Architektur Adventskalender 2020

Die Adventszeit hat begonnen! Wir öffnen jeden Tag auf unserem Instagram Profil @a.tour ein Türchen unseres Architektur Adventskalenders und zeigen einen Ausschnitt eines Gebäudes in Hamburg. Die Auflösung erfolgt jeweils am nächsten Tag in unseren Stories.⁠ Folgt uns auf @a.tour und macht mit beim Ratespiel!

Architektur Adventskalender 2020

Architektur Adventskalender 2020 ©-a-tour

Architektur Adventskalender 2020

Natürlich gibt es auch etwas zu gewinnen. Jeden Tag verlosen wir unter den Gewinner*innen einen  Gutschein für eine Architekturführung und am 24. Dezember 2020 zusätzlich eine »Collector`s Edition« mit 20 Booklets aus 20 Guiding Architects Städten. ⁠Die »Collector’s Edition« hat a-tour gemeinsam mit 19 weiteren Städten aus dem Guiding Architect Netzwerk herausgebracht.

20 Städte, 20 kleine Bände „Guiding Architects“

Vielleicht möchten Sie sich auf eine „gedankliche“ Reise machen. Jede Stadt wird im Guiding Architects Architectural Guide mit einem separaten Booklet vorgestellt, alle Booklets kommen in einem schönen Schuber. Die insgesamt zwanzig Hefte, davon jedes in einer anderen Farbe, stellen zusammen 200 Bauten und Projekte aus Städten vor, die in den vergangenen Jahren hervorragende Architektur hervorgebracht haben. Jeder einzelne Band enthält fünf Highlights und fünf versteckte Perlen zeitgenössischer Bauten und Freiräume. Diese reduzierte Auswahl von wenigen Projekten pro Stadt ermöglicht es den Lesern, sich ein schnelles und präzises Bild von dem Ort ihrer Wahl zu machen. Die einzelnen Hefte sind eine Einladung, die jeweilige Stadt zu bereisen oder sich intensiver mit ihr zu befassen. In der Gesamtheit hat man einen Überblick über das aktuelle Architekturgeschehen verschiedener Metropolen, von Abu Dhabi bis Hamburg, von Oslo bis Doha, von New York bis Moskau.

Die zweistündige Architekturführung für alle 24 Gewinner findet am 13. März 2021 statt und beschäftigt sich mit den aktuellen Projekten in der HafenCity, dem größten Stadtentwicklungsproket in Europa.

Machen Sie mit beim Ratespiel und gewinnen eine Architekturführung.⁠

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Jahrbuch Architektur in Hamburg 2020/21

Das neue Jahrbuch Architektur in Hamburg 2020/21 ist erschienen! In dem von der Hamburgischen Architektenkammer herausgegebenen Buch betrachten namhafte Architekturkritiker die von einer Jury ausgewählten interessantesten neuen Bauten Hamburgs. Darüber hinaus greift das Jahrbuch wichtige Themen der Hamburger Stadtentwicklung, Stadtplanung und Baugeschichte auf.

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2020/21

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2020/21 © Junius Verlag

Hier eine Auswahl der Bauten und Themen:
Waterworks – Umnutzung eines Pumpwerks zu Wohnraum (BiwerMau Architekten)
JVA Glasmoor (SKA Sibylle Kramer Architekten)
Flutschutzanlage und Promenade Niederhafen (Zaha Hadid)
Temporärer Pavillon in Planten un Blomen (Kawahara Krause Architects)
Umbau eines Hochbunkers zum Wohnhaus in Ottensen (Björn Liese Architekt)
Haus am Domplatz (APB)
Baufeld 2 im Pergolenviertel (DFZ, spine architects, Klaus Theo Brenner)
8-Euro-Wohnungsbau-Pilotprojekt (Limbrock Tubbesing)
KPTN – Hybrider Stadtbaustein in der Hafencity (blauraum, Nalbach + Nalbach Gesellschaft von Architekten)
Villa NEO (Querkopf Architekten)
Theater Pavillon Mehr! (Carmody Groarke)
Baakenhafenpark (Atelier Loidl)

Jahrbuch Architektur in Hamburg 2020/21

Im Hamburger Feuilleton wirft die Redaktion einen Blick auf den neuen Stadtteil Grasbrook, den Städtebau der Mitte Altona sowie den Abriss und Neubau der Sternbrücke und dem Café Seeterrassen. Außerdem widmen sich die Autoren unter der Fragestellung »Wer wohnt wie?« den Grundrissen aktueller Eigentums-, Sozial- und Baugemeinschaftswohnungen, dem denkmalpflegerischen Umgang mit dem jüdischen Tempel in der Poolstraße und dem Regiokonzept Bergedorf/Storman/Lauenburg. Im aktuellen Porträt wird dieses Jahr der Landschaftsarchitekt Ando Yoo, im historischen Porträt der Altonaer Baurat Werner Jakstein vorgestellt. Den Fragen der Redaktion stellt sich im Interview Oberbaudirektor Franz-Josef Höing.

Mehr Informationen zu den vorgestellten Projekten können Sie auf unseren Architekturführungen erfahren.

DOM publishers

Heute erreichte uns eine schöne Überraschung. Der DOM publishers hat im Frühjahr, mitten im ersten Lockdown, den Deutschen Verlagspreis 2020 der Staatsministerin für Kultur und Medien erhalten und wollte diese Wertschätzung gerne mit uns teilen.

DOM publishers

DOM publishers © a-tour

Wir haben daher ein kleines Paket mit einer Auswahl seines Angebots erhalten und uns sehr darüber gefreut.So können wir nun aus dem zweiten Lockdown heraus schon Reisen für 2021 planen.

Ein Architekturführer als Begleiter für echte und gedankliche Reisen oder frei nach Gothe „man sieht nur, was man weiß“.

Vielleicht wollen auch Sie sich auf die „gedankliche“ Reise machen.

Im DOM publishers sind eine Fülle von tollen Architekturführern erschienen und unsere »Collector’s Edition« kann sogar dirket über die a-tour Webseite bestellt werden.

Die »Collector’s Edition« hat a-tour gemeinsam mit 19 weiteren Städten aus dem Guiding Architect Netzwerk herausgebracht.

20 Städte, 20 kleine Bände „Guiding Architects“

Jede Stadt wird im Guiding Architects Architectural Guide mit einem separaten Booklet vorgestellt, alle Booklets kommen in einem schönen Schuber. Die insgesamt zwanzig Hefte, davon jedes in einer anderen Farbe, stellen zusammen 200 Bauten und Projekte aus Städten vor, die in den vergangenen Jahren hervorragende Architektur hervorgebracht haben. Jeder einzelne Band enthält fünf Highlights und fünf versteckte Perlen zeitgenössischer Bauten und Freiräume. Diese reduzierte Auswahl von wenigen Projekten pro Stadt ermöglicht es den Lesern, sich ein schnelles und präzises Bild von dem Ort ihrer Wahl zu machen. Die einzelnen Hefte sind eine Einladung, die jeweilige Stadt zu bereisen oder sich intensiver mit ihr zu befassen. In der Gesamtheit hat man einen Überblick über das aktuelle Architekturgeschehen verschiedener Metropolen, von Abu Dhabi bis Hamburg, von Oslo bis Doha, von New York bis Moskau.

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Collector’s Edition DOM publishers

Neubau für HafenCity Hamburg GmbH

Die HafenCity Hamburg GmbH baut im Quartier Am Sandtorpark/Grasbrook, um sich für ihre weiter wachsenden Stadtentwicklungsaufgaben und den damit verbundenen steigenden personellen und räumlichen Bedarf künftig optimal aufzustellen, ein neues Bürogebäude als Null Emissionsgebäude.

Die HafenCity Hamburg GmbH ist für vier Zukunftsprojekte Hamburgs – die HafenCity, den Grasbrook, den Billebogen und die Science City Hamburg Bahrenfeld verantwortlich. Mit dem Bauvorhaben wird zugleich eine bislang unbefriedigende städtebauliche Situation neu gefasst und die Entwicklung des Quartiers abgeschlossen. Als Null Emissionsgebäude soll es neue Maßstäbe an das nachhaltige Bauen und den schonenden Umgang mit Ressourcen setzen. Im Untergeschoss bietet das Gebäude zudem Raum für die Landstromanlage zur nachhaltigen Versorgung der Kreuzfahrtschiffe. Um Planrecht für das Bürogebäude zu schaffen, wird von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen der Bebauungsplan HafenCity 18 aufgestellt. Die frühzeitige öffentliche Beteiligung startet am 30. Oktober 2020. Voraussichtlicher Baubeginn für das Gebäude wird in 2021 sein, geplante Fertigstellung 2023.

HafenCity Hamburg GmbH

Heizwerk HafenCity © a-tour

Während sich die HafenCity in Richtung Osten bis an die Elbbrücken entwickelt, besteht im Kreuzungsbereich Am Dalmannkai / San-Franzisco-Straße eine bis heute unbefriedigende städtebauliche Situation. Entstanden war sie in den 1990er Jahren, noch vor Beschluss des Masterplans HafenCity, durch die Ansiedelung des Heizkraftwerks, welches bis heute und auch in Zukunft als wichtiger Baustein der nachhaltigen Wärmeversorgung der westlichen HafenCity fungiert. Mit dem neuen Bürogebäude wird nun die Chance genutzt, die ungeordnete Umgebung des Heizwerks städtebaulich klarer zu fassen und dem Stadtraum durch neue Nutzungen mehr Urbanität zu verleihen.

Neubau HafenCity Hamburg GmbH

Auf dem rund 1.500 m² großen Baufeld soll ein sechsgeschossiges, circa 7.200 m² Bruttogrundfläche (BGF) umfassendes Bürogebäude entstehen. In den Erdgeschosslagen des Gebäudes sind attraktive Nutzungen vorgesehen wie zum Beispiel Ladeneinheiten, Gastronomie, Kultur oder Dienstleistungen, die weitere Angebote für die Nachbarschaft schaffen und einen Beitrag zu einem lebendigen Straßenraum leisten. Aufgrund der Nähe des sich im Bau befindlichen neuen Kreuzfahrtterminals (Hamburg Cruise Center HafenCity) wird im Unterschoss des neuen Gebäudes die notwendige Landstromanlage zur nachhaltigen Versorgung der Kreuzfahrtschiffe integriert. Damit können die Schadstoffemissionen der Schiffe während der Liegezeiten deutlich minimiert werden.

Die HafenCity Hamburg GmbH wird das Gebäude als ihren künftigen neuen Unternehmenssitz bauen und selbst nutzen. Im hochbaulichen Realisierungswettbewerb, den sie im September 2020 im Einvernehmen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen für das Bürogebäude gestartet hat, stellt sie hohe Qualitätsansprüche. Bereits seit 2007 fordert die HafenCity Hamburg GmbH mit einem eigenen Umweltzeichen von den Bauherren die Einhaltung von anspruchsvollen Umweltstandards.
Entsprechend hoch sind die Anforderungen, die im Rahmen des Architekturwettbewerbs an die teilnehmenden Planungsbüros gestellt werden. Das Null Emissionsgebäude soll gesamtbilanziell, d.h. über den gesamten Gebäude-Lebenszyklus von der Errichtung, über den Betrieb bis zu Rückbau und Entsorgung CO2-neutral sein. Nach dem so genannten cradle-to-cradle-Prinzip gilt es, die Materialherkunft und zukünftige Rückbau- und Weiterverwendung von Beginn an in die Planung einzubeziehen. Neben den ambitionierten Nachhaltigkeitszielen geht es außerdem darum, ein Raumprogramm zu entwickeln, das an die modernen, digitalisierten Arbeitswelten angepasst ist. Die Flächen sollen eine größtmögliche Flexibilität und Offenheit für die Mitarbeitenden der HafenCity aber auch für künftige Mieterinnen und Nutzerinnen schaffen.

HafenCity Hamburg GmbH

Heizwerk HafenCity © a-tour

Die HafenCity Hamburg GmbH möchte mit dem neuen Gebäude die Voraussetzungen für die Zukunftsstrategie des Unternehmens schaffen.

Die Ergebnisse des Architekturwettbewerbs werden voraussichtlich Anfang Dezember öffentlich vorgestellt.

Um Planrecht für das Grundstück zu schaffen, das derzeit noch Teil des Betriebsgeländes des Heizkraftwerks ist, wird von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen derzeit der Bebauungsplan HafenCity 18 aufgestellt. Nach der Beteiligung der Träger öffentlicher Belange im Juli 2020 soll nun die frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung erfolgen. Die Unterlagen werden ab dem 30. Oktober 2020 bis zum 30. November 2020 für einen Monat ausgelegt.

Mehr Informationen können Sie auch auf unserer Architekturführung HafenCity West erfahren.

Architekturreise München

Nachdem in diesem Jahr Corona-bedingt nicht an Fernreisen zu denken war, haben wir uns alle schon sehr gefreut zumindest eine innerdeutsche Exkursion, unsere Architekturreise nach München, durchführen zu können. Diese fand 21. bis 24. Oktober 2020 statt.

Unsere 11-köpfige Reisegruppe besuchte die bayerische Metropole München, die aufgrund der rasant wachsende Einwohnerzahl und der damit verbundenen Suche nach bezahlbarem Wohnraum vor sehr großen Herausforderungen steht.

Der erste Tag vermittelte uns eine grobe Orientierung der Münchner Innenstadt.

Wir spazierten von unserem am Sendliger Tor gelegenen Hotel durch die Sendliger Straße zum Jüdischen Zentrum. Von unserer Guiding Architects Netzwerkpartnerin Claudia erfuhren wir, dass der Entwurf von dem Saarbrücker Architekturbüro Wandel Hoefer Lorch stammt, welches den Wettbewerb 2001 für sich entschieden hatte.

Architekturreise München

Architekturreise München, Ohel-Jakob-Synagoge © a-tour

Der Rundgang führte uns weiter vorbei am Wohnhaus am Oberanger von Staab Architekten zum Hofstatt-Areal, welches von den Schweizer Architekten Meili, Peter errichtet wurde.

Architekturreise München

Hier habe früher die Zentrale der SZ und der Münchner Abendzeitung gelegen, so Claudia. Diese „Verbotene Stadt“ sei 2008 nach dem Umzug der SZ in ein Hochhaus an den Ostrand Münchens entwickelt und Ende 2013 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht worden.

Weiter spazierten wir vorbei an der Frauenkirche und durch den Schäffler Hof, der vom Schweizer Architekten Ivano Gianola stammt und einer der ersten Passagen Münchens war, zu den Fünf Höfen.

Wir hörten von unserem Guide, dass die Basler Stararchitekten Herzog & de Meuron das Konzept für das riesige Quartier entwickelten, nachdem sie den dafür ausgeschriebenen Wettbewerb im Jahr 1997 gewonnen hatten.

Alle wollten noch mehr sehen und so zeigte uns Claudia noch die Salvatorgarage. Sie erläuterte uns, dass Franz Hart hier 1964 einen markanten Parkhausneubau, dem zum Salvatorplatz hin ein einbündiger Bürotrakt vorgelagert ist, errichtete. Die neue Fassade der Aufstockung aus verzinktem Stahl des Architekten Peter Haimerl kontrastiert mit der Schwere der alten Backsteinfassade. Das Stahlgeflecht sorgt für die gewünschte Be- und Abgrenzung und bildet eine ebenso robuste wie signifikante Einfassung der neuen Stellplätze.

Da zwar alle schon ziemlich viel gelaufen sind aber der Architekturhunger noch immer nicht gestillt war, zeigte uns Claudia zum Tagesabschluss noch ein weiteres Highlight, die Neue Maxburg.

Wir erfuhren, dass sie von Sep Ruf und Theo Pabst an der Stelle der im Zweiten Weltkrieg zerstörten Herzog-Max-Burg errichtete wurde. Claudia erklärte uns, dass sie eines der herausragenden Gebäude des Wiederaufbaus in Deutschland darstellt.

Der zweite Tag führte uns zunächst nach Nymphenburg zum Rothkreuzplatz und der Herz-Jesu-Kirche.

Architekturreise München

Architekturreise München, Herz-Jesu-Kirche © a-tour

Wir hörten, dass, weil der Vorgängerbau aus dem Jahre 1951 abgebrannt war, die katholische Pfarrkirche Herz Jesu im Jahr 2000 nach Plänen von Allmann Sattler Wappner Architekten neu errichtet wurde.

Uns trat ein kubischer Bau mit seiner 14 Meter hohen gläsernen blauen Frontseite und (halb-) transparenten Wänden entgegen. Innerhalb eines äußeren „Glaskastens“ steht ein weiterer, hölzerner Kubus, in den abhängig vom Sonnenstand durch Holzlamellen unterschiedlich viel Licht eindringt. Ein beeindruckendes Gebäude und wir fragten uns, was dieses Gebäude am heutigen Tag überhaupt noch toppen könnte.

Nach einer kurzen Fahrt mit der U-Bahn gelangten wir zum Projekt „Wohnen am Dantebad“. Hier hat das Büro Florian Nagler Architekten 2017 in der Flüchtlingskrise für die kommunale Wohnungsbaugesellschaft GEWOFAG einen seriell strukturierten Baukörper mit 1- und 2,5-Zimmer-Wohnungen für Geflüchtete und Wohnungslose geschaffen.

Mit dem Bus fuhren wir weiter zum Olympiagelände. Dort sahen wir uns die Sanierung des Olympischen Dorfs der Frauen an, das zusammen mit der Alten Mensa, dem Studentenhochhaus und dem Olympischen Dorf der Männer Teil des denkmalgeschützten Ensembles ist. Claudia hatte noch eine Überraschung für uns parat. Der Hausmeister der Anlage wartete auf uns und wir bekamen die Möglichkeit von der Dachterrasse des Studentenhochhauses einen tollen Blick über die Anlage und den Olympia Park zu bekommen. Da auch leichter Fön war, hatten wir sogar beim Blick in südlicher Richtung den spektakulären Blick auf die Berge, den die Münchner so lieben.

Architekturreise München

Architekturreise München, Olympipark © a-tour

Nur ein paar Gehminuten vom Dorf entfernt wurden 2017 die Pläne für eine Gedenkstätte zum Münchener Attentat 1972 von Brückner & Brückner Architekten realisiert.
Noch ergriffen von den Eindrücken der Gedenkstätte, ging es hinüber zur Troika, die aus Olympiastadion, Olympiahalle und Olympiastadionschwimmhalle gebildet wird. Nachdem wir die Gebäude besucht und die schöne Dachstruktur studiert hatten, verbrachten wir unsere Mittagspause bei Sonnenschein auf der Terrasse des Restaurants am Olympiasee.

Frisch gestärkt schlenderten wir weiter und schon von Weitem sahen wir das markante BMW Headquarter. Von Claudia hörten wir, dass die Konzernzentrale der BMW Group 1973 nach dem Entwurf des Wiener Professor Dr. Karl Schwanzer eingeweiht wurde. Wir bekamen die Möglichkeit das Foyer des BMW Hautquartier zu besuchen.

Architekturreise München, BMW Museum © a-tour

Claudia erläuterte, das Schwanzer, der auch bei Oscar Niemeyer gearbeitet habe, BMW vorgeschlagen habe direkt angrenzend ein Museum zu errichten. So ist es auch nicht verwunderlich, dass die typische Beton-Schüssel mit einem Durchmesser 40 Meter uns etwas an Niemeyers legendären Entwurf für das Museu de Arte Contemporânea de Niterói, welches wir auch auf unserer Architekturreise nach Brasilien besucht haben, erinnerte. Zum Tagesabschluss passierten wir die Brücke zur 2007 eröffneten „BMW-Welt“. Claudia erzählte uns, dass diese nach Plänen von Coop Himmelb(l)au gebaut wurde.

Am dritten Tag geht es mit der U-Bahn ins Kunstareal.

Von Claudia erfuhren wir, dass das Kunstareal mit seinen 18 Museen und Ausstellungshäusern, mehr als 40 Galerien und Kulturinstitutionen sowie sechs Hochschulen einzigartig in Deutschland ist.

Wir gingen hinüber zum Lenbachhaus. Der Münchener Maler Franz von Lenbach hat das Gebäude, das nun die Städtische Galerie beherbergt, 1891 im Stil eines italienischen Landhauses bauen lassen. Neben dem neuen dreigeschossigen Anbau, den Norman Foster 2013 errichtete, sehen wir den ehemalige Ateliertrakt sowie die dottergelbe Villa des Malers.

Als nächstes stand das NS- Dokumentationszentrum auf dem Programm. Das scharfkantig weiße Sichtbetongebäude entstand 2015 nach Plänen der Berliner Georg Scheel Wetzel Architekten und hat die Form eines Würfels mit einer Seitenlänge von 22,50 Metern. Schmale, hohe Fensterschlitze in präziser Reihung geben gezielte Ausblicke in die geschichtsträchtige Umgebung am Königsplatz frei.

Von hier erreichten wir den Doppelbau mit der Hochschule für Fernsehen und Film und dem Ägyptischen Museum von Peter Böhm.

Wir legten eine kurze Kaffeepause auf der Dachterrasse der TUM München im „Voerhoelzer Forum“ ein, bevor es weiter ging zur Pinakothek der Moderne. Der klassisch schöne Bau vereint auf 12.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche vier Sammlungen aus den Bereichen Kunst, Architektur, Graphik und Design.

Architekturreise München

Architekturreise München, Museum Brandhorst © a-tour

Über die Sammlung Brandhorst von Sauerbruch Hutton  gelangten wir zur neuen Siemens Zentrale von Henning Larsen. Die Zentrale für etwa 1.200 Mitarbeiter wurde offen und transparent gestaltet. Das Herz des neuen Hauptquartiers bildet das Atrium, das sich in der Mitte des Gebäudes befindet und von allen Seiten aus zugänglich ist.
Leider war uns jedoch der Zugang wegen der Corona-Maßnahmen nicht möglich und so nutzen wir einen der schön inszenierten Innenhöfe für unser Gruppenbild.

Architekturreise München, Gruppenbild © a-tour

Dann stand ein ganz kurzer Spaziergang hinüber zum Odeonsplatz an, an dem unsere Tour endete.

Es waren drei tolle Tage in München. Danke Claudia für die tollen Eindrücke, die wir bekommen haben. Wir kommen sicher wieder.

Der ausführlich Reisebericht folgt. Mehr Informationen zu unseren Architekturreisen finden Sie hier.

Moringa: Cradle-to-cradle inspiriertes Wohnen in der HafenCity

Im Quartier Elbbrücken in der HafenCity Hamburg plant die Moringa GmbH by Landmarken AG als Entwickler gemeinsam mit kadawittfeldarchitektur das in Deutschland erste Wohnhochhaus nach dem Cradle-to-Cradle-Prinzip. Durch die Verwendung geringerer Mengen an Baustoffen sowie eines ausgefeilten Recyclingkonzepts setzt es hierdurch neue Maßstäbe. Eine weitere Besonderheit des Mietwohngebäudes „Moringa“ mit circa 190 Wohneinheiten sind die begrünten Fassaden, Dach- und Innenhofflächen, die mehr als 100% der Grundstücksfläche an die Natur zurück-geben. Das verbessert die Luftqualität in der HafenCity, mindert Hitzeinseleffekte, erhöht die Biodiversität im gesamten Quartier und bietet verschiedene Erholungsorte für Bewohner und Besucher. Die Realisierung des ambitionierten Projekts ist bis 2024 geplant.

Moringa_HafenCity_vorne

Moringa_HafenCity_vorne © kadawittfeldarchitektur rendertaxi

Das Ensemble aus drei Bauteilen gruppiert sich um einen grünen Innenhof. Als reines Mietwohn-gebäude mit variablen Grundrissen und einem Drittel geförderten Wohnungen wendet sich der Neubau an unterschiedliche soziale Schichten und leistet damit auch einen Beitrag zur Entspannung des Mietwohnungsmarktes. Nach aktueller Planung sollen circa 190 Wohneinheiten mit einer Gesamtwohnfläche von rund 11.900 m² entstehen. Darunter Co-Living-Bereiche mit gemeinschaftlich genutzten Aufenthaltsräumen, Küchen und Terrassen.

Moringa_HafenCity_Straßenseite

Moringa_HafenCity_Straßenseite © kadawittfeldarchitektur rendertaxi

Im Unter- und Erdgeschoss ist eine Kita mit Außenbereich vorgesehen. Darüber hinaus sind Co-Working-Spaces geplant, denen per App buchbare Multifunktionsräumen zugeschaltet werden können. Weitere Flächen für Gastronomie und Handel ergänzen den Nutzungsmix und sorgen für die Entwicklung einer Stadtloggia und eines lebendigen Quartiers im Osten der HafenCity. Eine Tiefgarage bietet Platz für über 400 Fahrrad- und rund 50 PKW-Stellplätze, von denen 30% für Car-Sharing vorbehalten sein werden.

Moringa: Cradle-to-cradle inspiriertes Wohnen in der HafenCity

Beachtenswert ist die Bauweise des neuen Wohnhochhauses: Dem Cradle-to-Cradle-Prinzip folgend werden überall, wo möglich, rezyklierbare und gesunde Materialien sortenrein trennbar, rückbaubar und wiederverwertbar zueinander gefügt. Das Bauwesen entwickelt sich dadurch langfristig zu einer Kreislaufwirtschaft, die Gebäude auch als eine Art ‚Materiallager‘ versteht. Statt Müll und Entsorgungskosten am Ende des Lebenszyklus zu produzieren, werden ein wirtschaftlicher Mehrwert generiert und somit Ressourcen geschont.

Moringa_HafenCity_Balkon

Moringa_HafenCity_Balkon © kadawittfeldarchitektur rendertaxi

Insgesamt entsteht, horizontal und vertikal, mehr Grünfläche als überbaut wird. Die Fassade wirkt als „Grüne Lunge“ des Quartiers, indem sie kühlende und luftreinigende Funktionen übernimmt und Sauerstoff erzeugt. Sie trägt zur Artenvielfalt in der Stadt bei, prägt den Lebensraum der Bewohnerinnen und Bewohner und bestimmt das Gebäude auch gestalterisch. Die Dachgärten und der grüne Innenhof dienen zudem als Retentionsflächen für Regenwasser und der privaten und gemeinschaftlichen Nutzung, für Erholung, Urban Farming, Arbeiten und Austausch.

Der Name des Moringa leitet sich von einer gesunden „Superpflanze“ ab, dem sogenannten Moringa Olifeira, dem viele positive Eigenschaften zugeschrieben werden.

Mehr Informationen können Sie auch auf unserer Architekturführung HafenCity Ost erfahren.

Öffentliche Architekturführungen am 10. Oktober 2020

Bislang konnten sich immer nur geschlossene Gruppen für unsere Architekturführungen anmelden.

Jetzt bieten wir öffentliche Architekturführungen, die direkt online von Einzelpersonen und Kleingruppen gebucht werden können.

Die Stadtrundgänge „Schnitt durch die Mitte“ und Elbphilharmonie dauern zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden und kosten 35 Euro pro Person.

Sie finden alle 14 Tage immer samstags statt. Der nächste Termin ist am Samstag, 10. Oktober 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Schnitt durch die Mitte, Öffentliche Architekturführungen

Sprinkenhof © a-tour

Die Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. 10.00 bis 12.30 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 10. Oktober 2020

Auf der Architekturführung Elbphilharmonie erläutert Ihnen ein Architekt*in die Entstehungsgeschichte des Gebäudes, die sich heute, rückblickend betrachtet, fast schon wie das Drehbuch zu einer geplanten Inszenierung liest. Von einer tollen Idee, die als Geschenk –für die Stadt kostenlos- und in kürzester Bauzeit realisiert werden sollte, Streitigkeiten über Kosten, Baustillstand und ein Happy End das seines gleichen sucht. 15.30 bis 17.00 Uhr

Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Weiterer Termin: 31. Oktober 2020

Spatenstich für neue Grundschule Am Baakenhafen

Gerade fand der Spatenstich für die neue Grundschule Am Baakenhafender statt. Hier entsteht eine neue vierzügige Grundschule, die direkt an eine Kindertagesstätte mit Bildungs- und Familienzentrum angrenzt.

Im Auftrag der Schulbehörde werden vielseitige, modern ausgestattete Unterrichtsräume für rund 460 Schülerinnen und Schüler gebaut. Die Stadt investiert rund 32 Millionen Euro in das Schulgebäude. Der Bau soll Ende 2022 fertiggestellt und an die neu gegründete Grundschule übergeben werden.

Geplant sind 20 allgemeine Klassenräume, die durch Fachunterrichtsräume ergänzt werden. Zudem erhält die Schule eine Mensa mit Vitalküche und eine Aula mit Bühne. In die Untergeschosse wird eine Zweifeldsporthalle integriert – ein Großteil der Pausenflächen wird auf dem Dach des Gebäudes untergebracht

Spatenstich für neue Grundschule Am Baakenhafen

Am Baakenhafen entsteht ein gemischtes Quartier mit Wohnraum für rund 4.200 Einwohner, etwa 2.200 Arbeitsplätzen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Der Schulneubau entsteht am zentralen Lola-Rogge-Platz, der als Quartierszentrum einen attraktiven Marktplatz für die Nahversorgung bieten wird. Nördlich der Grundschule schließt sich der 2018 eröffnete Baakenpark an – ein grüner Freiraum auf der künstlich angelegten Halbinsel im Hafenbecken. Östlich des Schulgebäudes entsteht eine Kindertagesstätte mit Bildungs- und Familienzentrum, die baulich mit dem Schulgebäude verzahnt sein wird. Im Erdgeschoss der Schule entsteht eine Ladenfläche oder ein Café, um das Gebäude zusätzlich zum Lola-Rogge-Platz zu öffnen.

Bildungs-und Familienzentrum Baakenhafen, Spatenstich für neue Grundschule Am Baakenhafen

Grundschule und KITA Baakenhafen © LRO und Werk Arkitekter

Als Treffpunkt und Lernort wird die Schule zum wichtigen Baustein für das soziale und kulturelle Leben im Quartier Baakenhafen. Vom neuen Schulstandort profitieren aber nicht nur die Bewohner der HafenCity: Wie an der Katharinenschule, werden voraussichtlich auch Kinder der umliegenden Stadtteile die Schule besuchen. Die Planung erfolgte unter Berücksichtigung pädagogischer Konzepte und in enger Abstimmung zwischen allen Projektbeteiligten – auch mit Beteiligung der örtlichen Schulleitung. Das architektonische Leitmotiv des Büros LRO zielt auf das Miteinander von Schüler- und Lehrerschaft. Ziel ist es, mit dem gebauten Raum abwechslungsreiche Lernformen zu fördern und zu unterstützen.

Mehr zum Schulneubau können Sie auch auf unserer Architekturführung HafenCity Ost erfahren.

Kostenlose virtuelle Touren von Guiding Architects

Vom 13. bis 16. Oktober bietet Guiding Architects eine Reihe kostenlose virtuelle Touren zu Higlights der modernen Architektur in Barcelona, Berlin, Budapest und Turin an, die von den Mitgliedern des Netzwerks moderiert werden.

Kostenlose virtuelle Touren

Mies van der Rohe Pavilion, To Expo, Duna Park, Panzerkreuzer © GA Barcelona, Fabio Oggero, Arne Hübner, Erik-Jan Ouwerkerk

Besuchen Sie mit uns besondere Projekte der modernen Architektur und des Bauhaus!

Kostenlose virtuelle Touren zu Highlights der modernen Architektur in Barcelona, Berlin, Budapest und Turin vom 13. bis 16. Oktober 2020

Während der live gestreamten Veranstaltungen teilen die Referenten – allesamt Architekten, die an ihren Reisezielen arbeiten und forschen – ihr umfangreiches Wissen mit Hilfe von (historischen) Fotos, Film- und Audioclips, 3D-Simulationen, Luftaufnahmen, Stadtplänen und Architekturzeichnungen. Die Teilnehmer erhalten einen guten Einblick in die Gebäude, ihren architektonischen Kontext und ihren historischen sowie kulturellen Hintergrund.

Dienstag, 13.10.20 – 18:00 Uhr
Mies van der Rohe pavilion
Gastgeber: Lorenzo Kárász, GA Barcelona

Mittwoch, 14.10.20 – 18:00 Uhr
Pier Luigi Nervi in Turin
Gastgeber: Cristiana Chiorino, Comunicarch, Turin

Donnerstag, 15.10.20 – 18:00 Uhr
Internationaler Stil in Budapest
Gastgeber: Arne Hübner, GA Budapest

Freitag, 16.10.20 – 18:00 Uhr
Ringsiedlung Siemensstadt in Berlin – UNESCO Weltkulturerbe
Gastgeber: Thomas Krüger, TICKET B, Berlin

Die Führungen finden in englischer Sprache auf Zoom statt, die Teilnahme ist kostenlos.
Die Anmeldung erfolgt hier.

Drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen – Die Architekturentwürfe sind entschieden

Nachhaltige Holzbauweise, Gemeinschafts-Wohnmodelle und Co-Working-Spaces: Drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen. Hier versammeln sich hoch ambitionierte und überzeugende Konzepte, die allesamt beispielhaft für eine nachhaltige und sozial gerechte Stadt stehen.

Die Archy Nova Projektentwicklung GmbH in Partnerschaft mit der DeepGreen Development GmbH (Baufeld 98), die Baugemeinschaft Belle Harbour Hamburg GbR (Baufeld 100a) und die Baugemeinschaft Sportlerhaus GbR, betreut durch die CONPLAN GmbH & Co. KG (Baufeld 100b), haben im Einvernehmen mit der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen und der HafenCity Hamburg GmbH einen hochbaulichen Realisierungswettbewerb ausgelobt, zu dem insgesamt 17 Architekturbüros geladen waren. Die Jury hat nun ein Architekturbüro aus Tübingen, ein Architekturbüro aus Berlin und ein Architekturbüro aus Hamburg als Sieger gekürt.

Die drei Baufelder liegen im südöstlichen Teil des Quartiers Baakenhafen am künftigen Gretchen-Wohlwill-Platz, der Baakenpark und die sich im Bau befindliche neue Grundschule Baakenhafen sind in fußläufiger Nähe.

Insgesamt entstehen 100 Miet- und Eigentumswohnungen, zum Teil in Form von Baugemeinschaften, sowie im Erdgeschoss Flächen für publikumsbezogene Nutzungen (Büros und Gewerbe, Dienstleistungen, Gastronomie, Ateliers) und Gemeinschaftsflächen.

Baufeld 98

Auf dem Baufeld 98 realisiert die Archy Nova Projektentwicklung GmbH in Partnerschaft mit DeepGreen Development GmbH über sieben Etagen ein innovatives und generationenübergreifendes Wohnmodell, welches sich auch durch ein nachhaltiges Gebäudekonzept auszeichnet. Neben ressoucenschonender Holzbauweise und Minimierung der verbauten grauen Energie sowie einem umfassenden Stoffflusskonzept für Wasser und Biomasse ist eine besonders funktionale Fassade geplant, die eine Verkleidung mit karbonisiertem Holz, eine Photovoltaikanlage und großzügige Fassadenbegrünungen vorsieht. Das Vorhaben folgt dem gemeinschaftlichen „We House“ Konzept, welches sich bundesweit etablieren soll. Diesem Modell entsprechend, finden sich im Erd- und Galeriegeschoss neben dem „We House“ Restaurant weitere gemeinschaftlich genutzte Flächen wieder, wie u.a. Co-Working-Spaces, ein Saal, ein Waschcenter mit Bewohnertreff, ein Gästeappartement, Werkstätten sowie Flächen z.B. für Yoga, Kinder, Sauna und weitere Nutzungen. Als besonderer Clou versorgt ein Dachgewächshaus die Bewohner und das „We House“ Restaurant mit selbst angebautem Obst und Gemüse.

Drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen

HafenCity Baufeld 98 © Eble Messerschmidt Partner Architekten

Baufeld 100a

Auf dem Baufeld 100a baut die Baugemeinschaft Belle Harbour Hamburg GbR Eigentumswohnungen für unterschiedliche Lebensentwürfe. Das Wohnen im Haus basiert auf dem Konzept der erweiterten Lebensgemeinschaft. Es soll Familien die Chance gegeben werden, den besonderen Inklusionsansatz umzusetzen, Menschen mit Behinderungen in ihrem familiären Zuhause gemeinsam mit Pflegediensten zu unterstützen und somit voll in die Haus- und Lebensgemeinschaft zu integrieren. Darüber hinaus wird ein Inklusionsansatz für Blinde und Menschen mit Sehbehinderungen im Gebäude verwirklicht. Eine Arbeitsstelle für einen Menschen mit Sehbehinderung ist fester Bestandteil des Wohnkonzeptes.

Mit dem Ansatz der erweiterten Lebensgemeinschaft wird der Grundgedanke des „Füreinander da sein“ aufgenommen. Dies wird u. a. durch qualitätsvolle Gemeinschaftsflächen erreicht. Die Angebote des Hauses richten sich an Menschen mit und ohne Behinderungen im gesamten Quartier, wobei ein Schwerpunkt bei den Jüngsten gesetzt wird: Kinderbilbiothek, Computerlernwerkstatt, Bienenzucht und die Sensibilisierung für Lebensmittel durch Selbstversorung sind einige der Themenbereiche.

Hafencity Baufeld 100a © WinkingFroh Architekten

Baufeld 100b

Die Baugemeinschaft Sportlerhaus GbR, die durch die CONPLAN GmbH & Co. KG betreut wird, realisiert auf dem Baufeld 100b die Errichtung von preisgedämpften Eigentumswohnungen. Im Erdgeschoss soll ein Gemeinschaftsraum entstehen, der über seine Funktion als Sport- und Begegnungsraum für die Familien der Baugruppe, welche sich aus dem Handballumfeld des FC St. Pauli kennen, auch als Vereinsheim des aktuell in Gründung befindlichen Sportvereins Baakenhafen fungieren soll. Die Baugruppe möchte alle Bewohner im Quartier Baakenhafen über den neuen Sportverein Baakenhafen zusammenbringen. Die Gruppe fühlt sich stark dem energieeffizienten, nachhaltigen Bauen verpflichtet und realisiert ein KfW-Effizienzhaus 40. Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach bringt ein Plus an nachhaltiger Energie ins Gebäude, wodurch unter anderem die gemeinschaftlichen E-Lastenräder genutzt werden können. Des Weiteren sind Geschäfts- und Büroflächen im Erd- und Zwischengeschoss zur Straßenseite und zum Gretchen-Wohlwill-Platz geplant, welche die Möglichkeit bieten sollen, Wohnen und Arbeiten in einem Gebäude zu kombinieren.

Drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen

HafenCity Baufeld 100b © Spine Architects GmbH

Wie die Architektur für drei neue Bauvorhaben im Quartier Baakenhafen aussehen soll wurde von der Jury des Architekturwettbewerbs unter Vorsitz des Hamburger Architekten Nikolaus Goetze wie folgt entschieden:

Baufeld 98 | Archy Nova Projektentwicklung GmbH mit der DeepGreen Development GmbH
Eble Messerschmidt Partner Architekten und Stadtplaner PartGmbB, Tübingen

Baufeld 100a | Belle Harbour Hamburg GbR
Winking • Froh Architekten, Berlin

Baufeld 100b | Planungsgemeinschaft Sportlerhaus GbR c/o CONPLAN GmbH & Co. KG
Spine Architects GmbH, Hamburg

Rahmenplan für das Quartier am Diebsteich vorgestellt

Die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen hat den Rahmenplan für das Quartier am Diebsteich vorgestellt. Interessierte Bürgerinnen und Bürger konnten sich an verschiedenen Stationen entlang der Waidmannstraße über die Inhalte des Rahmenplans für die Entwicklung des Quartiers rund um den neuen Standort des Fern- und Regionalbahnhofs Hamburg-Altona am Diebsteich informieren, frei von Station zu Station gehen und einen Blick in die Zukunft des Quartiers werfen sowie mit den Planerinnen und Planern ins Gespräch kommen.

Rahmenplan Quartier am Diebsteich

Zentrales Rahmenplangebiet mit Blick auf die neue grüne Mitte des Quartiers, den Lunapark mit neugeordneten Sportanlagen, und die umgebaute Paketpost sowie die anknüpfenden Grünverbindungen © Grit Koalick

Die Planungen knüpfen an den vielfältigen Charme und die bestehenden Prägungen des Gebiets an und ergänzen das Vorhandene durch attraktive Nutzungen wie einen zentralen Park sowie Musik- und Sporteinrichtungen, die das Quartier beleben und attraktiver machen. Besonders erwähnenswert sind die geplante Musikhalle und das Regionalligastadion für jeweils 5.000 Besucherinnen und Besucher auf dem heutigen ThyssenKrupp-Areal.

Rahmenplan Quartier am Diebsteich

Städtebaulich-freiraumplanerischer Rahmenplan für das Quartier am Diebsteich (Szenario 2040) © ARGE VU Diebsteich

Der Rahmenplan wurde unter Beteiligung der Öffentlichkeit, von Eigentümern, Sportvereinen und weiteren Betroffenen in einem zweijährigen intensiven Planungsprozess erarbeitet.

Rahmenplan Quartier am Diebsteich

Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor sagte: „Der Rahmenplan bildet ein kluges Grundkonzept, um die vielfältige Mischung am Diebsteich zu bewahren und gleichzeitig mit neuen, interessanten Nutzungsbausteinen zu versehen. Unser Ziel ist es, dabei eine kompaktere, dichtere Nutzung zu schaffen, die die großen Strukturen durch Kleinteiligkeit ergänzt, aber auch dem rauen und überraschend bunten Charme des Gebiets entspricht. Da wir uns mitten in der Stadt befinden, konnte der Rahmenplan natürlich keine Planung am Reißbrett werden. Vielmehr ist der Rahmenplan im engen Austausch mit anderen Fachbehörden, den Bezirken Altona und Eimsbüttel und auch den Bürgerinnen und Bürgern vor Ort entstanden, die über Veranstaltungen und Workshops einbezogen wurden.“

Der Rahmenplan ist Teil der vorbereitenden Untersuchungen für eine städtebauliche Entwicklungsmaßnahme im Umfeld des künftigen Fern- und Regionalbahnhofs am Diebsteich. Das Gebiet des Rahmenplans liegt an der Nahtstelle zwischen den Bezirken Altona und Eimsbüttel, rund um die heutige S-Bahn-Station Diebsteich und umfasst eine Fläche von rund 123 Hektar. Es liegt in direkter Nähe der Mitte Altona und des Holsten-Quartiers und ist rund 2 Kilometer vom Altonaer Zentrum (Große Bergstraße/Ottenser Hauptstraße) sowie 1,5 Kilometer vom Eimsbütteler Zentrum (Osterstraße) entfernt. Heute bestimmen die Postliegenschaften, die Industriegebäude des ThyssenKrupp-Areals und der Friedhof Am Diebsteich den ersten Eindruck.

Schrägluftaufnahme mit Blick auf das zentrale Rahmenplangebiet am Diebsteich © Matthias Friedel

Bereits heute sind herausragende Entwicklungspotentiale auf den schon von der Stadt erworbenen Flächen erkennbar. So wird mit dem Weggang von ThyssenKrupp ein relativ großes Grundstück frei das derzeit u. a. mit einer Musikhalle für bis zu 5.000 Besucher und einem Regionalliga-Stadion insbesondere für den Verein Altona 93 beplant wird. Das Stadion soll mit einer großzügigen „Quartiersgarage“ unterbaut und mit Gebäudezeilen umbaut werden, die u. a. Einzelhandels- oder Indoor-Sportangebote aufnehmen können. Durch eine neue Straßenführung am nördlichen Rand des ThyssenKrupp-Areals werden der künftige Bahnhofsvorplatz und die „Wohninsel“ Isebekstraße verkehrlich entlastet.

Das Paketpost-Gebäude soll zu einen neuen Begegnungsort mit kulturell-gewerblichem Charakter verwandelt werden. Hier kann z. B. eine bunte Mischung aus neuen Spielorten für Theater und Probebühnen, Filmproduktion, Flächen für die Kreativwirtschaft, einem Hotel, Handwerkerhof, Markthalle sowie experimentellen Wohnformen entstehen.

Inmitten des Quartiers wird durch die kompakte Neuordnung der vorhandenen Spielfelder an der Waidmannstraße ein neuer öffentlicher Park geschaffen, der als grüne Mitte ein Raum für Erholung, Austausch und Bewegung sein wird. Der Friedhof Am Diebsteich soll als bedeutendes Gartendenkmal auch künftig ein Ort der Erholung und Ruhe bleiben.

Die wichtigen innerstädtischen Gewerbestrukturen auf der West- und Ostseite der Bahntrasse sollen erhalten bleiben. Langfristiges Ziel ist Verdichtung im Sinne einer effektiveren und nachhaltigen Grundstücksausnutzung, um der starken Nachfrage nach zentral gelegenen Gewerbegrundstücken entgegenzukommen.

Der Rahmenplan zeigt aufeinander abgestimmte übergeordnete Entwicklungslinien bis zum Jahr 2040 auf, mit denen sich das Quartier am Diebsteich schrittweise verändern wird. Die Konkretisierung der Projekte wird in den nächsten Planungsschritten erfolgen.

Rahmenplan Quartier am Diebsteich

Blick vom Bahnhofsvorplatz auf die prägenden Gebäude von ThyssenKrupp, die neue Musikhalle und das Stadion sowie die verkehrsberuhigte Waidmannstraße mit Alleecharakter © Grit Koalick

Aktuelle Stadtentwicklung an der Elbe – neue öffnetliche Tour

Die zweistündige Architekturführung „Aktuelle Stadtentwicklung“ mit dem Fahrrad zeigt die derzeitigen Themen der Hamburger Stadtentwicklung an der Elbe.

Zu sehen sind aktuelle sowie Zukunftsprojekte diesseits und jenseits der Norderelbe.

Die Fahrradtour beginnt am Alten Elbtunnel und führt unter der Elbe in das ehemalige Freihafengebiet am Südufer und zum neu entstehenden Stadtteil

Grasbrook vis-a-vis der HafenCity. 2020 wurde der Wettbewerb entschieden. Wir erläutern Ihnen den prämierten Entwurf des Schweizer Teams Herzog & de Meuron und Vogt Landschaftsarchitekten, welcher das städtebauliche und freiraumplanerische Gesamtbild des Stadtteils Grasbrook bestimmen wird.

Aktuelle Stadtentwicklung

Grasbrook © Herzog & de Meuron

Weiter geht es vorbei an den 1920er Klinkerbauten der Veddel zum neuen Eingang der inneren Stadt Hamburgs an den Elbbrücken, der zukünftig auch von David Chipperfields Entwurf für den 245 Meter hohe Elbtower  geprägt wird.

Aktuelle Stadtentwicklung

Haltestelle Elbbücken @a-tour

Unsere Tour führt uns zu der neuen Haltestelle Elbbrücken von GMP Architekten, deren Konstruktion die Gestaltung der prägnanten Brücken aufnimmt und neu interpretiert. Im östlichen Teil der HafenCity berichten wir außerdem von zukunftsweisenden Bauten wie der Wildspitze, Deutschlands höchstem Holzgebäude.

Den Abschluss bildet die U-Bahn Station „HafenCity Universität“ mit ihrer Licht- und Klanginstallation.

Während der Tour erläutert ein ArchitektIn die historischen Hintergründe und den städtebaulichen Zusammenhang, zeigt Pläne und stellt Zukunftsszenarien vor.

Grasbrook © Herzog & de Meuron

Es wird auch reichlich Gelegenheit zur Diskussion geben.

Die nächste öffentliche Architekturführungen Aktuelle Stadtentwicklung findt am Samstag, den 31. Oktober statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt.

Anmeldung und weitere Infos finden Sie hier.

Öffentliche Architekturführung Elbphilharmonie am 10. Oktober 2020

Bislang konnten sich immer nur geschlossene Gruppen für unsere Architekturführungen anmelden.

Jetzt bieten wir auch öffentliche Architekturführungen zu festen Terminen an, die direkt online von Einzelpersonen und Kleingruppen gebucht werden können.

Die nächste öffentliche Architekturführung Elbphilharmonie findet am Samstag, den 10. Oktober statt. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Elbphilharmonie, Architektur Reise Hamburg, Öffentliche Architekturführung Elbphilharmonie

Elbphilharmonie © Iwan Baan

Die öffentliche Architekturführung Elbphilharmonie erläutert Ihnen ein Architekt*in die Entstehungsgeschichte des Gebäudes, die sich heute, rückblickend betrachtet, fast schon wie das Drehbuch zu einer geplanten Inszenierung liest. Von einer tollen Idee, die als Geschenk –für die Stadt kostenlos- und in kürzester Bauzeit realisiert werden sollte, Streitigkeiten über Kosten, Baustillstand und ein Happy End das seines gleichen sucht. 15.30 bis 17.00 Uhr

Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Weiterer Termin: 24. Oktober 2020

Film Architekturführung HafenCity

Es ist endlich soweit! Unser erster kurzer Film über unsere Architekturführung in der HafenCity ist online. Die Wochen des Corona bedingten lockdowns haben wir dazu genutzt endlich ein lange geplantes Projekt umzusetzen. Den Start macht die HafenCity. Dieser erste Beitrag soll einen Eindruck und Informationen vermitteln welche Projekte und Planungsgebiete während der Architekturführung HafenCity vermittelt werden.

Die HafenCity ist das größte stadtentwicklungspolitische Vorhaben in Hamburg. Durch einen schrittweise angelegten Planungs- und Realisierungsprozess sollen ca. 157 ha Hafenflächen unmittelbar im Süden der Hamburger Innenstadt umstrukturiert werden. Auf ca. 127 ha Landflächen entstehen, nur 800m vom Rathaus entfernt, neue Gebäude mit insgesamt etwa 2,7 Mio. Quadratmetern Bruttogeschossfläche -Wohnungen für 12.000 bis 14.000 Einwohner und Dienstleistungsflächen für mehr als 45.000 Arbeitsplätze. Dieser neue Teil der Innenstadt wird diese um 40% vergrößern. Eine einmalige und historische Chance für die Stadt Hamburg, die sich nun wieder zur Elbe orientiert.

Film Architekturführung HafenCity

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Wir hoffen Ihnen gefällt der Beitrag. Bleiben Sie dran, denn schon bald folgt der nächste Film über eine weitere unserer Architekturführungen.
Mehr zu unseren Architekturführungen HafenCity West und HafenCity Ost können Sie auch hier finden.

1. Forum Bahrenfeld: PETRA IV in der Science City

Mit dem 1. Forum Bahrenfeld zum Bau des Röntgenmikroskops PETRA IV in der Science City startet am Mittwoch, den 2. September ein breiter Kommunikations- und Beteiligungsprozess zur Science City Hamburg Bahrenfeld, der den nachhaltigen Austausch mit Wissens- und Verantwortungsträger*innen unterstützen soll.

1. Forum Bahrenfeld in der Science City

1. Forum Bahrenfeld, PETRA IV in der Science City © Science City

Dieses erste Forum Bahrenfeld wird vorwiegend online stattfinden und aus vier Kurzvorträgen mit einer anschließenden Frage- und Diskussionsrunde bestehen. Der inhaltliche Focus dieser ersten Podiumsveranstaltung liegt beim Neubau des Röntgenmikroskops PETRA IV sowie dessen Integration in die weitere Entwicklung der Science City Hamburg Bahrenfeld. Des Weiteren wird über die vorgesehene Änderung des Flächennutzungsplans und des umgebenden Landschaftsprogramms in diesem Bereich ausführlich informiert.

1. Forum Bahrenfeld: PETRA IV in der Science City

Die Veranstaltung wird aus dem EG der Trabrennbahntribüne live ins Internet übertragen und und über diese Seite gestreamt. Fragen können live per Chat oder aber bis zwei Tage vor der Veranstaltung über die Seite www.sciencecity.hamburg und ein dort eigenes eingerichtetes Formular eingereicht werden. Die Beteiligten des Podiums greifen Ihre Fragen und Themen auf und antwortet direkt während der Veranstaltung.

Coronabedingt stehen vor Ort nur circa 20 Plätze vorrangig für Menschen ohne oder nur mit eingeschränktem Internetzugang bereit. Es stehen noch Plätze vor Ort zur Verfügung. Eine Voranmeldung ist unbedingt notwendig, da der Einlass kontrolliert wird.

Die Veranstaltung wird in Gebärdensprache übersetzt.

Podium:
Dr. Stefanie von Berg, Bezirksamtsleiterin Altona
Prof. Dr. Helmut Dosch, Vorsitzender DESY-Direktorium
Holger Djürken-Karnatz, Leiter Projektgruppe Deckel A7, BSW
Prof. Jürgen Bruns-Berentelg, Geschäftsführung SC GmbH
Hans Gabányi, Leiter Amt Naturschutz, Grünplanung und Energie, BUKEA
Prof. Dr. Christian Schroer, Projektleitung PETRA IV
Johannes Gerdelmann, Leiter Dezernat Wirtschaft, Bauen und Umwelt, BA Altona

Moderation:
Prof. Dr. Gesa Birnkraut

Termin:
Mittwoch,02.09.2020
19:30 – 22:00 Uhr

Ort:
www.sciencecity.hamburg
Trabrennbahn Bahrenfeld

Veranstalter:
Science City Hamburg Bahrenfeld GmbH
Bezirksamt Altona
DESY

Auf unseren Architekturführungen können Sie mehr erfahren.

Passing the Pen (9)

Diese Woche fliegen wir von den österreichischen Alpen nach Brasilien, Italien und weiter nach Belgien. Ganz ohne Turbulenzen, dafür aber mit toller Architektur und Architekten, die tun, was Ihnen am meisten Spaß macht.

Ihnen wünschen wir viel Spaß mit Teil 9 unseres Zeichenmarathons!

Guiding Architects: Passing the Pen (9)

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Passing the Pen (7)

Vermutlich die sicherste Flugreise in Corona-Zeiten: In 24 Städten ist der Guiding-Architects-Stift bereits gelandet.

Jetzt fliegt er wieder weiter. Dieses Mal durchquert er ganz Europa und hüpft dann über den Bosporus – von London nach Barcelona, Frankfurt und Istanbul.

Schaut den Architekten über die Schulter und ratet mit, um welches Highlight es sich handelt!

Guiding Architects: Passing the Pen (7)

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Wettbewerb für „Lightywood“ im Harburger Binnenhafen ist entschieden

Auf der Schlossinsel im Harburger Binnenhafen realisieren derzeit die Hamburger Unternehmen PRIMUS developments GmbH und Senectus Capital GmbH auf zwei Baufeldern das Lightywood-Projekt: zum Lotsekai entsteht ein Bürogebäude in Holzhybridbauweise, entlang der Zitadellenstraße ein Bürohaus mit angegliederten Werkstatt- und Produktionsstätten für das Ingenieur- und Beratungsunternehmen umlaut engineering GmbH, ein Quartiersparkhaus und weitere Gewerbeflächen am Schlossinselpark.

Lightywood Hamburg Harburg

Lightywood © gmp Architekten

Aus einem jüngst durchgeführten Architektenwettbewerb mit sieben Architekturbüros für die beiden Baufelder auf der Harburger Schlossinsel sind die Arbeitsgemeinschaft Common Agency + Heine Architekten und GMP Architekten von Gerkan, Marg und Partner, beide aus Hamburg, als Sieger hervorgegangen. Der Entwurf der Architekten von Gerkan, Marg und Partner ist für das Baufeld an der Zitadellenstraße vorgesehen.

Lightywood im Harburger Binnenhafen

Das Raumprogramm für das Bürohaus mit Werkstatt umfasst insgesamt rund 8000 Quadratmeter. Des Weiteren entstehen eine rund 1400 Quadratmeter umfassende Light-Industry-Fläche sowie ein Parkhaus mit circa 250 Stellplätzen. Gemäß dem städtebaulichen Rahmenkonzept für den Harburger Binnenhafen nimmt der Entwurf von gmp die Zitadellenstruktur der ehemaligen Bastionsinsel auf. Der Baukörper ist als Block definiert, der alle Nutzungen vereint. Das Bürohaus, das Quartiersparkhaus und das westlich an das Parkhaus anschließende Büro- und Gewerbehaus zum Schlossinselpark sind über einen durchlaufenden eingeschossigen Sockel mit einheitlicher Materialität verbunden, der die Blockkanten des Grundstücks betont.

Das Bürohaus mit rund 4850 Quadratmeter an Büroflächen ist oberhalb des Sockels um einen Innenhof organisiert und staffelt sich terrassenförmig in den vier Obergeschossen zum Yachthafen nach Nordosten ab, so dass eine klare Orientierung zum angrenzenden Hafenbecken mit attraktivem Blick auf das Wasser entsteht. Die Terrassen sind als Teil einer modernen Arbeitswelt konzipiert und ergänzen die flexibel nutzbaren Büroetagen. Die Lochfassade mit liegenden großen Fensterformaten zitiert die Gewerbearchitektur der Umgebung.

Lightywood Hamburg Harburg

Lightywood © gmp Architekten

Beim fünfstöckigen Bürogebäude aus Holz, das die Wasserfront am Lotsekanal komplettieren wird, setzte sich der Entwurf der Arbeitsgemeinschaft Common Agency + Heine Architekten bei der Jury durch. Das Gebäude wird H-förmig mit zwei Riegeln, die querab zur Kaikante stehen und mit einem Mitteltrakt verbunden sind.

Entwurf von gmp überzeugt im Wettbewerb

Im Sockelbaukörper des Parkhauses entstehen auf den Erdgeschossflächen zum Schlossinselpark Läden und Gastronomieangebote. Das Parkhaus soll künftig den Stellplatzbedarf des Bürohauses decken und zusätzlich die Parkplatzsituation im Stadtteil entlasten. Die aufgehende Fassade oberhalb des Sockels ist als licht- und luftdurchlässige Gitterstruktur aus liegenden Terracotta-Ziegeln konzipiert, die die Autos verbirgt und einen sparsamen Betrieb ohne künstliche Belüftung erlaubt.

Nach der nun abgeschlossenen Phase des Architektenwettbewerbs gehen die Büros Common Agency + Heine Architekten für das Baufeld 3b und GMP für das Baufeld 1 in das kooperative Werkstattverfahren. Die Stadt Hamburg hat das Grundstück im Rahmen einer konzeptbasierten Ausschreibung vergeben.

Auf unseren Architekturführungen können Sie mehr erfahren.

Passing the Pen (6)

Seit zwei Monaten schon fliegt der Stift der Guiding Architects um den Globus.

In Teil 6 unserer Serie zeigen Mitglieder aus Basel, Warschau, New York City und Doha, welcher berühmte Bau sich besonders gut skizzieren lässt.

Schaut den Architekten über die Schulter und ratet mit, um welches Highlight es sich handelt!

Guiding Architects: Passing the Pen (6)

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Öffentliche Architekturführungen am 1. August 2020

Bislang konnten sich immer nur geschlossene Gruppen für unsere Architekturführungen anmelden.

Jetzt bieten wir auch öffentliche Architekturführungen zu festen Terminen an, die direkt online von Einzelpersonen und Kleingruppen gebucht werden können.

Die Stadtrundgänge „Schnitt durch die Mitte“ und „HafenCity“ dauern zwischen zweieinhalb und zwei Stunden und kosten 35 Euro pro Person.

Sie finden alle 14 Tage immer samstags statt. Der nächste Termin ist am Samstag, 1. August 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Elbphilharmonie, Architektur Reise Hamburg, Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Elbphilharmonie © Iwan Baan

Die Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. 10.00 bis 12.30 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 1. August 2020

Die Architekturführung HafenCity zeigt die Konversion der ehemaligen Hafenfläche hin zu einer modernen Wohn- und Bürostadt direkt am Wasser gelegen und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Die HafenCity ist das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa. Hier entstehen zur Zeit die spannendsten Architekturprojekt der Stadt. 13.00 bis 15.00 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Luftbild Binnenalster © BSW Hamburg, Fotograf Friedel

Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Weitere Termine: 15. + 29. August, 12. + 26. September und 10. + 24. Oktober 2020

Passing the Pen (5)

Der Guiding-Architects-Stift fliegt und fliegt und fliegt…

Dieses Mal landet er in Dubai, Belgrad, Bilbao und Glasgow. Sehen Sie sich an, welche Gebäude in ihrer Heimatstadt unsere Mitglieder des Skizzierens für würdig finden!

Guiding Architects: Passing the Pen (5)

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Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Bislang konnten sich immer nur geschlossene Gruppen für unsere Architekturführungen anmelden.

Jetzt bieten wir auch öffentliche Architekturführungen zu festen Terminen an, die direkt online von Einzelpersonen und Kleingruppen gebucht werden können.

Die Stadtrundgänge „Schnitt durch die Mitte„, HafenCity und Elbphilharmonie dauern zwischen eineinhalb und zweieinhalb Stunden und kosten 35 Euro pro Person.

Sie finden alle 14 Tage immer samstags statt. Der nächste Termin ist am Samstag, den 4. Juli 2020. Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Elbphilharmonie, Architektur Reise Hamburg, Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Elbphilharmonie © Iwan Baan

Die Architekturführung „Schnitt durch die Mitte“ zeigt einen Querschnitt der Hamburger Stadtentwicklung an Alster und Elbe. Zu sehen sind Historisches, Klassiker und Zukunftsprojekte im Stadtzentrum der Hansestadt. 10.00 bis 12.30 Uhr

Die Architekturführung HafenCity zeigt die Konversion der ehemaligen Hafenfläche hin zu einer modernen Wohn- und Bürostadt direkt am Wasser gelegen und in unmittelbarer Nähe zur Innenstadt. Die HafenCity ist das größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt in Europa. Hier entstehen zur Zeit die spannendsten Architekturprojekt der Stadt. 13.00 bis 15.00 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Auf Architekturführung Elbphilharmonie erläutert Ihnen ein Architekt*in die Entstehungsgeschichte des Gebäudes, die sich heute, rückblickend betrachtet, fast schon wie das Drehbuch zu einer geplanten Inszenierung liest. Von einer tollen Idee, die als Geschenk –für die Stadt kostenlos- und in kürzester Bauzeit realisiert werden sollte, Streitigkeiten über Kosten, Baustillstand und ein Happy End das seines gleichen sucht. 15.30 bis 17.00 Uhr

Öffentliche Architekturführungen am 4. Juli 2020

Luftbild Binnenalster © BSW Hamburg, Fotograf Friedel

Anmeldungen und weitere Infos finden Sie auf unserer Webseite.

Weitere Termine: 18. Juli, 1. + 15. + 29. August, 12. + 26. September und 10. + 24. Oktober 2020

Richtfest DESY Innovationszentrum „Start-up Labs Bahrenfeld“

Ein Meilenstein für das DESY Innovationszentrum „Start-up Labs Bahrenfeld“ in der Science City Bahrenfeld ist erreicht: am 8. Juni wurde der Richtkranz angebracht; er markiert das Ende der Rohbauphase. Das neue Gebäude auf dem DESY-Campus wurde von DFZ Architekten entworfen und ist das erste Aushängeschild für die Science City Bahrenfeld.

DESY Start-up Labs

DESY Start-up Labs © DESY – Denny Droßmann

Im Nordosten des DESY-Campus in Hamburg-Bahrenfeld entsteht als Nahtstelle zwischen CFEL-Gebäude, dem Forschungsgebäude der Universität 
Hamburg und der DESY Experimentierhalle Petra III ein neues Innovationszentrum. Der Neubau mit über 2.200 m2 BGF soll zukünftig kleinteilig vermietbare Büroflächen in einer kommunikativen 
Raumstruktur in Verbindung mit Labor- und Werkstattbereichen beherbergen. Insbesondere Firmengründern aus dem Bereich der Forschung soll hier der Einstieg erleichtert werden, indem ein Teil der Flächen gegen geringe Mieten zur Verfügung gestellt werden.

Richtfest DESY Innovationszentrum ‚Start-up Labs Bahrenfeld´

Großformatige Fensteröffnungen im wirtschaftlichen Fassadenraster sorgen für die optimale Belichtung der einzelnen Bereiche und geben dem Gebäude eine gewisse Transparenz. Durch den prägnanten Versatz der Glasfassade im Nordosten entsteht ein überbauter, kommunikativer Raum, der sich zur Luruper Chaussee öffnet und ein weithin sichtbares Zeichen am Kreuzungspunkt mit der Stadionstraße setzt.

In den nächsten Wochen wird die Gebäudehülle geschlossen, und der Innenausbau startet. Zum Sommer des kommenden Jahres werden alle Arbeiten wie auch die komplexe Laborinfrastruktur mit Laser- und Röntgenlaboren, aber auch Elektronikwerkstätten fertig gestellt sein und die ersten Mieter das Gebäude beziehen können.

DESY Start-up Labs

DESY Start-up Labs © DESY – DFZ-Architekten

Die Start-ups und jungen Unternehmen benötigen diese Infrastruktur für ihre Hightech-Produkte und Services, wie Robotik, Lasersysteme oder Arbeit mit Nanomaterialien.Bereits heute bestehen für nahezu alle Flächen der „Start-up Labs Bahrenfeld“ konkrete Anfragen potenzieller Mieter, die der Fertigstellung des Gebäudes mit Ungeduld entgegen sehen.

DESY Innovationszentrum von DFZ Architekten

Das Innovationszentrum „Start-up Labs Bahrenfeld“ ist ein Gemeinschaftsprojekt von DESY, der Universität Hamburg und der Freien und Hansestadt Hamburg. Mit rund 2.200 Quadratmetern vermietbarer Büro- und Laborfläche für Existenzgründer, Start-ups und junge Hightech-Unternehmen, die den Forschungsfeldern des Campus entsprechen, werden die „Start-up Labs Bahrenfeld“ das Innovations-Ökosystem der Hansestadt weiter voranbringen. Betrieben werden die Start-up Labs von der Innovationszentrum Forschungscampus Hamburg-Bahrenfeld GmbH mit Dr. Arik Willner als Geschäftsführer.

Auf unseren Architekturführungen können Sie mehr erfahren.

Passing the Pen (4)

Da kommt wieder der Stift geflogen. Hier die Ausgabe von Guiding Architects: Passing the Pen (4). Können Sie erraten, welche Gebäude wir skizzieren?

Alle Mitglieder nutzen diese Atempause, um Spaß mit Architektur zu haben und um in Kontakt mit unseren Kollegen überall auf der Welt zu bleiben. Wenn uns also aus heiterem Himmel ein Stift zufliegt, müssen wir einfach zeichnen….

Guiding Architects: Passing the Pen (4)

Dieses Mal zeichnen Guiding Architects aus Zürich, Rio, Amsterdam und Venedig ihr Lieblingsgebäude in ihrer Stadt. Schauen Sie sich ihre Zeichenfähigkeiten, Wohnzimmereinrichtung und Ortswahl an!

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