Neue Wege für die Wilhelmsburger Reichsstraße

Seit dem 17. Februar 2011 liegen die Planfeststellungsunterlagen zur Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße öffentlich aus. Parallel dazu bietet die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt allen Interessierten die Möglichkeit, bei drei Veranstaltungen mit verschiedenen Experten über das Projekt und seine Bedeutung für den Stadtteil zu diskutieren und sich zu informieren.

Folgende Termine und Schwerpunktthemen sind vorgesehen:

Montag, 28.02.2011 von 19 bis 21 Uhr:
Verlegung der Reichsstraße und dann? – Verkehrsplanung und Mobilität in Wilhelmsburg

Montag, 07.03.2011 von 19 bis 21 Uhr:
Weniger Lärm, mehr Grün – was bringt die Verlegung für die Umwelt?

Montag, 14.03.2011 von 19 bis 21 Uhr:
Spielraum in der Mitte der Elbinsel – Stadtentwicklungsperspektiven für Wilhelmsburg

Ort der Veranstaltungen:
Ausstellungsräume „Wilhelmsburger Perspektiven“, Krieterstraße 18,
Eingang Berta-Kröger-Platz, 21109 Hamburg

Einlass ab 18 Uhr, der Eintritt ist frei.

Architektenwettbewerb für UKE-Kinderklinik entschieden

Heute wurde der Siegerentwurf aus dem Architektenwettbewerb für den Neubau der Kinderklinik am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) vorgestellt. Gewonnen hat das Architektenbüro tönies schroeter jansen (tsj) aus Lübeck, das sich mit seinem „Baum“-Projekt in der finalen Phase des Wettbewerbs gegen acht Architekten aus ganz Deutschland durchgesetzt hat.

Der etwa 40 Millionen Euro teure Neubau soll nicht nur alle Disziplinen der universitären Kindermedizin unter einem Dach vereinen, sondern auch durch eine auf funktionale Abläufe ausgerichtete Infrastruktur unter Wahrung eines kindgerechten Ambientes optimale Bedingungen für die Behandlung der kleinsten und kleinen Patientinnen und Patienten bieten. Dabei spielen „Bäume“ sowohl im Gebäude als auch darum herum eine wichtige Rolle. Auf drei Etagen Platz werden die bisher auf dem UKE-Gelände verstreuten Disziplinen der Kinderheilkunde zusammengeführt. Die Ein- und Zweibettzimmer mit insgesamt 148 Patientenbetten werden auf acht Stationen verteilt, davon drei Intensivstationen. Sie ermöglichen auch eine komfortable Unterbringung der Eltern. Zu Ehren der Hamburger Familie Otto als Förderer wird die Universitäts-kinderklinik nach ‚Werner und Michael Otto’ benannt.


Bild: tsj/UKE

Wohnstandort Innenstadt

Wohnstandort Innenstadt

Ort: Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, Reimarussaal

Nach der Vorstellung des im Entwurf vorliegenden “Innenstadtkonzept Hamburg” Ende letzten Jahres im Rahmen der Veranstaltungsreihe “Stadt im Dialog” führt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zur Vertiefung ausgesuchter Schwerpunktthemen weitere Veranstaltungen mit wechselnden Kooperationspartnern durch.

Zum Thema „Wohnstandort Innenstadt“ lädt die Behörde am 15.Februar zur Diskussion ein.

Podiumsdiskussion mit
Bodo Hafke, Baudezernent Bezirksamt Hamburg-Mitte
Peter Kay, Wohnungsbaugenossenschaft BGFG
Marcus Menzel, HafenCity Hamburg GmbH
Susanne Wegener, Netzwerk Hafencity

Einführung: Peter Jorzick, Hamburg Team
Moderation: Sabine Rheinhold
Start Time: 18:30
Date: 2011-02-15

Entscheidung für IKEA-Fassade gefallen

Helle Fassade mit wenig Blau: so sieht der Siegerentwurf  der Hamburger Architekten Dinse Feest Zurl für die künftige Fassade des IKEA-Einrichtungshauses in Altona aus. Gestern tagte unter dem Vorsitz der Berliner Architektin Prof. Hilde Léon die elfköpfige Jury, der u.a. auch Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter, Bezirksamtsleiter Jürgen Warmke-Rose, Vertreter der Fraktionen der Bürgerschaft, der Bezirksversammlung Altona und von IKEA angehörten.

Nach Auffassung der Jury ist der Entwurf weit weg von der befürchteten blauen Kiste auf der grünen Wiese und passt mit seiner Pfiffigkeit gut zu IKEA. Der Entwurf soll die Richtung vorgeben, die nun weiter verfolgt wird.

An dem Fassadenwettbewerb haben sechs eingeladene Architekturbüros in einem anonymisierten Verfahren teilgenommen.  Aufgabe war, die Fassade mit offener Großgarage in einem Vorentwurf zu planen. Dabei ging es ausschließlich um die „Außenhaut“ des Gebäudes.  In einer ersten Jury-Sitzung Anfang Dezember 2010 wurden drei Entwürfe ausgewählt, die noch einmal verfeinert und detaillierter ausgearbeitet wurden.

Alle sechs Entwürfe werden vom 15.3.2011 bis 24.3.2011 im Stadtmodell in der Wexstraße 7 öffentlich präsentiert

Der Abriss des ehemaligen Frappant-Gebäudes hat begonnen. Im September 2011 soll der Neubau starten, geplante Eröffnung im Frühjahr 2013.

Siegerentwurf  der Hamburger Architekten Dinse Feest Zurl für die künftige Fassade
des IKEA-Einrichtungshauses in Altona (Bild: Dinse Feest Zurl)

Wohnen in der Innenstadt

Nach der Vorstellung des im Entwurf vorliegenden „Innenstadtkonzept Hamburg“ Ende letzten Jahres im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadt im Dialog“ führt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zur Vertiefung ausgesuchter Schwerpunktthemen weitere Veranstaltungen mit wechselnden Kooperationspartnern durch.

Zum Thema „Wohnstandort Innenstadt“ lädt die Behörde am 15. Februar zur Diskussion ein.

Podiumsdiskussion mit
Bodo Hafke, Baudezernent Bezirksamt Hamburg-Mitte
Peter Kay, Wohnungsbaugenossenschaft BGFG
Marcus Menzel, HafenCity Hamburg GmbH
Susanne Wegener, Netzwerk Hafencity

Einführung: Peter Jorzick, Hamburg Team
Moderation: Sabine Rheinhold

Termin:
15. Februar 2011, 18.30

Ort:
Patriotischen Gesellschaft, Trostbrücke 6, Reimarussaal
Eintritt frei

Was passiert 2011 in der HafenCity?

Was wird 2011 in der HafenCity passieren? Was wurde aus den Plänen für 2010?
Das Hamburger Abendblatt hat sich im Hafen umgesehen und berichtete in der Serie der Hafen und die HafenCity:

1. Öko-Musterknabe: Energiesparen, nachhaltiges Wirtschaften: Die HafenCity ist beim Bauen oft mustergültig. 2011, in dem Jahr, in dem Hamburg europäische Umwelthauptstadt wird, soll sie das auch öffentlich zeigen. Im Februar wird am Magdeburger Hafen der „Nachhaltigkeits-Pavillon“ eröffnet. Auf 130 Quadratmetern ist dort zu sehen, wie ökologisch gebaut und geheizt wird in Hamburgs jüngstem Stadtteil.

2. Grüne Hügel: Im April will die HafenCity GmbH einen neuen Park mit einem großen Familienfest einweihen. Grüne Grashügel und eine Spielwiese sind wesentliche Bestandteile des Sandtorparks, der gleichzeitig eine Art Schlussstein in diesem HafenCity-Quartier ist.

3. Soziales Wohnen: Im Quartier Am Lohsepark ist Ende des Jahres 2011 Baustart für die ersten öffentlich geförderten Wohnungen in der HafenCity. Im Erdgeschoss dieser neuen Gebäude sollen eine Kita, Arztpraxen und auch Läden und Cafés einziehen. Insgesamt sind in diesem Quartier und drum herum 800 neue Wohnungen geplant. Allerdings nicht nur als Sozialwohnungen, sondern auch als Lofts, Mehrg-enerationenhäuser und Baugemeinschaften.

4. Kreatives Herz: Östlich des Magdeburger Hafens werden mitten in der HafenCity gleich mehrere Bauprojekte beginnen, die eines vereint: Kreative, Künstler und Menschen mit ungewöhnlichen Ideen kommen dort zum Zug. So wird dort beispielsweise ein Musikerhaus mit schalldichten Übungsräumen gebaut. Baustart ist dann auch für das Designzentrum mit Wohnungen und Ateliers für Kreative. Auch das „integrative“ Stadthotel, in dem Behinderte einen Job finden, wird dort gebaut. Und die Regenbogenkämpfer von Greenpeace wollen hier ihre neue Deutschlandzentrale bauen.

5. Schönes Scharnier: Die Speicherstadt auf der einen Seite, gegenüber das Internationale Maritime Museum im historischen Kaispeicher und das neue Überseequartier nebenan – der neue Platz samt prächtiger Promenade am Magdeburger Hafen dürfte einer der spannendsten der ganzen Stadt werden und soll Alt und Neu am Hafen quasi verschmelzen: Am 11. und 12. Juni wird er mit einem großen Fest eingeweiht.

6. Kino und Theater: Bisher lagerten dort Baumaterialien und schweres Gerät. Nun will die HafenCity GmbH ein noch freies Grundstück am Überseequartier für eine kulturelle Nutzung verkaufen. Interessenten von Theater- sowie Kinobetreibern gebe es bereits, unter anderem für eine Art Luxuskino. Die Entscheidung fällt im Jahr 2011.

7. „Spiegel“ an der Spitze: Im Sommer wird die „Spiegel“-Gruppe ihre Hamburger Redaktionen in einem 30 000 Quadratmeter großen Neubau an der Ericusspitze zusammenführen. Der Entwurf des dänischen Büros Henning Larsen Architects wird von der Robert Vogel GmbH gebaut und erhält das Umweltzeichen in Gold für einen besonders niedrigen Energieverbrauch. Unter anderem werden in dem Verlagshaus Erdwärme und Sonnenenergie genutzt.

8. Erstes Hotel der HafenCity: Im März soll das Designhotel 25hours als erste Herberge der HafenCity ein 170-Zimmer-Haus eröffnen. Das Gebäude ist Teil des nördlichen Überseequartiers, in dem bereits Ende dieses Jahres die ersten Läden bezogen wurden. Der südliche Abschnitt dieses zentralen Herzstücks der HafenCity wird 2011 weiter eine Großbaustelle sein.

9. Im Osten was Neues: 5800 Wohnungen sollen hier einmal gebaut werden. Das zeigt deutlich, wo der Schwerpunkt in der östlichen HafenCity liegt. 2011 wird der Senat voraussichtlich endgültig den dafür notwendigen Masterplan verabschieden und die ersten Grundstücke ausschreiben.

Podiumsdiskussion: Wer macht Stadt?

HAK-Podiumsdiskussion: „Wer macht Stadt? Metropolenentwicklung und Planungskultur in Hamburg“ am 20.1.11

Die gescheiterte Bebauung des Domplatzes, der verhinderte Abriss des Gängeviertels und die in Frage gestellte Einführung der Stadtbahn sind einige der Vorhaben, die besonders intensiv und widersprüchlich in der Hamburger Öffentlichkeit diskutiert wurden. Entscheidungen, im Rahmen der repräsentativen Demokratie von politischen Gremien gefällt, werden immer häufiger durch Volksabstimmungen oder Bürgerbegehren in Frage gestellt und immer öfter auch gekippt. Woran liegt das? Haben Politik und Verwaltung, Stadtplaner und Architekten, Investoren und Projektentwickler den Zeitgeist einer neuen Beteiligungs- und Aktivierungskultur verpasst? Brauchen wir eine neue Planungskultur, um Metropolen wie Hamburg zukünftig entwickeln zu können? Kann in einem solchen Milieu überhaupt noch fortschrittliche Stadtentwicklung verfolgt und umgesetzt werden? Oder benötigen wir in Zukunft PR-Agenturen, die für die bauliche Entwicklung der Metropolen ein freundliches Klima schaffen? Diese und viele andere Fragen sollen mit Vertretern aus der Politik, Verwaltung und Wissenschaft diskutiert werden.

Programm:
Begrüßung: Volker Rathje, AK Stadtentwicklung der HAK
Input: Christoph Twickel Twickel, Autor, Hamburg

Podium:
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor Hamburg

Prof. Engelbert Lütke-Daldrup, Staatssekretär a.D., Geschäftsführer
„Agentur für Stadtentwicklung“, Berlin
Christoph Twickel
Andreas Pfadt, Stadtplaner, Hamburg

Moderation: Prof. Ullrich Schwarz, Hamburgische Architektenkammer

Im Anschluss Gespräche bei Wein und Brezeln

Ort:
Aula der neuen Katharinenschule,
Am Dalmannkai 18, Hafencity

Zeit:
20. Januar 2011, 18.30 Uhr

Veranstalter:
Hamburgische Architektenkammer, Arbeitskreis Stadtentwicklung

Kolloquium „Zwischen Kanon und Beliebigkeit“

HAK-Kolloquium „Zwischen Kanon und Beliebigkeit. Die Rolle von Vorbildern / Leitbildern in der Architektur und ihr Entstehen und Vergehen“.

In der Architektur ist die Zeit des Kanons und epochenprägender dominanter Stile bzw. Konzepte lange vorbei. Es stellt sich die Frage, ob es überhaupt noch so etwas wie einen elementaren fachinternen Grundkonsens gibt. Kann es ihn geben, sollte es ihn geben? Zumindest als Basis dafür, dass  ein disziplinärer Diskurs stattfinden kann und nicht eine Zersplitterung des Faches in Branding Nischen oder Privatweltbilder? Die Postmoderne öffnete die Schotten für die berühmte Pluralität, die angeblich von allen fröhlich genossen wurde. Heute hat es den Anschein, dass die Überfülle des Möglichen und Wählbaren nicht immer nur fröhlich macht. Dem Architekten stehen heute im Prinzip alle formalen Sprachen zur Verfügung, technisch ist ohnehin alles machbar, sofern das Geld dafür da ist.

Wie geht man damit um? Ist nun alles gleich gut/gleich schlecht? Woher bezieht der Architekt heute aber die Standards für seine Entscheidungen? Können ihm biographisch eingeprägte Vorbilder dabei helfen? Für die Älteren hießen die Helden der Architektur vielleicht Le Corbusier und Mies oder Schumacher und Tessenow, für eine mittlere Generation vielleicht Rossi oder Koolhaas. Gibt es solche Helden heute überhaupt noch? Oder muss sich heute jeder für sich und jeder ganz anders seinen Privatkanon zusammenbasteln –  aus wechselnden Versatzstücken mit relativ kurzer Halbwertzeit? Und mit einer intellektuellen Geltungskraft, die an der eigenen Bürotür schon endet?Auf welcher Ebene könnten solche geistigen Inseln miteinander in ein halbwegs argumentatives Gespräch kommen? Liegt diese mögliche Referenzebene vielleicht außerhalb der Architektur – Moral, Politik, Theorie? Oder ist alles nur eine Frage des Marktes?

Programm:
1. Orientierungen
Anmerkungen zur Fragestellung Ullrich Schwarz, Hamburg
Historische Einführung Klaus Jan Philipp, Stuttgart:
Individuelle Verbindlichkeiten. Von der Grand Tour zur Privatmythologie Andreas Ruby, Berlin:
Wird Kultur kontingent? Ulrich Greiner, Hamburg

2. My Favourites – oder bin ich mein eigener Held?
Günter Wilkens, Hamburg
Jürgen Böge, Hamburg
Andreas Hild, München
Jörg Leeser, Köln

3. Diskussion
Moderation Ullrich Schwarz und Andreas Ruby

Termin:
21. Januar 2011, 14.00 – 18.00 Uhr

Ort:
Warburg Haus, Heilwigstraße 116

Veranstalter:
Hamburgische Architektenkammer

Ausstellung Wettbewerbsergebnis Baakenhafenbrücke

Die ca. 130 Meter lange Baakenhafenbrücke in der Hafencity soll zukünftig  den nördlichen Teil des Quartiers Baakenhafen mit dem Südteil verbinden. Der Siegerentwurf, aber auch alle weiteren Entwürfe des interdisziplinären Realisierungswettbewerbs werden in einer Ausstellung in der Coffee Plaza präsentiert.

Die Ausstellung ist noch bis 30.1.2011 von Montags bis Sonntag in der Zeit von
11 – 19 Uhr in der Coffee Plaza, Am Sandtorpark 4 zu sehen.

Der nächste Frühling kommt bestimmt…

Vom 06. bis 09. April 2011 zeigen wir auf unserer Architektur- und Weinreise das Baskenland. Mit Start- und Endpunkt in Bilbao zeigen wir auf dieser Rundreise die Städte San Sebastian, Pamplona sowie die Weinbauregionen La Rioja und Vitoria. Entdecken Sie mit uns ausergewöhnliche Architektur in dieser äußerst abwechslungsreichen Region.

Mehr Informationen finden Sie hier

Baubeginn für Neubau der HCU

Am Montag war es soweit. Die Bauarbeiten für den Neubau der HafenCity Universität Hamburg (HCU) wurden offiziell gestartet. In Anwesenheit von über 400 Gästen hat Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach zusammen mit dem Präsidenten der HCU Hamburg, Dr.-Ing. Walter Pelka, per Knopfdruck den ersten von insgesamt 612 Bohrpfählen gesetzt, die später das gesamte Bauwerk tragen werden.

Der rund 66 Mio. Euro teure Neubau am Magdeburger Hafen, der nach seiner Fertigstellung durch architektonische Qualität, eine konzeptionelle Funktionalität und seine Nachhaltig überzeugen soll, sichert der HCU den dringend benötigten Raum, damit die bislang räumlich getrennten Disziplinen Architektur, Bauingenieurwesen, Geomatik und Stadtplanung unter einem Dach vereint werden können. Die im Jahr 2006 gegründete HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Derzeit ist sie noch auf mehrere Standorte in der Stadt verteilt.

a-tour wünscht Ihnen

eine besinnliche Adventszeit, ein schönes Weihnachtsfest und ein erfolgreiches Jahr 2011.

Entwicklungskonzept für die Innenstadt

Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter hat am 02.12. im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Stadt im Dialog“ das Konzept vorgestellt. Daran schloss sich eine Podiumsdiskussion mit Frau Dr. Ulrike Murmann, Herr Heinrich Grüter und Prof. Gert Kähler an.

Das neue Innenstadtkonzept soll das Zusammenwachsen von historischem Stadtkern und maritimer Stadterweiterung, der HafenCity, voranbringen und verfolgt das Ziel einer zukunftsorientierten, vielseitigen Nutzungsmischung aus Wohnen, Kultur, Arbeit und Freizeitaktivitäten. Die zentralen Fragen der künftigen Entwicklung werden in den folgenden thematischen Handlungsfeldern beleuchtet:

Öffentliche Räume kultivieren, verknüpfen und beleben
Die Innenstadt als Wohnort weiterentwickeln
Angebotsvielfalt und neue Lagen des Einzelhandels stärken
Die Innenstadt als zentralen Dienstleistungsstandort festigen
Die Innenstadt als Zentrum der Kultur weiterentwickeln
Gestaltqualität der Innenstadt bewahren und profilieren
Verkehr stadtverträglich organisieren und gestalten

Darüber hinaus widmet sich das Innenstadtkonzept exemplarisch den Räumen in der Innenstadt, die für die Verbindung mit der HafenCity eine besondere Relevanz haben. Neun „Wege“ wurden vorgestellt. Sie spiegeln die aktuellen Akzentsetzungen in der städtebaulichen Planung wider, gleichzeitig „redefinieren“ sie den öffentlichen Raum durch ein Netzwerk neuer Verknüpfungen. Anhand einer vertieften Betrachtung werden der Charakter des Raumes definiert, die Defizite benannt und die Potenziale und Maßnahmen zur Entwicklung festgemacht.

Die neun „Wege“:
Der Wallring
Ludwig-Erhard-Straße und Willy-Brandt-Straße
Von der Binnenalster zum Magdeburger Hafen
Vom Ballindamm zum Baakenhöft
Vom Rathausplatz zum Kreuzfahrtterminal
Vom Hopfenmarkt zum Sandtorkai
Von der Binnenalster zur neuen Elbphilharmonie
Vom Domplatz zum Museum für Kunst und Gewerbe
Vom Gänsemarkt zum Dammtor-Bahnhof

Hamburg erhält einen Opernboulevard

In der Hamburger Innenstadt entsteht ein weiterer Business Improvement District (BID). Die Grundeigentümer und die Freie und Hansestadt Hamburg investieren gemeinsam 4,7 Mio. Euro in die Umgestaltung der Dammtorstraße. Mit Bau- und Marketingmaßnahmen soll das 280 Meter lange Teilstück zwischen Gänsemarkt und Esplanade in einen Boulevard mit hoher Aufenthaltsqualität verwandelt werden. Die Stadt saniert die Fahrbahnen der Dammtorstraße und den Untergrund der Gehwege. Die Grundeigentümer des BID investieren rund 2,25 Mio. Euro in die aufwändige Gestaltung des öffentlichen Raums.

Die Pläne für die Umgestaltung der Dammtorstraße entstanden in enger Abstimmung zwischen den Grundeigentümern, dem Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer, den Landschaftsarchitekten von Breimann & Bruun sowie den Verkehrsplanern von Argus. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und das Bezirksamt Hamburg-Mitte haben die Planungen und die Grundeigentümer aktiv unterstützt.

Die geplante Laufzeit für das BID beträgt drei Jahre. Die Bauarbeiten beginnen voraussichtlich im zweiten Quartal 2011 und dauern bis Ende 2012.

Öffentliche Vorstellung der Planungen Mitte Altona

Gestern Abend fand unter großem öffentlichen Interesse die Vorstellung der Ergebnisse des städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerbs „Mitte Altona“ statt. Der Hamburger Oberbaudirketor Prof. Jörn Walter präsentierte knapp 300 interessierten Bürgerinnen und Bürgern die prämierten Entwürfe. Vor allem wurden die unterschiendlichen Ansätze der Preisträger erläutert und die Vorzüge des Siegerentwurf des Architekturbüros André Poitiers Architekt mit arbos Freiraumplanung detailiert vorgestellt. Jörn Walter erläuterte, dass dieses Projekt eine große Chance für Hamburg und vor allem Altona darstellt und dass die Realisierung von geplanten 3500 Wohnungen in allen Preissegementen eine Antwort auf die Probleme des Wohnungsmangel in Hamburg sein könnte.  Durch die geplante Verlagerung des Fernbahnhofs Altona nach Norden zum Diebsteich gibt auch nördlich des Wettbewerbsgebietes weitere städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten.
Prof. Walter geht davon aus, dass die Verlegung des Bahnhofs Altona bis 2016 abgeschlossen ist. Die Realisierung des Wettbewerbgebiet könnte allerdings schon früher erfolgen, da große Flächen des Planungsgebite den drei Mitauslobern des Wettbewerbs (Deutsche Bahn AG, aurelis Real Estate und Holsten-Brauerei AG) gehören.

Hamburgs lebendige Mitte – Neues vom Oberbaudirektor

Am 2. Dezember findet die 4. Stadt im Dialog-Veranstaltung zum Thema „Vorstellung des Innenstadtkonzeptes – wie geht es weiter mit der Hamburger City?“ statt.

Welche Potenziale kann die Stadtentwicklung erschließen, wie kann ein Innenstadtkonzept den vielen Bedürfnissen gerecht werden? Wie wird es weitergehen mit der Hamburger Innenstadt? Um diese und andere Fragen gemeinsam mit Experten zu diskutieren, lädt die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt alle interessierten Hamburgerinnen und Hamburger zu einer Veranstaltung in der reihe „Stadt im Dialog“ ein:

Begrüßung & Einführung
Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt

Kurzfilm „Hamburgs lebendige Mitte“
Autor: Stefan Mischer

Vortrag „Vorstellung des Innenstadtkonzeptes“
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor

Podiumsdiskussion:
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor
Dr. Ulrike Murmann, Hauptpastorin St. Katharinen
Heinrich Grüter, Trägerverbund Projekt Innenstadt e.V. Hamburg
Prof. Gert Kähler, Architekturkritiker
Moderation: Herbert Schalthoff

2. Dezember 2010, 19-21 Uhr, Einlass ab 18 Uhr
Passage-Kino, Mönckebergstraße 17

Begrüßung & Einführung
Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt

Kurzfilm „Hamburgs lebendige Mitte“
Autor: Stefan Mischer

Vortrag „Vorstellung des Innenstadtkonzeptes“
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor

Podiumsdiskussion:
Prof. Jörn Walter, Oberbaudirektor
Dr. Ulrike Murmann, Hauptpastorin St. Katharinen
Heinrich Grüter, Trägerverbund Projekt Innenstadt e.V. Hamburg
Prof. Gert Kähler, Architekturkritiker
Moderation: Herbert Schalthoff

Datum: 2.12.2010
Einlass: ab 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr
Ort: Passage Kino, Mönckebergstraße 17

Wettbewerb Mitte Altona entschieden

Am 18. November 2010 hat sich die Jury des städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerbs für den Entwurf des Hamburger Architekturbüros André Poitiers Architekt RIBA Stadtplaner mit arbos Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Hamburg als Sieger entschieden.

Nach Auffassung der Jury zeichnet sich der Siegerentwurf dadurch aus, dass er ein solides Konzept für die gesamte Fläche biete und auch über den relativ langen Umsetzungszeitraum tragfähig erscheine. Er füge sich hervorragend in den Stadtgrundriss ein, insbesondere auch in die unmittelbare Nachbarschaft der Harkortstraße und biete einen gut nutzbaren Stadtteilpark. Auch der erste Bauabschnitt allein ergebe schon ein rundes und stimmiges Konzept. Besonders positiv beurteilte die Jury die Lösung für den Güterbahnhof: eine rhythmische Überbauung des Ostflügels mit Wohnhäusern, eine gute Lösung für die Nordhalle mit Einbindung der Dachkonstruktion in den Park. Diese Lösung wird auch vom Denkmalschutz befürwortet. Der Entwurf realisiere zudem die gemeinsame Zielsetzung der Auslober für einen sehr hohen Wohnanteil.

Durch die geplante Verlagerung des Fernbahnhofs Altona nach Norden zum Diebsteich und das Freiwerden weiterer benachbarter Flächen ergeben sich für Altona neue städtebauliche Entwicklungsmöglichkeiten. Um diese einmalige Chance in einem transparenten und effektiven Verfahren für die Ideen- und Konzeptentwicklung  zu nutzen, wurde ein städtebaulich-landschaftsplanerischer Wettbewerb durchgeführt. Dieser hatte zum Ziel, die zukünftigen Nutzungen auf der Wettbewerbsfläche räumlich zu strukturieren und städtebauliche und landschaftsplanerische Ideen zur künftigen Gestaltung des neu entstehenden Quartiers zu entwickeln.

Der Wettbewerb wurde gemeinsam von der Freien und Hansestadt Hamburg sowie den drei Eigentümern der Flächen (Deutsche Bahn AG, aurelis Real Estate und Holsten-Brauerei AG) ausgelobt. Die Freie und Hansestadt Hamburg besitzt keine eigenen Flächen im Wettbewerbsgebiet.

Im Zeitraum von Juli bis November 2010 hatten zehn zum Wettbewerb eingeladene Planungsbüros die Aufgabe, ein städtebaulich-landschaftsplanerisches Konzept für die Gestaltung des neuen Quartiers zu entwerfen. Das neue Quartier soll schwerpunktmäßig als Wohnstandort dienen, sich baulich und funktional in die benachbarten Quartiere einfügen und ausreichend Freiflächen für die neuen Nutzungen wie auch für die bestehenden Nachbarquartiere erhalten.

Der Wettbewerb wurde nach zwei Teilflächen unterschieden: Die erste umfasste die Flächen westlich der Harkortstraße. Dies war der so genannte Realisierungsteil des Wettbewerbs, da die teilnehmenden Büros für diese Flächen eine städtebaulich-landschaftsplanerische Figur ausarbeiten sollten, die so detailliert und konkretisiert sein sollte, dass sie im Anschluss (ggf. mit kleinen Korrekturen) umgesetzt werden kann. Diese schnelle Realisierung ist möglich, da diese Flächen bereits heute entwidmet sind, was bedeutet, dass sie planrechtlich nicht mehr als Bahnfläche ausgewiesen sind und somit nicht mehr unter der Planungshoheit des Eisenbahnbundesamtes stehen.

Der zweite Teil des Wettbewerbs war der so genannte Ideenteil für Flächen, die heute noch dem Bahnbetrieb dienen und erst nach einer möglichen Verlagerung des Fernbahnhofs Altona für eine städtebauliche Entwicklung genutzt werden können. Um trotzdem die Chance auf ein einheitliches Stadtquartier zu erhalten, sollten die Wettbewerbsteilnehmer die gesamte Fläche beplanen, allerdings in unterschiedlichen Detaillierungsgraden. Auf diese Weise soll für die Gesamtfläche eine Planung aus einem Guss gewährleistet werden.

Der Jury gehörten 25 Personen an unter Vorsitz von Prof. Christiane Thalgott, Stadtbaurätin i. R., München. Zur Jury zählten Vertreter der Grundeigentümer als Auslober des Wettbewerbs, Vertreter der Politik (sowohl aus der Hamburgischen Bürgerschaft wie auch aus dem Bezirk Altona) sowie Vertreter der Verwaltung (sowohl von den Behörden der Stadt als auch vom Bezirk Altona).

Um auch die Belange der Bürger in diesem Verfahren mit zu berücksichtigen, wurde in diesem Wettbewerb eine besondere Vorgehensweise gewählt: Zusätzlich zu den Fach- und Sachpreisrichtern waren sechs Bürgervertreter im Preisgericht vertreten. Diese wurden zum einen von der lokalen Bezirkspolitik benannt, zum anderen wurden die Bürgervertreter von den Altonaern selbst auf einer ersten Beteiligungsveranstaltung im  Juni ausgewählt. Die Bürgervertreter hatten einen Sonderstatus als nicht stimmberechtigte Gäste der Jury, die sich in allen Diskussionen einbringen konnten und den Belangen der Bürger in den Beratungen der Jury Ausdruck verleihen konnten.

2. Preis ARGE rohdecan/translocal, Dresden mit Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden

3. Preis AS&P Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt a.M.

Ankauf petersen pörksen partner architekten + stadtplaner bda, Hamburg mit SINAI Faust.Schroll.Schwarz, Berlin


1. Preis André Poitiers mit arbos Freiraumplanung

Städtebaulicher Wettbewerb Campus Bundesstraße

Es ist das erklärte Ziel des Hamburger Senats, der Universität Hamburg und des Bezirks Eimsbüttel, die Universität in den kommenden Jahren am Standort in Eimsbüttel umfassend zu erneuern und auszubauen. Angesichts der dringenden Erweiterungs- und Modernisierungsbedarfe im Bereich der Bundesstraße (Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaft) soll der Prozess dort mit einem städtebaulichen Wettbewerb zur Umgestaltung des Campus beginnen. Um ein Höchstmaß an Transparenz und Akzeptanz insbesondere im Stadtteil zu erreichen, sollen auch die Bürgerinnen und Bürger frühzeitig einbezogen werden.

Unter dem Motto „Uni baut Zukunft“ findet am 30. November eine öffentliche Auftaktveranstaltung statt, zu der alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen sind. Hier werden das Wettbewerbs- und das Beteiligungsverfahren für den ersten Bauabschnitt des Campus Bundesstraße erläutert: Was ist der Anlass für die Planung? Was sind die Rahmenbedingungen für den Wettbewerb? Wie sieht der zeitliche Fahrplan aus? Und wie können sich die Bürger an dem Verfahren beteiligen.

Dienstag, 30. November 2010, 20.00 Uhr
Geomatikum, Hörsaal 1, Bundesstraße 55, 20146 Hamburg

Teilnehmer:  Dr. Herlind Gundelach, Senatorin für Wissenschaft und Forschung
Prof. Dr. Dieter Lenzen, Präsident der Universität Hamburg
Dr. Torsten Sevecke, Bezirksamtsleiter Eimsbüttel

Im Rahmen des Beteiligungsprozesses werden unter anderem moderierte Fokus-Gruppen angeboten, in denen sich alle Interessierten mit Ihren Fragen und  Anregungen in den Prozess einbringen können. Die ersten Termine für die Bürgerbeteiligung finden im Dezember jeweils von 19.00 bis 22.00 Uhr zu folgenden Themen bzw. für folgende Gruppen statt:

07.12.2010, Fokusgruppe „Angehörige der Universität“ (Studierende/Fakultät/Verwaltung)
13.12.2010 Fokusgruppe „Anwohner und Anwohnerinnen“
16.12.2010 Fokusgruppe zum Thema „Städtebauliche Fragen“

Interessierte können sich ab sofort per Mail anmelden: kontakt@uni-baut-zukunft.hamburg.de. Der genaue Ort für die Gruppen mit maximal 25  Teilnehmern wird noch bekannt gegeben.

Zwischen Rotlichtarchitektur und Gentrifizierung. Der Kiez.

Kultwerk-Gespräch zwischen dem Architekturkritiker und Autor Till Briegleb, dem Architekturkritiker Claas Gefroi und dem Architekten und Gründer von a-tour Architekturführungen Torsten Stern über die städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungsprozesse auf dem Kiez in St. Pauli, auch Gentrifizierung genannt. Moderation Stadtplaner Peter Koch aus dem Kultwerk-Team. Kultwerk lädt vor diesem Gespräch ein zu einer Architekturführung mit Torsten Stern über die Reeperbahn und deren Seitenstrassen.

Eintritt € 5

Dienstag, 07. Dezember 2010, 20 Uhr

Architekturführung über die Reeperbahn und deren Seitenstrassen Treffpunkt 18:30 h vor dem Kultwerk.
Kulturwerk West
Kleine Freiheit 42, Hamburg – St. Pauli

Zwischen Rotlichtarchitektur und Gentrifizierung. Der Kiez.
Kultwerk-Gespräch zwischen dem Architekturkritiker und Autor Till Briegleb, dem Architekturkritiker Claas Gefroi und dem Architekten
und Gründer von a-tour Architekturführungen Torsten Stern über die städtebaulichen, wirtschaftlichen und sozialen Veränderungsprozesse auf dem Kiez in St. Pauli, auch Gentrifizierung genannt. Moderation Stadtplaner Peter Koch aus dem Kultwerk-Team. Kultwerk lädt vor diesem Gespräch um 18:30 h ein zu einer Architekturführung mit Torsten Stern über die Reeperbahn und deren Seitenstrassen. Treffpunkt 18:30 h vor dem Kultwerk.

Eintritt € 5

Mitte-Altona Wettbewerbs-Ergebnisse und Termine

Die Flächen westlich der Harkortstraße stehen in den folgenden Jahren für eine städtebauliche Weiterentwicklung Altonas zur Verfügung. Große Flächen entlang der Harkortstraße sind bereits seit Jahren ungenutzt. Falls die Deutsche Bahn, wie angedacht, den Fernbahnhof Altona zum heutigen S-Bahnhof Diebsteich verlagert, würden weitere Flächen frei, auf denen ein neues familienfreundliches Wohnquartier mit einer großen Grünanlage entstehen kann.

Die Ergebnisse des städtebaulich-landschaftsplanerischen Wettbewerbs, der zwischen Juli und November 2010 durchgeführt wurde, werden nun der breiten Öffentlichkeit vorgestellt. Am 18.11. findet die Jurysitzung des städtebaulichen Wettbewerbs statt, der für das knapp 30 ha große Plangebiet in Altona wesentliche Rahmenbedingungen festlegt. Am 24.11.2010 sollen dann die Ergebnisse der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

Folgende Architektinnen und Architekten wurden von den Auslobern in Abstimmung mit der Freien und Hansestadt Hamburg für dieses Verfahren gesetzt:

AS&P Albert Speer & Partner GmbH, Frankfurt a.M.
mit bürointernem Landschaftsarchitekten

BOLLES+WILSON GmbH & Co. KG, Münster
mit McGregor Coxall, Sydney

Prof. Klaus Theo Brenner,Berlin
mit Topos Stadtplanung, Landschaftsplanung, Berlin

gmp von Gerkan, Marg und Partner, Hamburg
mit WES & Partner Landschaftsarchitekten, Hamburg

André Poitiers Architekt RIBA Stadtplaner, Hamburg
mit arbos Freiraumplanung GmbH & Co. KG, Hamburg

ARGE rohdecan/translocal, Dresden
Rehwaldt Landschaftsarchitekten, Dresden

Spengler – Wiescholek Architekten Stadtplaner, Hamburg
mit Kontor Freiraumplanung, Hamburg

petersen pörksen partner architekten + stadtplaner bda, Hamburg
mit SINAI Faust.Schroll.Schwarz, Berlin

Trojan Trojan + Partner, Darmstadt
mit WGF Nürnberg Landschaftsarchitekten, Nürnberg

West 8 Urban Design & Landscape Architecture, Rotterdam
mit bürointernem Landschaftsarchitekten

Termine im Überblick:

Mittwoch, 17.11., ab 19 Uhr
Bürgerinitiative “Altopia”
Theodor-Haubach-Schule, Haubachstraße 55

Donnerstag, 18.11. ganztätig
Jurysitzung Preisgericht (nicht-öffentlich)

Freitag, 19.11. ab 13.30 Uhr
Pressekonferenz der BSU im Altonaer Rathaus

Mittwoch, 24.11.2010 in der Halle des Phoenixhofes, Ruhrstraße 11, 22761 Hamburg
17.30 bis 19 Uhr Ausstellung der bepreisten Wettbewerbsbeiträge
19 bis 21 Uhr Oberbaudirektor Prof. Jörn Walter stellt die Wettbewerbsergebnisse vor

Neue Hamburger Architektur 3

Im Rahmen der Vortragsreihe „Neue Hamburger Architektur 3“ hat die Hamburgische Architektenkammer am 17. November Schenk +  Waiblinger Architekten eingeladen.

Mittwoch, den 17. November 2010, 19 Uhr
Freie Akademie der Künste
Klosterwall 23, Hamburg

Eintritt € 3

Schenk +  Waiblinger Architekten