Ausstellung im Barlachhaus „Ossip Klarwein – Ein Architekt zwischen Hamburg und Haifa“

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage zeigt das Ernst-Barlach-Haus die Ausstellung „Ossip Klarwein – Ein Architekt zwischen Hamburg und Haifa“. Das 1922–24 nach Plänen Fritz Högers erbaute Chilehaus – Zentrum des Hamburger Weltkulturerbes »Kontorhausviertel« – gilt als Ikone expressionistischer Backsteinarchitektur. 1927 ernannte Höger Ossip Klarwein (1893–1970) zu seinem Chefarchitekten, und bis 1933 war Klarwein maßgeblich an Högers Projekten beteiligt. Zu den imposanten Zeugnissen Klarwein’scher Baukunst zählen das Rathaus in Wilhelmshaven-Rüstringen und die Kirche Am Hohenzollernplatz in Berlin.

Ossip Klarwein – Ein Architekt zwischen Hamburg und Haifa

Kirche Am Hohenzollernplatz Berlin

Kirche Am Hohenzollernplatz Berlin, erbaut 1930–33 © Jorge-Pérez de Lara

Die Ausstellung zeichnet Leben und Schaffen des jüdischen Architekten nach, bevor er 1933 ins britische Mandatsgebiet Palästina emigrierte und später das architektonische Erscheinungsbild des jungen Staates Israel entscheidend prägte. Seine bekanntesten Werke dort sind das Parlamentsgebäude in Jerusalem, die Knesset, die Grabanlage für Theodor Herzl, den Vordenker des israelischen Staats, und das monumentale Getreidesilo im Hafen von Haifa.

Ausstellung Ossip Klarwein im Barlach Haus 

Treppenhaus im Rathaus Wilhelmshaven Rüstringen

Treppenhaus im Rathaus Wilhelmshaven Rüstringen (1926–29), heutiger Zustand © EBH

Die von Jacqueline Hénard für das Aktive Museum Berlin kuratierte Ausstellung versammelt dokumentarisches Bild-und Filmmaterial, ergänzt um Aufnahmen des israelischen Fotografen Eli Singalovski (*1984), der Klarweins Bauten in ihrem heutigen Zustand porträtiert hat. Anlass für die Ausstellung, die als Beitrag zu den Jüdischen Kulturtagen Hamburg 2025 gezeigt wird, ist eine umfangreiche Publikation mit Werkverzeichnis, Ergebnis einer mehrjährigen deutsch-israelischen Zusammenarbeit (Verlag Kettler, Museumsausgabe 25 Euro).

Entwurf Kaufhaus und Bürogebäude am Hamburger Jungfernstieg

Entwurf Kaufhaus und Bürogebäude am Hamburger Jungfernstieg, 1929 © Central Zionist Archives Jerusalem

Laufzeit:
16. November 2025 – 8. Februar 2026
Führungen: sonntags 12 Uhr

Ort:
Ernst Barlach Haus
Jenischpark
Baron-Voght-Straße 50A, 22609 Hamburg
Di-So 11-18 Uhr

Dienstag, 13. Januar 2026, 19 Uhr
Vortrag
»Ossip Klarwein / Fritz Höger – die Nachwirkungen einer Denunziation«
Jacqueline Hénard, Kuratorin der Klarwein-Ausstellung

Parlamenstgebäude in Jerusalem

Parlamenstgebäude in Jerusalem (1957–66), 2025 © Eli Singalovski

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführungen erfahren.

Architektur in Hamburg Jahrbuch 2025/26

Das Architektur in Hamburg Jahrbuch 2025/26 erscheint am 8. Dezember 2025. In dem von der Hamburgischen Architektenkammer herausgegebenen Buch betrachten namhafte Architekturkritiker die von einer Jury ausgewählten interessantesten neuen Bauten Hamburgs. Darüber hinaus greift das Jahrbuch wichtige Themen der Hamburger Stadtentwicklung, Stadtplanung und Baugeschichte auf.

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2025/26

Architektur in Hamburg Jahrbuch 2025/26

Architektur in Hamburg Jahrbuch 2025/26 © Junius Verlag

Im neuen Band werden untere anderem vorgestellt:                                                                           Parabel Zentrum für Kunst in Hamburg in der ehem. Nikodemuskirche (WRS Architekten und Stadtplaner), Westfield Hamburg Überseequartier (verschiedene Architekt*innen), Eingangspavillon Hamburger Energienetz (Busch & Takasaki Architekten), Haus am Jenischpark – Sanierung und Erweiterung einer historischen Scheune (acollage Architektur Urbanistik), Fischerhaus – denkmalgerechte Sanierung eines historischen Wohnhauses in Blankenese (Alk Friedrichsen), Extended Library – Umbau und Erweiterung der Bibliothek in der HfbK (asdfg Architekten), Signal Iduna Haus Kap5, City Nord (Barkow Leibinger Architekten), Johann Kontor am Kontorhausviertel (KPW Papay Warncke Vagt Architekten), Grüner Bunker St. Pauli (verschiedene Architekt*innen).

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2025/26

Das Hamburger Feuilleton beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Hafenentwicklung und Stadtplanung, erörtert die klimaresiliente Freiraumplanung sowie den Stand der Wettbewerbskultur in Hamburg und beschreibt den hohen Wert städtebaulicher Heterogenität. Das aktuelle Porträt widmet sich dem Büro LRW Architekten, das historische Porträt dem Architekten und Architekturkritiker Hermann Funke. In der Rubrik »Positionen junger Büros« werden die Arbeiten des Büros KOSMO vorgestellt.

Mehr Informationen zu den vorgestellten Projekten können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Erster Spatenstich für das Wilhelmsburger Rathausviertel

Endlich fiel der Startschuss für eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Hamburgs: Mit dem ersten Spatenstich für das Wilhelmsburger Rathausviertel beginnt ein neues Kapitel für die Stadtentwicklung auf der Elbinsel. Zwölf Jahre nach Abschluss der IBA Hamburg 2013 startet Wilhelmsburg in seine zweite Entwicklungsphase. Das Rathausviertel ist dabei Teil einer umfassenden Transformation, zu der auch das Elbinselquartier und das Spreehafenviertel gehören. Insgesamt entstehen an der sogenannten Wilhelmsburger Achse über 5.000 neue Wohnungen, Grünflächen und vielfältige Angebote für Wohnen, Arbeiten und Freizeit.

Erster Spatenstich für das Wilhelmsburger Rathausviertel

Ciruit-Behnisch-Architekten

Ciruit_Behnisch-Architekten © IBA Hamburg_moka-studio

Der Spatenstich markiert den Beginn der baulichen Erschließung auf dem Gelände an der Dratelnstraße. Mit dem Abtragen des Damms der ehemaligen Wilhelmsburger Reichsstraße wird Raum geschaffen für ein neues Stadtquartier, das die Elbinsel weiter zusammenwachsen lässt. Nach der Umverteilung von rund 75.000 m3 Sand und einer darauffolgenden Setzungsphase von rund neun Monaten, kann mit dem Hochbau begonnen werden.

Startschuss für die sogenannte Wilhelmsburger Achse 

Wilhelmsburg Rathausviertel_2

IBA_Wilhelmsburg Rathausviertel_2 © IBA Hamburg_moka-studio

Die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße im Jahr 2019 war ein Meilenstein für Wilhelmsburg und ganz Hamburg. Sie hat den Weg frei gemacht für die Entwicklung neuer Quartiere, die heute als Herzstück des „Sprungs über die Elbe“ gelten. Während der Internationalen Bauausstellung in Hamburg zwischen 2006 und 2013 wurde mit rund 70 Projekten der Grundstein für die räumliche Umgestaltung gelegt und Wilhelmsburg als vielfältiger Stadtteil etabliert. Der anschließend von der Bürgerschaft beschlossene Rahmenplan stellte die Weichen für die weiteren Planungen.

Wilhelmsburger Rathausviertel als Pilotprojekt für Hamburg-Standard

Wilhelmsburg Rathausviertel_3

IBA_Wilhelmsburg Rathausviertel_3 © IBA Hamburg_moka-studio

Das Wilhelmsburger Rathausviertel wird als Pilotquartier für den Hamburg-Standard entwickelt. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig hohe städtebauliche und ökologische Standards zu sichern. Rund 1.900 Wohneinheiten, Studierendenwohnungen, Gewerbeflächen, Sporteinrichtungen und Kindertagesstätten sind geplant. Die Prinzipien des Hamburg-Standards werden hier erstmals umfassend angewendet und weiterentwickelt.

Die Quartiersentwicklung des Wilhelmsburger Rathausviertels wird durch die IBA Hamburg GmbH gesteuert. Die Fläche liegt in unmittelbarer Nähe zum Wilhelmsburger Inselpark und wird durch neue Landschaftsachsen und Wasserläufe geprägt. Aspekte der Kreislaufwirtschaft, ressourcenschonendes Bauen und Erkenntnisse aus dem EU-Forschungsprojekt CIRCuIT fließen direkt in die Planung und Umsetzung ein.

Wilhelmsburger-Achse-Projektgrenzen

Wilhelmsburger-Achse_Projektgrenzen © IBA Hamburg

Hamburg-Standard
Mit dem Hamburg-Standard zeigt die Stadt, wie bezahlbarer Wohnraum schneller entstehen kann – durch schlankere Verfahren, weniger Bürokratie und praxistaugliche Lösungen. Das Konzept vereint Wirtschaftlichkeit, Umsetzbarkeit und soziale Verantwortung: Hürden werden abgebaut, Prozesse beschleunigt und überflüssige Normen überprüft. So lassen sich Neubaukosten deutlich senken – in der Praxis um bis zu einem Drittel – und dringend benötigter Wohnraum kann schneller geschaffen werden. Möglich wurde der Hamburg-Standard durch das gemeinsame Engagement zahlreicher Akteurinnen und Akteure der Bau- und Wohnungswirtschaft, die im Schulterschluss ihre Expertise eingebracht und neue Wege für eine zukunftsfähige Baukultur entwickelt haben. Weitere Informationen unter www.bezahlbarbauen.hamburg.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung IBA und IGS erfahren.

Bjarke Ingels Group gewinnt Qualifizierungsverfahren zum Neubau der Staatsoper in der HafenCity

Das Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) hat sich mit einem spektakulären Entwurf in einem architektonischen Qualifizierungsverfahren zum Neubau der Hamburgischen Staatsoper in der HafenCity durchgesetzt. Eine Jury aus Vertreter:innen der Stadt, der Kühne-Stiftung und externen Expert:innen hat sich gestern einstimmig für den Entwurf ausgesprochen. Der Entwurf sieht ein herausragendes Opernhaus mit einer einladenden, rundum begehbaren Dachlandschaft vor, die sich zu allen Seiten zur Elbe und in die Stadt hinein öffnet. Der Siegerentwurf wird nun in den kommenden zwei Jahren in enger Abstimmung mit der Stiftung, der Stadt und der Hamburgischen Staatsoper als künftiger Nutzerin konkretisiert. Am Ende dieser erweiterten Vorplanung und einer belastbaren Kostenschätzung wird di Kühne-Stiftung abschließend über die Realisierung des Neubaus entscheiden. Als Standort ist das Baakenhöft in unmittelbarer Elblage in der HafenCity vorgesehen.

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg 1

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg_Visu3 © BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain

Bjarke Ingels Group gewinnt Qualifizierungsverfahren

Aufsetzend auf eine theaterfachliche Vorplanung wurde das architektonische Qualifizierungsverfahren von der Hamburgische Staatsoper Projekt gGmbH durchgeführt. Die Jury bescheinigt dem Entwurf des Teams der Bjarke Ingels Group ein wohlüberlegtes Konzept und einen städtebaulich überzeugenden Ansatz. Er sei eine „gelungene Symbiose aus guten Bedingungen für ein Opernhaus und spannendem Wahrzeichen für alle Hamburgerinnen und Hamburger“. Als besonderes Merkmal wurden die großzügigen Dachauskragungen der Fassade gewürdigt, aus denen eine Kaskade von eleganten Balkonen resultiere: „De facto entsteht eine Spirale aus Dachgärten, die mit einheimischen Bäumen, Büschen und Gräsern bepflanzt wird und der Öffentlichkeit als Aufenthaltsort zur Verfügung gestellt wird. So kann das Operngebäude vollständig umrundet werden, um Blicke zur Stadt, zur HafenCity und zum Hafen zu genießen.“ Der Entwurf werde insbesondere bei Nacht zur Ikone, wenn seine ausufernden „Blätter“ von unten beleuchtet einer aufsteigenden Blüte ähnelten.

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg Aussenraum

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg_Visu6 © BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain

Neubau der Staatsoper auf dem Baakenhöft

Die Stadt Hamburg hat sich im Februar 2025 mit der Kühne-Stiftung auf den Vertrag über den Neubau einer Oper von Weltrang auf dem Baakenhöft geeinigt. Geplant ist, dass die HSO Projekt gGmbH den Neubau verantwortet, an der nach Zustimmung durch die Bürgerschaft neben der Stiftung künftig auch die Stadt Hamburg und die Hamburgische Staatsoper beteiligt sein sollen. Die Stadt wird zudem die öffentlichen Flächen rund um die neue Oper für alle zugänglich machen. Der Vertrag sieht vor, dass sich die Stadt für standortspezifische Mehrkosten, insbesondere für Gründung und Flutschutz, mit 147,5 Millionen Euro an den Kosten für den Bau der Oper beteiligt. Dieser Betrag ist gedeckelt. Die weiteren Kosten für den Bau des neuen Opernhauses übernimmt die Stiftung. Nach Fertigstellung gehen das Gebäude und die Anteile der Stiftung an der Projektgesellschaft als Schenkung an die Stadt über.

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg Innenraum

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg_Visu4 © BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain

Im September hat der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine Drucksache beschlossen, mit der die Hamburgische Bürgerschaft um Zustimmung zu dem Vertrag gebeten wird. Diese wird derzeit von der Bürgerschaft beraten.

An dem durch die HSO Projekt gGmbH ausgeschriebenen hochbaulichen Qualifizierungsverfahren mit freiraumplanerischem Ideenteil haben folgende international renommierte Architekturbüros teilgenommen:

• BIG – Bjarke Ingels Group, Kopenhagen
• gmp international GmbH, Hamburg, mit Diller Scofidio & Renfro, New York
• Prof. Jörg Friedrich | Studio PFP GmbH, Hamburg
• Snøhetta, Oslo
• Sou Fujimoto, Tokio / Paris

Zur Jury gehörten:
• Stefan Behnisch (Jury-Vorsitz), Architekt, Behnisch Architekten Partnerschaft mbB;
• Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien
• Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführender Stiftungsrat, Kühne Stiftung
• Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
• Karl Gernandt, Stiftungsrat der Kühne-Stiftung
• Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor
• Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH
• Tobias Kratzer, Intendant der Staatsoper Hamburg
• Dorte Mandrup, Architektin, Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
• Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
• Prof. Matthias Sauerbruch, Architekt, Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
• Dr. Thomas Staehelin, Stiftungsrat der Kühne-Stiftung
• Günther Vogt, Landschaftsarchitekt, Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich
• sowie drei Vertreter:innen der Hamburgischen Bürgerschaft.

Vom 14. November bis 30. November, werden alle Entwürfe im Kesselhaus, Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg in der HafenCity ausgestellt.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung HafenCity Ost erfahren.

Öffentliche Architekturführung im November

Am Samstag, den 8. November findet die voraussichtlich letzte öffentliche Architekturführung in diesem Jahr statt. Melden Sie sich direkt über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Schnitt durch die Mitte – Samstag, 8. November 2025, 14.00-16.30 Uhr

Schnitt durch die Mitte

Sprinkenhof © a-tour

Die 2,5-stündige Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zu Fuß zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Öffentliche Architekturführung Schnitt durch die Mitte

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Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Der Spaziergang beginnt am Jungfernstieg an der Binnenalster und führt uns vorbei am Rathaus und Domplatz in das Kontorhausviertel, welches seit 2015 UNESCO Weltkulturerbe ist. Vom Chilehaus geht die Tour weiter entlang der Willy Brandt Straße und verdeutlicht die städtebaulichen Ideen des Wiederaufbaus anhand des ehemaligen IBM- und Spiegel Haus. Vorbei an der Hauptkirche St. Katharinen – einer der ältesten Kirchen Hamburgs – und über die Kibbelstegbrücke kommen wir durch die Speicherstadt in die HafenCity, dem größten stadtentwicklungspolitischen Vorhaben in Hamburg. Wir erläutern Ihnen die aktuellen und zukünftigen Planungsprozesse des ehemaligen Hafen Gebietes, welches nur 800m vom Rathaus entfernt die Innenstadt um 40% vergrößern wird. Den Abschluss des Spaziergangs bildet ein kurzer Rundgang durch den westlichen Teil der HafenCity sowie die Erläuterungen des neuen Wahrzeichens Hamburgs, der Elbphilharmonie.

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Neues Hörsaalzentrum der Universität

Die Science City wächst. Und damit auch der Standort der Universität Hamburg und anderer Wissenschaftseinrichtungen in Bahrenfeld. Um für zukunftsweisende Forschung und Lehre die richtige bauliche Infrastruktur bereitzustellen, wurde nun für den Bau des neuen Hörsaalzentrums der Universität Hamburg der Architekturwettbewerb abgeschlossen. Im Planungswettbewerb hat sich der Entwurf des renommierten Münchner Büros Nickl Architekten durchgesetzt. Insgesamt haben 12 internationale Planungsteams am europaweiten hochbaulichen Wettbewerb teilgenommen.

Science City_neues Hörsaalzentrum

Science City_Neues Hörsaalzentrum_Nickl Architekten @ buero luchterhand partner data

Nickl Architekten gewinnen Wettbewerb

Das Hörsaalzentrum der Universität Hamburg stellt einen wichtigen Baustein dar, um exzellente Lehre für ca. 5.500 Studierende in der Science City bereitzustellen. Mitten im geplanten Campusviertel der Quartiere am Volkspark wird als erster Baustein für die Wissenschaft das Hörsaalzentrum alle Hörsäle und Seminarräume unter einem Dach vereinen und zusammen mit der geplanten Mensa eine der zentralen Anlaufstellen für Studierende und Mitarbeitende sein. Die Quartiere am Volkspark verknüpfen Wissenschaft und Bildung mit einer lebendigen Nachbarschaft und grünen Freiräumen. Sie werden von der städtischen Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH entwickelt.

Science City_Modell_Neues Hörsaalzentrum

Science City_Modell_Neues Hörsaalzentrum_Nickl Architekten @ buero luchterhand partner data

Neues Hörsaalzentrum der Universität Hamburg

An der zentralen Campusachse entlang, als Verlängerung des aktuellen Zugangs auf den bestehenden Forschungscampus, kann das neue Hörsaalzentrum über die Ebene Luruper Chaussee sowie in der Höhenentwicklung bis zur Campus Agora betreten werden. An ein Foyer schließen sich der große Hörsaal mit 700 Plätzen sowie die Mensa an. Sitzstufen bieten Studierenden eine Möglichkeit zu verweilen und sich auszutauschen.

Der Siegerentwurf sieht für das Hörsaalzentrum einen einfachen, angenehm ruhig gegliederten Baukörper vor. Über den Eingang an der Luruper Chaussee wird ein großzügiges, einladendes Foyer mit vertikalem Bezug in das Atrium geschaffen, von dem aus auch der große Hörsaal erschlossen wird. Die Mensa, die in Richtung der Campus-Agora ausgerichtet ist, wird über eine großzügige Treppenanlage und einen Aufzug mit dem Foyer verbunden. Um das Atrium herum sind in den beiden Obergeschossen die geforderten Lehr- und Vorlesungsräume angeordnet. Auf den Galerien um das Atrium herum sind gut funktionierende, offene Lernbereiche, zum Teil mit Bezug zum Außenraum angeordnet. Der Entwurf hat vor allem durch eine große Funktionalität und Qualität der Lehr- und Lernräume überzeugt.

Science City Hamburg Bahrenfeld

Die Science City Hamburg Bahrenfeld ist eines der größten und wichtigsten Zukunftsprojekte Hamburgs. Sie bringt internationale Spitzenforschung und universitäre Ausbildung mit innovativen Unternehmen zusammen. Die Science City Hamburg Bahrenfeld wird bis in die 2040er Jahre auf insgesamt 125 Hektar realisiert. Zu den Partnern zählen das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY, European XFEL, Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Universität Hamburg und viele weitere hochkarätige Akteure. Zugleich entstehen Flächenangebote für Unternehmen in einem einzigartigen Innovationsökosystem sowie neue Nachbarschaften mit tausenden bezahlbaren Wohnungen. Die Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Mehr Informationen können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Jury kürt Siegerentwurf zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge

Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge nimmt Gestalt an. Das aus den Büros Schulz und Schulz Architekten , Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten bestehende Planungsteam hat mit seinem Entwurf eine 27-köpfige Jury überzeugt und den durch die Jüdische Gemeinde in Hamburg ausgerichteten Wettbewerb gewonnen. Damit ist ein sehr wichtiger Meilenstein beim Wiederaufbau der Synagoge erreicht. Gut zwei Dutzend nationale und internationale Planungsteams nahmen an dem europaweiten hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb teil.

Siegerentwurf Bornplatzsynagoge

Siegerentwurf Bornplatzsynagoge @ Schulz und Schulz Architekten mit Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten

Jury kürt Siegerentwurf zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge

Der von der Jury einstimmig ausgewählte Siegerentwurf setzt aus Sicht der Jurorinnen und Juroren den Masterplan zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge architektonisch und freiraumplanerisch hervorragend um. Er vereint dabei die Wünsche der Gemeinde mit der Realisierung des geforderten Raumprogramms und gibt der historischen Synagoge ihren angestammten Platz am Grindelhof zurück. Der Entwurf überzeugt laut Jury durch eine stimmige Proportionierung der Stadt- und Freiräume und gibt den einzelnen Gebäuden des Ensembles einen würdevollen architektonischen Ausdruck. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hamburg lobte den Siegerentwurf für kluge und zukunftsweisende Konzepte, für die Rekonstruktion und die künftige Nutzung.

Lageplan Bornplatzsynagoge

Lageplan Bornplatzsynagoge @ Schulz und Schulz Architekten mit Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten

Geschichte der Bornplatzsynagoge

Die ehemalige Synagoge am Bornplatz zählte mit 1.200 Plätzen zu den größten Synagogen Deutschlands. 1908 wurde sie im Hamburger Grindelviertel eingeweiht. Sie war mehr als 30 Jahre religiöses, kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Jüdischen Gemeinde in Hamburg und prägte das Stadtbild durch ihren neoromanischen Stil und ihre freistehende Lage im Stadtraum. Die markante, rund 40 Meter hohe Kuppel des Baus war prägender Teil der Silhouette Hamburgs.

Modell Bornplatzsynagoge

Modell Bornplatzsynagoge @ Schulz und Schulz Architekten mit Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten

Nach der Schändung und Plünderung im Zuge des Novemberpogroms 1938 wurde die Synagoge zwangsweise von Nationalsozialisten abgerissen. Ein zentraler Ort des jüdischen Lebens in Hamburg ging verloren. In der Jüdischen Gemeinde in Hamburg und in der Stadt ist der breite Wunsch entstanden, die Synagoge wieder zu errichten. Für dieses Vorhaben haben Senat und Bürgerschaft sowie der Bund ihre Unterstützung erklärt. Im Jahr 2022 war eine Machbarkeitsstudie vorgestellt worden, die mehrere Modelle für den Wiederaufbau der Synagoge enthält. Vor einem Jahr startete der Architekturwettbewerb, der konkrete Entwürfe für den Wiederaufbau liefern sollte.

Präsentation Siegerentwurf Bornplatzsynagoge

Präsentation Siegerentwurf Bornplatzsynagoge @ Schulz und Schulz Architekten mit Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten

Siegerentwurf der Bornplatzsynagoge

Das Gebäude für die Jüdische Gemeinde soll sich optisch an der ursprünglichen Synagoge mit ihren prächtigen Backsteinfassaden orientieren. Außergewöhnlich ist aber die gläserne Kuppel. Neben der freistehenden Synagoge soll zusammen mit einer Bibliothek, einem Gemeindesaal, einem Cafè und neuen Wohnungen „ein stimmiges Gesamtensemble“ entstehen, sagte Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Stadt Hamburg. Der Entwurf vereine den Wunsch der Jüdischen Gemeinde nach Offenheit durch verschiedene Begegnungsräume wie auch nach Sicherheit, erklärte Philipp Stricharz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Hamburg. Geplant ist ein offener Gebäudekomplex ohne Zäune.

Nach Auskunft von Jan Pörksen (SPD), Staatsrat und Chef der Senatskanzlei, steht als nächster Schritt das Vergabeverfahren für die Fachplanung an, anschließend könnten genauere Angaben zu Zeit und Baukosten gemacht werden.

Mehr Informationen können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Meilenstein für neue Verbindung zwischen HafenCity und Rothenburgsort

Ein weiterer Meilenstein für neue Verbindung zwischen HafenCity und Rothenburgsort ist erreicht.
Der Einhub der ersten direkten Fuß- und Radwegbrücke zwischen den Stadtteilen HafenCity und Rothenburgsort im Bezirk Hamburg-Mitte ist erfolgreich abgeschlossen: In einem sehr anspruchsvollen ingenieurstechnischen Manöver wurden seit Anfang September die vormontierten Teilsegmente des Überbaus auf den Widerlagern zwischen den Elbbrücken und dem Park Entenwerder zusammengefügt. Den Schlusspunkt bildete das Mittelsegment, welches von einem Schwimmkran passgenau platziert wurde.

Einhub Entenwerder Bruecke

Entenwerder Bruecke 1_gmp Architekten @ Billebogen Entwicklungsgesellschaft

Meilenstein für neue Verbindung zwischen HafenCity und Rothenburgsort

Die Brücke Entenwerder wird als 520. Hamburger Fuß- und Radwegbrücke in den Bestand der Freien und Hansestadt eingehen. Der Baubeginn erfolgte bereits im Februar 2025 mit den beiden Widerlagern vor Ort sowie mit den Teilsegmenten des Überbaus auf einer Vormontagefläche rund zwei Kilometer elbaufwärts auf der Peute. Mit einem Schwimmkran und einem Schwimmponton wurden die vormontierten Segmente zur Mündung des Oberhafenkanals in die Elbe transportiert, die sie nun überspannen. Nach dem Einhub ist nun erstmals der Blick auf die gestalterischen und baulichen Qualitäten der Brücke frei.

Einhub Entenwerder Bruecke_2

Entenwerder Bruecke 2_gmp-Architekten @ Billebogen Entwicklungsgesellschaft

Einhub der Brücke Entenwerder erfolgreich

In dem nicht-offenen interdisziplinären Realisierungswettbewerb für Ingenieure und Architekten überzeugte in 2020 der Entwurf der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) und schlaich bergermann partner (sbp) die Jury. Bauherrin ist die Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende. Das Bauunternehmen LEONHARD WEISS übernahm die Ausführung. Der Bau wird durch das Sonderprogramm Stadt und Land (Radverkehrsförderung des Bundes) gefördert.

Einhub Entenwerder Bruecke_3

Entenwerder Bruecke 3_gmp-Architekten @ Billebogen Entwicklungsgesellschaft

Nach dem Einhub wird die Brücke bis Mitte 2026 fertig gebaut. Dazu gehört die Herstellung der angrenzenden Wegeverbindungen insbesondere zur Uund S-Bahnstation Elbbrücken sowie die Wiederherstellung der Grünflächen auf beiden Seiten. Im Elbpark Entenwerder wird der Weg zwischen der Brücke und dem Alexandrastieg verbreitert, um den künftig erhöhten Fuß- und Radverkehrsaufkommen Rechnung aufnehmen zu können. An der Uferzone der Elbbrücken entsteht zudem der neue, rund 1,6 Hektar große „Park Zweibrücken“ mit 70 neuen Bäumen. Im Elbpark selbst werden mindestens drei neue Bäume als Ausgleich für die temporäre Eingriffe gepflanzt.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung „Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook“ erfahren.

Öffentliche Architekturführungen Juli, August, September

Im Juli, August und September können Sie auf einer unserer öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen das aktuelle Baugeschehen in Hamburg erkunden. Melden Sie sich direkt über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema – Samstag, 19. Juli, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 16. August, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 13. September, 15.00 – 17.30 Uhr

Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema

Die 2,5-stündige Architekturführung Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema mit dem Fahrrad zeigt einen Querschnitt des historischen und aktuellen Wohnungsbau in Hamburg Nord. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Pergolenviertel

Pergolenviertel @-a-tour

Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook

Die 2,5 stündige Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe. Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Grasbrook_Herzog & de Meuron

Blick von Osten auf den Grasbrook_Herzog & de Meuron © moka-studio

Schnitt durch die HafenCity

Die 2,5-stündige Architekturführung Schnitt durch die HafenCity zu Fuß zeigt einen Querschnitt
der aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklung und Architektur in der HafenCity von West nach Ost.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

so baut hamburg hafencity hamburg architektur stadtfuehrung, Film Architekturführung HafenCity

Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Holzbau-Start beim Neuen Amt Altona

Nach der Grundsteinlegung für das Neue Amt Altona (NAA) im Februar diesen Jahres und der Fertigstellung der unteren Geschosse aus Stahlbeton markiert der Holzbaustart diese Woche einen wichtigen Meilenstein für nachhaltiges Bauen und innovatives Arbeiten in Hamburg. Anfang der Woche wurden die ersten 18qm großen, tonnenschweren Holzdecken per Schwerlastkran aus der Großen Bergstraße in rund 40 Metern Höhe über das historische Gebäude des Alten Finanzamts Altona hinweg gehoben und an der Neuen Großen Bergstraße montiert. In den nächsten Monaten wächst der NAA-Neubau auf die Höhe des Alten Finanzamts Altona, mit dem er auf allen Etagen verbunden wird, und in dem sich ein etablierter Kreativstandort befindet.

Neues Amt Altona

NAA_COVER_frontal © Common Agency

Holzbau-Start beim Neuen Amt Altona

Mit dem “Neuen Amt Altona”, ARGE Common Agency UG & Felix Dechert Architekten PartG mbB, entsteht ein einzigartiger Ort für gemeinschaftliches Arbeiten, Kreativität und nachbarschaftliches Leben. Der sechsstöckige Neubau – davon vier Etagen aus Holz – entsteht in der Fußgängerzone Neue Große Bergstraße, direkt am Altonaer Bahnhof. Im Fokus stehen die nachhaltige Bauweise, soziale Teilhabe und ein innovatives Genossenschaftsmodell, das den Nutzer*innen die langfristig sichere Nutzung sowie Mitgestaltung ihres Arbeitsraums ermöglicht. Mehr als 270 Gruppen oder Menschen haben bereits Genossenschaftsanteile erworben.

Neues Amt Altona Flex Bereich

NAA_Flex Bereich © Common Agency

Nachhaltiger Coworking-Neubau als innovatives Genossenschaftsmodell

Der innovative sechsgeschossige NAA-Neubau mit Grünfassade, Dachgarten und Arbeitsplätzen für rund 300 Personen liegt direkt hinter dem ehemaligen Finanzamt Altona. In Letzterem befindet sich auf 3.400 qm ein voll vermieteter und seit vielen Jahren etablierter Kreativstandort, der seit 2023 ebenfalls im Besitz der NAA Genossenschaft ist und durch diese langfristig gesichert wird. Das öffentliche Erdgeschoss wird Alt- und Neubau verbinden und das NAA für die Stadtgesellschaft öffnen – mit Platz für Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen.

Neues Amt Altona öffentliches Erdgeschoss

NAA_R-EG © Common Agency

Bis zum Frühjahr 2026 werden auf rund 1.600 m² Büro- und Gemeinschaftsflächen für rund 300 Selbstständige und kleinere Unternehmen, überwiegend aus Altona und angrenzenden Stadtteilen gebaut.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung Ottensen erfahren.

Wettbewerb für neue U5-Haltestelle Hauptbahnhof Nord entschieden

Der erste Preis im Realisierungswettbewerb für die neue U5-Haltestelle Hauptbahnhof Nord wurde dem Entwurf von blrm Architekt*innen GmbH (Hamburg) mit Gottlieb Paludan Architects A/S (Kopenhagen, DK) verliehen. Aufgrund ihrer besonderen Bedeutung hat die U5 GmbH für die Haltestelle Hauptbahnhof Nord einen Wettbewerb für die Gestaltung durchgeführt. Das Wettbewerbsverfahren mit acht teilnehmenden Architekturbüros aus ganz Europa wurde von D&K drost consult GmbH betreut. Die eingereichten Entwürfe wurden von einer Jury aus Fachpreisrichter*innen, Sachpreisrichter*innen sowie Sachverständigen aus unterschiedlichen Hamburger Behörden, Politik und Unternehmen bewertet.

Ansicht Hauptbahnhof Nord

Visualisation Hauptbahnhof Nord © blrm Studio Dragusha

Wettbewerb für neue U5-Haltestelle Hauptbahnhof Nord entschieden

Bereits zur Eröffnung der Haltestelle 1968 sind am Hauptbahnhof Nord vier Bahnsteige und Tunnelröhren gebaut worden. Der Betrieb der U2 und U4 läuft bisher nur auf den beiden innenliegenden Röhren. Mit der U5 sollen die bisher nicht genutzten äußeren Röhren sowie die Bahnsteige der Haltestelle für den vollautomatischen Betrieb der U5 umgebaut werden. So entsteht hier in Zukunft ein zentraler bahnsteiggleicher Umstieg zwischen den Linien U2/U4 und U5.

Eingang U5 © blrm Studio Dragusha

Visualisation Eingang U5 © blrm Studio Dragusha

Insbesondere die Grundhaltung des Siegerentwurfs, die bestehende Haltestelle so weiterzuentwickeln und zu ergänzen, dass die Qualitäten des Bestandes erhalten bleiben und durch neue Elemente hervorgehoben werden, war ausschlaggebend für die Bewertung der Jury. Der Entwurf schlägt eine Weiterentwicklung und Ergänzung der bestehenden Haltestelle vor, mit der die Qualitäten des Bestandes erhalten und durch das Hinzufügen einfacher Elemente noch hervorgehoben werden. Das Konzept basiert auf dem Leitgedanken eines respektvollen und ressourcenschonenden Umgangs mit der vorhandenen Bausubstanz – Reduktion statt Überformung, Ergänzung statt Ersatz.

Visualisation U5 © blrm Studio Dragusha

Visualisation U5 © blrm Studio Dragusha

Gestaltung für U5 am Hauptbahnhof steht fest

Die Renovierung konzentriert sich darauf, visuelle und architektonische Ruhe auf den Plattformen und Mezzanin-Ebenen zu schaffen und die vorhandenen räumlichen Werte hervorzuheben. Sekundäre architektonische Elemente werden entfernt, charakteristische Details wie farbige Keramikfliesen und Wandreliefs werden durch einige gezielte Eingriffe erhalten und hervorgehoben. Das Ergebnis schafft einen harmonischen Übergang zu einer modernen Architektur, die den ursprünglichen Ausdruck respektiert.

Visualisation U5 Bahnsteig © blrm Studio Dragusha

Visualisation U5 Bahnsteig © blrm Studio Dragusha

Zeitgenössische Ergänzungen wie die gläsernen Displays in den Tunnelröhren und die neue Gestaltung der Decke machen die historischen Bauteile auf besondere Weise sichtbar. Neben den gestalterischen Qualitäten wird der ressourcenschonende Ansatz des Entwurfs besonders gelobt. Zusätzlich zum unterirdischen Bereich überzeugt auch die Ausgestaltung der Aufzüge und Ein- und Ausgänge zur Station an der Oberfläche.

Derzeit läuft die Entwurfsplanung für den U5-Abschnitt in der Innenstadt. Bei optimalem Verlauf könnte der Umbau der Haltestelle Anfang der 2030er Jahre beginnen.

Mehr Informationen können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Öffentliche Architekturführungen im Sommer

Auch während des Sommers können Sie auf einer unserer öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen das aktuelle Baugeschehen in Hamburg erkunden. Melden Sie sich direkt über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Altona – Samstag, 14. Juni, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema – Samstag, 19. Juli, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 16. August, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 13. September, 15.00 – 17.30 Uhr

Aktuelle Stadtentwicklung Altona

Die 2,5-stündige Architekturführung „Aktuelle Stadtentwicklung Altona“ mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Stadtentwicklung in Altona. Zu sehen sind historische, aktuelle sowie Zukunftsprojekte zwischen dem Altonaer Rathaus, Altonaer Bahnhof und Diebsteich. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Neue Mitte Altona_Kranbauten_André-Poitiers

Neue Mitte Altona_Kranbauten_André-Poitiers © a-tour

Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema

Die 2,5-stündige Architekturführung Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema mit dem Fahrrad zeigt einen Querschnitt des historischen und aktuellen Wohnungsbau in Hamburg Nord. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Pergolenviertel

Pergolenviertel @-a-tour

Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook

Die 2,5 stündige Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe. Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Grasbrook_Herzog & de Meuron

Blick von Osten auf den Grasbrook_Herzog & de Meuron © moka-studio

Schnitt durch die HafenCity

Die 2,5-stündige Architekturführung Schnitt durch die HafenCity zu Fuß zeigt einen Querschnitt
der aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklung und Architektur in der HafenCity von West nach Ost.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

so baut hamburg hafencity hamburg architektur stadtfuehrung, Film Architekturführung HafenCity

Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Wettbewerb für neue MSC-Deutschlandzentrale entschieden

Die Architektur für die neue Deutschlandzentrale der MSC Mediterranean Shipping Company in der Hamburger HafenCity steht fest: In einem europaweiten Architekturwettbewerb setzte sich das Frankfurter Büro Wandel Lorch Götze Wach (WLGW) mit seinem Team (metaform, Transsolar, Bollinger+Grohmann) durch. Der Entwurf überzeugte die Jury durch seine Offenheit und Leichtigkeit ebenso wie durch effiziente, nachhaltige Bauprinzipien.

Neubau MSC 01 @ Wandel Lorch Götze Wach

Neubau MSC_01 @ Wandel Lorch Götze Wach

Wettbewerb für neue MSC-Deutschlandzentrale entschieden

Zum Architekturwettbewerb wurden sechs europäische Büros eingeladen: Delugan Meissl Associated Architects (Wien), E2A / Piet Eckert und Wim Eckert / Architekten (Zürich), gmp International GmbH (Hamburg), Hadi Teherani Architects GmbH (Hamburg), Henning Larsen Architects (Kopenhagen) und Wandel Lorch Götze Wach GmbH (Frankfurt a.M). Der ausgewählte Entwurf zeige „einen markanten und robusten Beitrag, der sich als urbaner Baustein in die Entwicklung des Quartiers einbindet und diesem einen guten Auftakt sowie Endpunkt zur Wasserkante verheißt“, so das Urteil der Jury unter Vorsitz von Prof. Jörg Aldinger. Wandel Lorch Götze Wach GmbH teilt sich den ersten Platz mit E2A / Piet Eckert und Wim Eckert / Architekten. Auf den 3. Platz kam gmp.

MSC Neubau HafenCity @ Wandel Lorch Götze Wach

Neubau MSC_02 @ Wandel Lorch Götze Wach

Helle flexible Arbeitswelten und nachhaltige Energieversorgung

Das geplante Bürogebäude liegt im Quartier Am Lohsepark direkt am Brooktorhafen in der HafenCity. Es wird in der Tradition der Hamburger Fleetbebauung wie die Nachbargebäude teilweise direkt in das Hafenbecken hineingebaut. Der Baubeginn ist für 2026 geplant. Die helle Fassade dient zur klaren Gliederung ebenso wie als außen liegender Sonnenschutz für die großzügigen Fensterfronten. Im Inneren ermöglichen modular gestaltbare Arbeitsplätze eine einfache Anpassung der Büroflächen an die Bedürfnisse der Nutzer. Die großen Fenster erlauben viel natürliche Belichtung. Pflanzenbereiche und Ruhezonen ziehen sich durch das Gebäude. Telefonkabinen und informelle Arbeitsplätze sind ebenso vorgesehen wie Konzentrationszonen mit akustischen Trennwänden. Im Erdgeschoss sind öffentliche Bereiche wie ein Showroom und ein Restaurant geplant.

Flächenplan HafenCity GmbH

Flächenplan HafenCity @ HafenCity Hamburg GmbH

Der vorgestellte Entwurf verfolgt ein ganzheitliches Nachhaltigkeits- und Energiekonzept, das die Kriterien der DGNB Sonderauszeichnung Umweltzeichen erfüllen soll. Das Gebäude besteht aus einem Massivbausockel, der Recyclingbeton und aufbereitete Klinker nutzt. Für die Wärme- und Kälteversorgung wird eine reversible Wärmepumpe genutzt. Die Abwärme im Gebäude wird dabei wiederverwendet. Zudem kommen Solarpaneele zum Einsatz.

Daten & Fakten
Standort: Quartier Am Lohsepark (Nordosten der HafenCity)
Grundstücksfläche: 2.600 qm
Gebäudemaße: 108 m Länge, 22 m Breite
Nutzungen:
Büro: ca. 15.000 m² BGF
Öffentliche Nutzungen (z.B. Showroom, Gastronomie,): 800 – 2000 m² BGF
Baumaterialien: u.a. Recyclingbeton, aufbereiteter Klinker
Energieversorgung: Wärmepumpe, Bohrpfähle, Solarpaneele

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung Hafencity Ost erfahren.

Ein Punk unter den Kontorhäusern

 

Wir freuen uns sehr, dass das von uns revitalisierte Kontorhaus Stubbenhuk gestern von Familie Wempe eröffnet wurde. Neben der Steinstrasse, in der Wempe seit 1923 sitzt, bezieht der Juwelier nun einen zweiten Unternehmenssitz – ebenfalls mit historischem Charme.

Es liegt an den Ausläufern der Innenstadt und am räumlichen Schnittpunkt zur Speicherstadt und wurde Mitte der 1920er Jahre von Wilhelm Lemm erbaut. Heute ist es Teil des neu entstehenden „Quartiers am Baumwall“, das darauf abzielt, die Flächen rund um den einstigen Standort des Gruner + Jahr-Verlags wieder stärker an das urbane Geschehen anzubinden. Ziel ist es, die Grenzen zwischen Hafen, Stadt und angrenzenden Quartieren zu öffnen und einen lebendigen, vielfältigen Raum zu schaffen.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

Im Zuge dieser städtebaulichen Maßnahme wurde das ehemalige Getreideheberhaus, einst Heimat der Henri-Nannen-Schule, von Stern Architekten äußerlich in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und im Inneren zu einem modernen Arbeitsumfeld umgestaltet. Die neuen Büroräume beherbergen Uhrenwerkstätten sowie Verwaltungsräume des Juweliers Wempe, der mit dem Einzug in das Kontorhaus zu seinen Wurzeln zurückkehrt.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

Die bedeutendste Veränderung betrifft die Kubatur des Gebäudes, wobei das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Walmdach in enger Absprache mit dem Denkmalschutzamt rekonstruiert wurde. Darin untergebracht konnten die Technikräume werden. Zudem entstand durch das Walmdach eine Dachterrasse, die sich mit der neuen Kreativzone und dem Bistro für die Mitarbeitenden zum Innenhof hin öffnet.

Revitalisierung des Kontorhaus Stubbenhuk 

Im Inneren wurde das Gebäude bis auf das Treppenhaus vollständig entkernt und neu gestaltet. Im Eingangsbereich betonen vertikale Stableuchten den Raum und strecken in zugleich in die Höhe. Die modernisierte Aufzugsanlage fügt sich farblich und vom Material harmonisch in den Bestand ein. Kugelleuchten im Treppenauge dienen den Besuchenden als Orientierungshilfe nach dem Verlassen des Aufzugs, wobei die Anzahl der Kugelleuchten die Stockwerke anzeigt. Das gesamte Gebäude wurde von innen mit Calciumsilikat gedämmt. Gebläsevektoren, sogenannte Fan Coils, sorgen je nach Bedarf für Heizung und Kühlung der Arbeitsräume. Alle Fenster wurden modernisiert und erhielten ihre ursprüngliche weiße Rahmenfarbe zurück.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

Die originelle Farb- und Materialgestaltung, die Wilhelm Lemm vor über einem Jahrhundert anwandte, verleiht dem Gebäude einen punkigen Charakter, der sich von außen nach innen fortsetzt. Die Inneneinrichtung greift das historische Farbkonzept auf und interpretiert es in zeitgemäße Farb- und Materialkombinationen, die ein beeindruckendes Zusammenspiel zwischen Tradition und Moderne schaffen.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

„Ich war schockverliebt“, erzählt Kim-Eva Wempe den geladenen Gästen schmunzelnd. Es gelang der Familie Wempe, das Gebäude, das eigentlich zu Mietzwecken gedacht war, zu erwerben und kernzusanieren. Insgesamt verfügt das Gebäude über 4700 Quadratmeter Fläche. Neben den  Geschäftsbereichen Uhrenwerkstatt, Chronometerwerke Maritim ist im 5. Obergeschoss auch eine Eventfläche realisiert worden.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

Start öffentliche Architekturführungen

Der Frühling steht vor der Tür! Höchste Zeit auf einer unserer öffentlichen Architekturführungen
für Einzelpersonen das aktuelle Baugeschehen in Hamburg zu erkunden.
Wir starten am Samstag, den 29. März. Es sind noch einige Restplätze frei. Melden Sie sich direkt
über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Nachhaltigkeit – Samstag, 29. März 2025, 14.00 – 16.30 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 26. April 2025, 14.00 – 16.30 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 17. Mai 2025, 14.30 – 17 Uhr

Büro am Lohsepark_1_Wandel Lorch Götze Wach

Büro am Lohsepark_1_Wandel Lorch Götze Wach © a-tour

Nachhaltigkeit

Auf der 2,5-stündigen Architekturführung Nachhaltigkeit zu Fuß und mit dem HVV erläutert
Ihnen eine Architekt:in die Entwicklung innovativer und zukunftsorientierter Gebäudekonzepte
in Verbindung mit herausragender Architektur. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

so baut hamburg hafencity hamburg architektur stadtfuehrung, Film Architekturführung HafenCity

Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Schnitt durch die HafenCity

Die 2,5-stündige Architekturführung Schnitt durch die HafenCity zu Fuß zeigt einen Querschnitt
der aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklung und Architektur in der HafenCity von West nach Ost.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Herzog & de Meuron gewinnen städtebaulichen Wettbewerb für neuen Stadtteil Grasbrook zusammen mit Vogt Landschaftsarchitekten

Grasbrook Perspektive 4 © Herzog & de Meuron und Vogt

Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook

Die 2,5 stündige Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe. Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Zwei Gewinner der MIPIM Awards 2025 aus Hamburg

Die weltweit größte Immobilien Messe MIPIM fand von 10. bis 14. März 2025 in Cannes statt.
Die MIPIM 2025 endet für Hamburg großartig! Gleich zwei Gewinner der MIPIM Awards kommen aus der Hansestadt. Insgesamt wurden auf der Messe weltweit elf Projekte prämiert. Der Wettbewerb legt besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit, soziale Aspekte und Unternehmensverantwortung.

Bunker St. Pauli

Bunker St. Pauli © a-tour

Hamburg Bunker erhält Preis für „best conversion“

Das erste Projekt ist der Hamburg Bunker auf St. Pauli. Der pyramidenförmig aufgestockte Bunker
wurde auf der internationalen Immobilienmesse mit dem renomierten „Immobilien Oscar“ in der
Kategorie „best conversion“ (beste Umnutzung) ausgezeichnet.
Die Jury lobte die gelungene Transformation des ein tristen Bunkers in ein ikonisiches Wahrzeichen.
Der 1942/43 errichtete Flakbunker zählt zu den größten Hochbunkern der Welt. Seit der Nachkriegszeit diente er als Medien- und Musikstandort. Vor zwölf Jahren entwickelte der Hamburger Stadtplaner Mathias Müller-Using das Konzept für die begrünte Aufstockung, die den Hamburg Bunker architektonisch und städtebaulich neu integriert.

„The Beehive“ in der HafenCity erhält Preis für „best residential project“

Das zweite Projekt befindet sich in der HafenCity: „The Beehive“ von der Baugemeinschaft Halbinsulaner und WERK Arkitekter in Kopenhagen. Die Baugemeinschaft ist eine von insgesamt 13 Baugemeinschaften in der östlichen HafenCity. Sie erhielten den MIPIM Preis in der Kategorie „Best Residential Project“.

Das kürzlich fertiggestellte Haus der Baugemeinschaft „Halbinsulaner“ von WERK Arkitekter am Baakenkafen besteht aus 27 Wohnungen, 12 Gewerbeeinheiten und großzügigen Gemeinschaftsflächen. Um der Vielfalt des Gebäudes gerecht zu werden, sind die Wohnungen und Büros auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Familien zugeschnitten. Einige verfügen über Gewölbedecken, andere über eine Sauna oder einen Zugang zu einem privaten Innenhof. Entstanden ist ein besonders kommunikatives Gebäude, das zwischen dem „KreaTiefgeschoss“ im Warftgeschoss über die Lounge im 6. Obergeschoss und dem Gewächshaus auf dem Dach, auf den Laubengängen und den zahlreichen Dachterrassen unterschiedliche Aktivitäten und Austausch fördert – fast immer mit spektakulärem Blick über Stadt und Hafen.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner!

Mehr Informationen zum HAMBURG Bunker können Sie auf unserer Architekturführung St. Pauli erfahren. Mehr Informationen zum Projekt „The Beehive“ in der HafenCity können Sie auf unserer Architekturführung „HafenCity Ost“ erfahren.

Architektur-Team für Modernisierung des MARKK steht fest

Das Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) stellte zusammen mit Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien, die Architektengemeinschaft vor, die in den kommenden Jahren nicht nur die umfassende Modernisierung des Museumsgebäudes, sondern auch die Erneuerung der Dauerausstellung umsetzen wird. Ziel ist es, das Museum als einen attraktiven Ort der Begegnung und des Wissens für die Zukunft zu gestalten. Hierfür haben die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien und die Freie und Hansestadt Hamburg insgesamt 123 Millionen Euro zur Verfügung gestellt. Im Rahmen eines EU-weiten Vergabeverfahrens wurden die international renommierte Architektin Lina Ghotmeh, Paris, von Lina Ghotmeh — Architecture, und das bekannte Hamburger Team BIWERMAU Architekten BDA ausgewählt.

Gallery Concept MARKK_view3

Gallery Concept MARKK_view3 @ Lina Ghotmeh – Architecture

Architektur-Team für Modernisierung des MARKK steht fest

Die Ausschreibung des EU-weiten Vergabe-Verordnungs-Verfahren (VgV) zur Findung geeigneter Planungsbüros für die Modernisierung des denkmalgeschützten Gebäudes wurde im Mai 2024 durch die Sprinkenhof GmbH publiziert. Bis Ende Juni waren 24 Bewerbungen von Architektenteams bei der Sprinkenhof GmbH eingegangen. Das Auswahlgremium, bestehend aus dem Oberbaudirektor, der Behörde für Kultur und Medien und dem Denkmalschutzamt, der ausführenden Sprinkenhof GmbH und des Museums am Rothenbaum (MARKK) traf in dem zweistufigen Verfahren ihre Wahl.

Das MARKK gehört zu den bedeutendsten ehemals ethnografischen Museen Europas. Das Gebäude an der Rothenbaumchaussee wurde nach den Plänen des Architekten Albert Erbe für das damalige Museum für Völkerkunde errichtet und im Jahr 1912 eröffnet und hat sich seitdem kontinuierlich gewandelt. Seit 2017 hat das MARKK einen Prozess der inhaltlichen und strategischen Neuausrichtung begonnen, hin zu einem international vernetzten und wahrgenommenen Museum. Das Haus stellt hierfür unter anderem seine Sammlungen in vielfältigen Kooperationen, unter anderem mit Herkunftsgesellschaften oder zeitgenössischen Künstler und Künstlerinnen neue Zusammenhänge, macht kolonial geprägte Bezüge sichtbar und geht offen und kritisch mit seiner Geschichte um.

Gallery Concept MARKK-view 2

Gallery Concept MARKK-view 2 @ Lina Ghotmeh – Architecture

Modernisierung soll Anfang 2030er Jahre abgeschlossen sein

Eine neue Dauerausstellung soll die Attraktivität des Museums entscheidend erhöhen und sowohl die Bedeutung des Hauses für den Städtetourismus steigern als auch die diverse Stadtgesellschaft ansprechen und zunehmend zu einem Lernort für Schulen werden. Neben herkömmlichen Konzepten von „Ausstellen“ soll sich das Museum auch zu einem allgemein zugänglichen Ort des Zusammenkommens, des Austauschs, der Partizipation und der Interaktion weiterentwickeln. Als Wohnzimmer der Stadt sollen sich Ausstellungsräume mit diskursiven und performativen Räumen der multisensorischen Wissensvermittlung und Erfahrung verbinden, mit ruhigen Rückzugs- und Lernorten, mit Einkaufsbereich und Gastronomie. Diese Funktionen sollen in Zukunft stärker miteinander verschränkt werden, um den vielfältigen Bedürfnissen der Gesellschaft zu entsprechen und somit als Aufenthaltsort „Museum“ attraktiver zu werden.

Perspektive Courtyard MARKK

Perspektive Courtyard MARKK @ Lina Ghotmeh – Architecture

Die dringend erforderliche bauliche Erneuerung unterstützt diese inhaltliche Neuausrichtung und wird dem Museum ermöglichen, Publikumsbereiche an zeitgemäße Standards anzupassen. Als entscheidende bauliche Veränderung soll unter anderem ein neuer barrierefreier Eingang geschaffen werden, der baulich und optisch den Zugang zum Museum erleichtern soll. Hierdurch und durch eine vom Museumsbetrieb unabhängige Gastronomie im Außenbereich wird sich das Museum noch stärker in die Stadt öffnen. Die Publikumsbereiche werden so verändert, dass das Museumserlebnis individuell, in der Gruppe oder mit der Familie für alle Altersgruppen durch zusätzliche Aufenthaltsbereiche, ausgebauten Sitzmöglichkeiten und optimierter Klimatisierung an Attraktivität gewinnt. Auch für Vermietungen wird es neue Räume geben, mit denen das MARKK als Veranstaltungs- und Austragungsort an Popularität gewinnen soll. Der Einbau von zusätzlichen Fahrstühlen und die Modernisierung der technischen Anlagen schaffen die Grundvoraussetzungen für ein zukunftsfähiges Gebäude.

Die konkreten Planungen, auch zum Ablauf und Zeitplan, beginnen jetzt. Die Modernisierung soll Anfang der 2030er Jahre abgeschlossen sein.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführungen erfahren.

ADEPT gewinnt Wettbewerb für eines der größten Holzgebäude Deutschlands

Das dänische Architekturbüro ADEPT ist zum Gewinner des Wettbewerbs für ein neues, öffentliches Verwaltungsgebäude im Bezirk Wandsbek gekürt worden. Das Gebäude wird mit fast 34.000 m2 eines der größten Holzgebäude Deutschlands werden und soll Ende 2026 bezugsfertig sein.

Wandsbek ADEPT_Plaza

Wandsbek ADEPT_Plaza @ ADEPT

ADEPT gewinnt Wettbewerb für eines der größten Holzgebäude Deutschlands

In den nächsten Jahren wird im Auftrag der städtischen Sprinkenhof GmbH eines der größten Holzgebäude Deutschlands entstehen. Das fast 34.000 m2 große Verwaltungsgebäude wird nach seiner Fertigstellung für 800 Arbeitsplätze Raum bieten und zugleich als moderne Servicestelle der öffentlichen Verwaltung für Bürgerinnen und Bürger fungieren.

Die Bauherrin wünscht sich das Gebäude als Pilotprojekt für nachhaltiges Bauen, bei dem Elemente der besonderen Bauweise des Hauses sichtbar werden: Die grünen Fassaden und exponierten Holzkonstruktionen zeugen von dem zukunftsorientierten Anspruch des Bezirksamtes Wandsbek und der Sprinkenhof GmbH für die Errichtung öffentlicher Gebäude.

Wandsbek ADEPT_Close-up

Wandsbek ADEPT_Close-up @ ADEPT

Nachhaltiges Verwaltungsgebäude Wandsbek

Das Gebäude wird auf dem schmalen Grundstück der sogenannten Wandsbeker Zollinsel gebaut, die ihm seine charakteristische längliche Form verleiht. Um den Maßstab des Gebäudes an den Menschen anzupassen, wurde das Gebäude in kleinere, gestaffelte Volumen gegliedert, die sich in Höhe und Fassadenmotiven abwechseln und den Gesamteindruck abwechslungsreich und lebendig gestalten. Zum Hauptankunftsplatz hin, der einen neuen attraktiven Stadtraum schafft, erhebt sich eine begrünte Fassade, während sich an den anderen Fassaden grüne Elemente finden, die die Fassaden gliedern und zugleich einen Bezug zu den bepflanzten Dachgärten herstellen.

Wandsbek ADEPT_Facade

Wandsbek ADEPT_Facade @ ADEPT

Die Fassaden sind so gestaltet, dass sie die nachhaltigen Ambitionen des Gebäudes zeigen und durch ihre Offenheit die innenliegenden Nutzungen für die Besucherinnen und Besucher nach außen transparent machen. ADEPT hat im Jahr 2020 ein Büro in Hamburg eröffnet. Das Büro steht auch hinter der Entwicklung des 105. Stadtteils in Hamburg, Oberbillwerder.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführungen erfahren.

Science City: Wettbewerb zu Städtebau „Quartiere am Volkspark“ entschieden

Der Wettbewerb zu Städtebau und Freiraum für die „Quartiere am Volkspark“ in der Science City Hamburg Bahrenfeld ist entschieden. Direkt am Volkspark Altona wird die Science City Hamburg Bahrenfeld zukünftig internationale Spitzenforschung, universitäre Ausbildung und innovative Unternehmen mit lebendigen Wohnquartieren verbinden. Neben Wissenschaft von Weltrang sind auch tausende neue Wohnungen, Sport-, Freizeit- und Einkaufsmöglichkeiten sowie soziale Begegnungsräume vorgesehen. Seit Oktober 2023 haben sechs Planungsteams im Rahmen eines „Wettbewerblichen Dialogs“ Ideen für die städtebauliche und freiraumplanerische Gestaltung sowie zur Nutzungsverteilung des Science City-Teilbereichs „Quartiere am Volkspark“ erarbeitet. Dieses Verfahren hat das dänische Büro Cobe Kopenhagen nun für sich entschieden.

Visualisierung 1 Quartiere am Volkspark

Visualisierung 1 @ Cobe

Wettbewerb zu Städtebau „Quartiere am Volkspark“ entschieden

Die rund 55 Hektar umfassenden „Quartiere am Volkspark“ erstrecken sich entlang des Volksparks Altona über das Gelände der Trabrennbahn sowie die östlich daran anschließenden derzeitigen Kleingartenanlagen über den im Bau befindlichen Autobahndeckel A7 bis hin zum Holstenkamp.
In Zukunft sind hier vielfältige Wohnangebote in rund 3.800 neu entstehenden Wohnungen mit einem hohen Förderanteil vorgesehen – dazu Freizeit- und Sportmöglichkeiten sowie soziale Einrichtungen, Schulen und ein Universitätscampus. Die Bestandsnutzungen werden überwiegend verlagert.

Das Planungsteam Cobe konnte das Auswahlgremium durch höchste planerische Qualität, Innovationskraft sowie nachhaltige Konzepte überzeugen. Städtebau und Freiraum bieten ein hohes Maß an Flexibilität, Orientierung und Identität für das gesamte Gebiet. Drei Teilgebiete weisen
einen deutlich eigenen Charakter auf und gehören doch sichtbar zusammen.

Visualisierung 2 Quartiere am Volkspark

Visualisierung 2 @ Cobe

Besondere Qualitäten des Entwurfs

Im „Campusviertel“ unterstreicht ein System urbaner Plätze und öffentlicher Funktionen den städtischen Charakter. Nahe dem Campus West auf der gegenüberliegenden Seite der Luruper Chaussee sollen weitere Gebäude der Universität Hamburg, darunter ein Hörsaalzentrum, zum Forschen und Lernen angesiedelt werden. Auch einer der beiden Eingänge der neuen unterirdischen S-Bahnstation ist nahe den universitären Einrichtungen geplant. Aber auch gelebt und gearbeitet wird im „Campusviertel“.

Die Grundidee der östlich angrenzenden „neuen Gartenstadt“ sind lineare, offene Wohnblockstrukturen, die grüne Höfe schaffen und so den Nachbarschaftscharakter stärken. Östlich des künftigen Deckels über die A 7 liegt, umgeben von der Landschaftsachse Volkspark, das „Naturquartier“. Hier sieht der Entwurf eine lose, durchmischte Blockstruktur vor, welche die Natur immer wieder in die Zwischenräume eindringen lässt.

Visualisierung 3 Quartiere am Volkspark

Visualisierung 3 @ Cobe

Als Hauptelement der Freiraumplanung verbindet ein „grüner Korridor“ die Teilquartiere untereinander, aber auch mit dem namensgebenden Volkspark Altona sowie den weiteren umgebenden Grünanlagen. Der „grüne Korridor“ erfüllt viele Funktionen: zum Beispiel nimmt er Regenwasser auf, ist eine grüne Landschaft und Freizeitort. Zudem integriert er einen Teil der Sportflächen. Dach- und Fassadenbegrünung der Gebäude sind ebenso vorgesehen, um den grünen Charakter zu ergänzen.

Wissenschaft und Lernen ziehen sich als roter Faden durch alle Teilräume. Die geplanten Fachbereiche der Universität Hamburg (z. B. für Chemie) prägen das „Campusviertel“. Die für die Quartiere am Volkspark ebenfalls vorgesehenen Schulen sowie ergänzende Lernorte werden im weiteren Verlauf in das Band integriert. Das Erschließungskonzept sieht eine weitgehende Befreiung der Nachbarschaft vom motorisierten Verkehr vor. Nahe den Quartierseingängen sind Mobility Hubs vorgesehen. Neben der S-Bahnstation ergänzen Haltestellen das Angebot im ÖPNV. Es gilt das Prinzip: Der nachhaltigste Transportweg ist immer am schnellsten zu erreichen.

Luftbild Quartiere am Volkspark

Luftbild_Umriss @ Fotofrizz

Besondere Qualitäten des Verfahrens

Cobe setzte sich in der Endrunde gegen zwei weitere starke europäische Teams durch: Karres en Brands Bv., Hilversum (Niederlande) & ADEPT, Kopenhagen (Dänemark) und Mandaworks AB, Stockholm (Schweden) & LOLA Landscape Architects B.V., Rotterdam (Niederlande). In der Vorbereitung sowie im Verfahren selbst wurde auf intensive Beteiligung geachtet. So wurde mit der „Stadtteildelegation“ ein innovatives Beteiligungsformat entwickelt: Menschen aus der Nachbarschaft haben den gesamten Wettbewerblichen Dialog begleitet und das Auswahlgremium in ihrer Rolle als Sachverständige beraten.

Nächste Schritte

Der Entwurf von COBE A/S dient als Grundlage für die sich anschließende Funktionsplanung, die in die Bebauungspläne mündet. Erst dann kann das Gebiet in Bauabschnitten von West nach Ost realisiert werden. Der Abschluss der Funktionsplanung ist für Ende 2026 vorgesehen. Erste Bauaktivitäten sind ab 2027/2028 zu erwarten.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführungen erfahren.

Öffentliche Architekturführungen 2025

Nach der Winterpause geht es endlich weiter mit unseren öffentlichen Architekturführungen.
Als Einzelperson können Sie erneut an verschiedenen öffentlichen Touren teilnehmen.
Entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Nachhaltigkeit – Samstag, 29. März 2025, 14.00 – 16.30 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 26. April 2025, 14.00 – 16.30 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 17. Mai 2025, 14.30 – 17 Uhr

stadtfuehrung hamburg architektur HafenCity Marco-Polo-Terrassen, HafenCity

Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Nachhaltigkeit

Auf der 2,5-stündigen Architekturführung Nachhaltigkeit zu Fuß und mit dem HVV erläutert
Ihnen eine Architekt:in die Entwicklung innovativer und zukunftsorientierter Gebäudekonzepte
in Verbindung mit herausragender Architektur. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Schnitt durch die HafenCity

Die 2,5-stündige Architekturführung Schnitt durch die HafenCity zu Fuß zeigt einen Querschnitt
der aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklung und Architektur in der HafenCity von West nach Ost.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook

Die 2,5 stündige Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe. Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Grasbrook © Herzog & de Meuron

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Architekturwettbewerb Hauptzollamt Hamburg entschieden

Zwischen Shanghaiallee und Lohsepark findet sich eine der letzten Baulücken in der zentralen HafenCity. Hier entsteht künftig das neue Hauptzollamt Hamburg. Den Architekturwettbewerb konnte das Frankfurter Architekturbüro Dietz Joppien Hammerschmidt GmbH zusammen mit agn Niederberghaus & Partner GmbH, Ibbenbüren, für sich entscheiden. Der Entwurf sieht ein energieeffizientes modulares Gebäude mit alternativen Baustoffen wie Holz und Keramik, flexibel nutzbaren modernen Arbeitswelten und öffentlichen Nutzungen im Erdgeschoss vor. Der Baubeginn ist für Anfang 2028 geplant.

Perspektive_Lohsepark-@-DJH_Architekten_Ponnie_Images

Neubau Hauptzollamt Perspektive Lohsepark @ DJH Architekten_Ponnie Images

Architekturwettbewerb mit 93 teilnehmenden Büros

Insgesamt nahmen 93 Büros in der ersten Phase und elf Büros in der zweiten Phase an einem offenen, Realisierungswettbewerb teil, den die BImA als zentrales Immobilienunternehmen des Bundes ausgelobt hatte. Das Preisgericht unter Vorsitz der Stuttgarter Architektin Jóruun Ragnarsdóttir ließ sich von dem Entwurf des Büros Dietz Joppien Hammerschmidt überzeugen – vor allem durch die gelungene städtebauliche Einfügung in die ein durch denkmalgeschützte Gebäude wie der Kaispeicher B, eine ehemalige Fabrikanlage in der Shanghaiallee und das UNESCO-Welterbe Speicherstadt geprägt ist.
Aber auch die ansprechende Umsetzung modularer Bauweisen sowie die Erfüllung der gesetzten Nachhaltigkeitsziele gaben den Ausschlag. Auch die gewünschte Außenwirkung zum öffentlichen Raum sowie die Erschließung des Gebäudes für Besucher und Bedienstete sei angenehm und gut lesbar gelungen. Nicht zuletzt wurde der Bezug zu den vorhandenen Grünräumen des Lohseparks sowie die geplanten Dachterrassen gewürdigt.

Perspektive_Shanghaiallee-@ DJH_Architekten_Ponnie_Images

Neubau Hauptzollamt Perspektive Shanghaiallee @ DJH Architekten_Ponnie_Images

Nachhaltiges Konzept mit zeitsparender Bauweise

Der Neubau entspricht dem Energieeffizienzstandard Bund 40 (EGB 40) und unterstreicht damit die klimapolitischen Ziele der Bundesregierung. Dieser Gebäudestandard stellt hohe Anforderungen an die Energieeffizienz hinsichtlich des Primärenergiebedarfs und des Transmissionswärmeverlustes. Gebäude dieses Energiestandards verbrauchen 60 Prozent weniger Energie als gesetzlich vorgegeben. Die Anwendung von modularem bzw. seriellem Bauen verspricht eine kurze Bauzeit der Obergeschosse. Eine CO2-minimierte Holz-Hybridkonstruktion und vorgefertigte Trag- und Fassadenelemente stellen einen optimierten Bauablauf sicher. Die Montage der Bauteile wird eng mit der Produktion und Baulogistik abgestimmt. Damit können sowohl Emissionen vor Ort sowie die Baustelleneinrichtungsflächen reduziert werden. Auf dem beengten Baugrundstück kann so ein optimierter Montageablauf sichergestellt werden.

Architekturwettbewerb Hauptzollamtes Hamburg entschieden

Das geringere Gewicht der Holz-Hybridkomponenten spart CO2 beim Materialtransport und in der Herstellung. Auch die Recyclingfähigkeit aller Komponenten wird durch vorgeplante Montage-verbindungen sichergestellt. Ein innovatives Technikkonzept mit Wärmepumpen, adaptiver Lüftungs- und Verschattungstechnik sowie optimierter Regenwasserspeicherung sind ebenfalls Bestandteile des Nachhaltigkeitskonzepts. Eine wichtige Qualität für Nutzer und Stadtklima werden begrünte Freibereiche wie ein Dachgarten, Terrassen und Balkone. In bestimmten Teilbereichen, insbesondere an der Südfassade des Innenhofs, erfolgt eine zusätzliche Begrünung der Fassaden durch bodengebundene Pflanzen.

Luftbild @ FotoFrizzt_mit_Standort

Neubau Hauptzollamt Luftbild @ FotoFrizzt mit Standort

Bereits 2011 zog das Hauptzollamt Hamburg-Stadt in einen Neubau an der Shanghaiallee.
Das neue Gebäude wird auf dem gegenüberliegenden Grundstück neben dem Automuseum Prototyp errichtet. Beide Grundstücke befinden sich im Eigentum der BImA. Der Neubau schafft moderne Konferenz- und Besprechungsräume, die die Beschäftigten variabel nutzen können. Die Büro- und Arbeitsflächen sind dank einer gut durchdachten Konstruktion flexibel auf zukünftige Entwicklungen in der räumlichen Organisation und Arbeitswelt anpassbar. Weiterhin werden ein Café sowie eine Gewerbefläche im Erdgeschoss untergebracht, um einen lebendigen und attraktiven Beitrag zum städtischen Leben auch in Richtung des angrenzenden Lohseparks zu schaffen.

Daten & Fakten
Gesamtfläche:
12.460 qm BGF oberirdisch (20.600 qm BGF gesamt)

Materialien:
• Keramikpaneele auf hochgedämmten Trägerelementen
• Modulare Tragkonstruktion aus Holz vorgefertigt
• Hochwertige Freiraumplanung mit Dachbegrünung
• Integrales Energiekonzept

Nachhaltigkeitsstandards:
Energieeffizienzstandard Bund 40 (EGB 40)

Nutzungen:
• Büro
• öffentliche Dienstleistung Zoll
• Gewerbe

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung HafenCity Ost erfahren.

Kampnagel macht sich fit für die Zukunft

In den nächsten Jahren wird Kampnagel umfassend saniert und denkmalgerecht erweitert. Das internationale Produktionszentrum und die Stadt Hamburg planen gemeinsam mit dem französischen Architekturbüro Lacaton & Vassal, welches 2021 den Pritzker-Architekturpreis erhielt, eindrucksvolle Zubauten und eine umfangreiche Sanierung des geschichtsträchtigen Industriestandorts, der Mitte des 19. Jahrhunderts als Eisenwerk gegründet wurde. Heute ist Kampnagel als Produktionshaus international etabliert und gilt weltweit als renommiertes Zentrum für zeitgenössische Kunst unterschiedlicher Sparten. Unterstützt wird das Bauvorhaben durch Mittel des Bundes, die Sprinkenhof GmbH verantwortet die Projektleitung und -steuerung. Die Behörde für Kultur und Medien, Kampnagel, Lacaton & Vassal sowie die städtische Sprinkenhof GmbH stellten die Pläne vor.

Kampnagel_RENDERING-01

Kampnagel_RENDERING-01 @ Lacaton & Vassal

Die Pläne sehen eine veranstaltungs- und haustechnische Modernisierung des bisherigen Bestandes vor, die eine Renovierung der Veranstaltungsräume, der künstlerischen Einrichtungen und der öffentlichen Empfangsbereiche umfasst. Zudem werden durch zwei Neubauten zusätzliche Flächen entstehen. Zum einen soll eine neue Halle entstehen, um Platz für neue Proben-, Werkstatt- und Lagerräume zu schaffen. Im Einklang mit dem industriellen Charakter des bestehenden Standorts und den hohen Anforderungen eines voll bebauten Grundstücks und einer Grünfläche, werden diese Räume nicht in einem separaten neuen Gebäude geschaffen. Stattdessen wird im Zuge der Weiterentwicklung der Fabrik auf die bestehenden Hallen die neue Halle aufgesetzt. Hierfür stimmen die Architekt*innen die Planung eng mit dem Denkmalschutzamt ab.

Kampnagel macht sich fit für die Zukunft

Kampnagel_RENDERING-02

Kampnagel_RENDERING-02 @ Lacaton & Vassal

Zum anderen ist der Neubau eines Residenzgebäudes vorgesehen, angrenzend an das ebenfalls
bereits bestehende Verwaltungsgebäude. Darin sind unter anderem Räume für längere Aufenthalte von internationalen Künstler*innen vorgesehen, sodass die intensive künstlerische Programmarbeit und Residenzprogramme auf Kampnagel gestärkt werden. Die neue Spielstätte soll insgesamt eine hohe räumliche Flexibilität und vielfältige Bespielbarkeit des Ortes ermöglichen und die Option bieten,
den Innenraum noch besser in Verbindung mit dem Außenraum zu bespielen. Dadurch öffnet sich Kampnagel noch weiter der Nachbarschaft und Stadtgesellschaft.

Kampnagel_K7-REHEARSAL

Kampnagel_K7-REHEARSAL @ Lacaton & Vassal

Auch ökologisch erfüllen die Planungen höchste Standards und sichern in allen Bereichen Barrierefreiheit. Die Strategie besteht darin, sorgfältig zu bewahren, zu reparieren, zu verbessern, zu modernisieren und neue Räume und Einrichtungen für künftige Nutzungen zu schaffen. So wird trotz einer Vergrößerung der Nutzflächen um bis zu 50% eine enorme Verringerung des Energieabdrucks des laufenden Betriebs erreicht, wie beispielsweise eine Einsparung des Wärmeverbrauchs von Bestandsgebäuden um 70%.

Pläne für Sanierung und Weiterentwicklung vorgestellt

Kampnagel_Entrance

Kampnagel_Entrance @ Lacaton & Vassal

Die Baumaßnahme soll im laufenden Betrieb umgesetzt werden, Gelände und Gebäude werden somit parallel bespielt, Veranstaltungen finden weiterhin statt – so entsteht eine »performative Baustelle« in enger logistischer Abstimmung aller Beteiligten. Der Bund unterstützt das Vorhaben mit 60 Millionen Euro, die Stadt Hamburg trägt den Rest der sich insgesamt auf 168 Millionen Euro belaufenden Kosten.

Kampnagel_VIEW-FROM-SOUTH

Kampnagel_VIEW-FROM-SOUTH @ Lacaton & Vassal

Baubeginn ist nach jetzigem Stand der Planungen für September 2026 angesetzt, ihren Abschluss wiederum finden sollen die Maßnahmen voraussichtlich Anfang der 2030er Jahre.

Mehr Informationen können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Speicherstadt: Ein Welterbe als Wärmespeicher

Wo früher Kaffee, Tee und Gewürze gespeichert wurden, wird bald auch Energie gespeichert.
Bis 2040 möchte HHLA Immobilien die Speicherstadt zum energieeffizienten Quartier umbauen.
Prototyp ist Speicherblock H. Ein ganzheitliches Nachhaltigkeitskonzept soll aus Block H
einen vielfältig nutzbaren Energieerzeuger und Energiespeicher machen.

Sandtorquaihof Luftbild

Speicherstadt_Sandtorquaihof_Luftbild @ HHLA

Bau-Spezialisten von Universitäten forschen zusammen mit Experten von HHLA Immobilien an einem deutschlandweit beachteten „Klimaspeicher“. Sie untersuchen, wie unter den Bedingungen des strengen Denkmalschutzes im UNESCO-Weltkulturerbe eine energetische Sanierung von Bestandsimmobilien möglich und auch attraktiv ist. Angesichts der immer knapper werdenden Ressourcen und rasant steigender Preise im Baugewerbe gibt es theoretisch eine nachhaltigere und langfristig kosten­effizientere Strategie: Energiesanierung bis auf klimaneutrales Niveau. Ob und wie dies für Büro-immobilien sogar unter den verschärften Bedingungen eines denkmalgeschützten Altbaus möglich ist, soll ein bundesweit wegweisendes Forschungsprojekt herausfinden. Das Verbundvorhaben heißt „CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt Hamburg“.

Speicherstadt: Ein Welterbe als Wärmespeicher

Zusammen mit der Hamburger Behörde für Umwelt und Energie suchen die Betreiber des Quartiers nach Wegen, erneuerbare Energien örtlich zu gewinnen und gleichzeitig Denkmalschutz und Wirtschaftlichkeit zu berücksichtigen. Das seit 2021 laufende Verbundvorhaben „CO2-neutrales Welterbe Speicherstadt“ läuft zunächst bis Ende 2024. Finanziell gefördert wird es durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, Projektträger ist das Forschungszentrum Jülich. Zum Forschungsverbund gehören drei Hochschulpartner: die Universität Stuttgart mit dem Institut für Werkstoffe im Bauwesen, der Lehrstuhl für Entwurf und Analyse von Tragwerken an der HafenCity Universität Hamburg sowie die RWTH Aachen mit dem Lehrstuhl für Gebäude- und Raumklimatechnik.

Block H_Demonstratoren in Schiefer und Kupferoptik

Speicherstadt_Block H_Demonstratoren in Schiefer und Kupferoptik @ HHLA

Das Sandtorkaispeicher oder Block H genannte Kontorhaus dient als Pilotprojekt. Hier wird ermittelt, wie ein ganzer Block im UNESCO-Weltkulturerbe allein durch Nutzung der vorhandenen Dachflächen autark und emissionsfrei mit Wärme versorgt werden kann – ohne die Optik der historischen Dächer zu verändern. Das Forschungsvorhaben umfasst die Erzeugung von Solarstrom und Solarthermie, die Speicherung der Wärme mit verschiedenen Verfahren im Untergeschoss sowie die Verteilung und Regelung der Energie im Gebäude mittels einer Wärmepumpe. Der Nutzeffekt dieser Versuchsanlage wird in der Forschungswerkstatt im Erdgeschoss erprobt und gemessen. Besprechungsräume und Flure sind als Modell-Großraumbüro mit modernster Dämm- und Heiztechnik ausgestattet.

CO₂-neutrales Welterbe Speicherstadt

Auf dem Dach des historischen Speicherblocks H wurden zwei Giebeldachaufbauten aus Holzsparren auf einem Stahlrohrrahmen errichtet und mit „solar­hybriden Dachsystemen“ eingedeckt. Diese Module generieren sowohl Solarstrom als auch Solarwärme. Dabei stellt allerdings der Denkmalschutz in der Speicherstadt strenge Anforderungen. Ihre Dächer sind traditionell entweder mit Kupferblechen oder mit Schindeln aus Schiefer gedeckt, was prägend zur typischen, weltweit bekannten Anmutung der Backsteingebäude beiträgt. Die solarhybriden Dachmodule durften dieses Bild also nicht durch die Lichtreflektionen und Farbeffekte herkömmlicher gläserner Solarzellen beeinträchtigen.

Historisches Kontorhaus Block H

Speicherstadt_Block H_Grafik @ HHLA

Deshalb wurden die Module auf den beiden neu errichteten Dachgiebelaufbauten auf jeweils 70 Quadratmetern Fläche als völlig neu entwickelte Imitate von Schiefer-Schindeln beziehungsweise Kupfer­blechen ausgeführt. Von der Straße und den umliegenden Gebäuden aus sind sie mit bloßem Auge nicht von den Original-Dachelementen zu unterscheiden. Sie bestehen aber weder aus Schiefer noch aus Kupfer, sondern aus Glas. Die UV-Strahlen der Sonne durchdringen dabei eine transparente Schicht, um sowohl Strom als auch Solarthermie generieren zu können.

Moderne Technologie trifft Denkmalschutz

Im Keller des Speicherblocks arbeiten zwei Wärmeenergiespeicher, die auf ganz unterschiedlichen physikalischen Prinzipien basieren: der Eis- und der Betonspeicher. Der hybride Betonspeicher hat einen fest-stoff-gefüllten und wasser-durch-strömten Kern, der sehr gut isoliert ist. Eine im Sommer auf dem Dach generierte Hitze von bis zu 70 Grad kann in diesem einmal aufgeheizten Kern mittelfristig erhalten werden, um die Büroräume des Speichers dann in der Übergangs­zeit wochenlang mit sogenannter „sensibler“ Wärme zu versorgen. Doch wenn die im Betonblock gespeicherte Wärme während einer längeren Kälte­periode verbraucht ist, lässt sie sich im sonnen­armen Winter dort nicht mehr regenerieren. Dann übernimmt der Eisspeicher und macht dabei sogenannte „Latentwärme“ nutzbar.

Neuartige Eis- und Betonspeicher

Verteilerstelle für das Energetische Gesamtsystem

Speicherstadt_Block H_Verteilerstelle @ HHLA

Insgesamt sind die Forschenden wie auch HHLA Immobilien und die Stadt Hamburg optimistisch. Alle hoffen einen gut skalierbaren „Maßnahmenkoffer“ für die großflächige, klima­neutrale Wärmesanierung der gesamten Speicherstadt entwickeln zu können. Und als Blaupause für betagte Büro­immobilien an anderen Orten, die nicht von planerischen Einschränkungen durch den Denkmalschutz betroffen sind, wäre das Konzept vielleicht noch einfacher umsetzbar.

Mehr Informationen zur Speicherstadt können Sie auf unserer Architekturführung Weltkulturerbe erfahren.

Neuer Forschungsbau in der Science City Hamburg Bahrenfeld

Das Max-Planck-Institut für Struktur und Dynamik der Materie (MPSD) hat Mitte Mai seinen hochmodernen Forschungsneubau in der Science City Hamburg Bahrenfeld eröffnet. Das neue Gebäude ermöglicht die Ausweitung des Instituts von drei auf fünf wissenschaftliche Abteilungen und damit neuen Forschungsrichtungen zum Verhalten von Materie. Der Bau bietet optimale Bedingungen für die Erforschung von Quantenmaterialien und ermöglicht den Vorstoß in neue Forschungsrichtungen. Es beherbergt schwingungsarme Labore gepaart mit hoher Luftreinheit für die Herstellung von Mikro- und Nanostrukturen. Mit diesen Proben werden hochpräzise Experimente an Hochleistungslaserquellen, extrem starken Magnetfeldern oder ultratiefen Temperaturen nahe dem absoluten Nullpunkt (-273,15° Celsius) durchgeführt.

Neuer Forschungsbau in der Science City Hamburg Bahrenfeld

MPSD aussen_Science City Bahrenfeld

MPSD_aussen @ Jörg Harms, MPSD

Bereits im Jahr 2021 als „Gründach des Jahres“ ausgezeichnet, werden mit den weitläufigen Dachgärten des Neubaus besondere Aufenthaltsqualitäten geschaffen. Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und der Präsident der Max-Planck-Gesellschaft, Professor Patrick Cramer, übergaben heute das Gebäude im Rahmen einer Eröffnungsfeier an das Institut. Bis zu 160 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler finden Platz in hell gestalteten Büros, Laboren und Gemeinschaftsräumen. Von den insgesamt 54 Millionen Euro Kosten für den Erweiterungsbau hat die Stadt Hamburg 37 Millionen Euro finanziert, den Rest steuerte die Max-Planck-Gesellschaft bei.

Eröffnungsfeier für neues Max-Planck-Gebäude

MPSD Dachgarten_Science City Bahrenfeld

MPSD_Dachgarten @ Jörg Harms, MPSD

Das Institut befindet sich im Herzen der wachsenden Science City Hamburg Bahrenfeld, die über eine herausragende wissenschaftliche Infrastruktur und eine einzigartige Bandbreite an Hochleistungslaser- und -röntgenlichtquellen verfügt. Bis in die 2040er Jahre entsteht mit der Science City Hamburg Bahrenfeld ein wissensbasierter Stadtraum, der gleichzeitig lebendiges Stadtquartier ist. Als Zentrum für Grundlagenforschung und angewandte Wissenschaft ermöglicht dieses europaweit einzigartige Zukunftsprojekt Innovationen und Technologietransfer. Durch attraktive Wohnungen und Freizeitangebote wird sie zudem ein Magnet für Studierende, Forschende und Kreative aus der ganzen Welt sein. Mit der Science City Hamburg Bahrenfeld werden optimale Standortbedingungen geschaffen für wissenschaftliche Einrichtungen, Start-ups und innovative Unternehmen.

Am Samstag, dem 01. Juni 2024, findet von 11:00 bis 19:00 Uhr der Science City Day in Bahrenfeld statt – ein großes Festival rund um Wissenschaft, Stadtentwicklung und Stadtteilkultur. Alle Veranstaltungen sind kostenfrei und sowohl für Kinder als auch Erwachsene geeignet. Am Albert-Einstein-Ring 8-10 wird es eine Stadtmeile mit Bühne, Verpflegung und vielen Ständen aus Vereinen des Bezirks geben. Mehr Informationen unter: https://www.sciencecityday.de/.

Mehr Informationen zur Science City Bahrenfeld können Sie auf unserer Architekturführungen erfahren.