Richtfest für das Kreuzfahrtterminal in Altona

Die Gestaltung des Terminalgebäudes geht auf ein hochbauliches Gutachterverfahren zurück, bei dem sich Renner Hainke Wirth Architekten gegen vier Konkurrenten durchgesetzt hatten. Das acht Meter hohe Gebäude wird mit Hochwasserschutz ausgerüstet und eine Gesamthöhe von 15,50 Metern über Normalnull nicht überschreiten, sodass der freie Blick vom Altonaer Balkon auf die Elbe nicht gestört wird. Ein jederzeit zugängliches Farewell-Deck bietet Platz für bis zu 1.500 Personen. Zusätzlich wird in der Abfertigungshalle ein Cafe öffnen. Trassen für Landstrom und Landgas werden beim Bau freigehalten, so dass beide Lösungen später implementiert werden können. Aufgrund der langhaltenden Frostperioden des strengen Winters 2010 konnten die Bauarbeiten für das Terminalgebäude nicht so frühzeitig beginnen, wie zunächst geplant. Die ersten Bohrungen für die Pfahlgründungen, auf denen der Hochbau fußt, erfolgten erst  Mitte März 2010. Zudem führten insbesondere die aufwendigen Gründungsarbeiten aufgrund schwieriger Bodenverhältnisse zu zeitlichen Verzögerungen.

Im ersten Halbjahr der Kreuzfahrtsaison 2010 konnten im Hamburger Hafen bei 58 Anläufen insgesamt mehr als 150.000 Passagiere gezählt werden. Damit wurde bereits im ersten Halbjahr das gesamte Vorjahresergebnis deutlich übertroffen. Insgesamt wird für 2010 mit über 100 Anläufen und einer Passagierzahl von ca. 250.000 Personen gerechnet. Für das Jahr 2011 wurden bereits über 110 Anläufe avisiert, davon allein 50 Anläufe am neuen Kreuzfahrtterminal in Altona.

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