Architekturreisen 2026

Kommen Sie mit uns auf Architekturreise!  In diesem Jahr bieten wir folgende Reisen an:

Architekturreise Deutschland Teil 1 vom 14. – 22. Mai 2026
Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur vom 18. – 27. September 2026
Architekturreise Bordeaux vom 14. – 18. Oktober 2026

Melden Sie sich direkt über unsere Website an! Alle Architekturreisen 2026 finden Sie hier.

Architekturreise Deutschland Mai 2026

adidas halftime @ adidas

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur September 2026

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur 2021

Architekturreise Singapur und Kuala Lumpur / Supertrees Skywalk © a-tour

Architekturreise Bordeaux Oktober 2026

Cité du Vin, Bordeaux

Alle Architekturreisen 2026 finden Sie hier.

Öffentliche Architekturführungen im Hamburger Architektur Sommer 2026

Im Mai startet der nächste Hamburger Architektur Sommer. Der Hamburger Architektur Sommer wird seit 1994 in der Regel alle drei Jahre ausgetragen. Er ist als baukulturelle Triennale eine feste Größe im Hamburger Kulturleben. Von Anfang Mai bis Ende Juli werden wieder viele Veranstalter an unterschiedlichen Orten in der Stadt ein Programm mit Ausstellungen, Vorträgen, Filmen, Installationen, Konferenzen, Aktionen und Werkstätten präsentieren. Das gesamte Programm des Hamburger Architektur Sommers gibt es im April hier.

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Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Hamburger Architektursommer 2026

Auch a-tour bietet als Veranstalter im Rahmen des Hamburger Architektur Sommers wieder verschiedene öffentliche Architekturführungen an. Bereits vor Beginn des Architektursommers starten wir bereits am Samstag, den 28. März mit der ersten Tour dieses Jahr. Es sind noch einige wenige Plätze frei. Melden Sie sich direkt über unsere Website hier an!

Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 28. März 2026, 14.30 – 17.00 Uhr
Architekturführung St. Pauli – Samstag, 25. April 2026, 14.30 – 17.00 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die Mitte – Samstag, 9. Mai 2026, 14.30 – 17.00 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 13. Juni 2026, 14.30 – 17 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 4. Juli 2026, 14.30 – 17.00 Uhr

Veranstaltungen im Rahmen des Hamburger Architektur Sommer 2026

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Siegerentwurf für die Hafenkante steht fest

Das Elbufer zwischen Fischmarkt und Landungsbrücken wird grün, sportlich und lebendig. Ein breit besetztes Gremium aus Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft hat den Siegerentwurf für die Neugestaltung der St. Pauli Hafenkante gekürt. Durchsetzen konnte sich das Konzept des Hamburger Büros Rabe Landschaften in Kooperation mit White Arkitekter. Es verwandelt die graue Betonfläche in einen Freiraum für alle – basierend auf über 700 Wünschen aus der Nachbarschaft. Der Entwurf überzeugte das Gremium durch den langersehnten Lückenschluss der Landschaftsachse Elbe und greift die „Wunschproduktion“ des Park Fiction Komitees auf.

The Edge

The Edge @ Rabe Landschaften und White Arkitekter

Siegerentwurf für die Hafenkante steht fest

Das Konzept setzt auf Begrünung und eine Nähe zum Wasser. Zahlreiche Bäume sollen künftig Schatten spenden und die Aufenthaltsqualität steigern. Für Kinder und Jugendliche entstehen unter anderem Skate-Elemente, ein Basketballplatz sowie offene Flächen für Fußball und Bewegung. Gleichzeitig bietet der Entwurf eine Einbindung der Nutzungswünsche: Der notwendige Hochwasserschutz wird gestalterisch integriert und traditionsreiche Großveranstaltungen wie der Fischmarkt oder der Hafengeburtstag finden weiterhin ihren festen Platz. Der ausgewählte Plan bildet die gestalterische Leitlinie für das weitere Verfahren. In der nun startenden Planungsphase geht es an die finale Ausarbeitung: Insbesondere in Hinblick auf den Hochwasserschutz muss der Entwurf geprüft und angepasst werden, um die Sicherheit der Hamburgerinnen und Hamburger zu gewährleisten.

The Green Thing

The Green Thing @ Rabe Landschaften und White Arkitekter

Das Projektgebiet umfasst rund 600 Meter Uferkante und liegt direkt gegenüber dem 2003 eröffneten Antonipark („Park Fiction“). Dessen Komitee hatte im Vorfeld von 2020 bis 2023 in einer umfangreichen „Wunschproduktion“ die Bedürfnisse des Stadtteils ermittelt, die als verbindliche Grundlage für den nun abgeschlossenen Wettbewerb dienten.

St. Pauli Hafenkante Lageplan

Hafenkante Lageplan @ Rabe Landschaften und White Arkitekter

Elbufer zwischen Fischmarkt und Landungsbrücken wird grün

Die Neugestaltung ist Teil eines besonderen Beteiligungsprozesses. Dem im September 2025 gestarteten Werkstattverfahren ging eine zweijährige Zusammenarbeit voraus: Bereits seit 2023 haben das Park Fiction Komitee, die Bezirke Hamburg-Mitte und Altona sowie die Umweltbehörde (BUKEA) und weitere Behörden gemeinsam mit dem Quartier die Grundlagen erarbeitet. In diesem Verfahren wurden in vielen Gesprächen und einer Testphase im Sommer 2024 die Bedürfnisse des Stadtteils ermittelt. Auch im Werkstattverfahren selbst war der Dialog zentrales Element: Die Rückmeldungen aus der öffentlichen Abschlusspräsentation flossen in die Entscheidungssitzung ein und werden auch die weitere Ausarbeitung begleiten.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführungen „St. Pauli“ und „Perlenkette“ erfahren.

Neuer Innenstadtkoordinator: Dr. Julian Petrin

Die Freie und Hansestadt Hamburg hat einen neuen Innenstadtkoordinator: Dr. Julian Petrin tritt die Nachfolge von Prof. Elke Pahl-Weber an und begleitet ab sofort die Weiterentwicklung des Hamburger Stadtzentrums. In seiner Funktion als Innenstadtkoordinator wird Dr. Julian Petrin als zentrale Schnittstelle zwischen Stadt, Innenstadtakteuren, Einzelhandel, Kultur- und Kreativwirtschaft sowie der allgemeinen Öffentlichkeit den von Prof. Elke Pahl-Weber eingeläuteten Prozess weiterführen.

Innenstadtkoordinator Dr. Julian Petrin

Dr. Julian Petrin @ Tobias Hage

Neuer Innenstadtkoordinator: Dr. Julian Petrin

Seit 2022 unterstützt Hamburgs Innenstadtkoordination die Weiterentwicklung der Hamburger City. Insbesondere beim Ausbau der Entwicklung neuer Potenziale kommt ihr eine koordinierende, kooperative und strategische Rolle zu. Gemeinsam mit den vielen unterschiedlichen Interessensgemeinschaften in der Innenstadt – vom Einzelhandel über die Verbände, die Kulturinstitutionen bis hin zur Immobilien- und Wohnungswirtschaft – konnte in den vergangenen drei Jahren eine Reihe von Maßnahmen und Projekten initiiert und durchgeführt werden.

Nach dem Abschluss des Bundesprogramms „Verborgene Potenziale“ steht die Hamburger Innenstadt nun vor der nächsten Phase ihrer Transformation. Als Innenstadtkoordinator wird sich Dr. Julian Petrin insbesondere auf die Umsetzung des gemeinschaftlich erarbeiteten Konzepts „Zukunftsbild Innenstadt“ fokussieren. Schwerpunkte sind dabei die Förderung neuer Nutzungsmischungen sowie die Begleitung von strukturfördernden Maßnahmen mit Langfristwirkung im öffentlichen Raum.

Innenstadtkoordination Hamburg

Die Innenstadtkoordination ist die zentrale Schnittstelle der Stadt Hamburg, um den Wandel der City aktiv zu gestalten und die Ziele des Zukunftsbildes umzusetzen. Thematisch geht es dabei im Schwerpunkt um die Zukunft des Einzelhandels, neue Mischnutzungen, Chancen der Digitalisierung, Baurecht und Umnutzung, Gestaltung des öffentlichen Raums sowie die Auswirkungen des Klimawandels. Die Geschäftsstelle der Innenstadtkoordination befindet sich im „Raum zum Stadtfinden“ (Rathausstraße 7), der als öffentlicher Ausstellungs- und Dialograum dient.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung „Alster“ erfahren.

Neue Traglufthalle für Schul- und Vereinssport in der HafenCity

Eine neue Traglufthalle für Schul- und Vereinssport wurde in der HafenCity eröffnet. Mit diesem temporären Bau im Lohsepark wird das Raumangebot für Sport erweitert. Die Halle steht sowohl den Schülerinnen und Schülern des Campus HafenCity als auch Sportvereinen zur Verfügung. Die HafenCity Hamburg GmbH hat das Grundstück bereitgestellt, Schulbau Hamburg hat die Halle im Auftrag der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung errichtet und ermöglicht die zusätzliche Nutzung durch den Vereinssport.

Traglufthalle HafenCity

Traglufthalle @ Stefan Groenveld 03

Neue Traglufthalle in der HafenCity

Die Traglufthalle bietet auf zwei Hallenfeldern mit rund 1.400 Quadratmetern Platz für Sport. Den Nutzerinnen und Nutzern stehen in der Halle Sanitäreinrichtungen und Umkleiden zur Verfügung. Der eingebaute Sportboden ist für alle sportlichen Aktivitäten ausgelegt. Der Bau besteht aus einer dreilagigen Membranfolie, ein Gebläse sorgt stetig dafür, dass das Gebäude stabil steht. Inklusive der notwendigen Herrichtung des Grundstücks betrug die gesamte Bau- und Aufstellungsdauer rund sechs Monate. Die Halle, in die die Stadt rund zwei Millionen Euro investiert hat, dient als Übergangslösung bis zur Fertigstellung des Campus HafenCity.

Neue Traglufthalle HafenCity

Traglufthalle @ Stefan-Groenveld 01

Schul- und Vereinssport in der HafenCity

Im Auftrag der Behörde für Schule, Familie und Berufsbildung realisiert das städtische Bildungsbauunternehmen SBH | Schulbau Hamburg den Campus HafenCity. Der Campus HafenCity wird als eines der größten Hamburger Schulbauvorhaben Platz für eine Stadtteilschule mit gymnasialem Zweig mit rund 1.500 bis 1.600 Schülerinnen und Schülern bieten. Das spätere Schulgebäude wird eine Dreifeld-, eine Zweifeld- und eine Einfeld-Sporthalle bieten. Der Bau begann 2025. Die Fertigstellung ist für 2027/28 geplant.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung „HafenCity Ost“ erfahren.

BID Burchardplatz II für zwei Jahre eingerichtet

Das BID Burchardplatz startet in die zweite Laufzeit. Eigentümerinnen und Eigentümer setzen ihr Engagement fort. Grundlage dafür ist eine Rechtsverordnung, die der Senat im Februar 2026 erlassen hat. Ziel des BID Burchardplatz II ist es, die Attraktivität und Wettbewerbsfähigkeit des Standorts rund um den Burchardplatz nachhaltig zu stärken. Aufbauend auf den Planungen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität aus der ersten BID-Laufzeit sollen die Maßnahmen nun baulich umgesetzt werden. Im Fokus steht der zentral gelegene Burchardplatz, der zu einem lebendigen, hochwertigen Aufenthaltsort umgestaltet werden soll, der dem bauhistorisch bedeutenden Umfeld des UNESCO-Welterbes Kontorhausviertel gerecht wird.

BID Burchardplatz II für zwei Jahre eingerichtet

BID Burchardplatz II

Burchardplatz A © WES LandschaftsArchitektur

Dieses Ziel wird von den Grundeigentümerinnen und Grundeigentümern vor Ort getragen und entspricht zugleich den Zielen des Senats für die Weiterentwicklung der Hamburger Innenstadt. Die Umgestaltung des öffentlichen Raums im Kontorhausviertel zählt zu den Leitprojekten des Handlungskonzepts Innenstadt. Vor diesem Hintergrund gestaltet die Freie und Hansestadt Hamburg auch die an den BID-Bereich angrenzenden Stadträume vom Kattrepel bis zum Peter-Schulz-Platz neu, um das Gesamtensemble des Kontorhausviertels weiterzuentwickeln.

Das BID Burchardplatz startet in die zweite Laufzeit

Für das BID Burchardplatz II stehen während der zweijährigen Laufzeit insgesamt rund 2,17 Mio. Euro zur Verfügung. Die Mittel werden vollständig aus privaten Beiträgen der Grundeigentümerinnen und -eigentümer finanziert und in die Neugestaltung der öffentlichen Räume sowie in ein begleitendes Marketing- und Kommunikationskonzept investiert.

Business Improvement Districts (BIDs)

BIDs sind klar begrenzte Geschäftsgebiete (Business Districts), in denen auf Veranlassung der Betroffenen in einem festgelegten Zeitraum (maximal acht Jahre) in Eigenorganisation Maßnahmen zur Quartiersaufwertung (Improvement) durchgeführt werden. Finanziert werden BIDs durch eine kommunale Abgabe, die alle im Gebiet ansässigen Grundeigentümerinnen und Grundeigentümer zu leisten haben. In Hamburg wurden die Business Improvement Districts (BIDs) Anfang der 2000er Jahre eingeführt. Allerdings gibt es auch kritische Stimmen: Manche befürchten, dass durch BIDs vor allem wirtschaftlich starke Lagen profitieren, während schwächere Stadtteile weniger Unterstützung erhalten oder dass öffentliche Aufgaben teilweise privatisiert werden.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung „Alster“ oder „Weltkulturerbe“ erfahren.

Öffentliche Architekturführungen 2026

Im Moment hat der Winter die Stadt noch fest im Griff! Aber im Frühling beginnen wir wieder mit unseren öffentlichen Architekturführungen. Wir starten am Samstag, den 28. März 2026. Melden Sie sich direkt über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 28. März 2026, 14.30 – 17.00 Uhr
Architekturführung St. Pauli – Samstag, 25. April 2026, 14.30 – 17.00 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die Mitte – Samstag, 9. Mai 2026, 14.30 – 17.00 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 13. Juni 2026, 14.30 – 17 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 4. Juli 2026, 14.30 – 17.00 Uhr

Architekturführung Schnitt durch die HafenCity

Die 2,5-stündige Architekturführung Schnitt durch die HafenCity zu Fuß zeigt einen Querschnitt
der aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklung und Architektur in der HafenCity von West nach Ost.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

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Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Architekturführung St. Pauli

Die 2,5 Stündige Architekturführung „St. Pauli“ zu Fuß verdeutlicht die aktuellen Entwicklungen im weltweit bekannten Stadtteil und zeigt die neue Architektur auf dem „Kiez“, die im Spannungsverhältnis zwischen Rotlichtmilieu und Gentrifizierung entsteht. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Bunker St. Pauli

Bunker St. Pauli © a-tour

Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook

Die 2,5 stündige Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe. Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Grasbrook_Herzog & de Meuron

Blick von Osten auf den Grasbrook_Herzog & de Meuron © moka-studio

Architekturführung Schnitt durch die Mitte

Die 2,5-stündige Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zu Fuß zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Schnitt durch die Mitte

Sprinkenhof © a-tour

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Heimatmole – Baugruppenhaus am Baakenhafen in der HafenCity

Die Heimatmole von zillerplus Architekten in der HafenCity gewann den 1. Preis „Wohnbauten des Jahres 2025“, Award Callwey „Best of Architecture 2025“ und steht auf der Shortlist der Hamburger Grüne Bauten 2025. 2017 gewannen zillerplus den eingeladenen Wettbewerb für das Baugruppenhaus auf einer Landzunge im Quartier Baakenhafen in der östlichen HafenCity. Die Heimatmole ist ein Wohnungsbau für 16 Hamburger Familien, die Eigentümerinnen und Bauherren sind. Im gesamten Ostteil entstehen derzeit 3.500 Wohnungen und 13.000 Arbeitsplätze. Bis 2030 soll die Gesamtentwicklung der HafenCity abgeschlossen sein. Die Heimatmole wird schon bald Teil eines lebendigen Wohn- und Arbeitsquartiers sein, und doch liegt der Wohnungsbau auch im Grünen.

Heimatmole in der Hamburger HafenCity

zillerplus Heimatmole

zillerplus Heimatmole © Florian Holzherr / zillerplus

Um den zentralen Erschließungskern des Hauses sind pro Etage zwei Wohnungen gruppiert. Die Grundrisse mit Flächen zwischen 100 und 110 Quadratmetern sind nach den individuellen Wünschen der Bauherrenfamilien gestaltet, wobei sich die gemeinsam genutzten Zonen wie Wohnzimmer und Küche in der Regel auf der Gartenseite und privatere Rückzugsräume auf der Straßenseite befinden. Statt strikter Funktionstrennung sind flexible Nutzungen für die einzelnen Räume vorgesehen, sie werden als Schlafzimmer, Kinder- oder Gästezimmer sowie Homeoffice genutzt und sind für weitere Bestimmungen in der Zukunft offen. Sollte der Raumbedarf einer Familie wachsen, so können „Schalträume“, die sich in jedem Stockwerk am zentralen Aufzugskern befinden, mit genutzt werden. Teils lassen sich ihre Flächen zu den einzelnen Wohnungen dazuschalten, teils sind sie als separate Einheiten mit eigenen Eingängen erschlossen.

Gemeinschaft als Mehrwert

Im Dreijahresrhythmus beschließt die Wohneigentumsgemeinschaft die weitere Nutzung und Vergabe der Schalträume. Die begrünte Dachterrasse steht allen als luftiger Freiraum mit Blick über die HafenCity zur Verfügung. Auch der Heimatclub ist Teil der Allmende. Der luftige Raum streckt sich vom Keller ins Erdgeschoss und kann für Geburtstage und Vortragsabende, Familienfeste und viele andere Anlässe genutzt werden.

Grünes Zimmer

zillerplus Heimatmole Dachterrasse

zillerplus Heimatmole Dachterrasse © Florian Holzherr / zillerplus

Die raumhaltige Grünfassade auf der Gartenseite ist mit fassadengebundenen und bodengebundenen Pflanzen bewachsen. Ihre Rankgitter sind über die Zickzack-Balkone vom Erdgeschoss bis in die achte Etage geführt, bewässert werden die Pflanzen mit Regenwasser aus der Zisterne. Ziel ist es, dass die Pflanzen aus den durchgängigen Balkonen einen vertikalen Garten bilden, der als Sonnen- und Windschutz dient und mit Kommunikationszonen die Hausgemeinschaft fördert. Die geschützten Außenbereiche erweitern die Wohnflächen nach draußen wie ein zusätzliches „Grünes Zimmer“. Durch die ungewöhnliche Zickzackform ist der Blick von jedem Zimmer der Gartenseite auf die Norderelbe möglich.

Wohnen mit Blick in die Zukunft

Die Heimatmole nutzt Wärmetauscher und produziert Energie über die hauseigene Photovoltaikanlage auf dem Dach. Das Gebäude ist ein KfW-55-Effizienzhaus und wurde mit dem Platin-Umweltzeichen HafenCity ausgezeichnet. Die Architektur ist auf einen langen Lebenszyklus und auf wandelbare Lebenskonzepte ausgerichtet. Wenn sich der Alltag der Bewohnerinnen und Bewohner weiterentwickelt und neue Bedürfnisse oder räumliche Anforderungen aufkommen, können sie diese in ihrem Baugruppenhaus umsetzen.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung „HafenCity Ost“ erfahren.

Ausstellung im Barlachhaus „Ossip Klarwein – Ein Architekt zwischen Hamburg und Haifa“

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage zeigt das Ernst-Barlach-Haus die Ausstellung „Ossip Klarwein – Ein Architekt zwischen Hamburg und Haifa“. Das 1922–24 nach Plänen Fritz Högers erbaute Chilehaus – Zentrum des Hamburger Weltkulturerbes »Kontorhausviertel« – gilt als Ikone expressionistischer Backsteinarchitektur. 1927 ernannte Höger Ossip Klarwein (1893–1970) zu seinem Chefarchitekten, und bis 1933 war Klarwein maßgeblich an Högers Projekten beteiligt. Zu den imposanten Zeugnissen Klarwein’scher Baukunst zählen das Rathaus in Wilhelmshaven-Rüstringen und die Kirche Am Hohenzollernplatz in Berlin.

Ossip Klarwein – Ein Architekt zwischen Hamburg und Haifa

Kirche Am Hohenzollernplatz Berlin

Kirche Am Hohenzollernplatz Berlin, erbaut 1930–33 © Jorge-Pérez de Lara

Die Ausstellung zeichnet Leben und Schaffen des jüdischen Architekten nach, bevor er 1933 ins britische Mandatsgebiet Palästina emigrierte und später das architektonische Erscheinungsbild des jungen Staates Israel entscheidend prägte. Seine bekanntesten Werke dort sind das Parlamentsgebäude in Jerusalem, die Knesset, die Grabanlage für Theodor Herzl, den Vordenker des israelischen Staats, und das monumentale Getreidesilo im Hafen von Haifa.

Ausstellung Ossip Klarwein im Barlach Haus 

Treppenhaus im Rathaus Wilhelmshaven Rüstringen

Treppenhaus im Rathaus Wilhelmshaven Rüstringen (1926–29), heutiger Zustand © EBH

Die von Jacqueline Hénard für das Aktive Museum Berlin kuratierte Ausstellung versammelt dokumentarisches Bild-und Filmmaterial, ergänzt um Aufnahmen des israelischen Fotografen Eli Singalovski (*1984), der Klarweins Bauten in ihrem heutigen Zustand porträtiert hat. Anlass für die Ausstellung, die als Beitrag zu den Jüdischen Kulturtagen Hamburg 2025 gezeigt wird, ist eine umfangreiche Publikation mit Werkverzeichnis, Ergebnis einer mehrjährigen deutsch-israelischen Zusammenarbeit (Verlag Kettler, Museumsausgabe 25 Euro).

Entwurf Kaufhaus und Bürogebäude am Hamburger Jungfernstieg

Entwurf Kaufhaus und Bürogebäude am Hamburger Jungfernstieg, 1929 © Central Zionist Archives Jerusalem

Laufzeit:
16. November 2025 – 8. Februar 2026
Führungen: sonntags 12 Uhr

Ort:
Ernst Barlach Haus
Jenischpark
Baron-Voght-Straße 50A, 22609 Hamburg
Di-So 11-18 Uhr

Parlamenstgebäude in Jerusalem

Parlamenstgebäude in Jerusalem (1957–66), 2025 © Eli Singalovski

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführungen erfahren.

Architektur in Hamburg Jahrbuch 2025/26

Das Architektur in Hamburg Jahrbuch 2025/26 ist am 8. Dezember erschienen. In dem von der Hamburgischen Architektenkammer herausgegebenen Buch betrachten namhafte Architekturkritiker die von einer Jury ausgewählten interessantesten neuen Bauten Hamburgs. Darüber hinaus greift das Jahrbuch wichtige Themen der Hamburger Stadtentwicklung, Stadtplanung und Baugeschichte auf.

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2025/26

Architektur in Hamburg Jahrbuch 2025/26

Architektur in Hamburg Jahrbuch 2025/26 © Junius Verlag

Im neuen Band werden untere anderem vorgestellt:                                                                           Parabel Zentrum für Kunst in Hamburg in der ehem. Nikodemuskirche (WRS Architekten und Stadtplaner), Westfield Hamburg Überseequartier (verschiedene Architekt*innen), Eingangspavillon Hamburger Energienetz (Busch & Takasaki Architekten), Haus am Jenischpark – Sanierung und Erweiterung einer historischen Scheune (acollage Architektur Urbanistik), Fischerhaus – denkmalgerechte Sanierung eines historischen Wohnhauses in Blankenese (Alk Friedrichsen), Extended Library – Umbau und Erweiterung der Bibliothek in der HfbK (asdfg Architekten), Signal Iduna Haus Kap5, City Nord (Barkow Leibinger Architekten), Johann Kontor am Kontorhausviertel (KPW Papay Warncke Vagt Architekten), Grüner Bunker St. Pauli (verschiedene Architekt*innen).

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2025/26

Das Hamburger Feuilleton beschäftigt sich mit dem Zusammenhang von Hafenentwicklung und Stadtplanung, erörtert die klimaresiliente Freiraumplanung sowie den Stand der Wettbewerbskultur in Hamburg und beschreibt den hohen Wert städtebaulicher Heterogenität. Das aktuelle Porträt widmet sich dem Büro LRW Architekten, das historische Porträt dem Architekten und Architekturkritiker Hermann Funke. In der Rubrik »Positionen junger Büros« werden die Arbeiten des Büros KOSMO vorgestellt.

Mehr Informationen zu den vorgestellten Projekten können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Erster Spatenstich für das Wilhelmsburger Rathausviertel

Endlich fiel der Startschuss für eines der größten Stadtentwicklungsprojekte Hamburgs: Mit dem ersten Spatenstich für das Wilhelmsburger Rathausviertel beginnt ein neues Kapitel für die Stadtentwicklung auf der Elbinsel. Zwölf Jahre nach Abschluss der IBA Hamburg 2013 startet Wilhelmsburg in seine zweite Entwicklungsphase. Das Rathausviertel ist dabei Teil einer umfassenden Transformation, zu der auch das Elbinselquartier und das Spreehafenviertel gehören. Insgesamt entstehen an der sogenannten Wilhelmsburger Achse über 5.000 neue Wohnungen, Grünflächen und vielfältige Angebote für Wohnen, Arbeiten und Freizeit.

Erster Spatenstich für das Wilhelmsburger Rathausviertel

Ciruit-Behnisch-Architekten

Ciruit_Behnisch-Architekten © IBA Hamburg_moka-studio

Der Spatenstich markiert den Beginn der baulichen Erschließung auf dem Gelände an der Dratelnstraße. Mit dem Abtragen des Damms der ehemaligen Wilhelmsburger Reichsstraße wird Raum geschaffen für ein neues Stadtquartier, das die Elbinsel weiter zusammenwachsen lässt. Nach der Umverteilung von rund 75.000 m3 Sand und einer darauffolgenden Setzungsphase von rund neun Monaten, kann mit dem Hochbau begonnen werden.

Startschuss für die sogenannte Wilhelmsburger Achse 

Wilhelmsburg Rathausviertel_2

IBA_Wilhelmsburg Rathausviertel_2 © IBA Hamburg_moka-studio

Die Verlegung der Wilhelmsburger Reichsstraße im Jahr 2019 war ein Meilenstein für Wilhelmsburg und ganz Hamburg. Sie hat den Weg frei gemacht für die Entwicklung neuer Quartiere, die heute als Herzstück des „Sprungs über die Elbe“ gelten. Während der Internationalen Bauausstellung in Hamburg zwischen 2006 und 2013 wurde mit rund 70 Projekten der Grundstein für die räumliche Umgestaltung gelegt und Wilhelmsburg als vielfältiger Stadtteil etabliert. Der anschließend von der Bürgerschaft beschlossene Rahmenplan stellte die Weichen für die weiteren Planungen.

Wilhelmsburger Rathausviertel als Pilotprojekt für Hamburg-Standard

Wilhelmsburg Rathausviertel_3

IBA_Wilhelmsburg Rathausviertel_3 © IBA Hamburg_moka-studio

Das Wilhelmsburger Rathausviertel wird als Pilotquartier für den Hamburg-Standard entwickelt. Ziel ist es, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen und gleichzeitig hohe städtebauliche und ökologische Standards zu sichern. Rund 1.900 Wohneinheiten, Studierendenwohnungen, Gewerbeflächen, Sporteinrichtungen und Kindertagesstätten sind geplant. Die Prinzipien des Hamburg-Standards werden hier erstmals umfassend angewendet und weiterentwickelt.

Die Quartiersentwicklung des Wilhelmsburger Rathausviertels wird durch die IBA Hamburg GmbH gesteuert. Die Fläche liegt in unmittelbarer Nähe zum Wilhelmsburger Inselpark und wird durch neue Landschaftsachsen und Wasserläufe geprägt. Aspekte der Kreislaufwirtschaft, ressourcenschonendes Bauen und Erkenntnisse aus dem EU-Forschungsprojekt CIRCuIT fließen direkt in die Planung und Umsetzung ein.

Wilhelmsburger-Achse-Projektgrenzen

Wilhelmsburger-Achse_Projektgrenzen © IBA Hamburg

Hamburg-Standard
Mit dem Hamburg-Standard zeigt die Stadt, wie bezahlbarer Wohnraum schneller entstehen kann – durch schlankere Verfahren, weniger Bürokratie und praxistaugliche Lösungen. Das Konzept vereint Wirtschaftlichkeit, Umsetzbarkeit und soziale Verantwortung: Hürden werden abgebaut, Prozesse beschleunigt und überflüssige Normen überprüft. So lassen sich Neubaukosten deutlich senken – in der Praxis um bis zu einem Drittel – und dringend benötigter Wohnraum kann schneller geschaffen werden. Möglich wurde der Hamburg-Standard durch das gemeinsame Engagement zahlreicher Akteurinnen und Akteure der Bau- und Wohnungswirtschaft, die im Schulterschluss ihre Expertise eingebracht und neue Wege für eine zukunftsfähige Baukultur entwickelt haben. Weitere Informationen unter www.bezahlbarbauen.hamburg.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung IBA und IGS erfahren.

Bjarke Ingels Group gewinnt Qualifizierungsverfahren zum Neubau der Staatsoper in der HafenCity

Das Architekturbüro Bjarke Ingels Group (BIG) hat sich mit einem spektakulären Entwurf in einem architektonischen Qualifizierungsverfahren zum Neubau der Hamburgischen Staatsoper in der HafenCity durchgesetzt. Eine Jury aus Vertreter:innen der Stadt, der Kühne-Stiftung und externen Expert:innen hat sich gestern einstimmig für den Entwurf ausgesprochen. Der Entwurf sieht ein herausragendes Opernhaus mit einer einladenden, rundum begehbaren Dachlandschaft vor, die sich zu allen Seiten zur Elbe und in die Stadt hinein öffnet. Der Siegerentwurf wird nun in den kommenden zwei Jahren in enger Abstimmung mit der Stiftung, der Stadt und der Hamburgischen Staatsoper als künftiger Nutzerin konkretisiert. Am Ende dieser erweiterten Vorplanung und einer belastbaren Kostenschätzung wird di Kühne-Stiftung abschließend über die Realisierung des Neubaus entscheiden. Als Standort ist das Baakenhöft in unmittelbarer Elblage in der HafenCity vorgesehen.

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg 1

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg_Visu3 © BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain

Bjarke Ingels Group gewinnt Qualifizierungsverfahren

Aufsetzend auf eine theaterfachliche Vorplanung wurde das architektonische Qualifizierungsverfahren von der Hamburgische Staatsoper Projekt gGmbH durchgeführt. Die Jury bescheinigt dem Entwurf des Teams der Bjarke Ingels Group ein wohlüberlegtes Konzept und einen städtebaulich überzeugenden Ansatz. Er sei eine „gelungene Symbiose aus guten Bedingungen für ein Opernhaus und spannendem Wahrzeichen für alle Hamburgerinnen und Hamburger“. Als besonderes Merkmal wurden die großzügigen Dachauskragungen der Fassade gewürdigt, aus denen eine Kaskade von eleganten Balkonen resultiere: „De facto entsteht eine Spirale aus Dachgärten, die mit einheimischen Bäumen, Büschen und Gräsern bepflanzt wird und der Öffentlichkeit als Aufenthaltsort zur Verfügung gestellt wird. So kann das Operngebäude vollständig umrundet werden, um Blicke zur Stadt, zur HafenCity und zum Hafen zu genießen.“ Der Entwurf werde insbesondere bei Nacht zur Ikone, wenn seine ausufernden „Blätter“ von unten beleuchtet einer aufsteigenden Blüte ähnelten.

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg Aussenraum

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg_Visu6 © BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain

Neubau der Staatsoper auf dem Baakenhöft

Die Stadt Hamburg hat sich im Februar 2025 mit der Kühne-Stiftung auf den Vertrag über den Neubau einer Oper von Weltrang auf dem Baakenhöft geeinigt. Geplant ist, dass die HSO Projekt gGmbH den Neubau verantwortet, an der nach Zustimmung durch die Bürgerschaft neben der Stiftung künftig auch die Stadt Hamburg und die Hamburgische Staatsoper beteiligt sein sollen. Die Stadt wird zudem die öffentlichen Flächen rund um die neue Oper für alle zugänglich machen. Der Vertrag sieht vor, dass sich die Stadt für standortspezifische Mehrkosten, insbesondere für Gründung und Flutschutz, mit 147,5 Millionen Euro an den Kosten für den Bau der Oper beteiligt. Dieser Betrag ist gedeckelt. Die weiteren Kosten für den Bau des neuen Opernhauses übernimmt die Stiftung. Nach Fertigstellung gehen das Gebäude und die Anteile der Stiftung an der Projektgesellschaft als Schenkung an die Stadt über.

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg Innenraum

Entwurf Neue Staatsoper Hamburg_Visu4 © BIG & Yanis Amasri Sierra, Madrid, Spain

Im September hat der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg eine Drucksache beschlossen, mit der die Hamburgische Bürgerschaft um Zustimmung zu dem Vertrag gebeten wird. Diese wird derzeit von der Bürgerschaft beraten.

An dem durch die HSO Projekt gGmbH ausgeschriebenen hochbaulichen Qualifizierungsverfahren mit freiraumplanerischem Ideenteil haben folgende international renommierte Architekturbüros teilgenommen:

• BIG – Bjarke Ingels Group, Kopenhagen
• gmp international GmbH, Hamburg, mit Diller Scofidio & Renfro, New York
• Prof. Jörg Friedrich | Studio PFP GmbH, Hamburg
• Snøhetta, Oslo
• Sou Fujimoto, Tokio / Paris

Zur Jury gehörten:
• Stefan Behnisch (Jury-Vorsitz), Architekt, Behnisch Architekten Partnerschaft mbB;
• Dr. Carsten Brosda, Senator für Kultur und Medien
• Dr. Jörg Dräger, Geschäftsführender Stiftungsrat, Kühne Stiftung
• Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft
• Karl Gernandt, Stiftungsrat der Kühne-Stiftung
• Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor
• Dr. Andreas Kleinau, Vorsitzender der Geschäftsführung der HafenCity Hamburg GmbH
• Tobias Kratzer, Intendant der Staatsoper Hamburg
• Dorte Mandrup, Architektin, Dorte Mandrup A/S, Kopenhagen
• Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen
• Prof. Matthias Sauerbruch, Architekt, Sauerbruch Hutton Gesellschaft von Architekten mbH, Berlin
• Dr. Thomas Staehelin, Stiftungsrat der Kühne-Stiftung
• Günther Vogt, Landschaftsarchitekt, Vogt Landschaftsarchitekten AG, Zürich
• sowie drei Vertreter:innen der Hamburgischen Bürgerschaft.

Vom 14. November bis 30. November, werden alle Entwürfe im Kesselhaus, Am Sandtorkai 30, 20457 Hamburg in der HafenCity ausgestellt.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung HafenCity Ost erfahren.

Öffentliche Architekturführung im November

Am Samstag, den 8. November findet die voraussichtlich letzte öffentliche Architekturführung in diesem Jahr statt. Melden Sie sich direkt über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Schnitt durch die Mitte – Samstag, 8. November 2025, 14.00-16.30 Uhr

Schnitt durch die Mitte

Sprinkenhof © a-tour

Die 2,5-stündige Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zu Fuß zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Öffentliche Architekturführung Schnitt durch die Mitte

so baut hamburg hafencity hamburg architektur stadtfuehrung, Film Architekturführung HafenCity

Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Der Spaziergang beginnt am Jungfernstieg an der Binnenalster und führt uns vorbei am Rathaus und Domplatz in das Kontorhausviertel, welches seit 2015 UNESCO Weltkulturerbe ist. Vom Chilehaus geht die Tour weiter entlang der Willy Brandt Straße und verdeutlicht die städtebaulichen Ideen des Wiederaufbaus anhand des ehemaligen IBM- und Spiegel Haus. Vorbei an der Hauptkirche St. Katharinen – einer der ältesten Kirchen Hamburgs – und über die Kibbelstegbrücke kommen wir durch die Speicherstadt in die HafenCity, dem größten stadtentwicklungspolitischen Vorhaben in Hamburg. Wir erläutern Ihnen die aktuellen und zukünftigen Planungsprozesse des ehemaligen Hafen Gebietes, welches nur 800m vom Rathaus entfernt die Innenstadt um 40% vergrößern wird. Den Abschluss des Spaziergangs bildet ein kurzer Rundgang durch den westlichen Teil der HafenCity sowie die Erläuterungen des neuen Wahrzeichens Hamburgs, der Elbphilharmonie.

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Neues Hörsaalzentrum der Universität

Die Science City wächst. Und damit auch der Standort der Universität Hamburg und anderer Wissenschaftseinrichtungen in Bahrenfeld. Um für zukunftsweisende Forschung und Lehre die richtige bauliche Infrastruktur bereitzustellen, wurde nun für den Bau des neuen Hörsaalzentrums der Universität Hamburg der Architekturwettbewerb abgeschlossen. Im Planungswettbewerb hat sich der Entwurf des renommierten Münchner Büros Nickl Architekten durchgesetzt. Insgesamt haben 12 internationale Planungsteams am europaweiten hochbaulichen Wettbewerb teilgenommen.

Science City_neues Hörsaalzentrum

Science City_Neues Hörsaalzentrum_Nickl Architekten @ buero luchterhand partner data

Nickl Architekten gewinnen Wettbewerb

Das Hörsaalzentrum der Universität Hamburg stellt einen wichtigen Baustein dar, um exzellente Lehre für ca. 5.500 Studierende in der Science City bereitzustellen. Mitten im geplanten Campusviertel der Quartiere am Volkspark wird als erster Baustein für die Wissenschaft das Hörsaalzentrum alle Hörsäle und Seminarräume unter einem Dach vereinen und zusammen mit der geplanten Mensa eine der zentralen Anlaufstellen für Studierende und Mitarbeitende sein. Die Quartiere am Volkspark verknüpfen Wissenschaft und Bildung mit einer lebendigen Nachbarschaft und grünen Freiräumen. Sie werden von der städtischen Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH entwickelt.

Science City_Modell_Neues Hörsaalzentrum

Science City_Modell_Neues Hörsaalzentrum_Nickl Architekten @ buero luchterhand partner data

Neues Hörsaalzentrum der Universität Hamburg

An der zentralen Campusachse entlang, als Verlängerung des aktuellen Zugangs auf den bestehenden Forschungscampus, kann das neue Hörsaalzentrum über die Ebene Luruper Chaussee sowie in der Höhenentwicklung bis zur Campus Agora betreten werden. An ein Foyer schließen sich der große Hörsaal mit 700 Plätzen sowie die Mensa an. Sitzstufen bieten Studierenden eine Möglichkeit zu verweilen und sich auszutauschen.

Der Siegerentwurf sieht für das Hörsaalzentrum einen einfachen, angenehm ruhig gegliederten Baukörper vor. Über den Eingang an der Luruper Chaussee wird ein großzügiges, einladendes Foyer mit vertikalem Bezug in das Atrium geschaffen, von dem aus auch der große Hörsaal erschlossen wird. Die Mensa, die in Richtung der Campus-Agora ausgerichtet ist, wird über eine großzügige Treppenanlage und einen Aufzug mit dem Foyer verbunden. Um das Atrium herum sind in den beiden Obergeschossen die geforderten Lehr- und Vorlesungsräume angeordnet. Auf den Galerien um das Atrium herum sind gut funktionierende, offene Lernbereiche, zum Teil mit Bezug zum Außenraum angeordnet. Der Entwurf hat vor allem durch eine große Funktionalität und Qualität der Lehr- und Lernräume überzeugt.

Science City Hamburg Bahrenfeld

Die Science City Hamburg Bahrenfeld ist eines der größten und wichtigsten Zukunftsprojekte Hamburgs. Sie bringt internationale Spitzenforschung und universitäre Ausbildung mit innovativen Unternehmen zusammen. Die Science City Hamburg Bahrenfeld wird bis in die 2040er Jahre auf insgesamt 125 Hektar realisiert. Zu den Partnern zählen das Deutsche Elektronen-Synchrotron DESY, European XFEL, Fraunhofer-Gesellschaft, Max-Planck-Gesellschaft, Universität Hamburg und viele weitere hochkarätige Akteure. Zugleich entstehen Flächenangebote für Unternehmen in einem einzigartigen Innovationsökosystem sowie neue Nachbarschaften mit tausenden bezahlbaren Wohnungen. Die Entwicklung erfolgt in enger Zusammenarbeit von Akteuren aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung.

Mehr Informationen können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Jury kürt Siegerentwurf zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge

Der Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge nimmt Gestalt an. Das aus den Büros Schulz und Schulz Architekten , Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten bestehende Planungsteam hat mit seinem Entwurf eine 27-köpfige Jury überzeugt und den durch die Jüdische Gemeinde in Hamburg ausgerichteten Wettbewerb gewonnen. Damit ist ein sehr wichtiger Meilenstein beim Wiederaufbau der Synagoge erreicht. Gut zwei Dutzend nationale und internationale Planungsteams nahmen an dem europaweiten hochbaulich-freiraumplanerischen Wettbewerb teil.

Siegerentwurf Bornplatzsynagoge

Siegerentwurf Bornplatzsynagoge @ Schulz und Schulz Architekten mit Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten

Jury kürt Siegerentwurf zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge

Der von der Jury einstimmig ausgewählte Siegerentwurf setzt aus Sicht der Jurorinnen und Juroren den Masterplan zum Wiederaufbau der Bornplatzsynagoge architektonisch und freiraumplanerisch hervorragend um. Er vereint dabei die Wünsche der Gemeinde mit der Realisierung des geforderten Raumprogramms und gibt der historischen Synagoge ihren angestammten Platz am Grindelhof zurück. Der Entwurf überzeugt laut Jury durch eine stimmige Proportionierung der Stadt- und Freiräume und gibt den einzelnen Gebäuden des Ensembles einen würdevollen architektonischen Ausdruck. Der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Hamburg lobte den Siegerentwurf für kluge und zukunftsweisende Konzepte, für die Rekonstruktion und die künftige Nutzung.

Lageplan Bornplatzsynagoge

Lageplan Bornplatzsynagoge @ Schulz und Schulz Architekten mit Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten

Geschichte der Bornplatzsynagoge

Die ehemalige Synagoge am Bornplatz zählte mit 1.200 Plätzen zu den größten Synagogen Deutschlands. 1908 wurde sie im Hamburger Grindelviertel eingeweiht. Sie war mehr als 30 Jahre religiöses, kulturelles und gesellschaftliches Zentrum der Jüdischen Gemeinde in Hamburg und prägte das Stadtbild durch ihren neoromanischen Stil und ihre freistehende Lage im Stadtraum. Die markante, rund 40 Meter hohe Kuppel des Baus war prägender Teil der Silhouette Hamburgs.

Modell Bornplatzsynagoge

Modell Bornplatzsynagoge @ Schulz und Schulz Architekten mit Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten

Nach der Schändung und Plünderung im Zuge des Novemberpogroms 1938 wurde die Synagoge zwangsweise von Nationalsozialisten abgerissen. Ein zentraler Ort des jüdischen Lebens in Hamburg ging verloren. In der Jüdischen Gemeinde in Hamburg und in der Stadt ist der breite Wunsch entstanden, die Synagoge wieder zu errichten. Für dieses Vorhaben haben Senat und Bürgerschaft sowie der Bund ihre Unterstützung erklärt. Im Jahr 2022 war eine Machbarkeitsstudie vorgestellt worden, die mehrere Modelle für den Wiederaufbau der Synagoge enthält. Vor einem Jahr startete der Architekturwettbewerb, der konkrete Entwürfe für den Wiederaufbau liefern sollte.

Präsentation Siegerentwurf Bornplatzsynagoge

Präsentation Siegerentwurf Bornplatzsynagoge @ Schulz und Schulz Architekten mit Haberland Architekten und POLA Landschaftsarchitekten

Siegerentwurf der Bornplatzsynagoge

Das Gebäude für die Jüdische Gemeinde soll sich optisch an der ursprünglichen Synagoge mit ihren prächtigen Backsteinfassaden orientieren. Außergewöhnlich ist aber die gläserne Kuppel. Neben der freistehenden Synagoge soll zusammen mit einer Bibliothek, einem Gemeindesaal, einem Cafè und neuen Wohnungen „ein stimmiges Gesamtensemble“ entstehen, sagte Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Stadt Hamburg. Der Entwurf vereine den Wunsch der Jüdischen Gemeinde nach Offenheit durch verschiedene Begegnungsräume wie auch nach Sicherheit, erklärte Philipp Stricharz, Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde in Hamburg. Geplant ist ein offener Gebäudekomplex ohne Zäune.

Nach Auskunft von Jan Pörksen (SPD), Staatsrat und Chef der Senatskanzlei, steht als nächster Schritt das Vergabeverfahren für die Fachplanung an, anschließend könnten genauere Angaben zu Zeit und Baukosten gemacht werden.

Mehr Informationen können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Meilenstein für neue Verbindung zwischen HafenCity und Rothenburgsort

Ein weiterer Meilenstein für neue Verbindung zwischen HafenCity und Rothenburgsort ist erreicht.
Der Einhub der ersten direkten Fuß- und Radwegbrücke zwischen den Stadtteilen HafenCity und Rothenburgsort im Bezirk Hamburg-Mitte ist erfolgreich abgeschlossen: In einem sehr anspruchsvollen ingenieurstechnischen Manöver wurden seit Anfang September die vormontierten Teilsegmente des Überbaus auf den Widerlagern zwischen den Elbbrücken und dem Park Entenwerder zusammengefügt. Den Schlusspunkt bildete das Mittelsegment, welches von einem Schwimmkran passgenau platziert wurde.

Einhub Entenwerder Bruecke

Entenwerder Bruecke 1_gmp Architekten @ Billebogen Entwicklungsgesellschaft

Meilenstein für neue Verbindung zwischen HafenCity und Rothenburgsort

Die Brücke Entenwerder wird als 520. Hamburger Fuß- und Radwegbrücke in den Bestand der Freien und Hansestadt eingehen. Der Baubeginn erfolgte bereits im Februar 2025 mit den beiden Widerlagern vor Ort sowie mit den Teilsegmenten des Überbaus auf einer Vormontagefläche rund zwei Kilometer elbaufwärts auf der Peute. Mit einem Schwimmkran und einem Schwimmponton wurden die vormontierten Segmente zur Mündung des Oberhafenkanals in die Elbe transportiert, die sie nun überspannen. Nach dem Einhub ist nun erstmals der Blick auf die gestalterischen und baulichen Qualitäten der Brücke frei.

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Entenwerder Bruecke 2_gmp-Architekten @ Billebogen Entwicklungsgesellschaft

Einhub der Brücke Entenwerder erfolgreich

In dem nicht-offenen interdisziplinären Realisierungswettbewerb für Ingenieure und Architekten überzeugte in 2020 der Entwurf der Architekten von Gerkan, Marg und Partner (gmp) und schlaich bergermann partner (sbp) die Jury. Bauherrin ist die Billebogen Entwicklungsgesellschaft mbH & Co. KG im Auftrag der Behörde für Verkehr und Mobilitätswende. Das Bauunternehmen LEONHARD WEISS übernahm die Ausführung. Der Bau wird durch das Sonderprogramm Stadt und Land (Radverkehrsförderung des Bundes) gefördert.

Einhub Entenwerder Bruecke_3

Entenwerder Bruecke 3_gmp-Architekten @ Billebogen Entwicklungsgesellschaft

Nach dem Einhub wird die Brücke bis Mitte 2026 fertig gebaut. Dazu gehört die Herstellung der angrenzenden Wegeverbindungen insbesondere zur Uund S-Bahnstation Elbbrücken sowie die Wiederherstellung der Grünflächen auf beiden Seiten. Im Elbpark Entenwerder wird der Weg zwischen der Brücke und dem Alexandrastieg verbreitert, um den künftig erhöhten Fuß- und Radverkehrsaufkommen Rechnung aufnehmen zu können. An der Uferzone der Elbbrücken entsteht zudem der neue, rund 1,6 Hektar große „Park Zweibrücken“ mit 70 neuen Bäumen. Im Elbpark selbst werden mindestens drei neue Bäume als Ausgleich für die temporäre Eingriffe gepflanzt.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung „Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook“ erfahren.

Öffentliche Architekturführungen Juli, August, September

Im Juli, August und September können Sie auf einer unserer öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen das aktuelle Baugeschehen in Hamburg erkunden. Melden Sie sich direkt über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema – Samstag, 19. Juli, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 16. August, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 13. September, 15.00 – 17.30 Uhr

Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema

Die 2,5-stündige Architekturführung Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema mit dem Fahrrad zeigt einen Querschnitt des historischen und aktuellen Wohnungsbau in Hamburg Nord. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Pergolenviertel

Pergolenviertel @-a-tour

Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook

Die 2,5 stündige Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe. Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Grasbrook_Herzog & de Meuron

Blick von Osten auf den Grasbrook_Herzog & de Meuron © moka-studio

Schnitt durch die HafenCity

Die 2,5-stündige Architekturführung Schnitt durch die HafenCity zu Fuß zeigt einen Querschnitt
der aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklung und Architektur in der HafenCity von West nach Ost.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

so baut hamburg hafencity hamburg architektur stadtfuehrung, Film Architekturführung HafenCity

Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Holzbau-Start beim Neuen Amt Altona

Nach der Grundsteinlegung für das Neue Amt Altona (NAA) im Februar diesen Jahres und der Fertigstellung der unteren Geschosse aus Stahlbeton markiert der Holzbaustart diese Woche einen wichtigen Meilenstein für nachhaltiges Bauen und innovatives Arbeiten in Hamburg. Anfang der Woche wurden die ersten 18qm großen, tonnenschweren Holzdecken per Schwerlastkran aus der Großen Bergstraße in rund 40 Metern Höhe über das historische Gebäude des Alten Finanzamts Altona hinweg gehoben und an der Neuen Großen Bergstraße montiert. In den nächsten Monaten wächst der NAA-Neubau auf die Höhe des Alten Finanzamts Altona, mit dem er auf allen Etagen verbunden wird, und in dem sich ein etablierter Kreativstandort befindet.

Neues Amt Altona

NAA_COVER_frontal © Common Agency

Holzbau-Start beim Neuen Amt Altona

Mit dem “Neuen Amt Altona”, ARGE Common Agency UG & Felix Dechert Architekten PartG mbB, entsteht ein einzigartiger Ort für gemeinschaftliches Arbeiten, Kreativität und nachbarschaftliches Leben. Der sechsstöckige Neubau – davon vier Etagen aus Holz – entsteht in der Fußgängerzone Neue Große Bergstraße, direkt am Altonaer Bahnhof. Im Fokus stehen die nachhaltige Bauweise, soziale Teilhabe und ein innovatives Genossenschaftsmodell, das den Nutzer*innen die langfristig sichere Nutzung sowie Mitgestaltung ihres Arbeitsraums ermöglicht. Mehr als 270 Gruppen oder Menschen haben bereits Genossenschaftsanteile erworben.

Neues Amt Altona Flex Bereich

NAA_Flex Bereich © Common Agency

Nachhaltiger Coworking-Neubau als innovatives Genossenschaftsmodell

Der innovative sechsgeschossige NAA-Neubau mit Grünfassade, Dachgarten und Arbeitsplätzen für rund 300 Personen liegt direkt hinter dem ehemaligen Finanzamt Altona. In Letzterem befindet sich auf 3.400 qm ein voll vermieteter und seit vielen Jahren etablierter Kreativstandort, der seit 2023 ebenfalls im Besitz der NAA Genossenschaft ist und durch diese langfristig gesichert wird. Das öffentliche Erdgeschoss wird Alt- und Neubau verbinden und das NAA für die Stadtgesellschaft öffnen – mit Platz für Gastronomie, Kultur und Veranstaltungen.

Neues Amt Altona öffentliches Erdgeschoss

NAA_R-EG © Common Agency

Bis zum Frühjahr 2026 werden auf rund 1.600 m² Büro- und Gemeinschaftsflächen für rund 300 Selbstständige und kleinere Unternehmen, überwiegend aus Altona und angrenzenden Stadtteilen gebaut.

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung Ottensen erfahren.

Wettbewerb für neue U5-Haltestelle Hauptbahnhof Nord entschieden

Der erste Preis im Realisierungswettbewerb für die neue U5-Haltestelle Hauptbahnhof Nord wurde dem Entwurf von blrm Architekt*innen GmbH (Hamburg) mit Gottlieb Paludan Architects A/S (Kopenhagen, DK) verliehen. Aufgrund ihrer besonderen Bedeutung hat die U5 GmbH für die Haltestelle Hauptbahnhof Nord einen Wettbewerb für die Gestaltung durchgeführt. Das Wettbewerbsverfahren mit acht teilnehmenden Architekturbüros aus ganz Europa wurde von D&K drost consult GmbH betreut. Die eingereichten Entwürfe wurden von einer Jury aus Fachpreisrichter*innen, Sachpreisrichter*innen sowie Sachverständigen aus unterschiedlichen Hamburger Behörden, Politik und Unternehmen bewertet.

Ansicht Hauptbahnhof Nord

Visualisation Hauptbahnhof Nord © blrm Studio Dragusha

Wettbewerb für neue U5-Haltestelle Hauptbahnhof Nord entschieden

Bereits zur Eröffnung der Haltestelle 1968 sind am Hauptbahnhof Nord vier Bahnsteige und Tunnelröhren gebaut worden. Der Betrieb der U2 und U4 läuft bisher nur auf den beiden innenliegenden Röhren. Mit der U5 sollen die bisher nicht genutzten äußeren Röhren sowie die Bahnsteige der Haltestelle für den vollautomatischen Betrieb der U5 umgebaut werden. So entsteht hier in Zukunft ein zentraler bahnsteiggleicher Umstieg zwischen den Linien U2/U4 und U5.

Eingang U5 © blrm Studio Dragusha

Visualisation Eingang U5 © blrm Studio Dragusha

Insbesondere die Grundhaltung des Siegerentwurfs, die bestehende Haltestelle so weiterzuentwickeln und zu ergänzen, dass die Qualitäten des Bestandes erhalten bleiben und durch neue Elemente hervorgehoben werden, war ausschlaggebend für die Bewertung der Jury. Der Entwurf schlägt eine Weiterentwicklung und Ergänzung der bestehenden Haltestelle vor, mit der die Qualitäten des Bestandes erhalten und durch das Hinzufügen einfacher Elemente noch hervorgehoben werden. Das Konzept basiert auf dem Leitgedanken eines respektvollen und ressourcenschonenden Umgangs mit der vorhandenen Bausubstanz – Reduktion statt Überformung, Ergänzung statt Ersatz.

Visualisation U5 © blrm Studio Dragusha

Visualisation U5 © blrm Studio Dragusha

Gestaltung für U5 am Hauptbahnhof steht fest

Die Renovierung konzentriert sich darauf, visuelle und architektonische Ruhe auf den Plattformen und Mezzanin-Ebenen zu schaffen und die vorhandenen räumlichen Werte hervorzuheben. Sekundäre architektonische Elemente werden entfernt, charakteristische Details wie farbige Keramikfliesen und Wandreliefs werden durch einige gezielte Eingriffe erhalten und hervorgehoben. Das Ergebnis schafft einen harmonischen Übergang zu einer modernen Architektur, die den ursprünglichen Ausdruck respektiert.

Visualisation U5 Bahnsteig © blrm Studio Dragusha

Visualisation U5 Bahnsteig © blrm Studio Dragusha

Zeitgenössische Ergänzungen wie die gläsernen Displays in den Tunnelröhren und die neue Gestaltung der Decke machen die historischen Bauteile auf besondere Weise sichtbar. Neben den gestalterischen Qualitäten wird der ressourcenschonende Ansatz des Entwurfs besonders gelobt. Zusätzlich zum unterirdischen Bereich überzeugt auch die Ausgestaltung der Aufzüge und Ein- und Ausgänge zur Station an der Oberfläche.

Derzeit läuft die Entwurfsplanung für den U5-Abschnitt in der Innenstadt. Bei optimalem Verlauf könnte der Umbau der Haltestelle Anfang der 2030er Jahre beginnen.

Mehr Informationen können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

Öffentliche Architekturführungen im Sommer

Auch während des Sommers können Sie auf einer unserer öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen das aktuelle Baugeschehen in Hamburg erkunden. Melden Sie sich direkt über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Altona – Samstag, 14. Juni, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema – Samstag, 19. Juli, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 16. August, 15.00 – 17.30 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 13. September, 15.00 – 17.30 Uhr

Aktuelle Stadtentwicklung Altona

Die 2,5-stündige Architekturführung „Aktuelle Stadtentwicklung Altona“ mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Stadtentwicklung in Altona. Zu sehen sind historische, aktuelle sowie Zukunftsprojekte zwischen dem Altonaer Rathaus, Altonaer Bahnhof und Diebsteich. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Neue Mitte Altona_Kranbauten_André-Poitiers

Neue Mitte Altona_Kranbauten_André-Poitiers © a-tour

Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema

Die 2,5-stündige Architekturführung Jarrestadt, Pergolenviertel und Ipanema mit dem Fahrrad zeigt einen Querschnitt des historischen und aktuellen Wohnungsbau in Hamburg Nord. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Pergolenviertel

Pergolenviertel @-a-tour

Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook

Die 2,5 stündige Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe. Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Grasbrook_Herzog & de Meuron

Blick von Osten auf den Grasbrook_Herzog & de Meuron © moka-studio

Schnitt durch die HafenCity

Die 2,5-stündige Architekturführung Schnitt durch die HafenCity zu Fuß zeigt einen Querschnitt
der aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklung und Architektur in der HafenCity von West nach Ost.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

so baut hamburg hafencity hamburg architektur stadtfuehrung, Film Architekturführung HafenCity

Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Wettbewerb für neue MSC-Deutschlandzentrale entschieden

Die Architektur für die neue Deutschlandzentrale der MSC Mediterranean Shipping Company in der Hamburger HafenCity steht fest: In einem europaweiten Architekturwettbewerb setzte sich das Frankfurter Büro Wandel Lorch Götze Wach (WLGW) mit seinem Team (metaform, Transsolar, Bollinger+Grohmann) durch. Der Entwurf überzeugte die Jury durch seine Offenheit und Leichtigkeit ebenso wie durch effiziente, nachhaltige Bauprinzipien.

Neubau MSC 01 @ Wandel Lorch Götze Wach

Neubau MSC_01 @ Wandel Lorch Götze Wach

Wettbewerb für neue MSC-Deutschlandzentrale entschieden

Zum Architekturwettbewerb wurden sechs europäische Büros eingeladen: Delugan Meissl Associated Architects (Wien), E2A / Piet Eckert und Wim Eckert / Architekten (Zürich), gmp International GmbH (Hamburg), Hadi Teherani Architects GmbH (Hamburg), Henning Larsen Architects (Kopenhagen) und Wandel Lorch Götze Wach GmbH (Frankfurt a.M). Der ausgewählte Entwurf zeige „einen markanten und robusten Beitrag, der sich als urbaner Baustein in die Entwicklung des Quartiers einbindet und diesem einen guten Auftakt sowie Endpunkt zur Wasserkante verheißt“, so das Urteil der Jury unter Vorsitz von Prof. Jörg Aldinger. Wandel Lorch Götze Wach GmbH teilt sich den ersten Platz mit E2A / Piet Eckert und Wim Eckert / Architekten. Auf den 3. Platz kam gmp.

MSC Neubau HafenCity @ Wandel Lorch Götze Wach

Neubau MSC_02 @ Wandel Lorch Götze Wach

Helle flexible Arbeitswelten und nachhaltige Energieversorgung

Das geplante Bürogebäude liegt im Quartier Am Lohsepark direkt am Brooktorhafen in der HafenCity. Es wird in der Tradition der Hamburger Fleetbebauung wie die Nachbargebäude teilweise direkt in das Hafenbecken hineingebaut. Der Baubeginn ist für 2026 geplant. Die helle Fassade dient zur klaren Gliederung ebenso wie als außen liegender Sonnenschutz für die großzügigen Fensterfronten. Im Inneren ermöglichen modular gestaltbare Arbeitsplätze eine einfache Anpassung der Büroflächen an die Bedürfnisse der Nutzer. Die großen Fenster erlauben viel natürliche Belichtung. Pflanzenbereiche und Ruhezonen ziehen sich durch das Gebäude. Telefonkabinen und informelle Arbeitsplätze sind ebenso vorgesehen wie Konzentrationszonen mit akustischen Trennwänden. Im Erdgeschoss sind öffentliche Bereiche wie ein Showroom und ein Restaurant geplant.

Flächenplan HafenCity GmbH

Flächenplan HafenCity @ HafenCity Hamburg GmbH

Der vorgestellte Entwurf verfolgt ein ganzheitliches Nachhaltigkeits- und Energiekonzept, das die Kriterien der DGNB Sonderauszeichnung Umweltzeichen erfüllen soll. Das Gebäude besteht aus einem Massivbausockel, der Recyclingbeton und aufbereitete Klinker nutzt. Für die Wärme- und Kälteversorgung wird eine reversible Wärmepumpe genutzt. Die Abwärme im Gebäude wird dabei wiederverwendet. Zudem kommen Solarpaneele zum Einsatz.

Daten & Fakten
Standort: Quartier Am Lohsepark (Nordosten der HafenCity)
Grundstücksfläche: 2.600 qm
Gebäudemaße: 108 m Länge, 22 m Breite
Nutzungen:
Büro: ca. 15.000 m² BGF
Öffentliche Nutzungen (z.B. Showroom, Gastronomie,): 800 – 2000 m² BGF
Baumaterialien: u.a. Recyclingbeton, aufbereiteter Klinker
Energieversorgung: Wärmepumpe, Bohrpfähle, Solarpaneele

Mehr Informationen können Sie auf unserer Architekturführung Hafencity Ost erfahren.

Ein Punk unter den Kontorhäusern

 

Wir freuen uns sehr, dass das von uns revitalisierte Kontorhaus Stubbenhuk gestern von Familie Wempe eröffnet wurde. Neben der Steinstrasse, in der Wempe seit 1923 sitzt, bezieht der Juwelier nun einen zweiten Unternehmenssitz – ebenfalls mit historischem Charme.

Es liegt an den Ausläufern der Innenstadt und am räumlichen Schnittpunkt zur Speicherstadt und wurde Mitte der 1920er Jahre von Wilhelm Lemm erbaut. Heute ist es Teil des neu entstehenden „Quartiers am Baumwall“, das darauf abzielt, die Flächen rund um den einstigen Standort des Gruner + Jahr-Verlags wieder stärker an das urbane Geschehen anzubinden. Ziel ist es, die Grenzen zwischen Hafen, Stadt und angrenzenden Quartieren zu öffnen und einen lebendigen, vielfältigen Raum zu schaffen.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

Im Zuge dieser städtebaulichen Maßnahme wurde das ehemalige Getreideheberhaus, einst Heimat der Henri-Nannen-Schule, von Stern Architekten äußerlich in seinen ursprünglichen Zustand zurückversetzt und im Inneren zu einem modernen Arbeitsumfeld umgestaltet. Die neuen Büroräume beherbergen Uhrenwerkstätten sowie Verwaltungsräume des Juweliers Wempe, der mit dem Einzug in das Kontorhaus zu seinen Wurzeln zurückkehrt.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

Die bedeutendste Veränderung betrifft die Kubatur des Gebäudes, wobei das im Zweiten Weltkrieg zerstörte Walmdach in enger Absprache mit dem Denkmalschutzamt rekonstruiert wurde. Darin untergebracht konnten die Technikräume werden. Zudem entstand durch das Walmdach eine Dachterrasse, die sich mit der neuen Kreativzone und dem Bistro für die Mitarbeitenden zum Innenhof hin öffnet.

Revitalisierung des Kontorhaus Stubbenhuk 

Im Inneren wurde das Gebäude bis auf das Treppenhaus vollständig entkernt und neu gestaltet. Im Eingangsbereich betonen vertikale Stableuchten den Raum und strecken in zugleich in die Höhe. Die modernisierte Aufzugsanlage fügt sich farblich und vom Material harmonisch in den Bestand ein. Kugelleuchten im Treppenauge dienen den Besuchenden als Orientierungshilfe nach dem Verlassen des Aufzugs, wobei die Anzahl der Kugelleuchten die Stockwerke anzeigt. Das gesamte Gebäude wurde von innen mit Calciumsilikat gedämmt. Gebläsevektoren, sogenannte Fan Coils, sorgen je nach Bedarf für Heizung und Kühlung der Arbeitsräume. Alle Fenster wurden modernisiert und erhielten ihre ursprüngliche weiße Rahmenfarbe zurück.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

Die originelle Farb- und Materialgestaltung, die Wilhelm Lemm vor über einem Jahrhundert anwandte, verleiht dem Gebäude einen punkigen Charakter, der sich von außen nach innen fortsetzt. Die Inneneinrichtung greift das historische Farbkonzept auf und interpretiert es in zeitgemäße Farb- und Materialkombinationen, die ein beeindruckendes Zusammenspiel zwischen Tradition und Moderne schaffen.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

„Ich war schockverliebt“, erzählt Kim-Eva Wempe den geladenen Gästen schmunzelnd. Es gelang der Familie Wempe, das Gebäude, das eigentlich zu Mietzwecken gedacht war, zu erwerben und kernzusanieren. Insgesamt verfügt das Gebäude über 4700 Quadratmeter Fläche. Neben den  Geschäftsbereichen Uhrenwerkstatt, Chronometerwerke Maritim ist im 5. Obergeschoss auch eine Eventfläche realisiert worden.

Kontorhaus Stubbenhuk © Mark Seelen

Start öffentliche Architekturführungen

Der Frühling steht vor der Tür! Höchste Zeit auf einer unserer öffentlichen Architekturführungen
für Einzelpersonen das aktuelle Baugeschehen in Hamburg zu erkunden.
Wir starten am Samstag, den 29. März. Es sind noch einige Restplätze frei. Melden Sie sich direkt
über unsere Website an und entdecken Sie die Stadt mit anderen Architekturbegeisterten zusammen!

Architekturführung Nachhaltigkeit – Samstag, 29. März 2025, 14.00 – 16.30 Uhr
Architekturführung Schnitt durch die HafenCity – Samstag, 26. April 2025, 14.00 – 16.30 Uhr
Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook – Samstag, 17. Mai 2025, 14.30 – 17 Uhr

Büro am Lohsepark_1_Wandel Lorch Götze Wach

Büro am Lohsepark_1_Wandel Lorch Götze Wach © a-tour

Nachhaltigkeit

Auf der 2,5-stündigen Architekturführung Nachhaltigkeit zu Fuß und mit dem HVV erläutert
Ihnen eine Architekt:in die Entwicklung innovativer und zukunftsorientierter Gebäudekonzepte
in Verbindung mit herausragender Architektur. Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

so baut hamburg hafencity hamburg architektur stadtfuehrung, Film Architekturführung HafenCity

Marco-Polo-Terrassen © a-tour

Schnitt durch die HafenCity

Die 2,5-stündige Architekturführung Schnitt durch die HafenCity zu Fuß zeigt einen Querschnitt
der aktuellen und zukünftigen Stadtentwicklung und Architektur in der HafenCity von West nach Ost.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Herzog & de Meuron gewinnen städtebaulichen Wettbewerb für neuen Stadtteil Grasbrook zusammen mit Vogt Landschaftsarchitekten

Grasbrook Perspektive 4 © Herzog & de Meuron und Vogt

Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook

Die 2,5 stündige Architekturführung Aktuelle Stadtentwicklung Grasbrook mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe. Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe.
Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Alle öffentlichen Architekturführungen für Einzelpersonen finden Sie hier.

Zwei Gewinner der MIPIM Awards 2025 aus Hamburg

Die weltweit größte Immobilien Messe MIPIM fand von 10. bis 14. März 2025 in Cannes statt.
Die MIPIM 2025 endet für Hamburg großartig! Gleich zwei Gewinner der MIPIM Awards kommen aus der Hansestadt. Insgesamt wurden auf der Messe weltweit elf Projekte prämiert. Der Wettbewerb legt besonderen Fokus auf Nachhaltigkeit, soziale Aspekte und Unternehmensverantwortung.

Bunker St. Pauli

Bunker St. Pauli © a-tour

Hamburg Bunker erhält Preis für „best conversion“

Das erste Projekt ist der Hamburg Bunker auf St. Pauli. Der pyramidenförmig aufgestockte Bunker
wurde auf der internationalen Immobilienmesse mit dem renomierten „Immobilien Oscar“ in der
Kategorie „best conversion“ (beste Umnutzung) ausgezeichnet.
Die Jury lobte die gelungene Transformation des ein tristen Bunkers in ein ikonisiches Wahrzeichen.
Der 1942/43 errichtete Flakbunker zählt zu den größten Hochbunkern der Welt. Seit der Nachkriegszeit diente er als Medien- und Musikstandort. Vor zwölf Jahren entwickelte der Hamburger Stadtplaner Mathias Müller-Using das Konzept für die begrünte Aufstockung, die den Hamburg Bunker architektonisch und städtebaulich neu integriert.

„The Beehive“ in der HafenCity erhält Preis für „best residential project“

Das zweite Projekt befindet sich in der HafenCity: „The Beehive“ von der Baugemeinschaft Halbinsulaner und WERK Arkitekter in Kopenhagen. Die Baugemeinschaft ist eine von insgesamt 13 Baugemeinschaften in der östlichen HafenCity. Sie erhielten den MIPIM Preis in der Kategorie „Best Residential Project“.

Das kürzlich fertiggestellte Haus der Baugemeinschaft „Halbinsulaner“ von WERK Arkitekter am Baakenkafen besteht aus 27 Wohnungen, 12 Gewerbeeinheiten und großzügigen Gemeinschaftsflächen. Um der Vielfalt des Gebäudes gerecht zu werden, sind die Wohnungen und Büros auf die individuellen Bedürfnisse der einzelnen Familien zugeschnitten. Einige verfügen über Gewölbedecken, andere über eine Sauna oder einen Zugang zu einem privaten Innenhof. Entstanden ist ein besonders kommunikatives Gebäude, das zwischen dem „KreaTiefgeschoss“ im Warftgeschoss über die Lounge im 6. Obergeschoss und dem Gewächshaus auf dem Dach, auf den Laubengängen und den zahlreichen Dachterrassen unterschiedliche Aktivitäten und Austausch fördert – fast immer mit spektakulärem Blick über Stadt und Hafen.

Herzlichen Glückwunsch an die beiden Gewinner!

Mehr Informationen zum HAMBURG Bunker können Sie auf unserer Architekturführung St. Pauli erfahren. Mehr Informationen zum Projekt „The Beehive“ in der HafenCity können Sie auf unserer Architekturführung „HafenCity Ost“ erfahren.