Kampf um St. Pauli

Auf St. Pauli greift die Yuppisierung um sich und die Flächen, auf denen die Stadt dieser Entwicklung mit sozialem Wohnungsbau entgegenwirken kann, sind rar. Wie die taz berichtete, könnte dem Prozess der fortgeschrittenen Gentrifizierung auf dem Areal der „Esso Häuser“ etwas entgegengesetzt werden. Auf dem ca. 6000 m² großen Grundstück Spielbudenplatz 5-13 hat die Politik gute Einflussmöglichkeiten, da vor Umsetzung der der Investorenpläne ein neuer Bebauungsplan erstellt werden muss. Noch sind keine Details zur Planung des neuen Eigentümers, der bayrischen Bau- und Immobiliengruppe, bekannt. Da sich neben dem zur Reeperbahn gelegenen Gewerberiegel jedoch auch Wohnhäuser befinden, bleibt die Entwicklung spannend. Zwar habe jeder Grundeigentümer ein Interesse daran, sein Grundstück möglichst wirtschaftlich zu bebauen, politisch könne man aber über den neuen Bebauungsplan Auflagen zum sozialen Wohnungsbau machen. Ziel der Politik sei es, so viel sozialen Wohnungsbau wie möglich auf dem Gelände unterzubringen. Vorerst will der Bezirk Mitte einen städtebaulichen Realisierungswettbewerb ausschreiben.

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