Plaza Elbphilharmonie

Ab Herbst 2016 wird man über zwei gebogenen Rolltreppen bis in den achten Stock gelangen können und hier die Plaza der Elbphilharmonie erreichen.

Letzten Freitag hatten wir die Möglichkeit schon mal die fast fertige Plaza, die mit 4000 Quadratmetern fast so groß wie der Rathausmarkt ist, zu besichtigen.

Plaza der Elbphilharmonie fertiggestellt

Der Bodenbelag besteht aus eigens dafür im Kohleofen gebrannten Ziegelsteinen. Er nimmt so das Material der alten Speicherfassade auf und definiert die Schnittstellt zwischen Alt- und Neubau. Über die Plaza spannt sich der Neubau mit seinen geschwungenen Decken, den gebogenen Fenstern, verspiegelten Gängen und den schneckenförmigen Treppen, die wie Gehörgänge in die Konzertsäle führen.

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Baustelle Plaza Elbphilharmonie © a-tour

Die Idee von Herzog & de Meuron war es eine offene Plaza als Verteilerplattform für die unterschiedlichen Nutzungen wie Hotel, Konzertsäle und Wohnungen zu schaffen. Dabei soll die Plaza als Außenraum erlebbar sein und die Besucher die unterschiedlichen Wetterlagen spüren können.  Aufgrund der starken Winde im Hamburger Hafen musste man aber Kompromisse eingehen. Nun ist die Plaza zwar als Außenraum erlebbar aber durch „Windschotts“, jene sechs Meter hohen und rahmenlosen Glaselemente, die an den bogenförmigen Ausschnitten der Fassade vorgesehen sind, werden die  Besucher vor allzu viel Wind geschützt. An windstillen Tagen lassen sich die „Windschotts“ ferngesteuert öffnen.

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Elbphilharmonie © a-tour

Ausgesprochener Wille der Stadt ist es ein Gebäude „für alle Hamburger“ zu bauen. Dabei wird die Steuerung der Besucherströme wird für die Verantwortlichen noch eine große Herausforderung werden. Das Gebäude verfügt nicht nur über ein Hotel mit 250 Zimmern, 45 Luxuswohnungen, ein Parkhaus mit gut 500 Stellplätzen, sondern auch über drei Säle mit insgesamt fast 3000 Plätzen und der neuen Plaza. Jeden Tag werden wohl neben Tausenden Konzertbesuchern und Hotelgästen noch sehr viele Neugierige auf die Plaza strömen. Dort dürfen sich aus Sicherheitsgründen aber maximal 2800 Personen aufhalten.  Weil es zu eng werden könnte möchte die Stadt aber nur 1300 Menschen gleichzeitig auf die Plaza lassen. Um dies kontrollieren zu können sollen sich auch normale Besucher ein Ticket für die Plaza besorgen. Im Eingangsbereich, außerhalb des Gebäudes, wird es dafür Automaten geben. Die Tickets werden kostenlos sein. Alternativ sollen, gegen eine kleine Schutzgebühr,  auch Karten online zu bestellen sein.  Durch die Schutzgebühr zwischen 0,50 Cent und 1,50 Euro soll verhindert werden, dass Ticketinhaber diese verfallen lassen oder weiterverkaufen.

Alles in  Allem vermittelt die neue Plaza einen tollen ersten Eindruck und macht Lust auf mehr. Durch eine Fülle an architektonischen Details ist sie einzigartig und wird sicher ab Herbst 2016 der neue Anziehungspunkt in der Hamburger HafenCity werden.

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Baustelle Plaza Elbphilharmonie © a-tour

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Baustelle Plaza Elbphilharmonie © a-tour

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Baustelle Plaza Elbphilharmonie © a-tour

Falls Sie an einer Führung in der Elbphilharmonie interessiert sind und mehr über die Architektur erfahren möchten, informieren Sie sich hier.

 

 

 

 

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