Bauherr: Baugenossenschaft Schanze eG Wilhelmsburg
Baubetreuer: STATTBAU HAMBURG GmbH
Architekten:     Arge Onix, Kunst + Herbert


Baugemeinschaft StattSchule
Bauherr: Baugemeinschaft StattSchule GbRmbH Altona-Altstadt
Baubetreuer: J. D. Lawaetz-Stiftung
Architekt: planerkollektiv, Wolfram Tietz

Ausstellungen der Wettbewerbsergebnisse
1.    Stadtmodell Hamburg, Wexstraße 7, vom 28. Juni bis 24. Juli 2011
2.    IBA DOCK, Am Zollhafen 12, vom 16. bis 28. August 2011

Oliver Heissner | ready mades

Im Jahr 2002 nutzt Oliver Heissner die Dokumentation der aufwendigen Sanierungsarbeiten am Sprinkenhof, einem neunstöckigen Geschäftshaus im Hamburger Kontorhausviertel, für sehr reduzierte Bilkompositionen in Weiß. Die Arbeiten aus der Serie „ready mades“ sind ein fotografisches Nachdenken über Proportionen, Linienführung, Fläche, Licht, Raumtiefe und über die visuelle Qualität alltäglicher Gegenstände.

ROBERT MORAT | GALERIE
Kleine Reichenstraße 120457 Hamburg

Ausstellung vom 2. Juli bis 15. August 2011
Di-Fr 12-18 Uhr Sa 12-16 Uhr
Eröffnung am 1. Juli um 18 Uhr

Brückenschlag – Die Domplatzachse

Die wichtigste Verbindung zwischen heutiger Innenstadt und der HafenCity ist die Nord-Süd-Achse, die sogenannte Domplatzachse. Sie verbindet den Jungfernstieg und dem Magdeburger Hafen in der HafenCity. Im Rahmen des Festes „Brückenschlag“ führte a-tour am 10. und 11. Juni für die HafenCity Hamburg GmbH Führungen von der HafenCity in die City durch. Knapp 150 Interessierte machten sich mit uns auf den 900m langen Weg und liesen sich die Verbindung von Innenstadt und dem neuen Zemtrum der HafenCity sowie die aktuellen Projekte an dieser Achse erläutern. Es wurde verdeutlicht wie Innenstadt und HafenCity zusammenwachsen.

Erleichterung für den Wohnungsbau

Der Senat hat beschlossen, den Stellplatzschlüssel für Mehrfamilienhäuser in verdichteten innerstädtischen Quartieren um ein Viertel herunterzusetzen. Mussten bislang beim Neubau einer Wohnanlage mit hundert Wohnungen mindestens achtzig notwendige Stellplätze auf dem eigenen Grundstück oder einem Grundstück in der Nähe nachgewiesen werden, so sind zukünftig nur noch sechzig Stellplätze nötig.

Das Gebiet mit dem reduzierten Stellplatzschlüssel umfasst in etwa die Stadtteile innerhalb des Straßenrings 2 und bezieht die Stadtteile Ottensen, HafenCity und die Kernbereiche von Bergedorf und Harburg mit ein.

Durch den reduzierten Stellplatzschlüssel sollen Erleichterungen vor allem für den Wohnungsneubau geschaffen werden. Die Investitionskosten und der Flächenverbrauch werden verringert und statt für Stellplätze können diese Flächen jetzt für ein verbessertes Wohnumfeld oder für Wohnbauflächen selbst zur Verfügung stehen.

SAP verlässt HafenCity

Wie das Abendbaltt berichtet zieht der Software-Konzern SAP in einen Neubau in Rotherbaum.

Für die HafenCity ist dies sicher eine schlechte Nachricht, da somit Hamburgs Vorzeigestadtteil eines seiner Aushängeschilder verliert. Der Weltkonzern SAP, der 2003 in den ersten Neubau in dem städtebaulichen Großprojekt gezogen war ist als weltweit agierende Software Unternehmen bekannt. Die rund 400 Mitarbeitern der Hamburger Niederlassung werden Ende 2012 an die Tesdorpfstraße neben dem Hotel Grand Elysée umziehen. Von eimen Investor wird dort auf sieben Geschossen ein Neubau mit rund 10 000 Quadratmeter Fläche errichtet.

Wie das Abendblatt berichtet hatte die Finanzbehörde das städtische Grundstück zum Verkauf ausgeschrieben. Das Mindestgebot für die begehrten Bauflächen in Hamburger Top-Lage lag bei elf Millionen Euro. Der Investor Müller-Spreer hat sich nach Abendblatt-Informationen gegen zwölf Investoren, darunter Elysée-Besitzer Eugen Block, durchgesetzt.

Der Bauherr wird in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof Dammtor über 40 Millionen Euro investieren. Als Architekten wurde gmp (von Gerkan, Marg und Partner) ausgewählt.

Für den Umzug zum Rotherbaum sprachen offensichtlich die Vorzüge der guten öffentlichen Verkehrsanbindung und die repräsentative Lage.

Für das Image der HafenCity ist der Umzug ein Rückschlag. Es gilt als offenes Geheimnis, dass die Nachfrage nach Büroflächen in der HafenCity dem Angebot hinterherhinkt. Nach den aktuellsten Daten aus dem Juni 2010 stehen etwa 36 000 Quadratmeter Bürofläche leer.

Ideenwettbewerb zur Fußgängerbrücke Lotsekanal

Bis zur Internationalen Bauausstellung (IBA) im Jahr 2013 wird der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) eine bewegliche Fußgängerbrücke über den Lotsekanal errichten, um den Kanalplatz und die Harburger Schloßinsel zu verbinden. Hierzu fand ein Ideenwettbewerb unter Beteiligung des Oberbaudirektors Prof. Jörn Walter statt.

Für die Entwicklung von verschiedenen Entwurfsalternativen wurden drei ausgewählte Ingenieurbüros beauftragt. Die Jury entschied sich einstimmig für den Entwurf der Büros Grassl / Winking Froh aus Hamburg, der eine Drehbrücke mit einem einfeldrigen Landungssteg vorsieht.

Die Entscheidung für eine Drehbrücke zieht insofern ein positives Alleinstellungsmerkmal für Harburg nach sich, als dass der Bezirk zukünftig die einzige funktionierende Drehbrücke in Hamburg besitzen wird. Der Verzicht auf eine während des Öffnungsvorgangs in einer Höhe von 19-20 Meter hoch aufragenden Klappbrücke ist für den geplanten markanten Städtebau auf dem Lotsekai als positiv zu bewerten. Eine Besonderheit stellt die geplante Fotovoltaik-Anlage dar. Aus der Überlegung den Energiebedarf der Brücke auch beim Betrieb, über das übliche Maß hinaus, auf ein absolutes Minimum zu reduzieren, entstand die Idee einer „Autarken Brücke“.

Die Aufenthaltsqualität am Wasser erhält nun ein weiteres Element: eine Sitz- und Aufenthaltsmöglichkeit auf der neuen Drehbrücke direkt über dem Lotsekanal. Durch den Verzicht auf ein auffälliges Maschinengebäude am Lotsekanal und die zurückhaltenden Eingriffe in den Kanalplatz bleibt die Platz- und Raumqualität an den Wasserkanten erhalten.

Die Gesamtkosten für die neue Fußgänger-Drehbrücke über den Lotsekanal werden voraussichtlich 1,5 Mio. Euro betragen. Die Finanzierung erfolgt überwiegend aus Mitteln, die über den Haushalt für die Infrastruktur der Harburger Schloßinsel bereitgestellt werden. Darüber hinaus beteiligt sich auch der Bund mit zusätzlichen Mitteln im Rahmen der Stadtumbau-West-Maßnahmen an der Finanzierung. Der Baubeginn ist für das 2. Quartal 2012 geplant.

Die Entwürfe des Wettbewerbes werden im Rahmen einer Ausstellung beim Harburger Binnenhafenfest am 4. und 5. Juni 2011 präsentiert.


Entwurf „Drehbrücke über den Lotsekanal“
(Bild: Ingenieurbüro Grassl GmbH und Wiking – Froh Architekten BDA)

Ausstellungspavillon zu Nachhaltigkeit in der HafenCity

Das HafenCity InfoCenter im Kesselhaus hat eine ‚grüne‘ Dependance bekommen. Seit Mai 2011 macht der Osaka 9 Nachhaltigkeitspavillon auf der Uferpromenade am  Magdeburger Hafen  die Nachhaltigkeitsthemen der HafenCity anschaulich. Auf 130 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt er einen kompakten Einblick  in die wichtigsten  Themenbereiche der ökologischen Stadtentwicklung. Der HafenCity Nachhaltigkeitspavillon ist auch dezentraler Info-Point für Hamburg als europäische Umwelthauptstadt 2011, bleibt jedoch über das Jahr hinaus erhalten.

Den Ausgangspunkt der Ausstellung bildet die Entwicklung eines alten Industrie- und Hafengeländes zum zentralen Standort für Wohnen, Arbeiten, Freizeit und Kultur („Brownfield Development“). Besonders werden die effiziente Bodennutzung und die hohe Nutzungsdichte erläutert. Die energiesparende Mobilität ist ein weiterer Schwerpunkt: ausgehend von der feinkörnigen Nutzungsmischung wird eine hohe Attraktivität für Fußgänger und Radfahrer geschaffen, die hohe ÖPNV-Qualität ist ein weiteres Merkmal. Der MIV-Anteil (motorisierter Individualverkehr) soll insgesamt auf 30 Prozent sinken. Zu den Themen Bauen und Energieversorgung schließlich werden innovative Ansätze und Projekte vorgestellt:  Das HafenCity Umweltzeichen für nachhaltiges Bauen war das erste seiner Art in Deutschland; die Wärmeversorgung, besonders für die östlichen Quartiere, vereint lokale regenerative Energieträger und extrem niedrige CO2-Emmissionen mit Markteffizienz. Zielsetzung ist es, diese Qualität ohne Subventionen und durch intelligente Steuerung zu erreichen.


Fotos: M. Kunze; Quelle: HafenCity Hamburg GmbH

SmartPlayhouse

SmartPlayhouse baut Spielhäuschen für drinnen und draußen, die nicht nur den Kleinen gefallen. Beeinflusst von zeitgenössischer Architektur sind die Häuser in vier verschiedenen Designs erhältlich: Illinois erinnert an Mies van der Rohes Farnsworth House, Casaforum und Hobikken sind inspiriert von der minimalistischen Kubusarchitektur und Kyoto sieht aus wie eine Miniaturausgabe des Gebäudes „Mikimoto Ginza2“ in Tokyo von Toyo Ito. Die Spielhäuser für Kinder ab drei Jahren bestehen aus Birkensperrholz, das widerstandsfähig gegen feuchte Umgebungen ist. Die Häuschen sehen toll aus und schmücken sicher jeden Garten. Da möchte man noch mal Kind sein!


Foto: SmartPlayhouse
Infos zum Produkt

Drastischer Anstieg von Immobilienpreisen in Hamburg

Wie das Hamburger Abendblatt berichtet steigen Hamburgs Immobilienpreise weiter an. In den begehrten, zentralen Stadtteilen stiegen die Preise im ersten Quartal 2011 pro Quadratmeter im Vergleich zum Jahr 2010 um bis zu 20 Prozent. Das geht aus dem Marktbericht Hamburg des Internetportals immowelt.de hervor.

Danach ist der mit Abstand teuerste Stadtteil die Altstadt. Hier stiegen die geforderten Quadratmeterpreise im ersten Quartal 2011 auf 6.230 Euro (plus 20 Prozent). Nach diesen Angaben entspricht dieser Quadratmeterpreis fast dem Vierfachen des deutschen Durchschnitts (1643 Euro). Die zentrale Lagen an Alster und Elbe sowie das relativ geringe Angebot an Wohnraum machen das Viertel mit den wichtigsten Hamburger Einkaufsstraßen so begehrt. Weitere deutliche Preissteigerungen gibt es in den Stadtteilen Neustadt (plus 15 Prozent auf 4075 Euro) und St. Pauli (plus 12 Prozent auf 3622 Euro).

Auch bei den Mieten zählt Hamburg zu den teuersten Städten in Deutschland. Mit rund 10 Euro liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis in der Hansestadt 61 Prozent über dem bundesdeutschen Niveau. Am meisten müssen Mieter laut immowelt.de pro Quadratmeter in den Stadtteilen Neustadt (13,70 Euro), Othmarschen (13,70 Euro) und St. Georg (13,50 Euro) bezahlen. Mit einem um 16 Prozent gestiegenen Mietpreis von 11,80 Euro schließt St. Pauli mehr und mehr zu diesen Höchstpreisen auf.

Weiter wird berichtet, dass sich verhältnismäßig günstig in den Stadtteilen südlich der Elbe leben lässt: In Harburg kostet der Quadratmeter aktuell 7,60 Euro, in Bergedorf 8 Euro. Allerdings liegen auch diese Preise noch deutlich über dem bundesdeutschen Mietdurchschnitt von 6,20 Euro. In ganz Hamburg sind die Preise für Neuvermietungen 2011 um vier Prozent gestiegen.

Wer in Hamburg Hauseigentümer werden möchte, muss dafür tief in die Tasche greifen. Das gilt vor allem für Stadtteile wie Othmarschen, wo ein Haus inzwischen im Schnitt rund 1,35 Millionen Euro kostet. In Blankenese zogen die Preise für Häuser im vergangenen Jahr um 18 Prozent auf  durchschnittlich 1,2 Millionen Euro an. Selbst im vergleichsweise günstigsten Harburg kosten Häuser durchschnittlich 255.300 Euro.

Keiner weis, wo das noch hinführen wird. Umso wichtiger ist es das der Senat schnellsmöglich seiner Aufgabe nachkommt und den Bau neuer Wohungen fördert. So stellten die Investoren in den vergangenen Jahren meist jeweils nur 3000 bis 4000 Wohnungen fertig, 2009 und 2010 rund 3200. Erforderlich sind hingegen 5000 bis 6000 neue Wohnungen pro Jahr.