Drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen – Die Architekturentwürfe sind entschieden

Nachhaltige Holzbauweise, Gemeinschafts-Wohnmodelle und Co-Working-Spaces: Drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen. Hier versammeln sich hoch ambitionierte und überzeugende Konzepte, die allesamt beispielhaft für eine nachhaltige und sozial gerechte Stadt stehen.

Die Archy Nova Projektentwicklung GmbH in Partnerschaft mit der DeepGreen Development GmbH (Baufeld 98), die Baugemeinschaft Belle Harbour Hamburg GbR (Baufeld 100a) und die Baugemeinschaft Sportlerhaus GbR, betreut durch die CONPLAN GmbH & Co. KG (Baufeld 100b), haben im Einvernehmen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der HafenCity Hamburg GmbH einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt, zu dem insgesamt 17 Architekturbüros geladen waren. Die Jury hat nun ein Architekturbüro aus Tübingen, ein Architekturbüro aus Berlin und ein Architekturbüro aus Hamburg als Sieger gekürt.

Die drei Baufelder liegen im südöstlichen Teil des Quartiers Baakenhafen am künftigen Gretchen-Wohlwill-Platz, der Baakenpark und die sich im Bau befindliche neue Grundschule Baakenhafen sind in fußläufiger Nähe.

Insgesamt entstehen 100 Miet- und Eigentumswohnungen, zum Teil in Form von Baugemeinschaften, sowie im Erdgeschoss Flächen für publikumsbezogene Nutzungen (Büros und Gewerbe, Dienstleistungen, Gastronomie, Ateliers) und Gemeinschaftsflächen.

Baufeld 98

Auf dem Baufeld 98 realisiert die Archy Nova Projektentwicklung GmbH in Partnerschaft mit DeepGreen Development GmbH über sieben Etagen ein innovatives und generationenübergreifendes Wohnmodell, welches sich auch durch ein nachhaltiges Gebäudekonzept auszeichnet. Neben ressoucenschonender Holzbauweise und Minimierung der verbauten grauen Energie sowie einem umfassenden Stoffflusskonzept für Wasser und Biomasse ist eine besonders funktionale Fassade geplant, die eine Verkleidung mit karbonisiertem Holz, eine Photovoltaikanlage und großzügige Fassadenbegrünungen vorsieht. Das Vorhaben folgt dem gemeinschaftlichen „We House“ Konzept, welches sich bundesweit etablieren soll. Diesem Modell entsprechend, finden sich im Erd- und Galeriegeschoss neben dem „We House“ Restaurant weitere gemeinschaftlich genutzte Flächen wieder, wie u.a. Co-Working-Spaces, ein Saal, ein Waschcenter mit Bewohnertreff, ein Gästeappartement, Werkstätten sowie Flächen z.B. für Yoga, Kinder, Sauna und weitere Nutzungen. Als besonderer Clou versorgt ein Dachgewächshaus die Bewohner und das „We House“ Restaurant mit selbst angebautem Obst und Gemüse.

Drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen

HafenCity Baufeld 98 © Eble Messerschmidt Partner Architekten

Baufeld 100a

Auf dem Baufeld 100a baut die Baugemeinschaft Belle Harbour Hamburg GbR Eigentumswohnungen für unterschiedliche Lebensentwürfe. Das Wohnen im Haus basiert auf dem Konzept der erweiterten Lebensgemeinschaft. Es soll Familien die Chance gegeben werden, den besonderen Inklusionsansatz umzusetzen, Menschen mit Behinderungen in ihrem familiären Zuhause gemeinsam mit Pflegediensten zu unterstützen und somit voll in die Haus- und Lebensgemeinschaft zu integrieren. Darüber hinaus wird ein Inklusionsansatz für Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen im Gebäude verwirklicht. Eine Arbeitsstelle für einen Menschen mit Sehbehinderung ist fester Bestandteil des Wohnkonzeptes.

Mit dem Ansatz der erweiterten Lebensgemeinschaft wird der Grundgedanke des „Füreinander da sein“ aufgenommen. Dies wird u. a. durch qualitätsvolle Gemeinschaftsflächen erreicht. Die Angebote des Hauses richten sich an Menschen mit und ohne Behinderungen im gesamten Quartier, wobei ein Schwerpunkt bei den Jüngsten gesetzt wird: Kinderbilbiothek, Computerlernwerkstatt, Bienenzucht und die Sensibilisierung für Lebensmittel durch Selbstversorung sind einige der Themenbereiche.

Hafencity Baufeld 100a © WinkingFroh Architekten

Baufeld 100b

Die Baugemeinschaft Sportlerhaus GbR, die durch die CONPLAN GmbH & Co. KG betreut wird, realisiert auf dem Baufeld 100b die Errichtung von preisgedämpften Eigentumswohnungen. Im Erdgeschoss soll ein Gemeinschaftsraum entstehen, der über seine Funktion als Sport- und Begegnungsraum für die Familien der Baugruppe, welche sich aus dem Handballumfeld des FC St. Pauli kennen, auch als Vereinsheim des aktuell in Gründung befindlichen Sportvereins Baakenhafen fungieren soll. Die Baugruppe möchte alle Bewohner im Quartier Baakenhafen über den neuen Sportverein Baakenhafen zusammenbringen. Die Gruppe fühlt sich stark dem energieeffizienten, nachhaltigen Bauen verpflichtet und realisiert ein KfW-Effizienzhaus 40. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach bringt ein Plus an nachhaltiger Energie ins Gebäude, wodurch unter anderem die gemeinschaftlichen E-Lastenräder genutzt werden können. Des Weiteren sind Geschäfts- und Büroflächen im Erd- und Zwischengeschoss zur Straßenseite und zum Gretchen-Wohlwill-Platz geplant, welche die Möglichkeit bieten sollen, Wohnen und Arbeiten in einem Gebäude zu kombinieren.

Drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen

HafenCity Baufeld 100b © Spine Architects GmbH

Wie die Architektur für drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen aussehen soll wurde von der Jury des Architekturwettbewerbs unter Vorsitz des Hamburger Architekten Nikolaus Goetze wie folgt entschieden:

Baufeld 98 | Archy Nova Projektentwicklung GmbH mit der DeepGreen Development GmbH
Eble Messerschmidt Partner Architekten und Stadtplaner PartGmbB, Tübingen

Baufeld 100a | Belle Harbour Hamburg GbR
Winking • Froh Architekten, Berlin

Baufeld 100b | Planungsgemeinschaft Sportlerhaus GbR c/o CONPLAN GmbH & Co. KG
Spine Architects GmbH, Hamburg

Rahmenplan für das Quartier am Diebsteich vorgestellt

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat den Rahmenplan für das Quartier am Diebsteich vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich an verschiedenen Stationen entlang der Waidmannstraße über die Inhalte des Rahmenplans für die Entwicklung des Quartiers rund um den neuen Standort des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich informieren, frei von Station zu Station gehen und einen Blick in die Zukunft des Quartiers werfen sowie mit den Planerinnen und Planern ins Gespräch kommen.

Rahmenplan Quartier am Diebsteich

Zentrales Rahmenplangebiet mit Blick auf die neue grüne Mitte des Quartiers, den Lunapark mit neugeordneten Sportanlagen, und die umgebaute Paketpost sowie die anknüpfenden Grünverbindungen © Grit Koalick

Die Planungen knüpfen an den vielfältigen Charme und die bestehenden Prägungen des Gebiets an und ergänzen das Vorhandene durch attraktive Nutzungen wie einen zentralen Park sowie Musik- und Sporteinrichtungen, die das Quartier beleben und attraktiver machen. Besonders erwähnenswert sind die geplante Musikhalle und das Regionalligastadion für jeweils 5.000 Besucherinnen und Besucher auf dem heutigen ThyssenKrupp-Areal.

Rahmenplan Quartier am Diebsteich

Städtebaulich-freiraumplanerischer Rahmenplan für das Quartier am Diebsteich (Szenario 2040) © ARGE VU Diebsteich

Der Rahmenplan wurde unter Beteiligung der Öffentlichkeit, von Eigentümern, Sportvereinen und weiteren Betroffenen in einem zweijährigen intensiven Planungsprozess erarbeitet.

Rahmenplan Quartier am Diebsteich

Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor sagte: „Der Rahmenplan bildet ein kluges Grundkonzept, um die vielfältige Mischung am Diebsteich zu bewahren und gleichzeitig mit neuen, interessanten Nutzungsbausteinen zu versehen. Unser Ziel ist es, dabei eine kompaktere, dichtere Nutzung zu schaffen, die die großen Strukturen durch Kleinteiligkeit ergänzt, aber auch dem rauen und überraschend bunten Charme des Gebiets entspricht. Da wir uns mitten in der Stadt befinden, konnte der Rahmenplan natürlich keine Planung am Reißbrett werden. Vielmehr ist der Rahmenplan im engen Austausch mit anderen Fachbehörden, den Bezirken Altona und Eimsbüttel und auch den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort entstanden, die über Veranstaltungen und Workshops einbezogen wurden.“

Der Rahmenplan ist Teil der vorbereitenden Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Umfeld des künftigen Fern- und Regionalbahnhofs am Diebsteich. Das Gebiet des Rahmenplans liegt an der Nahtstelle zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel, rund um die heutige S-Bahn-Station Diebsteich und umfasst eine Fläche von rund 123 Hektar. Es liegt in direkter Nähe der Mitte Altona und des Holsten-Quartiers und ist rund 2 Kilometer vom Altonaer Zentrum (Große Bergstraße/Ottenser Hauptstraße) sowie 1,5 Kilometer vom Eimsbütteler Zentrum (Osterstraße) entfernt. Heute bestimmen die Postliegenschaften, die Industriegebäude des ThyssenKrupp-Areals und der Friedhof Am Diebsteich den ersten Eindruck.

Schrägluftaufnahme mit Blick auf das zentrale Rahmenplangebiet am Diebsteich © Matthias Friedel

Bereits heute sind herausragende Entwicklungspotentiale auf den schon von der Stadt erworbenen Flächen erkennbar. So wird mit dem Weggang von ThyssenKrupp ein relativ großes Grundstück frei das derzeit u. a. mit einer Musikhalle für bis zu 5.000 Besucher und einem Regionalliga-Stadion insbesondere für den Verein Altona 93 beplant wird. Das Stadion soll mit einer großzügigen „Quartiersgarage“ unterbaut und mit Gebäudezeilen umbaut werden, die u. a. Einzelhandels- oder Indoor-Sportangebote aufnehmen können. Durch eine neue Straßenführung am nördlichen Rand des ThyssenKrupp-Areals werden der künftige Bahnhofsvorplatz und die „Wohninsel“ Isebekstraße verkehrlich entlastet.

Das Paketpost-Gebäude soll zu einen neuen Begegnungsort mit kulturell-gewerblichem Charakter verwandelt werden. Hier kann z. B. eine bunte Mischung aus neuen Spielorten für Theater und Probebühnen, Filmproduktion, Flächen für die Kreativwirtschaft, einem Hotel, Handwerkerhof, Markthalle sowie experimentellen Wohnformen entstehen.

Inmitten des Quartiers wird durch die kompakte Neuordnung der vorhandenen Spielfelder an der Waidmannstraße ein neuer öffentlicher Park geschaffen, der als grüne Mitte ein Raum für Erholung, Austausch und Bewegung sein wird. Der Friedhof Am Diebsteich soll als bedeutendes Gartendenkmal auch künftig ein Ort der Erholung und Ruhe bleiben.

Die wichtigen innerstädtischen Gewerbestrukturen auf der West- und Ostseite der Bahntrasse sollen erhalten bleiben. Langfristiges Ziel ist Verdichtung im Sinne einer effektiveren und nachhaltigen Grundstücksausnutzung, um der starken Nachfrage nach zentral gelegenen Gewerbegrundstücken entgegenzukommen.

Der Rahmenplan zeigt aufeinander abgestimmte übergeordnete Entwicklungslinien bis zum Jahr 2040 auf, mit denen sich das Quartier am Diebsteich schrittweise verändern wird. Die Konkretisierung der Projekte wird in den nächsten Planungsschritten erfolgen.

Rahmenplan Quartier am Diebsteich

Blick vom Bahnhofsvorplatz auf die prägenden Gebäude von ThyssenKrupp, die neue Musikhalle und das Stadion sowie die verkehrsberuhigte Waidmannstraße mit Alleecharakter © Grit Koalick

Aktuelle Stadtentwicklung an der Elbe – neue öffnetliche Tour

Die zweistündige Architekturführung „Aktuelle Stadtentwicklung“ mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe.

Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe.

Die Fahrradtour beginnt am Alten Elbtunnel und führt unter der Elbe in das ehemalige Freihafengebiet am Südufer und zum neu entstehenden Stadtteil

Grasbrook vis-a-vis der HafenCity. 2020 wurde der Wettbewerb entschieden. Wir erläutern Ihnen den prämierten Entwurf des Schweizer Teams Herzog & de Meuron und Vogt Landschaftsarchitekten, welcher das städtebauliche und freiraumplanerische Gesamtbild des Stadtteils Grasbrook bestimmen wird.

Aktuelle Stadtentwicklung

Grasbrook © Herzog & de Meuron

Weiter geht es vorbei an den 1920er Klinkerbauten der Veddel zum neuen Eingang der inneren Stadt Hamburgs an den Elbbrücken, der zukünftig auch von David Chipperfields Entwurf für den 245 Meter hohe Elbtower  geprägt wird.

Aktuelle Stadtentwicklung

Haltestelle Elbbücken @a-tour

Unsere Tour führt uns zu der neuen Haltestelle Elbbrücken von GMP Architekten, deren Konstruktion die Gestaltung der prägnanten Brücken aufnimmt und neu interpretiert. Im östlichen Teil der HafenCity berichten wir außerdem von zukunftsweisenden Bauten wie der Wildspitze, Deutschlands höchstem Holzgebäude.

Den Abschluss bildet die U-Bahn Station „HafenCity Universität“ mit ihrer Licht- und Klanginstallation.

Während der Tour erläutert ein ArchitektIn die historischen Hintergründe und den städtebaulichen Zusammenhang, zeigt Pläne und stellt Zukunftsszenarien vor.

Grasbrook © Herzog & de Meuron

Es wird auch reichlich Gelegenheit zur Diskussion geben.

Die nächste öffentliche Architekturführungen Aktuelle Stadtentwicklung finden am Samstag, den 17. und 24. Oktober statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Anmeldungen und weitere Infos finden bald auf unserer Webseite. Bei Interesse können Sie sich jetzt schon hier vormerken lassen.

Öffentliche Architekturführung Elbphilharmonie am 12. September 2020

Bislang konnten sich immer nur geschlossene Gruppen für unsere Architekturführungen anmelden.

Jetzt bieten wir auch öffentliche Architekturführungen zu festen Terminen an, die direkt online von Einzelpersonen und Kleingruppen gebucht werden können.

Die nächste öffentliche Architekturführung Elbphilharmonie findet am Samstag, den 12. September statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Elbphilharmonie, Architektur Reise Hamburg, Öffentliche Architekturführung Elbphilharmonie

Elbphilharmonie © Iwan Baan

Die öffentliche Architekturführung Elbphilharmonie erläutert Ihnen ein Architekt*in die Entstehungsgeschichte des Gebäudes, die sich heute, rückblickend betrachtet, fast schon wie das Drehbuch zu einer geplanten Inszenierung liest. Von einer tollen Idee, die als Geschenk –für die Stadt kostenlos- und in kürzester Bauzeit realisiert werden sollte, Streitigkeiten über Kosten, Baustillstand und ein Happy End das seines gleichen sucht. 15.30 bis 17.00 Uhr

Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Weitere Termine: 26. September und 10. + 24. Oktober 2020

Film Architekturführung HafenCity

Es ist endlich soweit! Unser erster kurzer Film über unsere Architekturführung in der HafenCity ist online. Die Wochen des Corona bedingten lockdowns haben wir dazu genutzt endlich ein lange geplantes Projekt umzusetzen. Den Start macht die HafenCity. Dieser erste Beitrag soll einen Eindruck und Informationen vermitteln welche Projekte und Planungsgebiete während der Architekturführung HafenCity vermittelt werden.

Die HafenCity ist das größte stadtentwicklungspolitische Vorhaben in Hamburg. Durch einen schrittweise angelegten Planungs- und Realisierungsprozess sollen ca. 157 ha Hafenflächen unmittelbar im Süden der Hamburger Innenstadt umstrukturiert werden. Auf ca. 127 ha Landflächen entstehen, nur 800m vom Rathaus entfernt, neue Gebäude mit insgesamt etwa 2,7 Mio. Quadratmetern Bruttogeschossfläche -Wohnungen für 12.000 bis 14.000 Einwohner und Dienstleistungsflächen für mehr als 45.000 Arbeitsplätze. Dieser neue Teil der Innenstadt wird diese um 40% vergrößern. Eine einmalige und historische Chance für die Stadt Hamburg, die sich nun wieder zur Elbe orientiert.

Film Architekturführung HafenCity

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Wir hoffen Ihnen gefällt der Beitrag. Bleiben Sie dran, denn schon bald folgt der nächste Film über eine weitere unserer Architekturführungen.
Mehr zu unseren Architekturführungen HafenCity West und HafenCity Ost können Sie auch hier finden.

1. Forum Bahrenfeld: PETRA IV in der Science City

Mit dem 1. Forum Bahrenfeld zum Bau des Röntgenmikroskops PETRA IV in der Science City startet am Mittwoch, den 2. September ein breiter Kommunikations- und Beteiligungsprozess zur Science City Hamburg Bahrenfeld, der den nachhaltigen Austausch mit Wissens- und Verantwortungsträger*innen unterstützen soll.

1. Forum Bahrenfeld in der Science City

1. Forum Bahrenfeld, PETRA IV in der Science City © Science City

Dieses erste Forum Bahrenfeld wird vorwiegend online stattfinden und aus vier Kurzvorträgen mit einer anschließenden Frage- und Diskussionsrunde bestehen. Der inhaltliche Focus dieser ersten Podiumsveranstaltung liegt beim Neubau des Röntgenmikroskops PETRA IV sowie dessen Integration in die weitere Entwicklung der Science City Hamburg Bahrenfeld. Des Weiteren wird über die vorgesehene Änderung des Flächennutzungsplans und des umgebenden Landschaftsprogramms in diesem Bereich ausführlich informiert.

1. Forum Bahrenfeld: PETRA IV in der Science City

Die Veranstaltung wird aus dem EG der Trabrennbahntribüne live ins Internet übertragen und und über diese Seite gestreamt. Fragen können live per Chat oder aber bis zwei Tage vor der Veranstaltung über die Seite www.sciencecity.hamburg und ein dort eigenes eingerichtetes Formular eingereicht werden. Die Beteiligten des Podiums greifen Ihre Fragen und Themen auf und antwortet direkt während der Veranstaltung.

Coronabedingt stehen vor Ort nur circa 20 Plätze vorrangig für Menschen ohne oder nur mit eingeschränktem Internetzugang bereit. Es stehen noch Plätze vor Ort zur Verfügung. Eine Voranmeldung ist unbedingt notwendig, da der Einlass kontrolliert wird.

Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt.

Podium:
Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona
Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender DESY-Direktorium
Holger Djürken-Karnatz, Leiter Projektgruppe Deckel A7, BSW
Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Geschäftsführung SC GmbH
Hans Gabányi, Leiter Amt Naturschutz, Grünplanung und Energie, BUKEA
Prof. Dr. Christian Schroer, Projektleitung PETRA IV
Johannes Gerdelmann, Leiter Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt, BA Altona

Moderation:
Prof. Dr. Gesa Birnkraut

Termin:
Mittwoch,02.09.2020
19:30 – 22:00 Uhr

Ort:
www.sciencecity.hamburg
Trabrennbahn Bahrenfeld

Veranstalter:
Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH
Bezirksamt Altona
DESY

Auf unseren Architekturführungen können Sie mehr erfahren.

Passing the Pen (9)

Diese Woche fliegen wir von den österreichischen Alpen nach Brasilien, Italien und weiter nach Belgien. Ganz ohne Turbulenzen, dafür aber mit toller Architektur und Architekten, die tun, was Ihnen am meisten Spaß macht.

Ihnen wünschen wir viel Spaß mit Teil 9 unseres Zeichenmarathons!

Guiding Architects: Passing the Pen (9)

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Passing the Pen (7)

Vermutlich die sicherste Flugreise in Corona-Zeiten: In 24 Städten ist der Guiding-Architects-Stift bereits gelandet.

Jetzt fliegt er wieder weiter. Dieses Mal durchquert er ganz Europa und hüpft dann über den Bosporus – von London nach Barcelona, Frankfurt und Istanbul.

Schaut den Architekten über die Schulter und ratet mit, um welches Highlight es sich handelt!

Guiding Architects: Passing the Pen (7)

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Öffentliche Architekturführungen am 15. August 2020

Bislang konnten sich immer nur geschlossene Gruppen für unsere Architekturführungen anmelden.

Jetzt bieten wir auch öffentliche Architekturführungen zu festen Terminen an, die direkt online von Einzelpersonen und Kleingruppen gebucht werden können.

Die Stadtrundgänge „Schnitt durch die Mitte„, HafenCity und Elbphilharmonie dauern zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden und kosten 35 Euro pro Person.

Sie finden alle 14 Tage immer samstags statt. Der nächste Termin ist am Samstag, 15. August 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Schnitt durch die Mitte

Sprinkenhof © a-tour

Die Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. 10.00 bis 12.30 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 15. August 2020

Die Architekturführung HafenCity zeigt die Konversion der ehemaligen Hafenfläche hin zu einer modernen Wohn- und Bürostadt direkt am Wasser gelegen und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Die HafenCity ist das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa. Hier entstehen zur Zeit die spannendsten Architekturprojekt der Stadt. 13.00 bis 15.00 Uhr

Auf der Architekturführung Elbphilharmonie erläutert Ihnen ein Architekt*in die Entstehungsgeschichte des Gebäudes, die sich heute, rückblickend betrachtet, fast schon wie das Drehbuch zu einer geplanten Inszenierung liest. Von einer tollen Idee, die als Geschenk –für die Stadt kostenlos- und in kürzester Bauzeit realisiert werden sollte, Streitigkeiten über Kosten, Baustillstand und ein Happy End das seines gleichen sucht. 15.30 bis 17.00 Uhr

Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Weitere Termine: 29. August, 12. + 26. September und 10. + 24. Oktober 2020

Wettbewerb für „Lightywood“ im Harburger Binnenhafen ist entschieden

Auf der Schlossinsel im Harburger Binnenhafen realisieren derzeit die Hamburger Unternehmen PRIMUS developments GmbH und Senectus Capital GmbH auf zwei Baufeldern das Lightywood-Projekt: zum Lotsekai entsteht ein Bürogebäude in Holzhybridbauweise, entlang der Zitadellenstraße ein Bürohaus mit angegliederten Werkstatt- und Produktionsstätten für das Ingenieur- und Beratungsunternehmen umlaut engineering GmbH, ein Quartiersparkhaus und weitere Gewerbeflächen am Schlossinselpark.

Lightywood Hamburg Harburg

Lightywood © gmp Architekten

Aus einem jüngst durchgeführten Architektenwettbewerb mit sieben Architekturbüros für die beiden Baufelder auf der Harburger Schlossinsel sind die Arbeitsgemeinschaft Common Agency + Heine Architekten und GMP Architekten von Gerkan, Marg und Partner, beide aus Hamburg, als Sieger hervorgegangen. Der Entwurf der Architekten von Gerkan, Marg und Partner ist für das Baufeld an der Zitadellenstraße vorgesehen.

Lightywood im Harburger Binnenhafen

Das Raumprogramm für das Bürohaus mit Werkstatt umfasst insgesamt rund 8000 Quadratmeter. Des Weiteren entstehen eine rund 1400 Quadratmeter umfassende Light-Industry-Fläche sowie ein Parkhaus mit circa 250 Stellplätzen. Gemäß dem städtebaulichen Rahmenkonzept für den Harburger Binnenhafen nimmt der Entwurf von gmp die Zitadellenstruktur der ehemaligen Bastionsinsel auf. Der Baukörper ist als Block definiert, der alle Nutzungen vereint. Das Bürohaus, das Quartiersparkhaus und das westlich an das Parkhaus anschließende Büro- und Gewerbehaus zum Schlossinselpark sind über einen durchlaufenden eingeschossigen Sockel mit einheitlicher Materialität verbunden, der die Blockkanten des Grundstücks betont.

Das Bürohaus mit rund 4850 Quadratmeter an Büroflächen ist oberhalb des Sockels um einen Innenhof organisiert und staffelt sich terrassenförmig in den vier Obergeschossen zum Yachthafen nach Nordosten ab, so dass eine klare Orientierung zum angrenzenden Hafenbecken mit attraktivem Blick auf das Wasser entsteht. Die Terrassen sind als Teil einer modernen Arbeitswelt konzipiert und ergänzen die flexibel nutzbaren Büroetagen. Die Lochfassade mit liegenden großen Fensterformaten zitiert die Gewerbearchitektur der Umgebung.

Lightywood Hamburg Harburg

Lightywood © gmp Architekten

Beim fünfstöckigen Bürogebäude aus Holz, das die Wasserfront am Lotsekanal komplettieren wird, setzte sich der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Common Agency + Heine Architekten bei der Jury durch. Das Gebäude wird H-förmig mit zwei Riegeln, die querab zur Kaikante stehen und mit einem Mitteltrakt verbunden sind.

Entwurf von gmp überzeugt im Wettbewerb

Im Sockelbaukörper des Parkhauses entstehen auf den Erdgeschossflächen zum Schlossinselpark Läden und Gastronomieangebote. Das Parkhaus soll künftig den Stellplatzbedarf des Bürohauses decken und zusätzlich die Parkplatzsituation im Stadtteil entlasten. Die aufgehende Fassade oberhalb des Sockels ist als licht- und luftdurchlässige Gitterstruktur aus liegenden Terracotta-Ziegeln konzipiert, die die Autos verbirgt und einen sparsamen Betrieb ohne künstliche Belüftung erlaubt.

Nach der nun abgeschlossenen Phase des Architektenwettbewerbs gehen die Büros Common Agency + Heine Architekten für das Baufeld 3b und GMP für das Baufeld 1 in das kooperative Werkstattverfahren. Die Stadt Hamburg hat das Grundstück im Rahmen einer konzeptbasierten Ausschreibung vergeben.

Auf unseren Architekturführungen können Sie mehr erfahren.

Passing the Pen (6)

Seit zwei Monaten schon fliegt der Stift der Guiding Architects um den Globus.

In Teil 6 unserer Serie zeigen Mitglieder aus Basel, Warschau, New York City und Doha, welcher berühmte Bau sich besonders gut skizzieren lässt.

Schaut den Architekten über die Schulter und ratet mit, um welches Highlight es sich handelt!

Guiding Architects: Passing the Pen (6)

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Öffentliche Architekturführungen am 1. August 2020

Bislang konnten sich immer nur geschlossene Gruppen für unsere Architekturführungen anmelden.

Jetzt bieten wir auch öffentliche Architekturführungen zu festen Terminen an, die direkt online von Einzelpersonen und Kleingruppen gebucht werden können.

Die Stadtrundgänge „Schnitt durch die Mitte“ und „HafenCity“ dauern zwischen zweieinhalb und zwei Stunden und kosten 35 Euro pro Person.

Sie finden alle 14 Tage immer samstags statt. Der nächste Termin ist am Samstag, 1. August 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Elbphilharmonie, Architektur Reise Hamburg, Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Elbphilharmonie © Iwan Baan

Die Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. 10.00 bis 12.30 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 1. August 2020

Die Architekturführung HafenCity zeigt die Konversion der ehemaligen Hafenfläche hin zu einer modernen Wohn- und Bürostadt direkt am Wasser gelegen und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Die HafenCity ist das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa. Hier entstehen zur Zeit die spannendsten Architekturprojekt der Stadt. 13.00 bis 15.00 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Luftbild Binnenalster © BSW Hamburg, Fotograf Friedel

Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Weitere Termine: 15. + 29. August, 12. + 26. September und 10. + 24. Oktober 2020

Passing the Pen (5)

Der Guiding-Architects-Stift fliegt und fliegt und fliegt…

Dieses Mal landet er in Dubai, Belgrad, Bilbao und Glasgow. Sehen Sie sich an, welche Gebäude in ihrer Heimatstadt unsere Mitglieder des Skizzierens für würdig finden!

Guiding Architects: Passing the Pen (5)

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Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Bislang konnten sich immer nur geschlossene Gruppen für unsere Architekturführungen anmelden.

Jetzt bieten wir auch öffentliche Architekturführungen zu festen Terminen an, die direkt online von Einzelpersonen und Kleingruppen gebucht werden können.

Die Stadtrundgänge „Schnitt durch die Mitte„, HafenCity und Elbphilharmonie dauern zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden und kosten 35 Euro pro Person.

Sie finden alle 14 Tage immer samstags statt. Der nächste Termin ist am Samstag, den 4. Juli 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Elbphilharmonie, Architektur Reise Hamburg, Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Elbphilharmonie © Iwan Baan

Die Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. 10.00 bis 12.30 Uhr

Die Architekturführung HafenCity zeigt die Konversion der ehemaligen Hafenfläche hin zu einer modernen Wohn- und Bürostadt direkt am Wasser gelegen und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Die HafenCity ist das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa. Hier entstehen zur Zeit die spannendsten Architekturprojekt der Stadt. 13.00 bis 15.00 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Auf Architekturführung Elbphilharmonie erläutert Ihnen ein Architekt*in die Entstehungsgeschichte des Gebäudes, die sich heute, rückblickend betrachtet, fast schon wie das Drehbuch zu einer geplanten Inszenierung liest. Von einer tollen Idee, die als Geschenk –für die Stadt kostenlos- und in kürzester Bauzeit realisiert werden sollte, Streitigkeiten über Kosten, Baustillstand und ein Happy End das seines gleichen sucht. 15.30 bis 17.00 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Luftbild Binnenalster © BSW Hamburg, Fotograf Friedel

Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Weitere Termine: 18. Juli, 1. + 15. + 29. August, 12. + 26. September und 10. + 24. Oktober 2020

Richtfest DESY Innovationszentrum „Start-up Labs Bahrenfeld“

Ein Meilenstein für das DESY Innovationszentrum „Start-up Labs Bahrenfeld“ in der Science City Bahrenfeld ist erreicht: am 8. Juni wurde der Richtkranz angebracht; er markiert das Ende der Rohbauphase. Das neue Gebäude auf dem DESY-Campus wurde von DFZ Architekten entworfen und ist das erste Aushängeschild für die Science City Bahrenfeld.

DESY Start-up Labs

DESY Start-up Labs © DESY – Denny Droßmann

Im Nordosten des DESY-Campus in Hamburg-Bahrenfeld entsteht als Nahtstelle zwischen CFEL-Gebäude, dem Forschungsgebäude der Universität 
Hamburg und der DESY Experimentierhalle Petra III ein neues Innovationszentrum. Der Neubau mit über 2.200 m2 BGF soll zukünftig kleinteilig vermietbare Büroflächen in einer kommunikativen 
Raumstruktur in Verbindung mit Labor- und Werkstattbereichen beherbergen. Insbesondere Firmengründern aus dem Bereich der Forschung soll hier der Einstieg erleichtert werden, indem ein Teil der Flächen gegen geringe Mieten zur Verfügung gestellt werden.

Richtfest DESY Innovationszentrum ‚Start-up Labs Bahrenfeld´

Großformatige Fensteröffnungen im wirtschaftlichen Fassadenraster sorgen für die optimale Belichtung der einzelnen Bereiche und geben dem Gebäude eine gewisse Transparenz. Durch den prägnanten Versatz der Glasfassade im Nordosten entsteht ein überbauter, kommunikativer Raum, der sich zur Luruper Chaussee öffnet und ein weithin sichtbares Zeichen am Kreuzungspunkt mit der Stadionstraße setzt.

In den nächsten Wochen wird die Gebäudehülle geschlossen, und der Innenausbau startet. Zum Sommer des kommenden Jahres werden alle Arbeiten wie auch die komplexe Laborinfrastruktur mit Laser- und Röntgenlaboren, aber auch Elektronikwerkstätten fertig gestellt sein und die ersten Mieter das Gebäude beziehen können.

DESY Start-up Labs

DESY Start-up Labs © DESY – DFZ-Architekten

Die Start-ups und jungen Unternehmen benötigen diese Infrastruktur für ihre Hightech-Produkte und Services, wie Robotik, Lasersysteme oder Arbeit mit Nanomaterialien.Bereits heute bestehen für nahezu alle Flächen der „Start-up Labs Bahrenfeld“ konkrete Anfragen potenzieller Mieter, die der Fertigstellung des Gebäudes mit Ungeduld entgegen sehen.

DESY Innovationszentrum von DFZ Architekten

Das Innovationszentrum „Start-up Labs Bahrenfeld“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von DESY, der Universität Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit rund 2.200 Quadratmetern vermietbarer Büro- und Laborfläche für Existenzgründer, Start-ups und junge Hightech-Unternehmen, die den Forschungsfeldern des Campus entsprechen, werden die „Start-up Labs Bahrenfeld“ das Innovations-Ökosystem der Hansestadt weiter voranbringen. Betrieben werden die Start-up Labs von der Innovationszentrum Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld GmbH mit Dr. Arik Willner als Geschäftsführer.

Auf unseren Architekturführungen können Sie mehr erfahren.

Passing the Pen (4)

Da kommt wieder der Stift geflogen. Hier die Ausgabe von Guiding Architects: Passing the Pen (4). Können Sie erraten, welche Gebäude wir skizzieren?

Alle Mitglieder nutzen diese Atempause, um Spaß mit Architektur zu haben und um in Kontakt mit unseren Kollegen überall auf der Welt zu bleiben. Wenn uns also aus heiterem Himmel ein Stift zufliegt, müssen wir einfach zeichnen….

Guiding Architects: Passing the Pen (4)

Dieses Mal zeichnen Guiding Architects aus Zürich, Rio, Amsterdam und Venedig ihr Lieblingsgebäude in ihrer Stadt. Schauen Sie sich ihre Zeichenfähigkeiten, Wohnzimmereinrichtung und Ortswahl an!

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Ahoi again! Hamburg

Ahoi again! Unter diesem Motto hat die HAMBURG Tourismus gerade eine neue Kampagne gestartet.

Nach Wochen der digitalen Kommunikation denken wir vor allem an eines: Endlich wieder zusammen sein und gemeinsam etwas erleben. So richtig – am gleichen Ort, zur selben Zeit. Mit den Eltern, Großeltern und Geschwistern oder auch mit den besten Freunden. Wieder gemeinsam Architektur erleben, kulinarische Köstlichkeiten probieren und einfach nur die gemeinsame Zeit genießen. Abends wohl gebettet im Hotel den Tag Revue passieren lassen. Rundum ein entspanntes Wiedersehen mit den Liebsten.

Hamburg: Das bedeutet eine unvergleichliche Atmosphäre aus Freiheit und grenzenlosen Möglichkeiten für ein langersehntes Wiedersehen. Nach einer Zeit, in der wir uns alle einschränken mussten, lädt die Hansestadt dazu ein, ein Wiedersehen im hohen Norden zu erleben.

Ahoi again! Hamburg

HAMBURG Tourismus hat dazu das „i“-Tüpfelchen: das Reisepaket „Hamburg – Ahoi Again“ mit attraktiven Übernachtungskonditionen inklusive kostenfreien Zusatzleistungen, wie zum Beispiel ein Upgrade in eine höhere Zimmerkategorie, einen kostenlosen Hotelparkplatz oder einen kostenlosen Welcomedrink an der Hotelbar, für den Reisezeitraum von Juni bis August 2020. Auch eines unserer Lieblingshotels, das 25hours in der HafenCity ist mit im Angebot.

Das passt sehr gut zu unserer neue Idee, in diesem Jahr vermehrt öffentliche Architekturführungen für kleine Gruppen anzubieten. Gerade ist dazu unsere neue Webseite online gegangen. Architekturführungen können nun nicht nur von Firmen und Büros, sondern auch von Einzelpersonen gebucht werden.

Lust auf ein gemeinsames Wiedersehen an der Elbe?

Zögern Sie nicht und nutzen Sie das attraktive Reiseangebot für den Reisezeitraum von Juni bis August 2020 und kombinieren es mit einer unserer Führungen zur modernen Architektur.
Mehr zu Terminen und Preisen unserer öffentlichen Architekturführungen können Sie hier finden.

Ahoi again

Ahoi again © a-tour

Musterfassade für den Elbtower in der HafenCity

Fünf Jahre vor der geplanten Fertigstellung des Elbtowers in der Hamburger HafenCity ist eine mehrstöckige Musterfassade des künftig höchsten Gebäudes der Stadt aufgebaut worden.
Der 1:1 Fassadenprototyp des Elbtowers ist insgesamt 11 Meter hoch und 13,5 Meter breit sein.

Elbtower Musterfassade

Elbtower Musterfassade außen © Helge-Schwarzer

Für das Hochhausprojekt „Elbtower“ wurde ein einphasiges Bauherren-Auswahlverfahren durchgeführt. Am 31. Mai 2017 hatte die Auslobungsphase begonnen. Eine interdisziplinär und unabhängig besetzte Jury suchte die drei Bewerber aus, mit denen die HafenCity Hamburg GmbH nach Zustimmung des Aufsichtsrates im November 2017 dann zeitgleich Verhandlungen aufnahm. Im Rahmen einer finalen Juryentscheidung am 31. Januar 2018 konnte sich SIGNA unter den drei Bietern als zukünftiger Bauherr durchsetzen. Dass sich der Entwurf von David Chipperfield Architects Berlin mit Respekt in Hamburgs Baukultur und berühmter Stadtsilhouette einbettet, hat die Jury überzeugt. Gemischt besetzt aus Architekten, Städtebauern und Immobilienfachleuten, hat sie sich einstimmig für den Entwurf von David Chipperfield Architects Berlin ausgesprochen.

Musterfassade für den Elbtower in der HafenCity

Der Baubeginn für das 245 Meter Hochhaus ist für 2021 geplant. Die Investmentgesellschaft Signa hatte das Grundstück bei den Elbbrücken von der Stadt erworben. Das geplante Hochhaus mit seinen 61 Stockwerken soll bis 2025 fertig gestellt werden. Der Investor will rund 700 Millionen Euro in den Bau investieren.

Als mischgenutztes Hochhaus mit ca. 104.000 m² Bruttogeschossfläche entwickelt sich der Elbtower von einem öffentlichen, vielfältig genutzten Sockel mit Entertainment- und Edutainmentflächen, Einzelhandel und Gastronomie über halböffentliche Nutzungen wie Hotel, Boarding House, Fitness- und Wellnessbereiche, Kinderland und Co-Working-Flächen bis hin zu modernen und flexibel gestaltbaren Büroflächen in den Turmgeschossen. Im 55. Obergeschoss ist eine öffentliche Fläche vorgesehen; geplant ist eine gastronomische Nutzung. Sozialer und kommunikativer Treffpunkt des Gebäudes ist ein tagesbelichtetes, überdachtes Atrium.

Elbtower Musterfassade

Elbtower Musterfassade innen © Helge-Schwarzer

Der Fassade kommt die Aufgabe zu, das Gebäude einerseits leicht und anmutig, andererseits gelassen und standhaft wirken zu lassen. Die äußere, das gesamte Hochhaus umhüllende Fassadenstruktur besteht aus Horizontalen, welche die Geschossplatten abbilden und den Turm in seiner Höhe gliedern. Sie werden als begehbare, offene Stege ausgebildet. Zwischen ihnen spannen, leicht zurückgesetzt, vertikale, geschosshohe, feststehende Lamellen, die der Gebäudekubatur folgen und den Turm umschließen. Sie dienen als Sonnenschutz der Innenräume und sind je nach Himmelsrichtung unterschiedlich ausgerichtet. Sowohl die Lamellen als auch die horizontalen Stege bestehen aus hell beschichteten Aluminiumprofilen, die dem Elbtower eine elegante und freundliche Anmutung verleihen. Am Elbtower werden dann 17.684 dieser Lamellen angebracht.

Musterfassade für den Elbtower in der HafenCity

Im Unterschied zu 1:100-Modellen oder digitalen Zeichnungen ist das Design des 1:1-Fassadenprototyps anfassbar. Anhand dieses maßstabsgetreuen „Mock-Ups“ lassen sich schon während der Planungsphase Materialien, Oberflächen, Farben und Profilierungen überprüfen und optimieren. Zusätzlich wird die Musterfassade für die Auswahl der geeigneten Verglasungen und Beschichtungen verwendet. Insbesondere eine größtmögliche Schmutzunempfindlichkeit der Oberflächen ist im Bereich des Hafens und der Bahnstrecken besonders wichtig. Verschiedene Oberflächenqualitäten werden an der Musterfassade getestet.

Der Elbtower erfüllt höchste Nachhaltigkeitskriterien. Er wird nach dem Platinum Standard des Umweltzeichens HafenCity zertifiziert und wird das ambitionierte Smart Mobility-Konzept der östlichen HafenCity erfüllen.

Der Elbtower bildet nicht nur einen Abschluss der HafenCity-Entwicklung, sondern ist gleichzeitig Auftakt für den Eingang zum Zentrum Hamburgs. Zusammen mit der neuen U- und S-Bahn-Station Elbbrücken wird er zu einem neuen städtischen Knotenpunkt, der bis in die künftigen Stadtentwicklungsräume Billebogen und Grasbrook ausstrahlen wird.

Auf unserer Architekturführung HafenCity Ost können Sie mehr erfahren.

Passing the Pen (3)

Der Stift und Guiding Architects sind nicht zu bremsen. Hier kommt die nächte Ausgabe von Passing the Pen.

In der dritten Folge unserer Serie fliegt das Zeichengerät von Porto nach Köln, quer über den Atlantik nach Santiago de Chile und zurück nach Kopenhagen. Immer wieder interessant, welche Architektur-Highlights ihres Standorts die Mitglieder sich ausgesucht haben!

Guiding Architects: Passing the Pen (3)

Alle Mitglieder nutzen diese Atempause, um Spaß mit Architektur zu haben und um in Kontakt mit unseren Kollegen überall auf der Welt zu bleiben. Wenn uns also aus heiterem Himmel ein Stift zufliegt, müssen wir einfach zeichnen….

Hier die Ausgabe von Guiding Architects: Passing the Pen (3). Können Sie erraten, welche Gebäude wir skizzieren?

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Bleiben Sie dran, denn schon bald folgt die nächste Ausgabe.
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Passing the Pen (2)

Der Stift fliegt weiter! Hier ist die zweite Folge von Passing the Pen.
Können Sie erraten, welche Gebäude wir skizzieren?

Guiding Architects: Passing the Pen (2)

Alle Mitglieder nutzen diese Atempause, um Spaß mit Architektur zu haben und um in Kontakt mit unseren Kollegen überall auf der Welt zu bleiben. Wenn uns also aus heiterem Himmel ein Stift zufliegt, müssen wir einfach zeichnen….

Hier die Ausgabe von Guiding Architects: Passing the Pen (2).
Dieses Mal mit Guiding Architects aus München, Mailand, Paris und Budapest.

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Neubau des Zentrums für Studium und Promotion an der TUHH

Die Rohbau-Arbeiten am neuen Zentrum für Studium und Promotion (ZSP) an der Technischen Universität Hamburg Harburg (TUHH) sind abgeschlossen und so geht das Bauprojekt in seine finale Bauphase über. Entworfen wurde der Neubau von DFZ Architekten. Er wird von der Sprinkenhof GmbH im Auftrag der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung realisiert. Der Einzug in das neue ZSP ist für Dezember 2020 geplant.

Zentrum für Studium und Promotion TUHH

Zentrum für Studium und Promotion TUHH © Sprinkenhof GmbH / DFZ Architekten

Auf drei Geschossen mit insgesamt 1.936 m² Bruttogeschossfläche (BGF) sollen hauptsächlich Räume für studentische Arbeitsgruppen und Juniorprofessuren, Büroräume sowie ein Promotionsprüfungsraum für 70 Personen entstehen. Darüber hinaus wird eine Cafeteria eingerichtet. Insgesamt steht der TUHH damit eine Gebäudefläche von über 68.000 m² zur Verfügung.

Anlass für das neue Gebäude ist der erhöhte Flächenbedarf der TUHH für studentische Lehr- und Lernräume. Auch die Forschung findet im ZSP einen Platz: Auf dem begrünten Flachdach sind Versuchsaufbauten des TUHH-Instituts für Wasserbau vorgesehen. Hier wird die Regenwasserretentionsfähigkeit unterschiedlicher Gründachaufbauten untersucht.

Neubau des Zentrums für Studium und Promotion an der TUHH von DFZ Architekten

Topographische Versprünge und Besonderheiten werden im Inneren des Gebäudes aufgenommen und gliedern das Gebäude im Erdgeschoss in den tiefer gelegenen, öffentlichen Bereich mit Foyer und Café und den durch eine Treppe erreichbaren Promotionsprüfungs- und Seminarbereich. Durch die besonders hohen Räume in der unteren Ebene wirkt das Café hell und einladend.

In den oberen Geschossen befinden sich die Arbeitsbereiche für Studierende, ein Seminarraum, Probe- und Kunstraum sowie Büro- und Technikflächen. Der zwei Meter tiefe Einschnitt im Westen des Gebäudes ist ab dem ersten Obergeschoss eine Reaktion auf den mit Bestandsschutz belegten Baumbestand. Im ersten Obergeschoss wird dieser Umstand genutzt und ein Außenbereich für die Studierenden ausgebildet.

Der Einzug in das neue Zentrum für Studium und Promotion (ZSP) der TUHH ist für Dezember 2020 geplant

Die spielerische Anordnung von raumhohen Verglasungselementen und geschlossenen Fassadenflächen erzielt ein vertikal ausgerichtetes, klaviaturartiges Erscheinungsbild. Die geschlossenen Flächen bestehen aus unterschiedlich breiten Metallpaneelen, die sich an den Erweiterungsbauten des Hauptgebäudes anlehnen. Das Material hebt sich bewusst von den bestehenden Backsteingebäuden ab, orientiert sich jedoch farblich an der durch Backstein geprägten Umgebung und schafft so ein harmonisches Gesamtensemble.

Auf unserer Architekturführung IBA können Sie mehr erfahren.

Die Kolbenhöfe auf dem ehemalige Kolbenschmidt-Gelände in Ottensen

Zwischen der Friedensallee, dem Euler-Hermes-Areal, der S-Bahn-Linie und dem Hohenzollernring werden in den nächsten Jahren die Kolbenhöfe realisiert.

Das ehemalige Kolbenschmidt-Gelände eines 2009 geschlossenen Werkes für die Produktion von Motorkolben wurde über 100 Jahre lang industriell genutzt. Seitdem haben sich dort verschiedene Zwischennutzungen in den teilweise charaktervollen, aber stark kontaminierten alten Hallen etabliert. Im Wettbewerbsverfahren, in das eine umfassende Bürgerbeteiligung eingebettet war, suchten 10 eingeladene Architekturbüros nach Konzepten für ein buntes, vielfältiges, dem Stadtteil Ottensen angemessenes Quartier. Der Schwerpunkt der Aufgabe lag dabei auf der vertraglichen Mischung von Wohnen, Gewerbe und Handwerk.

Den Wettbewerb gewonnen haben coido architects gemeinsam mit Breimann & Bruun Landschaftsarchitekten und Argus Stadt- und Verkehrsplanung. Das städtebauliche Konzept schafft ein Zusammenspiel unterschiedlicher Nutzungsformen.

Kolbenhöfe auf ehemaligem Kolbenschmidt Gelände

Lageplan Kolbenhoefe © coido architects

Aus dem ehemaligen Industrieareal wird in den nächsten Jahren ein urbanes Stadtquartier. Bis 2022/2023 entstehen rund 420 Wohnungen, davon etwa 140 gefördert nach Hamburger Drittelmix. Das innovative Konzept schafft nicht nur neuen Wohnraum, sondern integriert zudem Flächen für lokales Kleingewerbe sowie Büros in das Gebiet. Damit verbinden die Kolbenhöfe Wohnen und Arbeiten in direkter Nachbarschaft.

Kolbenhöfe in Altona-Ottensen

Die Kolbenhöfe fügen sich durch ihre Architektur harmonisch in die städtebauliche Struktur Ottensens ein. Historische Werksgebäude aus rotem Backstein werden durch neue Gebäude und Elemente ergänzt. Alt- und Neubauten bilden durchlässige Höfe. Der bereits vorhandene zentrale Platz wird zum öffentlichen Zentrum weiterentwickelt. Er bietet ausreichend Raum für Veranstaltungen, Märkte sowie gastronomische Angebote.

Kolbenhöfe auf ehemaligem Kolbenschmidt Gelände

Kolbenhoefe Halle 6 © coido architects

Der Nordwesten mit der ehemaligen Werkshalle 7 bildet einen von drei Gewerbeschwerpunkten des künftigen Quartiers. Hier haben die lokalen Handwerks- und Kleingewerbebetriebe der Kolbenwerk eG eine dauerhafte Heimat gefunden. Es folgt ein fließender Übergang, der durch Büros sowie Mischformen von Gewerbe und Wohnen geprägt ist. Besonders prägnant: die Halle 6, ebenfalls ein Bestandsgebäude des ehemaligen Kolbenschmidt-Werks. Hier werden moderne Bürolofts entstehen.

Im Süden und Südosten sind allgemeine Wohngebiete vorgesehen, in denen eine Vielfalt unterschiedlicher Wohnformen angestrebt wird. Mehrgeschossiger Wohnungsbau wechselt sich mit Stadthäusern und einem hohen freistehenden Gebäude ab. Eine Kita, ein öffentlicher Spielplatz, Nahversorgungsangebote sowie großzügige Frei- und Grünflächen machen die Kolbenhöfe für Familien interessant.

Kolbenhöfe auf ehemaligem Kolbenschmidt Gelände

Kolbenhof Terrasse © coido architects

Zu den 420 Wohnungen auf dem ehemaligen Kolbenschmidt-Gelände an der Friedensallee kommen rund 255 Wohnungen auf dem benachbarten Henkel-Schwarzkopf-Areal am Hohenzollernring hinzu, deren Fertigstellung für 2027 geplant ist. Auch dieser Teil der Kolbenhöfe wird im Hamburger Drittelmix umgesetzt.

Der aktuelle Standort von Henkel-Schwarzkopf im Nordosten der Kolbenhöfe wird auch in Zukunft gewerblich genutzt. Hier liegt neben den Hallen 6 und 7 der dritte Gewerbeschwerpunkt des Quartiers Kolbenhöfe. Eine Besonderheit: Die Architektur schafft eine direkte Verbindung von Gewerbe und Wohnen, sozusagen „Rücken an Rücken“. Der große Park, hinter der Häuserreihe am Hohenzollernring, bleibt erhalten. Sein alter Baumbestand bringt auch in Zukunft jede Menge Grün ins Quartier.

Auf unserer Architekturführung Ottensen können Sie mehr erfahren.

Passing the Pen (1)

Unser Netzwerk für Architekturführungen Guiding Architects ist auch von den Corona-Auswirkungen betroffen. Normalerweise wäre jetzt Hochsaison und wir würden vielen Gruppen die Architektur Hamburgs vermitteln.

Was tun wir und unsere Partner von Guiding Architects, wenn wir festsitzen? Wir denken über virtuelle Touren nach, entwickeln schon Programme für die kommende Saison, wir aktualisieren unser Präsentationsmaterial und arbeiten neue Ideen aus.

Guiding Architects: Passing the Pen (1)

Aber wir alle nutzen diese Atempause auch, um Spaß mit Architektur zu haben und um in Kontakt mit unseren Kollegen überall auf der Welt zu bleiben. Wenn uns also aus heiterem Himmel ein Stift zufliegt, müssen wir einfach zeichnen….

Hier die Ausgabe von Guiding Architects: Passing the Pen (1).
Mit dabei sind neben Hamburg, auch Valencia, Rotterdam und Berlin.

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Wir hoffen Ihnen gefällt die Idee. Bleiben Sie dran, denn schon bald folgt die nächste Ausgabe.
Mehr zu unserem Netzwerk können Sie hier erfahren.

Architektur von der Couch: Tipps von Anna Jens und Frauke Larsson

Wir setzen unsere Reihe „Architektur von der Couch“ fort. Nach Diego Baloain aus Santiago de Chile und Sebastian Beck von ARCHIPEL*, geht es heute in das Vereinigte Königreich.

Als Nächstes berichten unsere Guiding Architects Partnerinnen Anna Jens und Frauke Larsson aus London.

Die Mehrheit von uns sitzt gerade im home-office und hat so keine Möglichkeit die Welt zu erkunden. Wir bringen die Welt zu Ihnen. Dazu haben wir unseren Partnern von Guiding Architects ein paar Fragen zur aktuellen Situation gestellt.

Lesen Sie hier ihre Antworten und bekommen ein paar Tipps, wie in anderen Ländern mit der Situation umgegangen wird und was man sich auch von zu Hause aus ansehen kann.

Architektur von der Couch: Tipps von Anna Jens und Frauke Larsson

1. Wie ist die Lage/Situation in Deiner Stadt?
London und das Vereinigte Königreich sind seit dem 23. März im lockdown – relativ spät im Vergleich zu anderen Ländern und London ist aufgrund eines sehr unterfinanzierten Gesundheitssystems ziemlich hart betroffen. Leider hat unsere Regierung das Virus anfangs nicht sehr ernst genommen, so dass unser Premierminister schließlich bekanntermaßen auf der Intensivstation landete.

Abgesehen von den lebenswichtigen Geschäften wie Supermärkten und Apotheken ist alles geschlossen und man darf das Haus nicht mehr verlassen oder unnötig reisen. Besonders für die Armen und Obdachlosen ist die Situation sehr hart.

Architektur von der Couch: Tipps unserer Guiding Architects Partner

Anna Jens © a-tour

2. Wie blickst Du in die Zukunft?
Das ist im Moment schwer zu sagen, aber es ist unwahrscheinlich, dass sich die Dinge in absehbarer Zeit wieder normalisieren werden – denn die Regierung hat so langsam reagiert und führt auch nicht viele Tests durch. Die Zahlen schießen im Moment in die Höhe und es ist wahrscheinlich, dass London bald das europäische Epizentrum sein wird.

Was unser Geschäft anbelangt, so ist es schwer zu sagen, offensichtlich finden im Moment und in absehbarer Zeit keine Führungen statt – kein günstiger Zeitpunkt, um damit zu beginnen!

Architektur von der Couch: Tipps von Anna Jens und Frauke Larsson

3. Was könnte in Eurer Stadt digital betrachtet werden (Museum, Galerie, Archiv)?                    

Die meisten Museen bieten eine Art kostenlose Online-Ausstellung an:

Tate Modern
National Gallery
British Museum

Architektur von der Couch: Tipps unserer Guiding Architects Partner

Architekturmuseum © a-tour

4. Gibt es eine positive Initiative in Deiner Stadt, die durch die jetzige Situation entstanden ist?
Wenn überhaupt, dann denke ich, dass die Regierung und jeder andere die essenziellen Jobs anders sieht – insbesondere der NHS (National Health Service) und es ist schön, dass es viel Solidarität gibt.

5. Hast Du einen Tipp für ein Architekturbuch und/oder eine Architektur Dokumentation und/oder einen Film und/oder einen Podcast, der Dir in letzter Zeit gut gefallen hat?                

Ein schöner Podcast über britische Architektur und britische Architekten, aber auch über Architekturtheorie. Oder die Bartlett International Lecture Series (12-13, 13-14) mit einigen interessanten Beiträgen.