Diskussion mit Graft in Hamburg

Schon am nächsten Dienstag findet das dritte Stadtgespräch des Architektur Centrum Hamburg statt. Wolfram Putz (Graft) wird zu einem Werkbericht erwartet.

Unter anderem wird Putz das „Make it right – the pink project“ vorstellen. GRAFT Architekten haben mit ihrem Engagement und Projekt “Make It Right” ehemaligen Bewohnern eines komplett zerstörten Stadtteils von New Orleans einen Traum erfüllt, sie können heimkehren. Um Aufmerksamkeit und Spenden zu generieren haben sie zusammen mit Brad Pitt sehr erfolgreich im “Pink Project” leuchtende, temporäre Zeltskulpturen aus Gerüst und Textil auf den zerstörten Grundstücken verteilt, die sich während der Kampagne langsam zu neuen Hausvolumen zusammenfügten.

Im Anschluss wird Wolfram Putz im Gespräch mit Volker Roscher, Vorstand des Architektur Centrums Hamburg, über die vorgestellten Projekte diskutieren.

Dienstag, 07. September 2010, 18 Uhr
Hotel Hafen Hamburg, Ellipse II + III
Seewartenstraße 9, Hamburg – St. Pauli

No comment »

Hybrid House Hamburg

No comment »

Hamburg-Mitte

Markus Schreiber, der Bezirksbürgermeister von Hamburg-Mitte, spricht über die Zukunft des zweitgrößten Hamburger Bezirks. In einigen Stadtteilen von Mitte gibt es große soziale Probleme, in anderen dominiert die wohlhabende Geschäftswelt.
Das Kulturwerk West fragt: Wie löst man diesen Spagat? Was ist mit dem Sprung über die Elbe nach Wilhelmsburg? Funktioniert die integrative Stadtteilarbeit in Billstedt? Wer gestaltet die Zukunft St. Paulis?
Der praktische Arzt Dr. Matthias Kleij und ein Vertreter von der Initiative Recht auf Stadt konfrontieren Markus Schreiber mit ihrer Sicht auf die aktuelle Entwicklung im Bezirk. Moderation Ute Darius und Tina Stadlmayer aus dem Kultwerk-Team..

Eintritt € 5

Donnerstag, 09. September 2010, 20 Uhr
Kulturwerk West
Kleine Freiheit 42, Hamburg – St. Pauli

No comment »

Hamburg: Tor zur Welt

No comment »

WOHNEN – Neu in der Stadt

Ob auf dem ehemaligen Asche-Areal in der Fischers Allee oder dem Gelände der ehemaligen Fahrzeugwerkstätten Falkenried in Eppendorf überall zeigt sich, ganz nach dem Leithema “Hamburg wachsendene Stadt”, der Wunsch nach Wohnen in der Stadt. Wer es sich leisten kann zieht ins Townhouse doch günstiger Wohnraum wird zunehmend Mangelware.

Wie wollen und können wir wohnen, gibt es Alternativen zu den aktuellen Modellen?  Und wie lassen sich Individualisierung und Verdichtung zusammen bringen?

Diese Fragen werden auf dem fünften Grohe-Dialog in Hamburg diskutiert werden. Mehr Informationen finden Sie hier
Unter dem Titel „Neu in der Stadt“ erörtern Fachleute die aktuellen Strömungen im privaten Wohnbau und machen sich Gedanken über zukünftige Entwicklungsmöglichkeiten. Es sprechen:

Patrick Gmür, Stadtbaudirektor Zürich
Jörg Leeser, BeL Sozietät für Architektur BDA
Hilde Léon, Léon Wohlhage Wernik Architekten
Sascha Zander, Zanderroth Architekten
Heike Zauner, BAUWERT Investment Group
Moderation: Andreas Ruby

Ort:
Ehemalige Hamburger Kaffeebörse
Pickhuben 3
20457 Hamburg

9. September 2010, 19 Uhr

No comment »

Kapselwelten – Eingeschlossen / Ausgeschlossen

Noch bis zum 12.09.2010 ist im Museum für Kunst und Gewerbe die Ausstellung “Klimakapseln. Überlebensbedingungen in der Katastrophe”  zu sehen. Sie zeigt  Visionen und Konzepte vom Leben in der Zukunft, wenn der Klimawandel spürbare Wirklichkeit wird.

Weitere Infos zur Ausstellung finden Sie hier

No comment »

Tankstelle aus den 50er Jahren unter Denkmalschutz

Nicht nur Kopenhagen hat schöne Tankstellen:


Arne Jacobsen Tankstelle Skovshoved, Kopenhagen1936

In Hamburg wurde eine der letzten erhaltenen Tankstellen aus den 50er Jahren unter Denkmalschutz gestellt. Die Tankstelle am Billhorner Röhrendamm 4, die am Rande des Großmarktgeländes liegt und 1953 für die Deutsche Benzol-Vertrieb GmbH errichtet wurde ist anschauliches Zeugnis der Hamburger Verkehrsgeschichte.

Der Gebäudekomplex umfasste ursprünglich eine Tankstelle mit vier vollautomatischen Säulen, ein Tankwarthaus mit Überdachung und eine Pflegehalle. Die Zapfsäulen sind inzwischen nicht mehr vorhanden. Die Gestaltung ist charakteristisch für den Tankstellenbau der 1950er Jahre: Die Langseiten sind großflächig verglast und
an den Ecken abgerundet. Das Vordach wird von einer sogenannten Pilzsäule gestützt. Türen und Fenster besitzen feine Profile. Als Material dienen Beton, helle keramische Fliesen und Metall. Die Tankstelle wurde entworfen von den beiden Architekten Wilhelm Mastiaux und Ulrich Rummel.

Nach Jahren anderer Nutzung soll die Anlage nun denkmalgerecht restauriert, reaktiviert und zu einer authentischen Anlauf-, Tank- und Prüfstelle für Oldtimer-Liebhaber werden.  Zu einem ersten Einblick mit Oldtimertreff und Imbiss laden die neuen Betreiber – die Piatscheck & de Boer GmbH -  am Tag des offenen Denkmals ein (am 11. und 12. September von 11 bis 17 Uhr).


Wilhelm Mastiaux und Ulrich Rummel Tankstelle Billhorner Röhrendamm, Hamburg  1953

No comment »

Startschuss für das neue Quartier Schlossinsel

Die Harburger Schlossinsel ist im Rahmen des »Sprungs über die Elbe« als südlichster Trittstein ein herausragendes Entwicklungsgebiet. Die attraktiven Wasserlagen und die Zitadelle sollen für die städtebauliche Entwicklung Harburgs nutzbar gemacht, die historische Bedeutung der Schlossinsel als städtebauliche Keimzelle wieder erfahrbar werden. Dabei sollen vorhandene gewerbliche Nutzungen erhalten, aber auch Wohnangebote geschaffen werden.

Am 28. August 2010 wird es nun soweit sein: die Entlassung der Harburger Schlossinsel aus dem Hamburger Hafengebiet findet statt und der Startschuss für die Belebung eines neuen Wohnquartiers im Hamburger Süden wird gegeben.

Die Harburger Schlossinsel nimmt mit ihrer attraktiven Wasserlage und ihrer historischen Bedeutung als städtebauliche Keimzelle einen herausragenden Stellenwert für die städtebauliche Entwicklung im Bezirk Harburg ein. Ihre Erschließung im Rahmen von bestehender gewerblicher Nutzung sowie der Bereitstellung von neuen Wohnangeboten sorgt zusätzlich für die Belebung des Harburger Binnenhafens.

Der im Zuge eines Wettbewerbs im Jahr 2005 erstplatzierte Entwurf zur Gestaltung der Harburger Schlossinsel sieht vor, um einen von der Form der historischen Zitadelle inspirierten sternförmigen Park vier flexibel nutzbare Quartiere entstehen zu lassen. Insgesamt werden ca. 60 ha aus dem Geltungsbereich des Hamburger Hafengebietes entlassen und in den Verantwortungsbereich des Bezirkes Harburg übertragen.

Der Investor, die Provinzial Rheinland, investiert gut 60 Millionen Euro in das Wohnprojekt auf der Harburger Schlossinsel. Anfang 2012 soll das komplette, fast zwei Hektar große Quartier schlüsselfertig vom Projektentwickler Lorenz & Partner an den Investor übergeben werden. Weitere Informationen

Entwurf: raumwerk architekten, Frankfurt/Main;
Club L94 LandschaftsArchitekten, Köln; mociety consult gmbh, Wiesbaden (Verkehrsplanung)

No comment »

Stadtentwicklung in Harburg

In der Zeit vom 24.08. bis zum 14.09.2010 präsentiert der Bezirk Harburg seine Stadtteilentwicklung anhand ausgewählter Projekte im STADTMODELL HAMBURG. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Erschließung des Harburger Binnenhafens, der Harburger Schlossinsel, dem Elbmosaik und dem Gebiet der ehemaligen Röttiger-Kaserne sowie der Winsener Straße.

Hintergrundinformationen zu den vorgestellten Projekten:

Das Projekt “Wohnen am Kaufhauskanal” bietet mit 170 Wohneinheiten auf rund 17.000 m² und 11.000 m² Gewerbefläche  eine attraktive Mischung an. Die Nähe zur Harburger Schlossinsel mit ihrer modernen Infrastruktur bei gleichzeitiger Einbettung ihrer historischen Wurzeln unterstreicht dabei die Entwicklungsfähigkeit Harburgs, ohne das historische Erbe zu vernachlässigen.

Der Wohnungsbau im Elbmosaik realisiert durch die gleichzeitige Schaffung eines Wohngebietes mit 1.250 Wohneinheiten und eines Naturschutzgebietes auf insgesamt 142 ha die Vorstellung vom “Wohnen im Grünen”.

Diese Idee verfolgt auch die Planung für das Gebiet der ehemaligen Rottiger-Kaserne.Hier sollen auf 55 ha Wohn-, Gewerbe-, Sport- und Grünflächen entstehen.

Die Entwicklung der Winsener Straße bietet speziell für junge Familien mit 71 Wohneinheiten, einer Kindertagesstätte und einem öffentlichen Park ein attraktives Angebot.

Ort:
STADTMODELL HAMBURG
Wexstraße 7
20355 Hamburg

Öffnungszeiten:
Di. – Fr.: 10 – 17 Uhr
Sa. + So.: 13 – 17 Uhr

No comment »

Neuer Pavillon im Weltquartier eröffnet

Mit dem vom Hamburger Architekten Kunst+Herbert entworfenen Bau stehen 140 Quadratmeter barrierefreie Nutzfläche für zwei Veranstaltungsräume, eine Küche, ein Foyer und einen Büroraum zur Verfügung. Neben dem sozialen Aspekt erfüllt das Gebäude auch hohe energetische Ansprüche:  Für die umweltfreundliche Stromversorgung errichtet der städtische Energieversorger HAMBURG ENERGIE auf den benachbarten Dachflächen von SAGA GWG eine Photovoltaikanlage. 63 Solarmodule mit einer Gesamtfläche von gut 100 Quadratmetern sorgen für saubere Energie aus Sonnenkraft. Jährlich erzeugt die Anlage rund 12.000 Kilowattstunden Strom und spart so 7.000 kg CO2 ein.

Der Pavillon steht ab November allen Bewohnern des Weltquartiers zur Verfügung. Darüber hinaus wird es ein kulturelles Angebot geben – denkbar sind Kinoabende, Lesungen und Geschichtswerkstätten oder Bildungsunterstützung wie Hausaufgabenhilfe. Außerdem sollen an zwei Nachmittagen in der Woche im Pavillon Kaffee und Kuchen ausgeschenkt werden. Aktuell wird nach einem Betreiber gesucht. Um ihm den Einstieg zu erleichtern, übernimmt SAGA GWG bis Ende 2013 die Betriebskosten des Pavillons.

No comment »