Holstenareal in Altona – Quartierszentrum

Der Senat hat nun den Startschuss für die Planung des Quartierszentrums auf dem Holstenareal in Altona gegeben. In der Mitte Altona sind in den vergangenen Jahren im ersten Bauabschnitt rund 1.600 Wohnungen neu entstanden, weitere 1.900 sollen im zweiten Bauabschnitt folgen. Im Rahmen der Entwicklung des Holstenareals sollen ab 2021 noch einmal 1.400 neue Wohneinheiten realisiert werden.

Der Beschluss, dem die Bürgerschaft noch zustimmen muss, sieht vor, dass die Sprinkenhof GmbH mit dem Bau und dem Betrieb des Quartierszentrums beauftragt werden soll. In den historischen Gebäuden des Malzsilos und des Sudhauses soll das öffentlich getragene „Quartierszentrum“ entstehen, das mehrere Einrichtungen konzeptionell unter einem Dach zusammenführt.

Holstenareal in Altona – Quartierszentrum

Geplant ist eine multifunktionale Begegnungsstätte mit Kultur-, und Bildungseinrichtungen sowie einem vereinsgetragenen Sportangebot. Das Quartierszentrum soll dem wachsenden Bedarf an sozialer, kultureller sowie an Bildungs- und Sportinfrastruktur in Altona-Nord Rechnung tragen. Der Senatsbeschluss sieht einen Zuschuss in Höhe von zwei Millionen Euro zu den Investitionskosten vor, weitere 300.000 Euro sollen aus dem investiven Quartiersfonds sowie 100.000 Euro von der Bezirksversammlung Altona eingebracht werden. In einem nächsten Schritt können nun, in Abstimmung mit den in Aussicht genommenen Mietern des Quartierszentrums, das konkrete Betriebs-, Raum- und Finanzierungskonzept sowie eine hochbauliche Entwurfsplanung erarbeitet werden. Die Öffentlichkeit wird in den zukünftigen Planungsprozess einbezogen.

Holstenareal in Altona

Hostenareal in Altona, Quartierszentrum © steg Hamburg mbH Walter Schießwohl

Die Gesamtkosten des Quartierszentrums auf dem Holstenareal in Altona werden auf etwa 27 Millionen Euro geschätzt. Die Sprinkenhof GmbH soll das Quartierszentrum bauen und eigenwirtschaftlich betreiben. Die Investitionskosten werden über die Mieteinnahmen refinanziert. Um die Zweckbindung des Quartierszentrums langfristig zu sichern und die Mietkosten in tragbarer Höhe zu begrenzen, soll das Projekt mit insgesamt 2,4 Millionen Euro bezuschusst werden. Die für das Quartierszentrum vorgesehenen Brauereigebäude befinden sich noch im Eigentum der Consus AG. Im Rahmen eines städtebaulichen Vertrages über die Entwicklung des Holstenareals, der 2020 geschlossen werden soll, ist die Consus AG zur Übertragung der Gebäude an die Sprinkenhof GmbH und zur Beteiligung an den Kosten bereit.

 

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