Aussicht auf Veränderungen

Vom 09. September bis zum 03. Oktober sind in und um die S-Bahnhöfe Harburg, Wilhelmsburg, Veddel, Landungsbrücken und Altona mittwochs bis sonntags 16 Projekte zu sehen, darunter Installationen, Skulpturen, Filme, Performances und Architekturen. Die S3 wird dabei zum Ausstellungs-Shuttle, mit dem man zu den zahlreichen Projekten auf beiden Elbseiten gelangt.

Man kann in Wilhelmsburg „probewohnen“, eine schwimmende Skulptur aus Discokugeln unter der Autobahn bewundern, eine 426 Meter lange und 2 Meter hohe Bildfolge im Alten Elbtunnel passieren, Wunscharchitekturen von Grundschülern begehen und sich ein Bild davon machen, wie der programmatische „Sprung über die Elbe“ von Künstlern und den Menschen vor Ort wahrgenommen wird – als Wunsch, als Wirklichkeit, als bloße Behauptung oder gar als Bedrohung? Man kann durch die Stadt schweifen, wie man es in der Eile des Alltags nie tut, neue Gegenden und sonst verschlossene Räume entdecken, auf Abseitspfaden wandeln. Der Weg führt unter die Erde, auf hohe Aussichtspunkte, in Leerräume bis in engste Behausungen. Man passiert Tunnel, steigt auf Parkhäuser und Anhöhen, begibt sich in Wohnhäuser, auf Straßen, in den Hafen, in Kirchen, Geschäfte und Bildungseinrichtungen.


Dorothea Carl Still Passagen

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