Die Arbeiten auf dem Gartenschaugelände nehmen Fahrt auf. Damit die Freunde des Grüns künftig im neuen Wilhelmsburger Inselpark flanieren, schwimmen, picknicken, joggen, entspannen und paddeln können, muss auf dem Gartenschaugelände noch viel passieren. Ein Park, vergleichbar mit dem Hamburger Stadtpark in Winterhude, soll in Wilhelmsburg entstehen – mit moderneren Angeboten für Jung und Alt und alle Kulturen. Im nächsten Jahr stehen dafür auf dem gesamten Gelände umfangreiche Landschaftsbauarbeiten an, Brücken werden gebaut, neue Gewässer gestaltet, alte ausgebaut. Dafür werden in diesem Winter rund 500 Bäume gefällt und im Oktober starten im Wilhelmsburger Osten erste Ersatzpflanzungen von rund 3.500 Bäumen und Sträuchern.
Außerdem wir zur Internationalen Gartenschau (igs) 2013 eine sogenannte Monorail-Bahn, eine Ein-Schienenbahn, über das Wilhelmsburger Gelände fahren. Ein halbes Jahr lang soll sie hoch über den Parks ihre Runden drehen. Diese Monorail-Bahn wird 3.000 Meter Strecke fahren und den Besuchern ganz andere Einblicke in den Park gewähren. Sie schafft enge Kurven und solle an drei bis vier Stationen halten. Sieben Züge mit je 60 Sitzen sollen ausgeliehen werden. Bei einer Ausschreibung siegte ein Hersteller, der die Stelzenbahn nach dem halben Jahr wieder zurücknimmt. Die Bahn innerhalb des Gartenschaugeländes soll sich selbst finanzieren. Investitionen und die Betriebskosten sollen daher durch die Einnahmen refinanziert werden. Nur wenn die Besucherströme ausbleiben, muss Hamburg zuzahlen.
